Produktion
Funktionsbereich · Produktion

Smart Factory: IoT in der Produktion

Eine Smart Factory vernetzt Maschinen, Sensoren und IT-Systeme, damit Produktionsdaten in Echtzeit verfügbar sind. IoT in der Produktion wird vor allem für Condition Monitoring, die Auswertung von Prozessparametern, die Erfassung von Zykluszeiten und Auslastung sowie für digitale Dokumentation eingesetzt. Hier stehen über 240 umgesetzte Beispiele.

Verifizierte IoT-Projekte aus dem Funktionsbereich Produktion

251 Projekte aus unserem Netzwerk, die neuesten zuerst.

Containerhafen mit Kranen, darüber eine Grafik: Ein Bediener im Kontrollraum steuert Kran, Bagger und Radlader per Private 5G mit SCALANCE-Routern und Funkeinheit fern
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Andrew White, AnsprechpersonDaniel Mai, Ansprechperson
5G Logo
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Mitarbeitersicherheit

Private 5G bringt zuverlässige Konnektivität in rauen Umgebungen

Kranführer arbeiten in Häfen und Stahlwerken unter harten Bedingungen. Siemens liefert mit Private 5G eine stabile, latenzarme Funkverbindung für die Fernsteuerung von Kranen.

15.10.2026Mehr lesen →
Druckluftfilter mit Differenzdruckanzeigen an einer Edelstahl-Rohrleitung, daneben ein LTE-Symbol für die Mobilfunkübertragung der Messdaten
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Alwin Jung, Ansprechperson
EnergiemonitoringCondition MonitoringKorrektive Instandhaltung

IoT-Überwachung deckt Energieverluste und Lecks bei Druckluft auf

Ein LTE-Sensor von achtBytes misst den Druck im Druckluftsystem und macht unnötige Kompressorlaufzeiten, zu hohen Betriebsdruck und Leckagen sichtbar, ohne Anbindung an die Firmen-IT. In einem Fall startete der Kompressor über 20 Minuten früher als nötig.

12.10.2026Mehr lesen →
Helle Produktionshalle mit Reihen von Stanzautomaten und Bedienterminals, deren Maschinenkommunikation über die Integrationsplattform Orchestra von soffico zentral angebunden ist
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Digitale Dokumentation

Gewachsene Maschinenkommunikation konsolidieren und IT von OT trennen

Ein Hersteller elektrischer Verbindungstechnik ersetzt mit Orchestra von soffico seine verteilten Kommunikationsserver und trennt IT sauber von OT. Im Werk Thüringen waren rund 120 Maschinen in drei Tagen angebunden.

30.09.2026Mehr lesen →
Gedämmte Kühlwasserschläuche eines Spritzgusswerkzeugs mit orangen IO-Link-Temperatursensoren in Vor- und Rücklauf
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Guido Zoll, AnsprechpersonChristoph Schneider, Ansprechperson
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Condition MonitoringEnergiemonitoring

Werkzeugkühlung im Spritzguss per IO-Link überwachen und Energie sparen

Vom Bauchgefühl zur Datenbasis: Bei RAFI in Bad Waldsee machen Sensorik und die IIoT-Plattform moneo den Spritzgussprozess transparent. Temperaturen, Durchfluss, Druckluft und Energieverbrauch werden kontinuierlich erfasst, visualisiert und analysiert.

21.09.2026Mehr lesen →
GROB-WERKE Mitarbeitende an einer Roboter-Produktionslinie werten Maschinen- und Projektdaten auf einem Dashboard-Laptop aus
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Emil Nigl, AnsprechpersonTim Oliver Vogler, Ansprechperson
Korrektive Instandhaltung

Projektkosten und Maschinendaten in einer zentralen Datenplattform bündeln

Die GROB-WERKE bündeln mit b.telligent Projektkosten, Forecasts und Maschinendaten in Microsoft Fabric. Reports entstehen in Sekunden statt in Handarbeit.

10.09.2026Mehr lesen →
Zwei Mitarbeiter mit Schutzhelm an isolierten Dampfleitungen am Chemiestandort von Currenta, nachgerüstet mit LoRaWAN-Sensorik von Conneqtive
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Currenta Conneqtive Logo
Dominik Neugebauer, AnsprechpersonMurat Mutlu, Ansprechperson
LoRaWAN Logo
EnergiemonitoringKorrektive InstandhaltungCondition Monitoring

Dampfnetz-Monitoring mit LoRaWAN®: Verluste erkennen und Erzeugung optimieren

Conneqtive überwacht an einem Chemiestandort Netztemperaturen und Dampffallen per LoRaWAN®. So fallen Leckagen früh auf und das Kraftwerk fährt ohne unnötigen Puffer.

08.09.2026Mehr lesen →
Verwaltungsschale in der Praxis: Bosch Rexroth Modellfabrik Ulm mit ctrlX Automation, XITASO AAS-Integration, OPC UA und MQTT für flexible Linienorchestrierung
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XITASO GmbH Logo
Hans Michael Krause, AnsprechpersonMichael Knoblich, Ansprechperson
OPC UA Logo
MQTT Logo
Condition MonitoringTraceability (Rückverfolgbarkeit)

Produktionslinien mit der Verwaltungsschale flexibel rekonfigurieren

In der Modellfabrik von Bosch Rexroth bindet die Verwaltungsschale Maschinen standardisiert an. XITASO holt mit einem Funktionsbaustein auch Bestandsmaschinen dazu.

04.09.2026Mehr lesen →
Industrie-4.0-Steuerungsrack mit IO-Link-Modulen, Condition-Monitoring-Dashboard auf Monitor und Laptop, CNC-Maschine im Hintergrund
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Oliver Salo, AnsprechpersonZoltán Ziegler, Ansprechperson
IO-Link Logo
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OPC UA Logo
MQTT Logo
Condition Monitoring

Vorhandene IO-Link-Daten für Condition Monitoring erschließen

IO-Link-Geräte liefern mehr als Schaltsignale. nass magnet und in.hub führen die Diagnosedaten vom Ventil bis in die IT, als Basis für Condition Monitoring.

03.09.2026Mehr lesen →
Lüfter mit Stromwandlern an den Motorphasen L1–L3, per IO-Link an moneo angebunden zur Zustandsüberwachung
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Christoph Schneider, Ansprechperson
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Condition MonitoringEnergiemonitoringAsset Management

Lüfter per Stromaufnahme zustandsorientiert warten

Ein ifm Stromwandler und die Plattform moneo überwachen die Stromaufnahme von Lüftern. Wicklungsschäden und Schwergängigkeit fallen auf, bevor die Absaugung ausfällt.

01.09.2026Mehr lesen →
Techniker in blauer Arbeitskleidung montiert in einer Industriehalle ein großes Zahnrad-Getriebe.
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Dr. Lennart Bochmann, Ansprechperson
Flottenmanagement

Heterogene FTF-Flotten herstellerneutral über VDA 5050 steuern

25.08.2026Mehr lesen →
Schichtmodell von secunet edge mit Hardware, abgesichertem Softwaresystem und App-Orchestrierung durch Portainer.io für kritische Infrastruktur
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Portainer.io Logo
secunet Security Networks AG Logo
Tobias Mühlnikel, AnsprechpersonPhilipp Henke, Ansprechperson
Kubernetes Logo
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Betrugs- und Schadensprävention

Dezentrale Systeme sicher betreiben: mit Software-Containern und Edge-Plattform

20.08.2026Mehr lesen →
Isolierte Dampfleitung im CHEMPARK von CURRENTA mit nachgerüstetem Hochtemperatursensor, per LoRaWAN von Conneqtive angebunden
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Currenta Conneqtive Logo
Murat Mutlu, Ansprechperson
LoRaWAN Logo
MQTT Logo
Digitale DokumentationCondition Monitoring

Digitaler Zwilling für Dampfnetze: Brenner automatisiert optimieren

07.08.2026Mehr lesen →

IoT Use Cases im Funktionsbereich Produktion

72 Use Cases, die in diesem Funktionsbereich bereits umgesetzt wurden. Sortiert nach Zahl der Umsetzungen.

67 Projekte in diesem Funktionsbereich

Produktionsdaten, Wartungsprotokolle und Betriebsanleitungen werden zentral in digitalen Archiven gespeichert. Dies erleichtert den Zugriff und die Verwaltung für Mitarbeiter in der Produktion und im Management.

Murat Mutlu, Currenta ConneqtiveHenri Toivola, Prosys OPCPhilipp Smolke, ORGATEX GmbHNirugaa Natkunarajah, ORGATEX GmbH
+17
Partner, die diesen Use Case bereits nachweislich realisiert haben
soffico GmbH
Currenta Conneqtive
Prosys OPC
ORGATEX GmbH
ECOS Technology GmbH
ECLASS e.V.
OPC Foundation
Exor International SpA
ENLYZE GmbH
Cybus
b.telligent
Cumulocity GmbH
Portainer.io
WAGO GmbH & Co. KG
in.hub GmbH
Microsoft
Endress+Hauser
Confluent
autosen
Schaeffler Digital Solutions GmbH
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36 Projekte in diesem Funktionsbereich

IoT-gestützte Analysen untersuchen die Zusammenhänge zwischen Maschineneinstellungen und Produktqualität. Diese Daten helfen, fehlerhafte Prozesse zu identifizieren und gezielte Anpassungen vorzunehmen, um eine gleichbleibend hohe Qualität zu sichern.

Markus Müller, KURZ Digital Solutions GmbH & Co. KGFrederic Schum, ALD Vacuum Technologies GmbHHenning Wilms, ENLYZE GmbHJulius Scheuber, ENLYZE GmbH
+15
Partner, die diesen Use Case bereits nachweislich realisiert haben
KURZ Digital Solutions GmbH & Co. KG
ALD Vacuum Technologies GmbH
ENLYZE GmbH
Schaeffler Digital Solutions GmbH
Perinet GmbH
Cybus
Cumulocity GmbH
Portainer.io
soffico GmbH
blue-zone GmbH
ifm-Unternehmensgruppe
WAGO GmbH & Co. KG
Microsoft
A1 Digital
Deutsche Telekom IoT GmbH
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36 Projekte in diesem Funktionsbereich

Transparenz über Produktionsleistung und Laufzeiten. Durch die Erfassung von Zählimpulsen, Zykluszeiten, Auslastung und Durchsatz direkt an der Maschine werden Produktionsprozesse kontinuierlich messbar. Die gewonnenen Daten bilden eine belastbare Grundlage zur Analyse von Laufzeiten, Stillständen und Leistungsabweichungen einzelner Anlagen oder Produktionslinien.

Christoph Schneider, ifm-UnternehmensgruppeMichael Knoblich, XITASO GmbHChristian Groß, in.hub GmbHKen Kamlowsky, Exor International SpA
+6
Partner, die diesen Use Case bereits nachweislich realisiert haben
ifm-Unternehmensgruppe
XITASO GmbH
in.hub GmbH
Exor International SpA
Perinet GmbH
Prosys OPC
soffico GmbH
ENLYZE GmbH
autosen
Microsoft
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32 Projekte in diesem Funktionsbereich

Digitale Temperaturüberwachung auch für extreme Bedingungen. In unserem Netzwerk werden IoT-gestützte Temperaturmessungen zum Beispiel für Dampfleitungen umgesetzt – mit LoRaWAN- oder mioty®-Sensoren, die über 10 Jahre wartungsfrei arbeiten. Im Condition Monitoring und in der Predictive Maintenance zeigen die Daten Trends und Anomalien frühzeitig, in der korrektiven Instandhaltung helfen sie, Hotspots zu orten und defekte Komponenten gezielt instand zu setzen.

Christoph Schneider, ifm-UnternehmensgruppeMurat Mutlu, Currenta ConneqtiveOliver Prang, Visualys GmbHChristian Olt, Akenza AG
+10
Partner, die diesen Use Case bereits nachweislich realisiert haben
ifm-Unternehmensgruppe
Currenta Conneqtive
Visualys GmbH
Akenza AG
in.hub GmbH
Honeywell
Cumulocity GmbH
WAGO GmbH & Co. KG
Perinet GmbH
Endress+Hauser
Schildknecht AG
blue-zone GmbH
TURCK GmbH
Deutsche Telekom IoT GmbH
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31 Projekte in diesem Funktionsbereich

Automatisierte Erstellung von Berichten und Protokollen für Audits und Compliance-Anforderungen. Digitale Systeme ermöglichen eine lückenlose Nachverfolgung und sorgen für Effizienz in Prüfprozessen

Murat Mutlu, Currenta ConneqtivePaul Marx, ECOS Technology GmbHKen Kamlowsky, Exor International SpAHenning Wilms, ENLYZE GmbH
+12
Partner, die diesen Use Case bereits nachweislich realisiert haben
Currenta Conneqtive
ECOS Technology GmbH
Exor International SpA
ENLYZE GmbH
secunet Security Networks AG
Perinet GmbH
Spacewell
ifm-Unternehmensgruppe
WAGO GmbH & Co. KG
soffico GmbH
Microsoft
Schaeffler Digital Solutions GmbH
TURCK GmbH
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31 Projekte in diesem Funktionsbereich

Mit moderner Sensortechnologie und smarter Datenauswertung lassen sich Schäden erkennen, bevor sie eskalieren. Ob Lecks in Wasserleitungen, Überhitzungen in elektrischen Anlagen oder mechanische Abnutzung – kontinuierliche Überwachung macht Probleme früh sichtbar. Im Condition Monitoring und in der Predictive Maintenance bleibt Zeit für gezielte Wartung, in der korrektiven Instandhaltung sind betroffene Komponenten schnell lokalisiert, und in der Schadensprävention schützt sie Anlagen und Infrastruktur langfristig.

Murat Mutlu, Currenta ConneqtiveChristoph Schneider, ifm-UnternehmensgruppeOliver Prang, Visualys GmbHChristian Olt, Akenza AG
+12
Partner, die diesen Use Case bereits nachweislich realisiert haben
Currenta Conneqtive
ifm-Unternehmensgruppe
Visualys GmbH
Akenza AG
Honeywell
Perinet GmbH
WAGO GmbH & Co. KG
Portainer.io
Microsoft
igus SE & Co. KG
Schaeffler Digital Solutions GmbH
A1 Digital
Endress+Hauser
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Welche Assets im Funktionsbereich Produktion vernetzt werden

165 Assets aus den Projekten in diesem Funktionsbereich, sortiert nach Zahl der Umsetzungen.

Diese Herausforderungen treiben IoT-Projekte in der Produktion voran

Ungeplante Anlagenstillstände und Produktionsausfälle

Ein ungeplanter Stillstand einer Fertigungsanlage kostet je nach Branche zwischen Tausenden und Hunderttausenden Euro pro Stunde. Condition Monitoring und Predictive Maintenance erkennen Verschleißmuster, Temperaturanomalien und Vibrationsschwankungen frühzeitig – bevor es zum Ausfall kommt. So werden aus reaktiven Reparaturen planbare Wartungsfenster.

Fehlende Transparenz über Maschinenauslastung und OEE

Viele Fertigungsbetriebe kennen ihre tatsächliche Gesamtanlageneffektivität (OEE) nicht – weil Maschinendaten nicht erfasst oder nicht ausgewertet werden. IoT-Gateways und Retrofit-Sensorik liefern Echtzeit-Daten zu Laufzeiten, Stillstandsgründen und Taktzeiten, ohne dass Maschinen ausgetauscht werden müssen. Auch Legacy-Maschinen ohne OPC-UA werden so transparent.

Hoher Energieverbrauch ohne Verbrauchstransparenz

Energie ist nach Personal der größte Kostenfaktor in der Fertigung. Ohne maschinennahe Erfassung des Stromverbrauchs ist Energieeffizienz Raten. IoT-basiertes Energiemonitoring auf Maschinenebene deckt Lastspitzen, Leerlasten und Einsparpotenziale auf – und liefert gleichzeitig die Daten für ISO 50001 und CO₂-Reporting.

Qualitätsprobleme und Ausschuss in der Fertigung

Qualitätsprobleme entstehen oft nicht zufällig, sondern unter bestimmten Prozessbedingungen – zu hohe Temperaturen, Druckschwankungen, Werkzeugverschleiß. IoT-Sensorik erfasst diese Prozessparameter kontinuierlich und korreliert sie mit Qualitätsdaten. Das Ergebnis: Frühwarnsysteme, die Ausschuss reduzieren, bevor fehlerhafte Chargen entstehen.

Fehlende Rückverfolgbarkeit entlang der Fertigungskette

Regulatorische Anforderungen, Rückrufaktionen und Kundenanforderungen machen lückenlose Rückverfolgbarkeit von Bauteilen und Chargen zur Pflicht. IoT-basiertes Track & Trace – mit RFID, Barcode-Scannern oder Vision-Systemen – dokumentiert jeden Fertigungsschritt automatisch und macht manuelle Papierdokumentation überflüssig.

Heterogene Maschinenlandschaft und fehlende Datenintegration

Produktionsanlagen sind gewachsene Strukturen: Maschinen unterschiedlicher Hersteller, Baujahre und Protokolle stehen nebeneinander. Industrielle IoT-Plattformen und Edge-Gateways überbrücken diese Heterogenität – von OPC-UA über Modbus bis zu proprietären Schnittstellen – und führen Daten in einer einheitlichen Datenbasis zusammen, ohne bestehende Systeme zu ersetzen.

IoT in der Produktion bezeichnet den Einsatz von Sensorik, Konnektivität und Datenanalyse an bestehenden Maschinen und Anlagen, um Fertigungsprozesse transparent, effizient und ausfallsicher zu machen – von Condition Monitoring über Energiemonitoring bis Track & Trace. Produktion ist zugleich der Funktionsbereich mit der höchsten IoT-Dichte – und der, in dem Fehler am teuersten sind: ungeplante Stillstände, Qualitätsprobleme, überhöhter Energieverbrauch und fehlende Echtzeit-Transparenz.

IoT verändert die Produktion nicht durch große Digitalisierungsprojekte auf der grünen Wiese, sondern Schritt für Schritt an bestehenden Maschinen und Anlagen. Condition Monitoring, Predictive Maintenance, Energieoptimierung und Track & Trace sind längst keine Buzzwords mehr – sie sind Standard in wettbewerbsfähigen Fertigungsbetrieben.

Auf dieser Seite findest du verifizierte Praxisbeispiele aus dem IoT Use Case Netzwerk: konkrete Projekte aus der Fertigung, mit echten Zahlen, echten Herausforderungen und echten Ergebnissen. Kein Marketing. Nur was wirklich funktioniert.

Smart Factory: Was ist IoT in der Produktion?

IoT in der Produktion macht Maschinen und Prozesse datentransparent: Sensoren erfassen Zustand, Energieverbrauch sowie Qualitäts- und Prozessparameter, und über Gateways oder IoT-Plattformen werden diese Daten zusammengeführt. So werden ungeplante Stillstände vermeidbar, die Gesamtanlageneffektivität (OEE) sichtbar und Energie- sowie Ausschusskosten messbar gesenkt – ohne die bestehende Maschinenlandschaft auszutauschen.

IoT in der Produktion: Was in der Praxis wirklich funktioniert

Die Fertigungsindustrie steht unter enormem Druck: steigende Energiekosten, Fachkräftemangel, kürzere Produktlebenszyklen und wachsende Qualitätsanforderungen. IoT-Lösungen helfen dabei, Produktionsprozesse transparenter, effizienter und widerstandsfähiger zu machen – ohne die gewachsene Maschinenlandschaft komplett auszutauschen.

Welche IoT-Anwendungen gibt es in der Produktion?

Condition Monitoring und Predictive Maintenance

Vibrations-, Temperatur- und Stromsensoren überwachen den Zustand von Motoren, Pumpen, Kompressoren und Werkzeugmaschinen kontinuierlich. Abweichungen vom Normalzustand werden automatisch erkannt und als Alarme oder Wartungshinweise ausgegeben. Das Ergebnis: planbare Wartung statt ungeplanter Stillstand, längere Lebensdauern und geringere Ersatzteilkosten.

OEE-Monitoring und Maschinentransparenz

Die Gesamtanlageneffektivität (OEE) ist die wichtigste Kennzahl in der Fertigung – aber die wenigsten Betriebe erfassen sie automatisch. IoT-Gateways und Retrofit-Lösungen verbinden sich mit bestehenden Maschinen über OPC-UA, Modbus oder einfache digitale I/O-Signale und liefern Laufzeiten, Stückzahlen, Taktzeiten und Stillstandsgründe in Echtzeit. Dashboards machen Engpässe sofort sichtbar.

Energiemonitoring auf Maschinenebene

Strom- und Leistungsmessgeräte direkt am Schaltschrank oder per Klemmsensor an Kabeln erfassen den Energieverbrauch einzelner Maschinen und Anlagenteile. So lassen sich Lastspitzen gezielt abbauen, Leerlaufzeiten identifizieren und Einsparpotenziale quantifizieren. Die Daten dienen gleichzeitig als Grundlage für ISO 50001, CO₂-Footprint-Berechnungen und Nachhaltigkeitsreporting.

Qualitätssicherung und Prozessüberwachung

Temperatur, Druck, Füllstand, Feuchtigkeit und weitere Prozessparameter werden sensorisch erfasst und mit Qualitätsergebnissen korreliert. So entsteht ein datengetriebenes Frühwarnsystem: Wenn Prozessparameter in kritische Bereiche driften, wird die Produktion gestoppt oder nachgesteuert – bevor fehlerhafte Teile entstehen. Das senkt Ausschussquoten messbar.

Track & Trace in der Fertigung

RFID-Tags, Barcode-Scanner und Vision-Systeme verfolgen Werkstücke, Chargen und Behälter durch den gesamten Fertigungsprozess. Jeder Schritt wird automatisch dokumentiert – welche Maschine, welcher Zeitstempel, welches Material. Das schafft lückenlose Rückverfolgbarkeit für Audits, Rückrufaktionen und Qualitätszertifizierungen, ohne manuelle Erfassung.

Was unterscheidet IoT in der Produktion von anderen Bereichen?

In der Produktion zählen Millisekunden und Cent. IoT-Lösungen müssen hier nicht nur funktionieren, sondern robust, wartungsarm und in rauen Umgebungen einsatzfähig sein: Staub, Vibrationen, Temperaturschwankungen, elektromagnetische Störungen. Gleichzeitig müssen sie sich in bestehende MES-, ERP- und SCADA-Systeme integrieren, ohne die Produktion zu unterbrechen.

Der häufigste Fehler: zu groß anfangen. Die erfolgreichsten Produktions-IoT-Projekte starten mit einem klar definierten Problem an einer Maschine oder Linie, zeigen schnell messbaren ROI und werden dann skaliert. Pilot statt Gesamtprojekt – das ist das Muster, das funktioniert.

Praxisbeispiele aus dem IoT Use Case Netzwerk

In unserem Netzwerk findest du konkrete, verifizierte Lösungsbeispiele aus der Fertigungsindustrie – von Condition Monitoring an Spritzgussmaschinen über OEE-Dashboards für mittelständische Betriebe bis hin zu Track & Trace in der Automobilzulieferung und Energiemonitoring in der Lebensmittelproduktion. Alle Beispiele zeigen, welche Technologien eingesetzt wurden, welche Herausforderungen bestanden und was am Ende konkret erreicht wurde.

Kein Marketing-Blabla. Nur Praxis.

Häufige Fragen zur Smart Factory

Was ist eine Smart Factory?

Eine Smart Factory ist eine Produktion, in der Maschinen, Anlagen und IT-Systeme über das Internet der Dinge (IoT) vernetzt sind und laufend Daten austauschen. Zustand, Auslastung und Qualität lassen sich so in Echtzeit überwachen, Entscheidungen beruhen auf Daten statt auf Schätzungen. Der Begriff wird oft gleichbedeutend mit Industrie 4.0 oder Smart Manufacturing verwendet.

Welche IoT-Anwendungen gibt es in der Produktion?

In unseren Lösungsbeispielen am häufigsten sind digitale Dokumentation, also Dateien und Dokumente strukturiert an der Maschine verfügbar, die Korrelation von Produktionsparametern und die Erfassung von Zykluszeiten, Auslastung und Durchsatz. Dazu kommen Condition Monitoring mit Temperaturmessung und Früherkennung von Schäden sowie Audits und Reportings.

Was ist der Unterschied zwischen Industrie 4.0 und Smart Factory?

Industrie 4.0 meint die digitale Vernetzung der gesamten industriellen Wertschöpfung, von der Entwicklung über die Lieferkette bis zum Service. Die Smart Factory ist der Teil davon, der in der Fabrik selbst stattfindet: vernetzte Maschinen, Anlagen und Prozesse in der Produktion.

Wie fängt man mit IoT in der Produktion an?

Bewährt hat sich ein klar umrissener Anwendungsfall an wenigen Maschinen, etwa Zustandsüberwachung oder Auslastung, statt einer Plattform für die ganze Fabrik. Vorhandene Steuerungsdaten lassen sich oft direkt auslesen, ältere Maschinen per Nachrüst-Sensorik anbinden. Steht ein messbares Ergebnis, wird der Anwendungsfall auf weitere Linien und Standorte übertragen.

In welchen Branchen wird IoT in der Produktion eingesetzt?

Die meisten unserer Beispiele zur Produktion kommen aus dem Maschinen- und Anlagenbau, danach folgen Chemie und Rohstoffe sowie die Automobilindustrie. Grundsätzlich eignet sich IoT für jede Fertigung, von der Prozessindustrie bis zur Stückgutfertigung. Die Übersicht nach Branchen auf dieser Seite führt direkt zu den passenden Beispielen.

Was ist OEE?

OEE (Overall Equipment Effectiveness, deutsch Gesamtanlageneffektivität) misst, wie viel eine Anlage im Verhältnis zu ihrem Potenzial tatsächlich produziert. Sie ergibt sich aus Verfügbarkeit mal Leistung mal Qualität, erfasst also Stillstände, verlangsamte Takte und Ausschuss. IoT misst diese Werte automatisch an der Maschine statt per Strichliste. In einem unserer Beispiele sind so in einer Verpackungsproduktion die Stillstände um 15 Prozent zurückgegangen.

IoT in der Produktion umsetzen – wir helfen dir dabei

Du planst ein IoT-Projekt in der Fertigung oder willst als Lösungsanbieter im Produktionsumfeld sichtbar werden? Wir helfen dir, die richtigen Partner zu finden, Lösungen praxisnah zu präsentieren und echte Anwender zu erreichen.

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