
Lösungsbeispiele
Digitaler Auftragsbegleitschein schließt die Lücke zwischen Shopfloor und IT-Systemen
IoT-basiertes Leergutmanagement optimiert Materialfluss und Nachschub
Fahrerlose Transportsysteme (FTS) mit IoT und Echtzeitdaten für effiziente Materialflüsse
Per IoT-Button und eOX-Label zu einer effizienteren Intra- und Produktionslogistik
Podcastfolgen
Digitale Intralogistik: Vom visuellen Management zu IoT
Wie lassen sich Intralogistikprozesse effizienter, sicherer und transparenter gestalten – ohne komplexe IT-Großprojekte? In dieser Folge geben ORGATEX und der IoT Use Case Podcast einen praxisnahen Einblick in die digitale Transformation der Intralogistik. Die Herausforderung: In vielen Produktionsbetrieben sind Prozesse hochoptimiert, doch Engpässe entstehen ausgerechnet in der Intralogistik – fehlende Leergutbehälter, lange Suchzeiten, unklare Auftragsstände und Sicherheitsrisiken in dynamischen Lagerumgebungen. Gleichzeitig fehlen IT-Ressourcen, um individuelle Digitalisierungsprojekte umzusetzen. Die Lösung: ORGATEX entwickelt modulare, anwendernahe Lösungen, die ohne klassische Projektlogik auskommen. Im Mittelpunkt stehen digitale Bausteine wie das OX-Label als digitaler Fertigungsauftrag, Kanban- und Stellplatzsensorik zur automatischen Bedarfserkennung sowie intelligente Spot-Projektionen zur Erhöhung der Sicherheit im Shopfloor. Ergänzt wird das Portfolio durch eine Cloud-Plattform mit Gerätemanagement, Rollen- und Rechtekonzepten sowie vordefinierten Use Cases. Technologisch setzt ORGATEX auf wartungsarme Kommunikation über Narrowband und Thread, Over-the-Air-Updates und einen klaren Fokus auf Skalierbarkeit. Die Vision: das „Smart Home der Intralogistik“, bei dem Anwender Systeme selbst installieren, konfigurieren und erweitern können.
Die Zukunft der Intralogistik: IoT-Button & Co. in der Anwendung
Ein Schwerpunkt liegt auf dem IoT-Button, einer innovativen Lösung, die Materialanforderungen in Produktionsprozessen deutlich vereinfacht. Mitarbeitende können mit einem einzigen Knopfdruck Material nachbestellen, ohne selbst Wege zurücklegen zu müssen. Dies reduziert Stillstände, steigert die Produktivität und sorgt für eine reibungslose Koordination zwischen Produktion und Logistik. Ergänzend dazu erläutern die Gäste, wie digitale Behälterkennzeichnungen durch E-Ink-Displays und Narrowband-IoT-Technologie papierbasierte Prozesse ersetzen. Diese Umstellung minimiert Fehlerquellen, spart Ressourcen und ermöglicht die direkte Anzeige aktueller Informationen an den entsprechenden Kleinladungsträgern. Ein weiterer Fokus liegt auf der Technologie. Die Partner setzen auf Low-Power-Wide-Area-Network-Technologien wie NB-IoT und LTE Cat-M1, um ihre Lösungen ohne komplexe Infrastruktur direkt einsatzbereit zu machen. Diese Technologien sind besonders in großen Industriehallen mit herausfordernden Umgebungen wie viel Metall oder separaten Werkshallen ein klarer Vorteil. Die Gäste beleuchten auch die geschäftlichen Herausforderungen ihrer Kunden, etwa die Reduzierung von Papierprozessen, kürzere Suchzeiten und die Einhaltung von Nachhaltigkeitszielen wie CO₂-Neutralität. Ein Beispiel zeigt, wie bei einem Kunden bis zu 90 Seiten Papier pro Auftrag durch digitale Lösungen ersetzt wurden, was nicht nur Zeit spart, sondern auch die Fehleranfälligkeit reduziert. Für die Integration in bestehende Systeme wie ERP wird auf einfache Rest-API-Schnittstellen und moderne No-Code-Ansätze gesetzt, um den Implementierungsaufwand so gering wie möglich zu halten. ORGATEX und IOX kombinieren ihre Stärken in einem hybriden Entwicklungsmodell: Während ORGATEX die Expertise in der Intralogistik einbringt, liefert IOX das technologische Know-how und setzt auf agile Entwicklungsmethoden wie Scrum. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es, passgenaue Lösungen zu entwickeln, die schnell auf die individuellen Anforderungen der Kunden zugeschnitten sind. Die Folge schließt mit wertvollen Best Practices: Der Erfolg solcher Projekte hängt maßgeblich davon ab, alle Mitarbeitenden frühzeitig einzubeziehen und den Mehrwert neuer Technologien klar zu kommunizieren. Nur so können Unternehmen die Digitalisierung als Chance begreifen und erfolgreich umsetzen.



















