Automobil
IoT in der Automobilindustrie vernetzt Maschinen, Bauteile und Fahrzeuge über Sensoren mit einer Plattform, die die Daten in Echtzeit auswertet. Typische Anwendungen in Automobilwerken sind Predictive Maintenance, OEE-Monitoring, Rückverfolgbarkeit und Energiemonitoring. Beim türkischen Autohersteller Tofaş stieg die OEE um 12 %, bei Renault sank die Ausfallrate beim Schweißen um 20 %.
IoT-Anwendungsbeispiele aus der Branche Automobil
45 Lösungsbeispiele aus unserem Netzwerk, die neuesten zuerst.





IoT-Services monetarisieren: von der Maschinenanbindung zum Umsatzmodell
Vernetzte Maschinen allein bringen keinen Umsatz. doubleSlash zeigt bei ZEISS Microscopy und EWE Go, wie aus Maschinendaten wiederkehrende Erlöse werden: Connect, Make Smart, Monetize.






Container-Updates aus der Ferne für Software Defined Vehicles







Produktionslinien mit der Verwaltungsschale flexibel rekonfigurieren
In der Modellfabrik von Bosch Rexroth bindet die Verwaltungsschale Maschinen standardisiert an. XITASO holt mit einem Funktionsbaustein auch Bestandsmaschinen dazu.




Heterogene FTF-Flotten herstellerneutral über VDA 5050 steuern




Lokale Materialflüsse mit cloudbasierter Flottensteuerung skalieren






Produktionslogistik: effiziente Transportsteuerung mit Smart Watches und Low-Code-Middleware




Intelligente Bruchüberwachung in 22 Tonnen schwerem Automobil-Fahrsimulator





Effiziente Prozessdatenvisualisierung für die Industrie




Traceability: IoT-Gateway für mehr Rückverfolgbarkeit in der Automobilproduktion






Echtzeit-Daten für smarte Prozessoptimierung: Szenarien aus unterschiedlichen Branchen












Industrie 4.0 optimieren: Effizientes Software-Container-Management als Schlüssel zur Produktionsspitze







Qualitätssteigerung: Produktionsprozesse optimieren bei FORVIA HELLA
- Rückverfolgbarkeit optimieren: Praktische Ansätze für eine datengestützte Fertigung
- Pressvorgang transparent – Vorteile der Hubüberwachung für Entwicklung und Serienproduktion
- Automatisierte Qualitätssicherung für Beschichtungsanlagen
- Volkswagen – Digital Production Platform Service: Shopfloor Integration Management
- Brembo treibt die digitale Transformation mit innovativen IoT-Anwendungsfällen voran
- Führender Lagerhersteller NEI digitalisiert den Betriebsablauf mit IoT
- Condition Monitoring von Werkzeugmaschinen mit Retrofit-Sensoren
- Effizienzsteigerung bei Tofaş mit ThingWorx und DVM
- Effizient und genau: Automatisierte Qualitätskontrolle mit Kameras und Künstlicher Intelligenz
- Mehr Transparenz: Produktionsprozesse einfach abbilden
- Innovatives IoT-Retrofit in der Fertigungsindustrie
- Intelligente Energiekettensysteme optimieren die Automobilproduktion
- Leckagen in Druckluftsystemen mit Energie-Monitoring entdecken
- Silotransport digitalisiert: Effizienter, sicherer und komfortabler entladen
- Digitale Transformation bei Groupe Renault
- Smart-Factory-Lösung schafft Effizienz und Qualitätssteigerung im Produktionsprozess
- Condition Monitoring in Lackieranlagen – neue Benchmarks für Magna-Konzern
- Revolutionäre Produktivitätssteigerung durch Betriebspunktoptimierung
- Prüfstände für Entwicklung und Produktion
- Michelin ermöglicht skalierbare Echtzeit-Bestandsverwaltung mit Confluent
- Hybride Cloud-Datenarchitektur in Echtzeit bei der BMW Group
- Ein einheitliches Informationsmodell für die Fertigung
- Digitale Echtzeit-Abbildung großer Datenmengen in der Produktion
- Von der Maschinendatenerfassung zur vorausschauenden Instandhaltung
- Mit der intelligenten Software-Plattform KUKA iiQoT vom reaktiven zum proaktiven System
- Erfassung und Überwachung von Partikelkonzentrationen in Echtzeit
- Fräsprozesse datengetrieben optimieren und lückenlos monitoren
- IoT-fähige Pneumatik- und Elektrik senkt Produktionsausfälle
- RFID-Verfolgung in der Produktion vermeidet Fehler
- Verstopfte Filter im Lackierungsprozess
- Mit Pay-per-Part auf dem Wachstumspfad
- Hohe Nachfrage erfordert zusätzliche Fertigungskapazitäten
- Mehr Transparenz mit Energy Data Management
Podcastfolgen aus der Branche Automobil
27 Folgen des IoT Use Case Podcasts zu dieser Branche, die neuesten zuerst.
Predictive Maintenance mit LoRaWAN: Wie Honeywell Industrie-Equipment smart macht
Cummins und Portainer: Modulares IoT für Software Defined Vehicles
Echtzeitdaten mit Apache Flink: Wie Ververica und Steadforce industrielle IoT-Projekte zum Erfolg führen
Jenseits von Predictive: IoT-Architekturen mit SoftServe
Wie mioty für eine zuverlässige IoT-Datenübertragung sorgt - auch in schwierigen Signalumgebungen
Von Daten zu Mehrwert: Wie SITEC & in.hub die Digitalisierung im Maschinenbau vorantreiben
IoT Use Cases in der Branche Automobil
41 Use Cases, die in dieser Branche bereits umgesetzt wurden. Sortiert nach Zahl der Umsetzungen.
Produktionsdaten, Wartungsprotokolle und Betriebsanleitungen werden zentral in digitalen Archiven gespeichert. Dies erleichtert den Zugriff und die Verwaltung für Mitarbeiter in der Produktion und im Management.
Umsetzungen ansehenTraceability in der Produktion bedeutet, jeden Schritt des Fertigungsprozesses zu dokumentieren und Daten in Echtzeit verfügbar zu machen. Dies ermöglicht die Identifikation von Prozessfehlern und die Vermeidung von Qualitätsproblemen. Datenpakete können korreliert und miteinander verarbeitet werden, um tiefere Einblicke in die Effizienz und Genauigkeit der Fertigung zu erhalten. Dies schafft nicht nur Transparenz, sondern hilft auch, die Produktionskosten durch Prozessoptimierung zu senken.
Umsetzungen ansehenIoT-gestützte Analysen untersuchen die Zusammenhänge zwischen Maschineneinstellungen und Produktqualität. Diese Daten helfen, fehlerhafte Prozesse zu identifizieren und gezielte Anpassungen vorzunehmen, um eine gleichbleibend hohe Qualität zu sichern.
Umsetzungen ansehenTransparenz über Produktionsleistung und Laufzeiten. Durch die Erfassung von Zählimpulsen, Zykluszeiten, Auslastung und Durchsatz direkt an der Maschine werden Produktionsprozesse kontinuierlich messbar. Die gewonnenen Daten bilden eine belastbare Grundlage zur Analyse von Laufzeiten, Stillständen und Leistungsabweichungen einzelner Anlagen oder Produktionslinien.
Umsetzungen ansehenAutomatisierte Erstellung von Berichten und Protokollen für Audits und Compliance-Anforderungen. Digitale Systeme ermöglichen eine lückenlose Nachverfolgung und sorgen für Effizienz in Prüfprozessen
Umsetzungen ansehenProduktionsschritte und Qualitätskontrollen werden direkt digital dokumentiert, ohne Umweg über Papierprotokolle. Dies verbessert die Genauigkeit und spart Zeit bei der Analyse und Nachverfolgung.
Umsetzungen ansehen- Digitale Rückverfolgung von Produkten und Prozessen
- Digitalisiertes Auftragsmanagement
- Früherkennung von Schäden
- Lieferkette optimieren (Charge- oder Batch-Traceability)
- Routenoptimierung und Tourenplanung
- Schicht- oder Standortvergleich
- Vibrations- und Schwingungsüberwachung
- Audit-Reporting in Traceability
- Ausschussreduktion
- Brucherkennung
- Digitales Typenschild und Produktpässe
- Erfassung, Visualisierung und Auswertung von Energieverbrauchen pro Einheit
- IoT-gestütztes Energiemanagementsystem
- Leitungs- und Kettenüberwachung
- Product Carbon Footprint in Nachhaltigkeit (ESG)
- Temperaturmessung
- Wissenssicherung
- Zug- / Schubkraftüberwachung
- Abrechnungsautomatisierung
- Beschichtungsüberwachung
- Bestandsmanagement und Nachbestellungen
- Energieeffizienz-Analyse
- Energiekostenoptimierung pro Maschine
- Fernauslesung
- Feuchtigkeitsmessung
- Filterüberwachung
- Intelligente Beschaffung und Hedging
- Lagerbestandsverwaltung
- Lastspitzenmanagement
- Leckage-Erkennung
- Luftfeuchtigkeits- und Partikelmessung
- Schadensprävention in Echtzeit
- Schutz vor Fälschungen und Betrug
- Smart Metering im Energiemonitoring
- Werkzeugverschleiß
In welchen Funktionsbereichen IoT in der Branche Automobil eingesetzt wird
Zahl der Lösungsbeispiele je Eintrag. Die Zahl führt direkt zu genau diesen Beispielen.
Welche Assets in der Branche Automobil vernetzt werden
53 Assets aus den Lösungsbeispielen in dieser Branche, sortiert nach Zahl der Umsetzungen.
- Montagelinie, 4 Lösungsbeispiele
- Presse, 3 Lösungsbeispiele
- Beschichtungsanlage, 2 Lösungsbeispiele
- Druckluft, 2 Lösungsbeispiele
- Elektromotor, 2 Lösungsbeispiele
- Energiekette, 2 Lösungsbeispiele
- Fahrerloses Transportfahrzeug (FTF/AGV), 2 Lösungsbeispiele
- Laserschneidmaschine, 2 Lösungsbeispiele
- Rohstoffcharge, 2 Lösungsbeispiele
- Werkzeugmaschine, 2 Lösungsbeispiele
- Zerspanungswerkzeug, 2 Lösungsbeispiele
- Airbag, 1 Lösungsbeispiel
- Antriebssystem, 1 Lösungsbeispiel
- Batteriespeicher, 1 Lösungsbeispiel
- Bauteil aus Superlegierung, 1 Lösungsbeispiel
- Bearbeitungszentrum, 1 Lösungsbeispiel
- Blasfolienanlage, 1 Lösungsbeispiel
- Drehmaschine, 1 Lösungsbeispiel
- Elektrowerkzeug
- Extruder
- Fahrsimulator
- Fertigungslinie
- Filter
- Folienware
- Fräsmaschine
- Gefertigtes Bauteil
- Industrieofen
- Industrieroboter
- Karosseriebauteil
- Kompressor
- KTL-Bad
- Kunststoffdeckel
- Lackieranlage
- Ladungsträger
- Lkw
- Lüftungsanlage
- Mikroskop
- Montiertes Bauteil
- Nutzfahrzeug
- Pkw
- Prüfstand
- Pumpe
- Raumluft
- Reifen
- Rennfahrzeug
- Rohr (Fertigungsprodukt)
- Sattelauflieger
- Schweißroboter
- Turbinenschaufel
- Umformwerkzeug
- Wälzlager
- Wärmetauscher
- Werkstück
Sechs Herausforderungen, bei denen IoT in der Automobilindustrie hilft
Stillstände in Just-in-Sequence-Ketten
Fällt eine Lackieranlage oder Presse aus, steht im schlimmsten Fall auch die Montage beim Autohersteller. Condition Monitoring an Motoren, Pumpen und Pressen erkennt Verschleiß, bevor es zum Stillstand kommt.
Rückverfolgbarkeit bis zum Bauteil
Autohersteller (OEMs) verlangen für sicherheitsrelevante Teile Nachweise bis ins Detail, etwa Drehmoment und Einbauwinkel jedes Airbags. Automatisch erfasste Prozessdaten, verknüpft mit Seriennummer oder Charge, ersetzen Handprotokolle.
Batteriepass und digitaler Produktpass
Ab Februar 2027 braucht jede neue Batterie für Elektrofahrzeuge auf dem EU-Markt einen digitalen Batteriepass. Die nötigen Herkunfts-, Material- und CO₂-Daten stammen zu einem großen Teil aus Produktion und Lieferkette und müssen maschinenlesbar vorliegen.
Energiekosten und CO₂-Nachweise
Lackieranlagen und Druckluft gehören zu den großen Verbrauchern im Werk. Energiemonitoring bis auf Maschinenebene zeigt, wo Energie verloren geht, und liefert belastbare Zahlen für ISO 50001 und ESG-Berichte.
Gewachsene Anlagen und Datensilos
In vielen Werken laufen Steuerungen aus mehreren Jahrzehnten nebeneinander. Standards wie OPC UA, die Verwaltungsschale und VDA 5050 bringen Maschinen und Transportfahrzeuge verschiedener Anbieter in ein gemeinsames System.
Fachkräftemangel in Instandhaltung und Logistik
Manuelle Messrundgänge und monotone Materialfahrten binden Personal, das anderswo fehlt. Sensoren übernehmen die Messungen, fahrerlose Transportfahrzeuge die Routinefahrten.
IoT in der Automobilindustrie vernetzt Maschinen, Bauteile und Fahrzeuge. Sensoren erfassen Vibration, Temperatur, Energieverbrauch und Prozessdaten, eine IoT-Plattform wertet sie in Echtzeit aus. Sie meldet Abweichungen, bevor eine Linie stillsteht oder ein fehlerhaftes Teil das Werk verlässt. Das ist die Grundlage für Predictive Maintenance, lückenlose Rückverfolgbarkeit und die Daten für den digitalen Produktpass.
Hier findest du Praxisbeispiele für Automotive IoT aus dem Netzwerk von IoT Use Case, umgesetzt bei Autoherstellern und Zulieferern wie ZF, Schaeffler, Magna, Renault und Brembo. Sie reichen von herstellerneutral gesteuerten Flotten fahrerloser Transportfahrzeuge über Condition Monitoring in der Lackieranlage bis zu 2.200 vernetzten Robotern im Karosseriebau. Die Beispiele zeigen, welche Technik im Einsatz ist und was sie gebracht hat.
Was bedeutet IoT in der Automobilindustrie?
IoT in der Automobilindustrie bezeichnet die Vernetzung von Maschinen, Bauteilen, Fahrzeugen und Transportsystemen über Sensoren, Netzwerke und Software. Die Daten laufen in einer IoT-Plattform zusammen, die Maschinenzustände in Echtzeit auswertet, Alarme auslöst und Kennzahlen wie die Gesamtanlageneffektivität (OEE) automatisch berechnet. International spricht man von Automotive IoT, im Werk oft von Smart Factory oder Industrie 4.0.
Zwei Bereiche lassen sich unterscheiden. In Produktion und Lieferkette geht es um Verfügbarkeit, Qualität, Rückverfolgbarkeit und Energie, also um das industrielle IoT (IIoT) in Presswerk, Karosseriebau, Lackiererei und Montage. Im Fahrzeug selbst geht es um Telematik, Over-the-Air-Updates und das Software-defined Vehicle. Diese Seite konzentriert sich auf den ersten Bereich, denn daraus stammen die meisten Lösungsbeispiele im Netzwerk. Den vernetzten Fahrzeugen ist weiter unten ein eigener Abschnitt gewidmet.
In der Automobilproduktion ist der Nutzen gut messbar: in Minuten Stillstand, Prozent OEE, Euro Energiekosten oder Tagen bis zur Aufklärung eines Qualitätsfalls. Die folgenden Beispiele zeigen das mit echten Zahlen.
IoT-Anwendungen in der Automobilproduktion: Praxisbeispiele
Predictive Maintenance und Condition Monitoring
Bei Magna, einem der größten Automobilzulieferer der Welt, arbeiten in den Lackieranlagen für Stoßfänger und Schweller Motoren, Pumpen und Lüftungsaggregate mit bis zu 90 kW Leistung. Den Zustand ihrer Lager prüften Techniker früher halbjährlich von Hand. Heute erfassen Sensoren laufend Vibration, Unwucht und den Zustand der Wälzlager. Die IIoT-Plattform moneo von ifm schickt Alarme aufs Smartphone, sobald ein Grenzwert überschritten wird. Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt hat Magna beschlossen, das gesamte Werk auszustatten und es als Benchmark für Industrie 4.0 im ganzen Konzern zu etablieren. Über die Schwingungsanalyse an einer Lackieranlage mit ifm moneo spricht Sebastian Schlicht, Leiter der Automatisierung bei Magna in Meerane, in der Podcast-Folge zu Instandhaltung und Zustandsüberwachung.
Wie teuer ein unbemerkt verstopfter Filter werden kann, zeigt die kathodische Tauchlackierung (KTL). Setzen sich Filter und Wärmetauscher mit Ablagerungen zu, kann der ungeplante Tausch des Lackbads 200.000 Euro kosten und die Anlage bis zu zwölf Tage lahmlegen. Das Nexeed Industrial Application System von Bosch überwacht deshalb Temperatur- und Druckdifferenzen am Wärmetauscher und warnt rechtzeitig, sodass der Filtertausch planbar wird. Beim türkischen Autohersteller Tofaş haben Anwendungen für Predictive Maintenance die Wartungskosten um 15 % gesenkt.
Auch in der Entwicklung zählt Verfügbarkeit. Im 22 Tonnen schweren Fahrsimulator von Mercedes-Benz in Sindelfingen erkennt eine Bruchüberwachung von igus Kettenbrüche in den Energieketten frühzeitig und kann das System automatisch abschalten.
OEE und Produktionstransparenz in Echtzeit
Brembo hat in Nordamerika mit Kepware und ThingWorx von PTC und dem Integrator Brock Solutions in zehn Wochen eine Echtzeit-Überwachung der Produktionsleistung aufgebaut. Die Lösung startete an drei Linien und wurde auf 75 Linien ausgeweitet. Eine Fehlersuche, die früher fast drei Tage Datenanalyse brauchte, dauert jetzt drei bis vier Stunden. Bis 2020 hat der Bremsenhersteller so mehr als 1,5 Millionen US-Dollar eingespart.
Bei Tofaş stieg die OEE durch Projekte zu Qualitätsparametern, Fehlervorhersage und Prozessoptimierung um 12 %, der Ausschuss sank um 23 %. Beim Brems- und Fahrwerkszulieferer BWI Group warteten die Teams früher bis zu 24 Stunden auf die Produktionszahlen des Vortags. Heute aktualisieren sich die Dashboards von Peakboard alle zehn Sekunden.
Vernetzte Roboter und Schweißprozesse im Karosseriebau
Renault vernetzt seine Werke über OPC UA. Zum Zeitpunkt des Lösungsbeispiels liefen OPC-UA-Lösungen in 17 der 38 Fertigungsstandorte, mit insgesamt 3.300 OPC-UA-fähigen Geräten und mehr als 500 angeschlossenen Schraubsteuerungen. Mit den Daten von 2.200 vernetzten Robotern im Karosseriebau überwacht Renault die Schweißprozesse in Echtzeit. Die Ausfallraten beim Schweißen sind um 20 % gesunken.
Pressen und Umformtechnik
Das Automotive Center Südwestfalen (acs) in Attendorn testet an einer Servopresse mit 1.000 Tonnen Presskraft Umformprozesse für Zulieferer und OEMs. Nachgerüstet wurden nur vier hochpräzise Wegsensoren an den Pressenständern. Dazu kommen die Daten der vorhandenen Kraftsensoren sowie Werkzeugnummer und Hubzahl aus der Steuerung. Die Software SmartStamp von ifm erkennt damit die Kippung des Stößels und außermittige Belastungen binnen Millisekunden. Über die Alarmfunktion von moneo lässt sich die Presse im Ernstfall stoppen. „So können wir ernsthafte Schäden an Presse und Werkzeug effektiv verhindern“, sagt Jan Böcking, Leiter der Umformtechnik beim acs.
Rückverfolgbarkeit und Qualitätssicherung in der Automobilindustrie
Autohersteller wollten von Faurecia, heute Teil von FORVIA, für jeden Airbag wissen, in welchem Fahrzeug er steckt und mit welchem Drehmoment und Winkel er montiert wurde. Faurecia führte dafür ein IoT-Gateway von Kepware ein, das die Daten direkt von den Steuerungen ins Manufacturing Execution System (MES) überträgt. Statt eines komplizierten Projekts von sechs Monaten lief die Lösung nach wenigen Tagen. Nokian Tyres verfolgt Rohstoffe und Reifen per RFID durch die gesamte Produktion und erfasst dabei mehr als 100 Millionen Einzelereignisse pro Jahr.
FORVIA HELLA führt Produktionsdaten aus dem MES und Prüfdaten aus den Testständen über die Integrationsplattform Orchestra von soffico in einem Data Lake zusammen, um Ursachen für Qualitätsabweichungen zu finden. Die Lösung wird in Wellen auf rund 30 Werke ausgerollt. Weitere Beispiele zeigt der Use Case Traceability (Rückverfolgbarkeit).
Intralogistik: fahrerlose Transportsysteme herstellerneutral steuern
ZF setzt fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF) verschiedener Anbieter ein und steuert sie gemeinsam über die Intralogistics Platform von SYNAOS. Möglich macht das die standardisierte Schnittstelle VDA 5050. Die Plattform läuft an mehreren Standorten, an einem davon in einer Matrixproduktion ohne getaktete Linien. In den kommenden vier bis fünf Jahren will ZF jährlich 250 bis 300 weitere Fahrzeuge weltweit integrieren.
Auch Schaeffler steuert seine Roboterflotten zentral aus der Cloud über SYNAOS und VDA 5050. Im Werk Höchstadt erreichen vier fahrerlose Gabelstapler eine tägliche Auslastung von 98 %. Gemeinsam erledigen sie mehrere Hundert Transportaufträge pro Tag.
Lieferkette und Bestände
Michelin kämpfte lange mit unzuverlässigen und veralteten Berichten über Lagerbestände, vor allem bei Rohstoffen und Halbfabrikaten. In einem Proof of Concept überwachte der Reifenhersteller die Logistik zwischen zwei Standorten per Event-Streaming in Echtzeit. Die globalen Krisen haben die Initiative verlangsamt, sie soll aber wieder aufgenommen werden. Seit Frühjahr 2022 läuft bereits die Online-Auftragsverwaltung auf Basis von Confluent Cloud. Michelin schätzt, dass Confluent Cloud rund 35 % der Betriebskosten gegenüber dem eigenen Kafka-Betrieb spart. Über die Werksgrenze hinaus tauschen Autohersteller und Zulieferer solche Daten zunehmend über Catena-X aus, mehr dazu weiter unten.
Energiemonitoring im Automobilwerk
Beim Energiemonitoring in einem Pilotwerk von Magna wird der Verbrauch von Strom, Gas und Druckluft in sieben Hallen bis auf einzelne Anlagen gemessen. Datenlogger senden die Zählerwerte per NB-IoT an das Energy Data Management von Vodafone. Allein Optimierungen an den Kompressoren und an der Kühlung einer Formpresse sparen rund 35.000 Euro pro Jahr. Außerdem erleichtert das System die Zertifizierung nach ISO 50001. Wie sich Verbräuche pro Maschine erfassen und auswerten lassen, zeigt der Use Case Energiemonitoring.
Digitaler Zwilling und Verwaltungsschale
Volkswagen Sachsen, zu der das inzwischen rein elektrische Fahrzeugwerk Zwickau gehört, will mit digitalen Zwillingen die größten Energieverluste in der Fertigung finden. Im Werk Zwickau entwickelte das Unternehmen dafür ein Teilmodell der Verwaltungsschale für das Energiemonitoring. Partner waren Siemens, MHP, Lenze, Schneider Electric, Phoenix Contact und die Industrial Digital Twin Association (IDTA). Erprobt wurde das Teilmodell an den Energiedaten eines Motors, erfasst mit Messgeräten verschiedener Hersteller. Die Hintergründe erzählt Volkswagen Sachsen in der Podcast-Folge zum digitalen Zwilling.
In der Modellfabrik von Bosch Rexroth in Ulm zeigen Bosch Rexroth und XITASO, wie sich Produktionslinien mit der Verwaltungsschale neu zusammenstellen lassen. Bestandsmaschinen bindet XITASO über einen Funktionsbaustein an.
Batteriepass, Catena-X und digitaler Produktpass
Ab dem 18. Februar 2027 braucht jede Batterie für Elektrofahrzeuge, die in der EU in Verkehr gebracht wird, einen digitalen Batteriepass. So schreibt es die EU-Batterieverordnung (EU) 2023/1542 vor. Dasselbe gilt für Industriebatterien über 2 kWh und für Batterien leichter Verkehrsmittel wie E-Bikes. Der Pass ist über einen QR-Code abrufbar und enthält unter anderem den CO₂-Fußabdruck, die Materialzusammensetzung und den Anteil recycelter Rohstoffe.
Der Batteriepass ist der erste digitale Produktpass, den die EU verbindlich macht. Weitere Produktgruppen folgen über die Ökodesign-Verordnung (ESPR), laut Arbeitsplan der EU-Kommission unter anderem Reifen, Stahl und Aluminium. Für Autohersteller und Zulieferer heißt das: Produktions-, Material- und Energiedaten müssen maschinenlesbar und je Bauteil oder Charge vorliegen.
In der Automobilindustrie werden solche Daten zunehmend über Catena-X ausgetauscht. In diesem Datenökosystem teilen Autohersteller und Zulieferer etwa CO₂-Fußabdrücke oder Rückverfolgbarkeitsdaten, ohne die Hoheit über ihre Daten abzugeben. Die Grundlage liefern IoT-Daten aus der Fertigung. Mehr dazu im Use Case Digitales Typenschild und Produktpässe.
Vernetzte Fahrzeuge (Connected Car) und Software-defined Vehicle
IoT endet nicht am Werkstor. Vernetzte Fahrzeuge senden Telemetrie ins Backend, erhalten Software-Updates per Funk (Over-the-Air) und lassen sich als Flotte aus der Ferne überwachen. Über V2X (Vehicle-to-Everything) können sie Daten mit anderen Fahrzeugen und der Verkehrsinfrastruktur austauschen. Beim Software-defined Vehicle bestimmt zunehmend die Software, welche Funktionen ein Fahrzeug hat, und manche davon lassen sich nachträglich buchen.
Cummins stieß mit seinem bisherigen Telematik-Stack bei mehr als 20 OEMs und 35 Partnersystemen an Grenzen. Heute liefert das Unternehmen Updates über eine modulare, containerbasierte Softwarearchitektur direkt an vernetzte Fahrzeuge, Technologiepartner ist Portainer. Wie das funktioniert, zeigt die Podcast-Folge zum Software-defined Vehicle. Bei buchbaren Assistenz- und Komfortfunktionen im Fahrzeug betreibt der IT-Dienstleister doubleSlash die IT hinter Buchung und Abrechnung bis zum Third-Level-Support. Für Pkw- und Nutzfahrzeugflotten gibt es eigene Anwendungen im Flottenmanagement.
Mit der Vernetzung wachsen die Pflichten. Seit Juli 2024 müssen alle in der EU neu zugelassenen Pkw und Nutzfahrzeuge die UN-Regelungen R155 und R156 erfüllen. Der Hersteller braucht dafür zertifizierte Managementsysteme für Cybersicherheit (CSMS) und Software-Updates (SUMS). Der EU Data Act gibt Nutzern vernetzter Produkte, also auch von Fahrzeugen, seit dem 12. September 2025 ein Recht auf die Daten, die bei der Nutzung entstehen. Produkte, die nach dem 12. September 2026 in Verkehr gebracht werden, müssen so gebaut sein, dass diese Daten standardmäßig zugänglich sind.
Die Technik dahinter: Sensoren, Standards, Plattformen
Datenerfassung: Viele Werke arbeiten mit Anlagen aus mehreren Jahrzehnten, bei Renault teils noch aus den 1980er-Jahren. Sensoren werden deshalb oft nachgerüstet, etwa als IO-Link-Sensoren. Vorhandene Steuerungen werden über Gateways ausgelesen, wie bei Faurecia.
Standards: OPC UA vereinheitlicht den Datenaustausch zwischen Maschinen und IT, VDA 5050 die Kommunikation mit fahrerlosen Transportfahrzeugen. Die Verwaltungsschale beschreibt Anlagen und Produkte als digitalen Zwilling. Standards verhindern Insellösungen, die sich später nicht auf andere Werke übertragen lassen.
Übertragung und Plattform: Im Werk laufen die Daten über Ethernet, private 5G-Campusnetze oder sparsamen Funk wie NB-IoT. Für große Datenmengen setzen Autohersteller auf Event-Streaming. Die BMW Group verarbeitet Maschinen- und Montagedaten aus ihren Werken mit Confluent in einer hybriden Cloud-Architektur. Volkswagen stellt die Anbindung des Shopfloors als containerisierten Dienst seiner Digital Production Platform bereit, das Shopfloor Integration Management (SIM). Die Container verwaltet Portainer, eine lokale Installation ist in zwei Wochen möglich.
Analyse und KI: Erst saubere, einheitliche Daten machen KI in der Automobilindustrie nutzbar. In den Lösungsbeispielen ist KI meist der nächste Schritt. Brembo plant KI und Machine Learning für die vorausschauende Wartung, FORVIA HELLA arbeitet an Modellen, die Erkenntnisse aus der Datenanalyse direkt in die Fertigung zurückspielen. Die Datengrundlage nutzen Renault und Tofaş bereits für vorausschauende Wartung und Fehlervorhersagen. Wie das technisch aufgebaut ist, beschreibt der Baustein KI-basierte IoT-Analyse.
Sicherheit: Wer für Autohersteller vertrauliche Informationen verarbeitet, etwa Konstruktions- oder Prototypendaten, braucht in der Regel ein TISAX-Label. Es weist die Informationssicherheit nach dem Anforderungskatalog des VDA nach. Im Werk kommen die Trennung von IT- und Produktionsnetz, verschlüsselte Verbindungen und kontrollierte Fernzugriffe hinzu. Details im Baustein Datensicherheit.
Was die Automobilbranche für IoT-Projekte besonders macht
Die Automobilindustrie produziert eng getaktet. Im Just-in-Sequence-Prinzip liefern Zulieferer ihre Teile in der Reihenfolge der Montage direkt ans Band des Autoherstellers. Fällt beim Zulieferer eine Lackieranlage aus, gerät die Lieferkette des Kunden ins Stocken. Verfügbarkeit ist deshalb nicht nur ein internes Ziel, sondern eine Lieferverpflichtung.
Dazu kommen die Stückzahlen. Das Motorenwerk eines großen deutschen Autoherstellers in Österreich baut in Hochlastphasen mehr als 6.000 Motoren am Tag, die Energieketten von igus müssen dort Zyklen in Millionenhöhe aushalten. Und die Anforderungen der Autohersteller gelten für die ganze Lieferkette: Qualitätsmanagement nach IATF 16949, Informationssicherheit nach TISAX, Rückverfolgbarkeit bis zum Bauteil.
Eine IoT-Lösung muss deshalb von Anfang an auf viele Werke übertragbar sein. Schaeffler will an seinen mehr als 80 Produktionsstandorten schrittweise weitere FTF einbinden, gesteuert über dieselbe zentrale Plattform.
Digitalisierung der Automobilindustrie: in fünf Schritten zum IoT-Projekt
1. Mit einer Kennzahl beginnen. Wähle einen Anwendungsfall, dessen Nutzen sich in OEE, Stillstandsminuten, Ausschuss oder Energiekosten beziffern lässt. Je genauer der Schaden beziffert ist, etwa die Kosten einer Stillstandsstunde, desto leichter lässt sich der Aufwand für Sensorik und Plattform begründen.
2. Klein pilotieren. Brembo startete mit drei Linien, Schaeffler mit zwei Proof-of-Concept-Projekten in Homburg und im französischen Hagenau. Magna begann mit den Lackieranlagen eines Werks.
3. Auf Standards statt Insellösungen setzen. OPC UA, VDA 5050 und die Verwaltungsschale sorgen dafür, dass sich ein Pilot später auf andere Werke und Anbieter übertragen lässt. Renault plante zum Zeitpunkt des Lösungsbeispiels, OPC UA an allen Produktionsstandorten einzusetzen. Seit 2019 haben sich auch Renaults Zulieferer verpflichtet, OPC-UA-fähige Elektroschrauber herzustellen.
4. IT, OT und Sicherheit früh einbinden. Netztrennung, Zugriffsrechte und die Anforderungen der OEMs an die Informationssicherheit gehören von Anfang an ins Lastenheft, nicht in die Nachbesserung.
5. Als Vorlage ausrollen. Ein gelungener Pilot wird zum Standard für alle Werke. FORVIA HELLA überträgt die Szenarien aus den Pilotwerken eins zu eins, die Reihenfolge richtet sich nach dem Bedarf.
Häufige Fragen: IoT in der Automobilindustrie umsetzen
Mit welcher IoT-Anwendung starte ich in der Automobilproduktion?
Mit der Anlage, deren Stillstand oder Ausschuss dich heute am meisten kostet, oft Pressen, Lackieranlagen, Schweißstraßen oder Werkzeugmaschinen. Dort bringen Zustandsüberwachung und OEE-Transparenz schnell messbare Ergebnisse. Starte mit einem Pilot auf einer Linie und binde IT und Werkssicherheit von Beginn an ein. Auf dieser Seite findest du über 40 Lösungsbeispiele aus der Automobilindustrie, jeweils mit eingesetzter Technik und, wo vorhanden, messbaren Ergebnissen.
Welche Einsparungen bringt IoT in der Automobilproduktion?
Typisch sind weniger ungeplante Stillstände, weniger Ausschuss, niedrigere Energiekosten und eine höhere OEE. In den Lösungsbeispielen senkte ein Autohersteller seine Wartungskosten um 15 Prozent und den Ausschuss um 23 Prozent. Ein anderer Autohersteller reduzierte die Ausfallrate beim Schweißen um 20 Prozent, ein Zulieferer spart mit Energiemonitoring in einem Werk rund 35.000 Euro pro Jahr. Mit solchen Werten rechnest du deinen Business Case, bevor der Pilot startet.
Wie steigert IoT die OEE in der Automobilproduktion?
IoT erfasst Maschinenzustände, Taktzeiten, Stillstandsgründe und Qualitätsdaten direkt aus den Steuerungen und berechnet die OEE laufend statt einmal pro Schicht. So werden Engpässe und wiederkehrende Störungen noch während der Schicht sichtbar. Bei einem Autohersteller stieg die OEE durch Projekte zu Qualitätsparametern, Fehlervorhersage und Prozessoptimierung um 12 Prozent. Ein Bremsenhersteller berechnete die OEE früher grob am Schichtende, heute sieht sein Backoffice alle Aktivitäten in Echtzeit.
Wie vernetze ich ältere Pressen, Roboter und Anlagen im Automobilwerk?
Meist per Nachrüstung, ohne die Anlage umzubauen. Sensoren für Vibration, Weg oder Energie kommen an bestehende Maschinen, Steuerungen werden über Gateways oder OPC UA ausgelesen. In einem Technologiezentrum genügten vier nachgerüstete Wegsensoren und die vorhandenen Kraftsensoren, um eine 1.000-Tonnen-Presse zu überwachen. Ein Autohersteller bindet auch Anlagen an, die seit den 1980er-Jahren laufen. Starte dort, wo ein Ausfall die ganze Linie stoppt.
Wie steuere ich fahrerlose Transportsysteme verschiedener Hersteller gemeinsam?
Über eine herstellerneutrale Leitsteuerung, die alle Fahrzeuge über die Schnittstelle VDA 5050 anspricht. Aufträge, Verkehrsregeln und Ladezyklen laufen dann zentral zusammen, egal von welchem Hersteller ein Fahrzeug stammt. Ein Zulieferer steuert seine gemischte Flotte so produktiv an mehreren Standorten, ein anderer erreicht mit einer cloudbasierten Flottensteuerung 98 Prozent Auslastung seiner Fahrzeuge. Neue Fahrzeuge kaufst du dann nach Eignung, nicht nach Hersteller.
Wie rolle ich eine IoT-Lösung vom Pilot auf mehrere Werke aus?
Mit Standards und einer zentralen Plattform statt Einzellösungen je Werk. Ein einheitliches Datenmodell, offene Schnittstellen wie OPC UA und zentral verteilte Software-Container machen einen Pilot auf andere Linien übertragbar. Ein Autohersteller verwaltet so die Software an der Linie über eine zentrale Produktionsplattform, ein Reifenhersteller führt Bestände mehrerer Standorte in Echtzeit zusammen. Kläre IT-Sicherheit und Betrieb vor dem Rollout, nicht danach.
Wie bereite ich meine Produktion auf den Batteriepass vor?
Indem du die nötigen Daten je Batterie schon in Produktion und Lieferkette erfasst. Ab dem 18. Februar 2027 brauchen Batterien von Elektrofahrzeugen, Industriebatterien über 2 kWh und Batterien leichter Verkehrsmittel einen digitalen Pass, abrufbar per QR-Code. Er enthält unter anderem CO₂-Fußabdruck, Materialzusammensetzung und Recyclinganteil. Verknüpfe dafür Seriennummern mit Prozess- und Materialdaten und tausche Lieferantendaten über einen Datenraum wie Catena-X aus.
Welche Sicherheitsanforderungen muss ich bei IoT-Projekten für Autohersteller erfüllen?
Wer für Autohersteller vertrauliche Daten verarbeitet, weist seine Informationssicherheit in der Regel mit einem TISAX-Label nach. Für vernetzte Fahrzeuge verlangen die UN-Regelungen R155 und R156 zertifizierte Managementsysteme für Cybersicherheit und Software-Updates. Im Werk haben sich getrennte IT- und Produktionsnetze, verschlüsselte Verbindungen, eindeutige Geräte-Identitäten und kontrollierte Fernzugriffe bewährt. Frag Anbieter schon bei der Auswahl gezielt nach diesen Nachweisen.
Wie finde ich den passenden Anbieter für ein IoT-Projekt in der Automobilindustrie?
Am schnellsten über Projekte, die schon laufen. Die Lösungsbeispiele auf dieser Seite nennen Umsetzungspartner, eingesetzte Technik und meist auch den Anwender. Wenn du dein Vorhaben über das Kontaktformular kurz beschreibst, stellen wir den Kontakt zu Anbietern her, die ein vergleichbares Projekt in der Automobilindustrie bereits umgesetzt haben.
IoT in der Automobilproduktion umsetzen: mit Anbietern, die es schon gemacht haben
Du planst ein IoT-Projekt in Fertigung, Intralogistik oder Qualitätssicherung eines Autoherstellers oder Zulieferers? Wir kennen Anbieter, die Predictive Maintenance, Traceability und die Steuerung fahrerloser Transportfahrzeuge bereits umgesetzt haben, und bringen dich mit ihnen zusammen. Du bietest selbst IoT-Lösungen für die Automobilindustrie an? Dann zeig deine Projekte als Lösungsbeispiel und erreiche Anwender, die genau danach suchen.
Projekt besprechen












































