Supply Chain
Funktionsbereich · Supply Chain

IoT in der Supply Chain: Transparenz in der Lieferkette

IoT in der Supply Chain macht sichtbar, wo sich Waren, Ladungsträger und Bestände gerade befinden und in welchem Zustand sie sind. Tracker und Sensoren melden Position, Temperatur und Erschütterungen entlang der Lieferkette. Eingesetzt wird das vor allem für Bestandsführung, Objektverfolgung und die lückenlose Rückverfolgung von Produkten.

IoT-Anwendungsbeispiele aus dem Funktionsbereich Supply Chain

17 Lösungsbeispiele aus unserem Netzwerk, die neuesten zuerst.

Holzbauteile und Möbelfronten in der Möbelfertigung, klassifiziert nach dem ECLASS-Standard für lückenlose Materialnachweise
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morphe* Information Design Logo
Thorsten Kroke, AnsprechpersonStefan Willms, Ansprechperson
Asset ManagementDigitale DokumentationQualitätsmanagement

Materialherkunft nachweisen – mit ECLASS und standardisierten Produktdaten für die Holz- und Möbelindustrie

09.01.2026Mehr lesen →
Batteriepack mit QR-Code-Etikett des digitalen Batteriepasses Battery.live von HK.DIGITAL, abgerufen per Smartphone
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Joachim Mueller, Ansprechperson
Digitale DokumentationTraceability (Rückverfolgbarkeit)Nachhaltigkeit (ESG)​

Mehr als Compliance: Der Batteriepass als Treiber der Kreislaufwirtschaft im Green Deal

19.08.2025Mehr lesen →
Reihe von Kühltransport-Lkw für temperatursensible Fracht, per Telematik in Echtzeit über die Cumulocity-Plattform überwacht
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Dr. Florian Probst, Ansprechperson
Condition MonitoringKorrektive InstandhaltungTraceability (Rückverfolgbarkeit)

30 % weniger Serviceeinsätze durch mehr Transparenz im Kühltransport

14.04.2025Mehr lesen →
Mitarbeiter mit Tablet an einer Elektronikfertigung von Faurecia, deren SPS über die Konnektivitätsplattform KEPServerEX von Kepware angebunden sind
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ThingWorx a PTC Technology Logo
Traceability (Rückverfolgbarkeit)

Traceability: IoT-Gateway für mehr Rückverfolgbarkeit in der Automobilproduktion

10.12.2024Mehr lesen →
Lagertanks mit Monitoring-Dashboard bei einem Getränkehersteller in Nigeria, per Sensorik und DATAEAGLE-Gateway von Schildknecht überwacht
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Didier Kärst, Ansprechperson
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Condition MonitoringBetrugs- und SchadenspräventionDigitale Dokumentation

Cloud-basierte Lieferkettenüberwachung in Nigeria

23.01.2024Mehr lesen →
Mitarbeiter an einer Teilewand des Selbstbedienungslagers EasyMart von ProMart, mit RFID-Zugangskontrolle von TURCK Vilant Systems
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Asset Management

Baustelle: Nachschubmanagement ohne Personalaufwand

05.12.2023Mehr lesen →
Güterwagen der Rhätischen Bahn mit Sensorik zur Sendungsverfolgung, angebunden an die IoT-Plattform Rail Insight von A1 Digital
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Philipp König, Ansprechperson
FlottenmanagementAsset Tracking/ Track and Trace

Rhätische Bahn trackt Güterwagen mit Rail Insight von A1 Digital

14.09.2023Mehr lesen →
Luftfracht-Container (ULD) am Flugzeug mit IoT-Asset-Tracking, angebunden an eine Trackinglösung von ACP Digital
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Damir Dobric, Ansprechperson
Asset Tracking/ Track and TraceTraceability (Rückverfolgbarkeit)

Branchenlösung Logistik: Immer die Kontrolle behalten, damit Ihre Waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind

05.09.2023Mehr lesen →
Abstrakte Darstellung des innerbetrieblichen Materialflusses, in Echtzeit verfolgt per RTLS-Tag von INTRANAV
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INTRANAV an Inpixon company Logo
Ersan Guenes, Ansprechperson
Digitale DokumentationAsset ManagementAsset Tracking/ Track and Trace

Intelligente Anlagenverfolgung: mehr Transparenz und Automatisierung im Materialfluss

05.06.2023Mehr lesen →
Rohrfertigungslinie von FRÄNKISCHE mit Waagen, Kameras und Scannern, vernetzt über die Azure-IoT-Plattform von ACP Digital
FRÄNKISCHE Industrial Pipes Logo
ACP Digital Logo
Stefan Endorff, AnsprechpersonDamir Dobric, Ansprechperson
OPC UA Logo
Digitale DokumentationTraceability (Rückverfolgbarkeit)

Smart-Factory-Lösung schafft Effizienz und Qualitätssteigerung im Produktionsprozess

02.03.2023Mehr lesen →
Automatisierte Wareneingangslinie mit Förderband und 2D-LiDAR-Sensorik von SICK zur Identifikation und Sortierung eingehender Pakete
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Sina Gloeckle, Ansprechperson
Betrugs- und SchadenspräventionAsset Tracking/ Track and TraceTraceability (Rückverfolgbarkeit)

Transparenz und Effizienz im Wareneingang – durch automatisierte Identifikation und Sortierung nach individuellen Anforderungen

27.02.2023Mehr lesen →
Hochregallager mit eingelagerten Reifen bei Michelin, dessen Bestandsdaten in Echtzeit über die Plattform Confluent Cloud verarbeitet werden
Michelin Logo
Confluent Logo
Apache Kafka Logo
Asset ManagementFlottenmanagement

Michelin ermöglicht skalierbare Echtzeit-Bestandsverwaltung mit Confluent

04.01.2023Mehr lesen →

IoT Use Cases im Funktionsbereich Supply Chain

31 Use Cases, die in diesem Funktionsbereich bereits umgesetzt wurden. Sortiert nach Zahl der Umsetzungen.

5 Lösungsbeispiele in diesem Funktionsbereich

Rückverfolgbarkeit mit IoT-Daten – für Qualität, Compliance und Effizienz. Andere Unternehmen aus unserem Netzwerk setzen auf digitale Rückverfolgungslösungen, um komplette Prozesshistorien abzubilden – vom Wareneingang bis zur Auslieferung. Dabei erfassen IoT-Sensoren automatisch Zeit, Ort, Zustand und ID von Objekten. Diese IoT-Traceability-Systeme helfen, regulatorische Anforderungen zu erfüllen und Qualitätsprobleme schnell zu isolieren. → Praxisbewährte Lösungen von unseren Partnern zeigen: Die Kombination aus Rückverfolgbarkeit und Asset-Tracking steigert die Produktionssicherheit.

Thorsten Kroke, ECLASS e.V.
Partner, die diesen Use Case bereits nachweislich realisiert haben
ECLASS e.V.
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5 Lösungsbeispiele in diesem Funktionsbereich

Die Implementierung von Sensoren und IoT-Geräten ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Lagerbestands. Unternehmen können dadurch den Standort und Zustand von Einheiten, Paletten, Kisten oder Chargen in Echtzeit verfolgen.

Partner, die diesen Use Case bereits nachweislich realisiert haben
Confluent
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5 Lösungsbeispiele in diesem Funktionsbereich

IoT-basierte Track-and-Trace-Lösungen für industrielle Materialflüsse. Werkstückträger, Betriebsmittel oder Behälter werden mithilfe von kombinierter Ortung und Identifikationstechnologie entlang der Produktionslinie verfolgt. Betriebe aus unserem Netzwerk nutzen diese Asset-Tracking-Systeme, um Bewegungen, Übergaben und Verantwortlichkeiten lückenlos zu dokumentieren – standortübergreifend und revisionssicher. → Echtzeitdaten und Cloud-Integration machen die Nachverfolgung zum integralen Bestandteil moderner IIoT-Plattformen.

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4 Lösungsbeispiele in diesem Funktionsbereich

IoT-gestützte Ortung in der Industrie – standortübergreifend und zentimetergenau. Ob Routenzüge, Werkzeuge oder Rollwagen – mithilfe moderner Ortungstechnologien wie Ultra-Wideband (UWB) oder Bluetooth Low Energy (BLE) tracken Industrieunternehmen aus unserem Netzwerk ihre Assets in Echtzeit. Diese IoT-Lösungen für die Objektlokalisierung sparen nicht nur wertvolle Suchzeit, sondern ermöglichen automatisierte Prozessauslöser (z. B. Geofencing-basierte Benachrichtigungen) und die Abbildung eines digitalen Zwillings auf einer zentralen Plattform. → Praxisgeprüfte Lösungen unserer Partner sorgen für maximale Transparenz auf dem Shopfloor.

Philipp König, A1 DigitalThomas Frahler, Microsoft
Partner, die diesen Use Case bereits nachweislich realisiert haben
A1 Digital
Microsoft
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4 Lösungsbeispiele in diesem Funktionsbereich

Digitale Temperaturüberwachung auch für extreme Bedingungen. In unserem Netzwerk werden IoT-gestützte Temperaturmessungen zum Beispiel für Dampfleitungen umgesetzt – mit LoRaWAN- oder mioty®-Sensoren, die über 10 Jahre wartungsfrei arbeiten. Im Condition Monitoring und in der Predictive Maintenance zeigen die Daten Trends und Anomalien frühzeitig, in der korrektiven Instandhaltung helfen sie, Hotspots zu orten und defekte Komponenten gezielt instand zu setzen.

Dr. Florian Probst, Cumulocity GmbHPhilipp König, A1 Digital
Partner, die diesen Use Case bereits nachweislich realisiert haben
Cumulocity GmbH
A1 Digital
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3 Lösungsbeispiele in diesem Funktionsbereich

Mit Charge- oder Batch-Traceability lässt sich der gesamte Lebenszyklus von Produkten überwachen – von der Rohstoffbeschaffung bis zum Endprodukt. Das umfasst die Identifikation spezifischer Chargen, die Verfolgung von Prozessdaten und die Dokumentation aller Zwischenschritte. Schwachstellen in der Lieferkette lassen sich so identifizieren, Engpässe minimieren und Qualitätsstandards sicherstellen. Zudem können Rückrufaktionen effizienter und gezielter durchgeführt werden.

Partner, die diesen Use Case bereits nachweislich realisiert haben
TURCK GmbH
Confluent
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In welchen Branchen IoT im Funktionsbereich Supply Chain eingesetzt wird

Zahl der Lösungsbeispiele je Eintrag. Die Zahl führt direkt zu genau diesen Beispielen.

Diese Herausforderungen treiben IoT-Projekte in der Supply Chain voran

Fehlende Echtzeit-Transparenz über Warenflüsse und Bestände

Wo ist meine Ware? In welchem Zustand? Wann kommt sie an? Diese Fragen bleiben in vielen Lieferketten unbeantwortet, bis es zu spät ist. IoT-basiertes Asset Tracking mit GPS, BLE oder RFID liefert Echtzeit-Standortdaten für Behälter, Paletten, Fahrzeuge und Ware – vom Lieferanten bis zum Endkunden, ohne manuelle Erfassung.

Qualitätsverluste durch unkontrollierte Transportbedingungen

Temperaturempfindliche Waren wie Lebensmittel, Pharmazeutika oder Elektronik können durch Temperaturschwankungen, Erschütterungen oder zu hohe Luftfeuchtigkeit im Transport beschädigt werden – oft ohne dass es sofort auffällt. Temperatur- und Feuchtigkeitslogger mit Echtzeit-Alarm benachrichtigen sofort bei Grenzüberschreitungen und ermöglichen sofortige Gegenmaßnahmen.

Schwund, Diebstahl und fehlende Rückverfolgbarkeit

Verlorene Lademittel, gestohlene Ware, fehlende Chargeninformationen – Schwund in Lieferketten ist ein Milliardenproblem. RFID und GPS-Tracking machen jede Bewegung nachvollziehbar. Manipulationen werden erkannt, Verluste lokalisiert und Verantwortlichkeiten klar zugeordnet. Gleichzeitig liefert lückenloses Tracking die Daten für regulatorisch geforderte Rückverfolgbarkeit.

Ineffizienter Lademittelschwund und hohe Suchkosten

Europaletten, IBC-Behälter, Rollcontainer, Kisten: Unternehmen verlieren jährlich Millionen durch verlorene oder nicht zurückgeführte Lademittel. IoT-basiertes Pooling und automatisches Tracking reduzieren Verlustquoten drastisch – und machen gleichzeitig Reparaturbedarfe und Füllstände sichtbar.

Steigende Nachhaltigkeits- und Compliance-Anforderungen

EU-Lieferkettensorgfaltspflichten, CO₂-Reporting, Nachhaltigkeitsaudits: Lieferketten werden regulatorisch immer stärker unter Druck gesetzt. IoT-Daten aus Transport und Lagerung liefern automatisch die Grundlage für Emissionsberechnungen, Auslastungsanalysen und belegbare Nachhaltigkeitsnachweise – ohne manuelle Erhebungen.

Reaktive statt proaktive Störungsbehandlung

Verzögerungen, Ausfälle, Kapazitätsengpässe: In klassischen Supply Chains reagiert man, wenn das Problem schon da ist. IoT-Sensordaten in Kombination mit Predictive Analytics erkennen Anomalien frühzeitig und ermöglichen proaktives Umplanen – bevor Verzögerungen beim Kunden ankommen.

Lieferketten sind komplexer und gleichzeitig fragiler geworden. Globale Abhängigkeiten, steigende Anforderungen an Transparenz und Rückverfolgbarkeit, volatile Transportkosten und der Druck zu nachhaltigeren Prozessen: Supply Chain Manager stehen vor Herausforderungen, die ohne digitale Unterstützung kaum zu bewältigen sind.

IoT macht die Supply Chain sichtbar. Sensoren an Ladungsträgern, Fahrzeugen, Lagerflächen und Verpackungen liefern Echtzeit-Daten über Standort, Zustand und Durchlaufzeiten. Das Ergebnis: weniger Suchaufwand, weniger Schwund, kürzere Reaktionszeiten bei Störungen und ein belastbares Fundament für Nachhaltigkeitsberichte.

Auf dieser Seite findest du verifizierte Praxisbeispiele aus dem IoT Use Case Netzwerk – konkrete Projekte aus Transport, Logistik und Beschaffung, mit echten Herausforderungen und messbaren Ergebnissen.

Transparenz in der Lieferkette: Was bei IoT in der Supply Chain wirklich funktioniert

Die Supply Chain ist das Nervensystem moderner Unternehmen – und gleichzeitig der Bereich mit den meisten blinden Flecken. Was zwischen Lieferant, Transport, Lager und Kunde passiert, bleibt in vielen Unternehmen unsichtbar. IoT ändert das: durch Echtzeitdaten, die aus der Black Box eine transparente, steuerbare Kette machen.

Typische Anwendungsfelder

Asset Tracking und Echtzeit-Ortung

GPS-Tracker auf LKWs und Containern, BLE-Beacons an Paletten und Rollbehältern, RFID-Tags an Einzelartikeln: Je nach Anforderung an Genauigkeit, Batterielaufzeit und Kosten gibt es die passende Technologie. Die Daten laufen in einer zentralen Plattform zusammen und liefern ein Live-Bild der gesamten Lieferkette.

Condition Monitoring im Transport

Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Erschütterungen und Neigungswinkel werden während des Transports kontinuierlich aufgezeichnet. Bei Grenzüberschreitung erfolgt ein Sofort-Alarm – per SMS, E-Mail oder in der Plattform. Der gesamte Datenverlauf wird lückenfrei protokolliert und dient als Nachweis für Qualitätssicherung, Versicherungsfälle und regulatorische Anforderungen wie GDP im Pharmabereich.

Lademittelmanagement und Behälterkreislauf

Europaletten, KLT-Behälter, Gitterboxen und Spezialgestelle repräsentieren gebundenes Kapital. IoT-Tags machen jeden Behälter eindeutig identifizierbar und verfolgbar – automatische Rückgabeerinnerungen, Füllstandserfassung und Zustandsbewertung inklusive. Das reduziert Lademittelschwund messbar und optimiert Behälterkreisläufe.

Lageroptimierung und Bestandstransparenz

RFID-Schleusen an Wareneingängen und -ausgängen erfassen Bestände automatisch und ohne manuelle Scans. In Verbindung mit Indoor-Positioning-Systemen wird sogar der genaue Lagerort jedes Artikels sichtbar. Das reduziert Suchzeiten, verhindert Fehllagerung und liefert präzise Bestandsdaten als Grundlage für automatische Nachbestellungen.

Rückverfolgbarkeit und Compliance-Dokumentation

Vom Rohstoff bis zum Endkunden lässt sich jede Station im Lieferprozess digital dokumentieren. IoT-Daten in Kombination mit Serialisierung liefern lückenflose Rückverfolgbarkeit für Audits, Rückrufaktionen und Nachweispflichten gemäß Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, EU-Verordnungen und Kundenanforderungen.

Was IoT in der Supply Chain von anderen Bereichen unterscheidet

Die Supply Chain ist kein kontrolliertes Umfeld. Geräte müssen Temperaturen von -30 °C bis +60 °C standhalten, jahrelang batteriebetrieben laufen, auch ohne konstante Netzabdeckung Daten puffern und übertragen. Gleichzeitig müssen Daten in bestehende ERP-, WMS- und TMS-Systeme einfließen, ohne neue Silos zu schaffen.

Der Business Case ist in der Supply Chain oft direkt und schnell berechenbar: Weniger Schwund, weniger Suchaufwand, weniger Qualitätsreklamationen. Das macht IoT-Projekte in der Lieferkette zu einem der ROI-starksten Anwendungsfelder überhaupt.

Praxisbeispiele aus dem IoT Use Case Netzwerk

In unserem Netzwerk findest du konkrete, verifizierte Lösungsbeispiele aus Supply Chain und Logistik – von GPS-Tracking für Pharmatransporte über Behälterkreislauf-Management in der Automobilindustrie bis hin zu RFID-basierter Bestandstransparenz im Handel und Cold Chain Monitoring in der Lebensmittelbranche. Alle Beispiele zeigen, welche Technologien eingesetzt wurden, welche Herausforderungen bestanden und was am Ende konkret erreicht wurde.

Kein Marketing-Blabla. Nur Praxis.

Häufige Fragen zu IoT in der Supply Chain

Was ist ein Beispiel für IoT in der Lieferkette?

Ein typisches Beispiel sind Tracker an Ladungsträgern wie Paletten, Gitterboxen oder Containern. Sie melden Position und Zustand, sodass Hersteller und Logistiker jederzeit wissen, wo sich Ware und Leergut befinden, und Verluste zurückgehen. Weitere Beispiele sind Temperaturlogger in der Kühlkette und automatische Bestandsmeldungen aus dem Lager.

Welche Vorteile bringt IoT in der Supply Chain?

Vor allem Transparenz: Bestände, Lieferzeiten und Zustände sind in Echtzeit bekannt statt erst beim Wareneingang. Das senkt Sicherheitsbestände, macht Verzögerungen früh sichtbar und liefert Nachweise, etwa für die Einhaltung der Kühlkette oder für Rückverfolgbarkeit bei Reklamationen.

Welche Technologien werden für das Tracking eingesetzt?

Je nach Einsatz GPS mit Mobilfunk für den Transport, energiesparende Funknetze wie LoRaWAN, NB-IoT oder LTE-M für lange Batterielaufzeiten sowie RFID und Bluetooth für die Lokalisierung im Lager. Viele Lösungen kombinieren mehrere Verfahren, um drinnen wie draußen eine Position zu liefern.

Was ist der Unterschied zwischen Supply Chain und Logistik?

Die Logistik organisiert Transport, Lagerung und Umschlag von Waren. Die Supply Chain umfasst die gesamte Kette vom Lieferanten über die Produktion bis zum Kunden, samt Planung und Beständen bei allen Beteiligten. IoT in der Supply Chain verknüpft deshalb Daten über Unternehmensgrenzen hinweg.

Was ist Asset Tracking?

Asset Tracking ist die laufende Ortung beweglicher Objekte wie Ladungsträger, Behälter, Fahrzeuge oder Werkzeuge. Ein Tracker am Objekt meldet Position und oft auch Zustand, etwa Temperatur, Erschütterung oder Füllstand, an eine Plattform. In unseren Beispielen verfolgt so die Rhätische Bahn ihre Güterwagen, Transporttanks für Flüssigstoffe werden weltweit geortet und IoT-Transportbehälter laufen durch die Handelslogistik.

Was ist ein digitaler Produktpass?

Ein digitaler Produktpass ist ein Datensatz, der ein Produkt über seinen Lebenszyklus begleitet: Herkunft der Materialien, Zusammensetzung, CO₂-Fußabdruck, Reparatur und Recycling. Die EU schreibt ihn mit der Ökodesign-Verordnung schrittweise vor, als Erstes ab Februar 2027 den Batteriepass für Fahrzeug- und größere Industriebatterien. In unseren Beispielen belegen Unternehmen mit solchen Produktdaten die Herkunft von fair gehandeltem Zinn oder von Holz nach der EU-Entwaldungsverordnung.

IoT in der Supply Chain umsetzen – wir helfen dir dabei

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