Gebäude
Funktionsbereich · Gebäude

Smart Building: IoT und Gebäudeautomation

Ein Smart Building erfasst mit IoT-Sensoren Verbrauch, Raumklima und den Zustand der Technik und steuert Heizung, Lüftung und Licht auf Basis dieser Daten. Am häufigsten eingesetzt wird IoT im Gebäude für Energiemanagement, die Erfassung und Visualisierung von Verbräuchen sowie für Audits und ESG-Reporting. Hier stehen über 40 umgesetzte Beispiele.

IoT-Anwendungsbeispiele aus dem Funktionsbereich Gebäude

45 Lösungsbeispiele aus unserem Netzwerk, die neuesten zuerst.

Außeneinheit einer Qvantum-Wärmepumpe mit großem Lüftergitter auf Kiesboden vor der Holzfassade eines Wohnhauses
Qvantum Energi AB Logo
Deutsche Telekom IoT GmbH Logo
Lars Korbel, Ansprechperson
Condition MonitoringKorrektive InstandhaltungEnergiemonitoring

Wärmepumpen ab Werk per Mobilfunk fernwarten

Qvantum stattet jede Wärmepumpe ab Werk mit Mobilfunkmodem und Telekom IoT-SIM aus. Ab dem Einschalten ist das Gerät online: Installateure bekommen Fernsupport, QDoctor meldet Störungen, und ein Algorithmus senkt die Energiekosten um bis zu 20 %.

13.10.2026Mehr lesen →
Luftbild der GELSENWASSER-Hauptverwaltung in Gelsenkirchen mit begrünten Dächern und PV-Anlagen, dazu die Logos von Gelsenwasser und Spacewell und das Ziel CO2-neutral 2035
GELSENWASSER AG Logo
Spacewell Logo
Benjamin Schminke, Ansprechperson
LoRaWAN Logo
EnergiemonitoringNachhaltigkeit (ESG)​

Energieanomalien in Gebäuden per KI erkennen und Verbräuche senken

Gelsenwasser erfasst Strom, Gas und Wasser in den eigenen Gebäuden automatisch. Die KI-Tools Optimise und Detect melden Anomalien und zeigen, wo sich Energie einsparen lässt.

12.10.2026Mehr lesen →
Hand hält ein Smartphone mit dem KI-Assistenten der akenza-IoT-Plattform; im Hintergrund das Team von ISS bei einer Preisverleihung
Akenza AG Logo
ISS Logo
Alexis Leibbrandt, Ansprechperson
Digitale DokumentationEnergiemonitoring

Betriebsfragen aus Gebäudedaten per KI-Assistant direkt beantworten

25.06.2026Mehr lesen →
Einzelhandelsfiliale mit Kühl- und Beleuchtungstechnik, deren Zähler nicht-invasiv vom IoT Energymonitor von PSsystec erfasst werden
Unternehmenslogo
Tribicon Logo
PSsystec Logo
Horst Lange, Ansprechperson
Bluetooth / BLE Logo
Energiemonitoring

IoT-Energiemonitoring schafft standortübergreifende Transparenz

30.04.2026Mehr lesen →
Büroraum von CURRENTA mit smartem Heizkörperaktuator und Luftqualitätssensor, per LoRaWAN von Conneqtive vernetzt
CURRENTA Logo
Currenta Conneqtive Logo
Murat Mutlu, Ansprechperson
LoRaWAN Logo
Digitale DokumentationEnergiemonitoring

Smart Heating mit LoRaWAN®: Heizenergie um bis zu 30 % senken

17.03.2026Mehr lesen →
Vollelektrisches WAGO-Logistikzentrum in Sondershausen mit Photovoltaik auf dem Flachdach und Ladeinfrastruktur
WAGO GmbH & Co. KG Logo
Achim Zerbst, Ansprechperson
EnergiemonitoringNachhaltigkeit (ESG)​

Goodbye Schornstein – Fossilfreies Logistikzentrum mit IoT-basiertem Energiemanagement

22.01.2026Mehr lesen →
Überwachungskamera an einem Bauzaun einer Baustelle, VIDEO GUARD von AddSecure, vernetzt über das Mobilfunknetz der Telekom
AddSecure Logo
Deutsche Telekom IoT GmbH Logo
Lars Korbel, Ansprechperson
5G Logo
Betrugs- und Schadensprävention

IoT-Überwachung mit KI für weniger Sicherheitskosten auf Baustellen

12.01.2026Mehr lesen →
Fertigungshalle in der Metallverarbeitung mit eingeblendetem Energiemonitoring-Dashboard der Software autinityE3 von Schaeffler Digital Solutions
Unternehmenslogo
Schaeffler Digital Solutions GmbH Logo
Maximilian Adam, AnsprechpersonAdrian Buettner, Ansprechperson
EnergiemonitoringNachhaltigkeit (ESG)​

IoT-Energiemonitoring: Transparente Verbrauchsdaten für messbare Einsparungen

09.12.2025Mehr lesen →
Stromzähler im Hausanschlussraum eines Wohngebäudes mit ZentNodeMT-Adapter von Perinet zur automatisierten Verbrauchserfassung
Unternehmenslogo
Perinet GmbH Logo
Zentinel MDS Logo
Ben Jones, AnsprechpersonJordi Cruz, Ansprechperson
MQTT Logo
Digitale DokumentationEnergiemonitoring

Automatisierte Energieverbrauchsmessungen in Wohngebäuden

09.09.2025Mehr lesen →
Ultraschallwasserzähler von Heitland mit integrierter NB-IoT-SIM der Deutschen Telekom zur Fernauslesung
Ernst Heitland GmbH & Co. KG Logo
Deutsche Telekom IoT GmbH Logo
NB-IoT Logo
EnergiemonitoringDigitale Dokumentation

Smart Metering: Embedded Connectivity für nachhaltige Messlösungen

07.08.2025Mehr lesen →
Nächtliche Smart-City-Skyline mit vernetzter Verkehrsinfrastruktur, gebündelt über den MQTT-Broker von EMQ
Unternehmenslogo
EMQ GmbH Logo
Stefano Marmonti, Ansprechperson
NB-IoT Logo
OPC UA Logo
Modbus Logo
LoRaWAN Logo
MQTT Logo
Digitale Dokumentation

MQTT-Broker für Versorger und smarte Verkehrsinfrastrukturen

10.07.2025Mehr lesen →
3D-Rendering eines modernen Innenraums mit vernetzter Gebäudetechnik, gesteuert über die Intelligent Building Software Suite von ICONICS
Unternehmenslogo
Mitsubishi Electric Europe Logo
ICONICS Logo
Sebastian Creischer, Ansprechperson
EnergiemonitoringNachhaltigkeit (ESG)​Qualitätsmanagement

Skalierbare Digital-Workplace-Lösung für zukunftssichere Gebäudeinfrastrukturen

12.06.2025Mehr lesen →

IoT Use Cases im Funktionsbereich Gebäude

40 Use Cases, die in diesem Funktionsbereich bereits umgesetzt wurden. Sortiert nach Zahl der Umsetzungen.

13 Lösungsbeispiele in diesem Funktionsbereich

Das Energiemanagementsystem bündelt alle Energieflüsse digital auf einer Plattform. IoT-Controller erfassen Daten, SCADA- und Cloudsysteme visualisieren sie. Unternehmen erhalten Transparenz, erfüllen ESG-Vorgaben und steigern Effizienz sowie Versorgungssicherheit durch datenbasierte Entscheidungen.

Murat Mutlu, Currenta ConneqtiveAchim Zerbst, WAGO GmbH & Co. KGMaximilian Adam, Schaeffler Digital Solutions GmbHAdrian Buettner, Schaeffler Digital Solutions GmbH
+1
Partner, die diesen Use Case bereits nachweislich realisiert haben
Spacewell
Currenta Conneqtive
WAGO GmbH & Co. KG
Schaeffler Digital Solutions GmbH
Microsoft
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Die kontinuierliche Erfassung von Energieverbräuchen erfolgt einheitenbezogen, beispielsweise pro Maschine, Anlage, Gerät oder Nutzungseinheit. Die Messdaten werden zentral visualisiert und ausgewertet, sodass Verbrauchsverläufe, Lastspitzen und Abweichungen nachvollziehbar dargestellt werden. Die Auswertung ermöglicht eine strukturierte Analyse von Energieeinsatz und Verbrauchsentwicklung auf unterschiedlichen Ebenen.

Alexis Leibbrandt, Akenza AGMurat Mutlu, Currenta ConneqtiveMaximilian Adam, Schaeffler Digital Solutions GmbHAdrian Buettner, Schaeffler Digital Solutions GmbH
+1
Partner, die diesen Use Case bereits nachweislich realisiert haben
Spacewell
Akenza AG
Currenta Conneqtive
Schaeffler Digital Solutions GmbH
Perinet GmbH
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9 Lösungsbeispiele in diesem Funktionsbereich

Die Verbrauchsdaten-Erfassung sammelt kontinuierlich Messwerte zu Energie- und Medienverbräuchen und stellt diese zentral visualisiert dar. Verbrauchsverläufe und Zustände werden übersichtlich aufbereitet und über definierte Zeiträume nachvollziehbar gemacht.

Murat Mutlu, Currenta ConneqtiveBen Jones, Perinet GmbH
Partner, die diesen Use Case bereits nachweislich realisiert haben
Spacewell
Currenta Conneqtive
Perinet GmbH
Deutsche Telekom IoT GmbH
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8 Lösungsbeispiele in diesem Funktionsbereich

Die Energieeffizienz-Analyse wertet erfasste Energiedaten aus und ordnet Verbräuche einzelnen Maschinen, Schichten oder Produktionslinien zu. Auf dieser Basis werden Verbrauchsstrukturen, Lastverläufe und Abweichungen analysiert, ineffiziente Verbrauchsmuster und Einsparpotenziale werden systematisch sichtbar. Im Energiemonitoring steuert das die Optimierung im Betrieb, für Nachhaltigkeit (ESG) liefert es belastbare Kennzahlen.

Maximilian Adam, Schaeffler Digital Solutions GmbHAdrian Buettner, Schaeffler Digital Solutions GmbHMalte Schulenburg, Microsoft
Partner, die diesen Use Case bereits nachweislich realisiert haben
Spacewell
Schaeffler Digital Solutions GmbH
Microsoft
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8 Lösungsbeispiele in diesem Funktionsbereich

Zentrale Erfassung verteilter Mess- und Zustandsdaten. Die Fernauslesung ermöglicht das automatisierte Auslesen von Betriebs-, Zustands- und Verbrauchsdaten aus Anlagen und Infrastrukturen ohne manuelle Vor-Ort-Ablesung. Die Daten fließen in das Condition Monitoring und das Energiemonitoring ein und werden zugleich lückenlos digital dokumentiert.

Murat Mutlu, Currenta ConneqtiveBen Jones, Perinet GmbH
Partner, die diesen Use Case bereits nachweislich realisiert haben
Spacewell
Currenta Conneqtive
Perinet GmbH
Deutsche Telekom IoT GmbH
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7 Lösungsbeispiele in diesem Funktionsbereich

Automatisierte Erstellung von Berichten und Protokollen für Audits und Compliance-Anforderungen. Digitale Systeme ermöglichen eine lückenlose Nachverfolgung und sorgen für Effizienz in Prüfprozessen

Murat Mutlu, Currenta ConneqtiveMalte Schulenburg, MicrosoftSven Böse, Deutsche Telekom IoT GmbH
Partner, die diesen Use Case bereits nachweislich realisiert haben
Currenta Conneqtive
Spacewell
Microsoft
Deutsche Telekom IoT GmbH
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Diese Herausforderungen treiben IoT-Projekte im Gebäudebereich voran

Hohe Betriebskosten und fehlende Energietransparenz

Strom, Wärme und Wasser in Gebäuden werden selten auf Anlagen- oder Nutzungseinheitenebene gemessen. Pauschalabrechnungen verstecken Einsparpotenziale. IoT-Energiemonitoring erfasst Verbäuche granular – nach Etage, Bereich oder Einzelanlage – und macht Verschwendung sofort sichtbar. Die Daten liefern gleichzeitig die Grundlage für ESG-Reporting und EU-Taxonomie-Nachweise.

Ungeplante Ausfälle von Gebäudetechnik

Heizungsanlagen, Lüftungssysteme, Aufzüge und Kälteanlagen fallen oft ungeplant aus. Reaktive Reparaturen sind teuer, stören den Betrieb und hinterlassen unzufriedene Nutzer. Sensor-basiertes Condition Monitoring erkennt Anomalien frühzeitig – und wandelt ungeplante Ausfälle in planbare Wartungsfenster um.

Mangelnde Raumluftqualität und Klimakomfort

Schlechte Raumluftqualität, ungenügende Belüftung und unkomfortable Temperaturen senken Produktivität und Wohlbefinden. CO₂-, Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren überwachen das Raumklima kontinuierlich und steuern Lüftungsanlagen bedarfsgerecht – für weniger Energieverbrauch und besseres Wohlbefinden.

Ineffizientes Zugangsmanagement und Sicherheitsrisiken

Klassische Schlüsselsysteme sind aufwendig zu verwalten, nicht skalierbar und unsicher. Digitales Zugangsmanagement mit IoT-basiertem Smart Lock, automatischen Besucherprotokollen und zentraler Verwaltung über ganze Liegenschaften reduziert Verwaltungsaufwand und liefert Compliance-Nachweise.

Späte Erkennung von Gebäudeschäden und Sicherheitsvorfällen

Wasserschäden, Schimmel, unbemerkte Einbrüche oder Überhitzungen: Viele Gebäudeschichten entstehen durch verspätete Erkennung. Feuchtigkeits-, Rauch-, Bewegungs- und Temperatursensoren erkennen kritische Zustände in Echtzeit und lösen sofortige Alarme aus – für Prävention statt teure Schadensbehebung.

Regulatorische Berichtsanforderungen und ESG-Druck

EU-Taxonomie, CSRD, GEG und kommunale Klimaziele erfordern belegbare Nachhaltigkeitsdaten für Gebäude. Ohne automatisiertes Monitoring bleiben diese Berichte geschätzt oder manuell aufwendig. IoT-Systeme liefern die norenkonforme Datenbasis für Energieausweise, CO₂-Bilanzen und ESG-Berichte automatisch.

Gebäude sind die teuersten und langlebigsten Wirtschaftsgüter überhaupt – und gleichzeitig die am wenigsten digitalisierten. Heizungen laufen auf Verschleiß, Energieverbräuche bleiben ungemessen, Störungen werden erst erkannt, wenn sie eskaliert sind. IoT schließt diese Lücke: Sensoren überwachen Gebäude kontinuierlich, Echtzeitdaten ermöglichen proaktives Handeln.

Ob Bürogebäude, Industriehalle, Krankenhaus oder Rechenzentrum – die Anforderungen an smarte Gebäudetechnik sind ähnlich: Energieverbrauch reduzieren, Betriebskosten senken, ESG-Ziele belegen und Nutzer zufriedenstellen. IoT liefert die Datenbasis für all das.

Auf dieser Seite findest du verifizierte Praxisbeispiele aus dem IoT Use Case Netzwerk – von Energiemonitoring und Predictive Maintenance über Raumklimaüberwachung bis hin zu smartem Zugangsmanagement.

Smart Building in der Praxis: Was bei IoT im Gebäude wirklich funktioniert

Gebäude verursachen rund 40 % der CO₂-Emissionen in Europa – und der größte Hebel liegt nicht im Neubau, sondern im Betrieb bestehender Gebäude. IoT-Lösungen für Gebäude sind keine Luxuslösungen: Sie amortisieren sich durch Energieeinsparungen, vermiedene Ausfälle und reduzierten Verwaltungsaufwand – in vielen Fällen innerhalb von zwei bis drei Jahren.

Typische Anwendungsfelder

Energiemonitoring und Verbrauchsoptimierung

Strom-, Wasser- und Wärmezähler mit IoT-Anbindung erfassen Verbäuche in Echtzeit – nach Gebäude, Etage, Bereich oder Einzelanlage. Vergleiche zwischen ähnlichen Objekten oder Zeiträumen decken Anomalien auf. Automatische Alerts bei Lastspitzen oder unerwarteten Verbräuchen ermöglichen schnelles Eingreifen. Das Ergebnis: typischerweise 15–30 % weniger Energieverbrauch.

Predictive Maintenance für Heizung, Lüftung und Aufzüge

Vibrations- und Temperatursensoren an Pumpen, Kompressoren und Ventilatoren erkennen Verschleißmuster, bevor sie zu Ausfällen führen. Wartungsteams erhalten Benachrichtigungen basierend auf tatsächlichem Zustand, nicht nach Kalender. Das verhält ähnlich wie in der Industrie – mit dem Unterschied, dass im Gebäude oft kein eigenes Instandhaltungsteam vorhanden ist und externe Dienstleister koordiniert werden müssen.

Raumklimaüberwachung und bedarfsgerechte Lüftung

CO₂-Sensoren in Büros, Besprechungsräumen und öffentlichen Gebäuden messen die Luftqualität in Echtzeit. Überschreitet der CO₂-Wert einen Schwellenwert, erhöht das System automatisch die Lüftungsrate. Das senkt Energieverluste durch Dauerbelüftung, verbessert die Raumluftqualität messbar und steigert nachweislich die kognitive Leistungsfähigkeit der Nutzer.

Wasserschadensprävention und Gebäudeschutz

Feuchtigkeitssensoren unter Spülmaschinen und Kühlgeräten, an Rohrdurchführungen und in Kellern erkennen Lecks, bevor sie zu teuren Wasserschaden werden. Frostsensoren warnen vor Leitungseinfrierungen in der Heizperiode. Diese kleinen, günstigen Geräte zahlen sich nach dem ersten verhinderten Schaden vielfach aus.

Digitales Zugangsmanagement und Smart Access

Digitale Schlüssel per Smartphone, automatische Zutrittsprotokoll für Handwerker und Besucher, zeitgesteuerte Zugangsbereiche für verschiedene Nutzergruppen: Moderne Zugangssysteme auf IoT-Basis ersetzen Metallschlüssel, eliminieren das Risiko von nicht zurückgegebenen Schlüsseln und liefern prüffeste Zugangsprotokolle für Versicherungen, Behörden und interne Compliance.

Was IoT im Gebäude von anderen Bereichen unterscheidet

Gebäude-IoT funktioniert nur, wenn Lösungen ohne große IT-Infrastruktur auskommen. WLAN ist oft nicht flächendeckend verfügbar, Kabelinstallationen zu aufwendig. LoRaWAN, NB-IoT und Bluetooth Mesh bieten batterielose oder langlebige Alternativen, die ohne Eingriffe in die Bausubstanz nachrüstbar sind.

Der Betreiber eines Gebäudes ist selten ein IT-Spezialist. Lösungen müssen einfach zu installieren, zu warten und zu bedienen sein – mit klaren Dashboards, verständlichen Alarmen und einer möglichst geringen Anzahl an Systemkomponenten.

Praxisbeispiele aus dem IoT Use Case Netzwerk

In unserem Netzwerk findest du konkrete, verifizierte Lösungsbeispiele für smarte Gebäude – von Energiemonitoring in Bürogebäuden und Predictive Maintenance für Heizungsanlagen über CO₂-basierte Raumluftkontrolle in Schulen bis hin zu smartem Zugangsmanagement für Gewerbeimmobilien. Alle Beispiele zeigen, welche Technologien eingesetzt wurden, welche Herausforderungen bestanden und was am Ende konkret erreicht wurde.

Kein Marketing-Blabla. Nur Praxis.

Häufige Fragen zum Smart Building

Was ist ein Smart Building?

Ein Smart Building ist ein Gebäude, dessen Technik über das Internet der Dinge vernetzt ist. Sensoren messen Energieverbrauch, Temperatur, Luftqualität oder Belegung, und Heizung, Lüftung, Klima und Beleuchtung werden anhand dieser Daten gesteuert. Ziel sind geringere Betriebskosten, mehr Komfort und belastbare Zahlen für Nachhaltigkeitsberichte.

Was ist der Unterschied zwischen Gebäudeautomation und Smart Building?

Klassische Gebäudeautomation steuert einzelne Gewerke wie Heizung oder Lüftung nach festen Regeln, meist in geschlossenen Systemen. Ein Smart Building führt die Daten dieser Gewerke mit zusätzlichen IoT-Sensoren zusammen und wertet sie übergreifend aus, oft in der Cloud und über mehrere Liegenschaften hinweg.

Welche IoT-Anwendungen gibt es im Gebäude?

Am häufigsten sind in unseren Beispielen IoT-gestützte Energiemanagementsysteme, die Erfassung und Visualisierung von Verbräuchen je Einheit, Energieeffizienz-Analysen und Smart Metering. Dazu kommen Audits und Reportings, zum Beispiel für ESG-Berichte, sowie die Überwachung von Anlagen zur vorausschauenden Wartung.

Lässt sich IoT in Bestandsgebäuden nachrüsten?

Ja. Funkbasierte Sensoren, etwa über LoRaWAN, lassen sich ohne neue Kabel in bestehenden Gebäuden anbringen und laufen oft jahrelang mit einer Batterie. Vorhandene Zähler und Anlagen werden über Gateways angebunden. Viele Projekte beginnen deshalb mit der Verbrauchserfassung und bauen die Steuerung schrittweise aus.

Wer setzt IoT im Gebäude ein?

In unseren Beispielen vor allem Energieversorger und Unternehmen aus Energie und Umwelt, die Immobilien- und Versicherungswirtschaft sowie Technik- und Telekommunikationsunternehmen. Dazu kommen Industrieunternehmen, die ihre Werks- und Bürogebäude vernetzen, und öffentliche Träger wie Kommunen und Schulen.

Was ist Smart Metering?

Smart Metering ist die digitale, fernausgelesene Messung von Strom, Gas, Wärme oder Wasser. Intelligente Zähler übertragen ihre Werte automatisch, beim Strom in Deutschland über ein Smart-Meter-Gateway, statt dass jemand vor Ort abliest. Werden zusätzlich einzelne Wohnungen, Etagen oder Anlagen erfasst, spricht man von Submetering. In unseren Beispielen laufen die Daten über NB-IoT, LoRaWAN oder Mobilfunk.

IoT im Gebäude umsetzen – wir helfen dir dabei

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