Verifiziertes Projekt

Vernetzte Defibrillatoren per eSIM länderübergreifend einsatzbereit halten

Pharma und GesundheitKleinunternehmen26. Oktober 20263 Minuten Lesezeitvon Anne Hölbing
Defibrillator im Wandkasten in einer Flughafenhalle, daneben ein Laptop mit Flottenübersicht und eine Europakarte mit vernetzten Standorten
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Automatisierte Externe Defibrillatoren (AED) werden im professionellen Rettungsumfeld ebenso eingesetzt wie an öffentlich zugänglichen Standorten. Ihr Nutzen hängt unmittelbar davon ab, dass sie im Ernstfall verfügbar und einsatzbereit sind. Je weiter solche Geräte räumlich verteilt sind, desto schwerer lässt sich ihr Zustand ohne Kontrolle vor Ort beurteilen.

Die CardiLink GmbH betreibt eine Plattform für vernetzte AED und richtet sie auf den professionellen wie öffentlichen Notfalleinsatz aus. Damit die Geräte ihren Betriebszustand auch über Ländergrenzen hinweg melden können, arbeitet CardiLink mit Vodafone IoT zusammen. Vodafone IoT stellt die Mobilfunkanbindung über eingebettete eSIM und Managed Connectivity bereit, mit der sich die AED-Flotte derzeit über rund 50 Länder hinweg anbinden und zentral überwachen lässt.

Die Herausforderung: Einsatzbereitschaft verteilter Geräte über Ländergrenzen hinweg nachvollziehen

Für CardiLink ist die Verfügbarkeit der Geräte die zentrale Anforderung: Ein AED muss im entscheidenden Moment funktionieren. Diese Anforderung ergibt sich aus den Rahmenbedingungen des Einsatzes – viele Geräte, verteilte Standorte, verschiedene Länder und Mobilfunknetze. Mit wachsender Zahl angebundener Geräte verschiebt sich der Betrieb zunehmend weg von der Kontrolle vor Ort hin zu einer Überwachung aus der Ferne.

Daraus ergeben sich mehrere Anforderungen an die Konnektivität:

  • Zuverlässige Anbindung über unterschiedliche Mobilfunknetze und Länder hinweg, damit jedes Gerät erreichbar bleibt
  • Zentrale Überwachung und Verwaltung jedes einzelnen, räumlich verteilten Geräts aus einem System heraus
  • hohe Anforderungen an Sicherheit, Verfügbarkeit und Compliance
  • Einbindung der Konnektivität in die bestehende AED-Plattform von CardiLink statt einer getrennten Insellösung
  • schnelle internationale Skalierbarkeit, um die Lösung auf weitere Märkte auszuweiten

Die zentrale Frage lautete: Wie lässt sich der Betriebszustand einer international verteilten AED-Flotte kontinuierlich und aus der Ferne erfassen – über verschiedene Netze hinweg und mit vertretbarem Verwaltungsaufwand?

Die Lösung: Managed Connectivity über eingebettete eSIM

CardiLink und Vodafone IoT binden die vernetzten AED über eine zentral gemanagete Mobilfunk-Konnektivität an. In jedem Gerät ist eine eingebettete eSIM (embedded SIM) verbaut, die über Vodafone Managed IoT Connectivity betrieben wird. Die Konnektivität wird über die Plattform von Vodafone IoT (GDSP) zentral bereitgestellt und verwaltet. Die vernetzten AED überwachen ihren Betriebszustand laufend; über die Mobilfunkanbindung werden die Status- und Diagnosedaten übertragen.

Die Anbindung umfasst:

  • Zugang zum internationalen Mobilfunknetz von Vodafone mit Abdeckung über mehrere Netze hinweg
  • je nach Einsatzort flexible Übertragung von NB-IoT bis 4G
  • eine zentrale Verwaltung der Konnektivität mit Schnittstellen (APIs), Reporting und Diagnosefunktionen
  • Sicherheit auf Netzbetreiberebene für die Datenübertragung

Über die Schnittstellen von Vodafone IoT wird die Konnektivität in die bestehende AED-Plattform von CardiLink eingebunden. Status- und Diagnosedaten der Geräte laufen damit in der Umgebung zusammen, in der CardiLink seine AED ohnehin verwaltet. Für CardiLink war relevant, dass sich die Anbindung international und über verschiedene Netze hinweg aus einem System heraus steuern lässt – ein Grund für die Zusammenarbeit mit Vodafone IoT.

Das Ergebnis: Fernüberwachte AED-Flotte als Grundlage für internationales Wachstum

Mit der Managed Connectivity von Vodafone IoT kann CardiLink Konnektivität, Status und Zustand der AED aus der Ferne über die Flotte hinweg einsehen, statt einzelne Geräte vor Ort prüfen zu müssen. Auffälligkeiten lassen sich dadurch erkennen, bevor sie kritisch werden.

Konkret unterstützt die Lösung:

  • Einblick in Konnektivität, Status und Gerätezustand über die AED-Flotte – in Echtzeit und aus der Ferne
  • geringeren manuellen Aufwand durch zentrale Verwaltung und Automatisierung
  • internationale Skalierung über die embedded eSIM und das globale Netz von Vodafone
  • schnellere internationale Ausweitung durch zügige Bereitstellung und flexible Konnektivität

Die Lösung befindet sich in einer ersten Ausbaustufe über rund 50 Länder und ist als skalierbare Grundlage für die vernetzte Notfallversorgung angelegt.

Ausblick: Anbindung weiterer Märkte

CardiLink und Vodafone IoT weiten ihre Zusammenarbeit international weiter aus. Die gemeinsame Konnektivitätsbasis soll die Anbindung vernetzter AED in weiteren Märkten tragen und ist als Grundlage für künftige Erweiterungen und OEM-Partnerschaften angelegt.

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