Patrick Schick

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Produkt Marketing Manager

Lösungsbeispiele

Podcastfolgen

#48
#48

KI-Fachkompetenz direkt in der Kamera verbaut | Vom Bild- zum Ergebnis

IDS Imaging Development Systems präsentiert mit IDS NXT eine Plattform für industrielle Anwendungen von der klassischen bis zur KI-basierten Bildverarbeitung. Mit seinen Industriekameras liefert IDS nicht nur Bilder, sondern direkt einsehbare Ergebnisse. Durch integrierte Bildverarbeitung und verschiedenster Kommunikationsschnittstellen wie OPCUA sind die Kameras in der Lage, Ergebnisse eines Prozesses zu visualisieren und Maschinen sowie Anlagen zu steuern – und das ohne Anbindung an einen PC. Wie sieht ein Prozess aus, in dem die IDS NXT Kameras Anwendung finden? Ein Beispiel, das im Podcast beschrieben wird, ist die Endkontrolle bei der Produktion von Dichtringen. Ein Produktexperte verpasst den Dichtringen anhand ihrer Beschaffenheit im Trainingsprozess der KI ein Label, z. B. Gut- oder Schlechtteil. Von diesen gelabelten Teilen werden Bilder aufgenommen, wobei 10 bis 20 Bilder bereits ausreichen, um die KI zu trainieren und zum Erfolg zu führen. Das bedeutet: Das Fachwissen der Person an der Endkontrolle wird in die KI gegossen, damit der Roboter in der Endkontrolle selbstständig arbeiten und Gut- von Schlechtteilen unterscheiden kann. Der große Vorteil: Für die Arbeit mit und an der Kamera ist kein eigenes Wissen über Künstliche Intelligenz notwendig. Das einzige Wissen, das benötigt wird, ist das Fachwissen über die entsprechenden Produkte. Es geht aber auch anders: IDS hat in dieser Podcastfolge seinen Kunden urobots mitgebracht, der bereits selbst eine Bildverarbeitungs-KI entwickelt hat und den KI-Beschleuniger verwendet, der auf der IDS NXT Kamera läuft. Das Wissen wird auf einer offenen Plattform geteilt. IDS bedient damit zwei verschiedene Arten von Kunden – mit KI-Vorwissen und ohne. Was sind die Benefits der Kameras? Eine Genauigkeit von 99,9 % in der Qualitätskontrolle und damit die Reduktion von Reklamationskosten. Durch die Übernahme monotoner Arbeiten durch Roboter können Mitarbeiter in anderen Bereichen effizienter eingesetzt werden. Außerdem fallen für die Anwender weniger Investitionskosten in eigene Hardware an, unter anderem dadurch, dass die IDS NXT ohne PC auskommt. Anwender brauchen außerdem keine eigene Bildverarbeitungsabteilung, da die KI den gesamten Job übernimmt. Zudem arbeiten die Kameras arbeiten sehr schnell: urobots spricht von circa 200 Millisekunden, in denen die Software die Positionen aller Objekte auf dem Kamerabild erfasst. Das heißt, fünf Erfassungen pro Sekunde. Die Genauigkeit der Erfassung beträgt dabei +- 2 Grad und +- 2 Pixel. Durch die schnellere Rechenzeit können schnellere Entscheidungen getroffen werden, was wiederum die Taktzahl erhöht.

05.08.2021
IoT Use Case

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