Beschäftigte an einer Produktionslinie der Lebensmittelfertigung, gesteuert über die No-Code-Plattform von Itanta Analytics
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Text vom Original übernommen

Ausgangslage

Der Kunde

Der Kunde ist eine Facility-Management-Einheit, die das Tropical Marine Aquaculture Centre der Singapore Food Agency betreibt. Dort werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu großtechnischen Bruttechnologien und zur Fischfutterernährung durchgeführt.

Herausforderungen

  • Die Seewasserpumpe spielt eine entscheidende Rolle im Wasseraufbereitungssystem. Derzeit wird eine monatliche vorbeugende Wartung durchgeführt, die Schmierung und Kühlmittelkontrollen umfasst. Dafür ist ein zweistündiger Stillstand mit Unterstützung von zwei Technikern erforderlich.
  • Die jährliche Wartung beinhaltet das Entfernen des Laufrads, eine gründliche Reinigung, das Auffüllen des Kühlmittels, Schmierung und die Kontrolle, ob Lager nach bestimmten Intervallen ausgetauscht werden müssen. Da jedoch eine wirksame Zustandsüberwachung fehlt, treten häufige Pumpenausfälle auf.
  • Da die Anlage nur mit begrenztem Personal vor Ort arbeitet, besteht ein dringender Bedarf an einer Fernüberwachung der Pumpen.

Lösung

  • Honeywell hat gemeinsam mit Mins Control (lokaler Partner) die Implementierung der On-Premise-Lösung Honeywell Versatilis Equipment Health Monitoring auf LoRaWAN-Basis vorgeschlagen, um die Seewasserpumpen zu überwachen.
  • Dieser innovative Ansatz ermöglicht es dem Anlagenteam, den Zustand der Pumpen aus der Ferne zu überwachen. Außerdem werden Echtzeitwarnungen bereitgestellt, die eine rechtzeitige Wartungsplanung erlauben und die Betriebseffizienz erhöhen.
Aquakultur-Pumpenmonitoring Architektur: HVT-Sensoren über LoRa-Gateway zu Honeywell Experion
Implementierte Lösungsarchitektur

Maschinen- und Senderdaten

Anlagentyp: Pumpe (8 Stück)

Leistung: 160 kW, 2900 U/min, Frequenzumrichterantrieb

Funktion: Vier Pumpen sind für die Meerwasserzufuhr vorgesehen, weitere vier Pumpen für die Verteilung des aufbereiteten Wassers an Aquakulturtiere. Jedes System verfügt über Redundanz, um Zuverlässigkeit sicherzustellen. Um aquatisches Leben zu schützen, muss stets mindestens eine Pumpe in Betrieb bleiben.

Messparameter: 3-Achsen-Beschleunigung und -Geschwindigkeit, Oberflächentemperatur, Geräuschpegel, Umgebungstemperatur, Umgebungsdruck und Luftfeuchtigkeit. Damit wird ein umfassender Einblick in den Zustand der Pumpen ermöglicht.

Standort der Sender: Antriebsseite des Motors bei allen 8 Pumpen.

FYBROC-Pumpe mit Honeywell Versatilis Vibrationssensor und LoRa-Gateway-Schaltschrank

Fernüberwachung Experion EHM

Messparameter

  • Der Kunde griff über die On-Premise-Fernüberwachungsplattform von Honeywell, Experion EHM, auf den Pumpenzustand zu.
  • Zur Überwachung der Pumpen wurde der Standard ISO 10816-3 eingesetzt. Dieser Standard kann während der Konfiguration im Sender eingestellt werden.
  • Mehrere Pumpen lösten auf Grundlage dieses Standards Alarme aus. Trends des RMS-Geschwindigkeitswerts und des Frequenzspektrums wurden analysiert, um die hohen Schwingungspegel zu verstehen.
Honeywell Experion Dashboard: Pumpenzustandsüberwachung nach ISO 10816-3 Vibrationsklassen

Schwingungsanalyse:
Pump 01

Vibrationszeit-Diagramm: X-Y-Z-Achsgeschwindigkeit der Aquakulturpumpe über Betriebszeit
Boxplot-Diagramm: Mediangeschwindigkeit der Pumpenvibrationen pro Achse
Tabelle Median-Vibrationsgeschwindigkeit der Aquakulturpumpe: X 9,1 Y 16 Z 8,5 mm/s

Beobachtung

  • Alarm im Dashboard basierend auf ISO 10816-3 Schadensgrenze (4,5 mm/s).
  • Y-Achsen-Messwert liegt 255 % über dem ISO–Schadensgrenzwert.

Expertenanalyse

FFT- X AXIS

Frequenzspektrum-Diagramm: Wellenharmonische 1f-8f der Aquakulturpumpe im Normalbetrieb

FFT- Y AXIS

Frequenzspektrum: Erhöhte Oberwellen-Peaks 4f-5f zeigen Pumpenstörung in Aquakulturanlage

FFT- Z AXIS

Frequenzspektrum: 1f-2f dominante Peaks entsprechen normalem Pumpenbetrieb

Fehlererkennung

  • Mechanisches Lagerspiel.
  • (mehrere harmonische Schwingungen im Frequenzspektrum im Zusammenhang mit der
    Drehgeschwindigkeit).

Empfehlungen

Basierend auf diesen Erkenntnissen konnte Honeywell folgende Empfehlungen geben:

  • Überprüfung der Befestigungen und Lager im Lagersockel.
  • Kontrolle des Lagerspiels.
  • Untersuchung auf lose Lagerbuchsen im Lagersitz sowie lose Rotoren.

Vorteile für den Kunden

  • Einfache Lösung, um manuelle Datenerfassung zu vermeiden.
  • Warnmeldungen ermöglichten Einblicke trotz reduzierter Belegschaft.
  • Frühwarnungen erleichtern die Wartungsplanung.

Quelle: Honeywell

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