Remote-Monitoring von Pumpen und Anlagen als digitaler Service

29. Januar 20262 Minuten Lesezeit
Remote-Monitoring von Pumpen und Anlagen als digitaler Service
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Der Hersteller von Pumpen und Pumpensystemen Wilo setzt IoT für noch bessere, digitale Dienstleistungen für seine Kunden ein. Die IoT-Plattform des Unternehmens sorgt dafür, dass Pumpen und entfernt gelegene Anlagen in Dashboards überwacht und so einfacher gewartet werden können. Die Lösung basiert auf der IoT-Plattform Thingsboard und auf Kafka für die Datenverbindungen. Sie ist komplett anpassbar und bietet deshalb auch langfristig Flexibilität und Planungssicherheit.

Wilo ist ein Premiumanbieter von Pumpen und Pumpensystemen. Mit mehr als 8.400 Mitarbeitenden weltweit und rund 1,9 Mrd. Euro Jahresumsatz ist das Unternehmen ein globaler Player. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, setzt das Unternehmen auf einen hohen Innovationsgrad seiner Produkte und Services. Deshalb hat sich Wilo für die Einführung einer IoT-Plattform entschieden, die Kunden hilft, ihre Anlagen und Pumpen in Echtzeit und von Remote aus zu überwachen und so zu einem ausfallsichereren Betrieb beiträgt.

Wilo Kreiselpumpen in Technikraum mit Rohrleitungssystem für Remote-Monitoring

Flexibilität und Anpassungsfähigkeit gefragt

Auf der Suche nach einer neuen IoT-Plattform stieß Wilo auf ThingsBoard und entschied sich nach einem dreimonatigen Proof-of-Concept für die Lösung. „ThingsBoard stellt für uns den richtigen Mittelweg dar: Es bietet bereits viele Funktionen, lässt aber flexible Anpassungen und Erweiterungen zu. Wir können alle Anforderungen abdecken, auch zukünftige. Dieser Aspekt war für uns sehr wichtig“, kommentiert Roland Vonnahme, Research Engineer bei Wilo und Leiter des Projekts, die Entscheidung.

Bei der Umsetzung wurde Wilo von den Experten von it-novum unterstützt, vor allem beim Aufbau der Architektur und der Datenanbindungen. In Thingsboard findet die Visualisierung der Pumpenzustände in Dashboards statt, um Geräte und Anlagen von Remote aus überwachen zu können. Zusätzlich wurden Alarmfunktionen eingerichtet. Kommt es etwa zu einer Störung in einer Abwasserhebeanlage, wird so umgehend der verantwortliche Techniker benachrichtigt, sodass dieser zur Anlage fahren und sie in Augenschein nehmen kann.

Das Unternehmen ist sehr zufrieden mit der Lösung: „Es gab bei der Umsetzung natürlich den einen oder anderen Stolperstein“, sagt Roland Vonnahme. „Aber ich bin sehr stolz auf das Ergebnis. Wir können unseren Kunden eine innovative Lösung anbieten, mit der sie ihre Anlagen einfacher und besser überwachen können. ThingsBoard lässt viele Anpassungen zu und bietet damit Spielraum für Erweiterungen in der Zukunft. Und mit it-novum haben wir einen erfahrenen Implementierungspartner, mit dem wir das Projekt sehr partnerschaftliche haben umsetzen können.“

Techniker mit gelbem Helm und Tablet inspiziert gelbe Pumpenanlage von oben
Historisches Backsteingebäude eines Pumpen-Dienstleistungsunternehmens

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