Stück- oder Schüttgut

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Stück- oder Schüttgut

Bestandsmanagement für Stück- und Schüttgut mit IoT erfasst Mengen, Chargen und Lagerorte von Material, Teilen und Paketen automatisch. Hersteller und Händler bestellen nach echtem Verbrauch nach, vermeiden Fehlbuchungen und sparen manuelle Zählungen und Lagerbegehungen.

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In 69 Lösungsbeispielen im Einsatz

Bestandsmanagement für Stück- und Schüttgut mit IoT

Am häufigsten sind in den Lösungsbeispielen Pakete, Werkstücke, Leiterplatten und Rohstoffchargen, dazu Ersatzteile, Kunststoff-Granulat und Lagerbestände. Bei TB International erkennen RFID-Lesegeräte eintreffende Pakete automatisch und buchen sie in SAP Business One. C-Teile in Kanban-Behältern erfasst bei Würth Industrie Service ein IoT-Waagensystem von HK.DIGITAL, die Daten laufen über NB-IoT. Für Rohstoffchargen nimmt ein zentrales Wiegesystem jede Verwiegung auf und übergibt die Chargendaten an Microsoft Dynamics 365 Business Central. Material und Bauteile ortet SICK per Ultrawideband auf weniger als einen Meter genau, Nokian Tyres verfolgt Rohstoffe und Reifen mit RFID-Tags von TURCK. Michelin verarbeitet Bestandsdaten in Echtzeit mit Apache Kafka von Confluent auf Microsoft Azure.

Die Beispiele stammen vor allem aus Handel, Logistik, Automobil, Chemie sowie Metall und Elektronik, als Bestandsmanagement und Nachbestellung, Lagerbestandsverwaltung, Chargen-Traceability und Ausschussreduktion. Würth Industrie Service setzt mit HK.DIGITAL auf ein vollautomatisiertes Waagensystem für C-Teile, deren Beschaffung sonst viel Aufwand und hohe Sicherheitsbestände erfordert. ProMart betreibt mit einer RFID-Lösung von TURCK mobile, mannlose Selbstbedienungslager für Ersatzteile auf Baustellen. Epple Druckfarben stellt mit Innomat-Automation belastbare Chargendaten zu Rohstoffen und Halbfabrikaten bereit, auch für Druckfarben mit Lebensmittelkontakt.

Häufige Fragen zum Bestandsmanagement von Stück- und Schüttgut

Wie funktioniert Bestandsmanagement mit IoT?

Bestandsmanagement mit IoT erfasst Mengen automatisch über Waagen, RFID-Lesegeräte oder Ortungs-Tags und schreibt sie direkt ins ERP. Manuelle Lagerbegehungen mit Wegezeiten entfallen. Neoception stellt so Bestandsdaten aus Kanban-Behältern zentral im ERP bereit, bei Würth Industrie Service meldet ein IoT-Waagensystem den Bestand an C-Teilen über NB-IoT. Sinkt ein Bestand unter die festgelegte Menge, kann das System die Nachbestellung auslösen.

Wie funktioniert ein eKanban mit IoT?

Bei einem eKanban meldet der Behälter selbst, wann Material nachgeliefert werden muss, statt dass eine Karte von Hand weitergegeben wird. Würth Industrie Service setzt dafür mit HK.DIGITAL ein vollautomatisiertes Waagensystem ein, das C-Teile in Kanban-Behältern erfasst und die Daten über NB-IoT überträgt, ergänzt um RFID. C-Teile machen wenig Einkaufsvolumen aus, erfordern aber viel Aufwand in Beschaffung und Lagerung.

Wie gelingt eine Bestandsführung in Echtzeit?

Eine Bestandsführung in Echtzeit gelingt, wenn jede Warenbewegung automatisch erfasst und sofort verbucht wird. Bei TB International identifizieren RFID-Lesegeräte eintreffende Pakete und erfassen sie in Echtzeit in SAP Business One, die Einlagerung wird ohne Scanner verbucht. Michelin verarbeitet seine Bestandsdaten mit Apache Kafka von Confluent auf Microsoft Azure. ProMart bietet mit RFID von TURCK mannlose Ersatzteillager auf Baustellen.

Wie lassen sich Rohstoffchargen digital verwalten?

Rohstoffchargen lassen sich digital verwalten, wenn jede Verwiegung automatisch mit ihrer Charge verknüpft und ans ERP übergeben wird. Epple Druckfarben nutzt dafür ein zentrales Wiegesystem von Innomat-Automation, das manuelle und automatisierte Verwiegungen einheitlich erfasst und mit Microsoft Dynamics 365 Business Central verbindet. So stehen Chargeninformationen zu Rohstoffen und Halbfabrikaten zuverlässig bereit, etwa um die Viskosität nachzuvollziehen.

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