Josef Brunner

    Josef Brunner

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    Hohe Nachfrage erfordert zusätzliche Fertigungskapazitäten
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    Hohe Nachfrage erfordert zusätzliche Fertigungskapazitäten

    15.04.2021Mehr lesen →

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    Rückversicherung und Industrial IoT | Von Capex zu Opex - Wie kann ich meinen digitalen Kundenservice über Umsatzbeteiligungs Modelle umsetzen? | Josef Brunner | Relayr

    #4
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Rückversicherung und Industrial IoT | Von Capex zu Opex - Wie kann ich meinen digitalen Kundenservice über Umsatzbeteiligungs Modelle umsetzen? | Josef Brunner | Relayr

    Markteinordnung | Relayr. Relayr kann man als „Full-Stack“ Anbieter bezeichnen, der Mittelständlern auf dem Weg der Digitalisierung hilft. Dabei bringt Relayr Lösungen von EDGE-, Middleware-, Analytics- bis hin zum fertigen Dashboard mit. Durch die Übernahme der Munich Re ist das Unternehmen finanziell stabil und gleichzeitig agil und eigenständig. Durch die Muttergesellschaft ist vor allem der Versicherungs- und Risikotransfer Gedanke im Geschäftsmodell spannend. Hier bietet Relayr dem Kunden ein Modell, welches das Risiko der Industrial IoT-Projekte um ein wesentliches reduziert. Das kaufmännische Ergebnis wird so Realität. Die Kundenstruktur bewegt sich dabei vor allem im Mittelstand produzierender Unternehmen und dem Maschinen- und Anlagenbau. Vertrieblich agiert Relayr hier wenig von der Technik herkommend, sondern vielmehr vom Use Case Storytelling Ansatz, um konkrete Mehrwerte für den Kunden zu erzielen. Laut Josef sind 80% der Aktivitäten vor allem in „Pay per Use“ und „X as a Service“ Modellen beim Mittelständler. Viele Kunden im Mittelstand, die Assets im Wert von 50.000€ – 500.000€ verkaufen, haben weniger Ansätze in IIoT Service-Modellen. Hier ist die Skalierung schwerer. Use Cases | Industrial IoT Wir sprechen zu spannenden Use Cases aus der Praxis. Josef bringt ein Beispiel von Kunden aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Espressomaschinen herstellt. Dieser bietet seinem Kunden nun neben dem Bestandsgeschäft nicht mehr die gesamte Anlage an, sondern „Kaffeequalität as a Service“ – oder wie Josef es nennt – die „Cup as a Service“ Qualität. Für den Maschinenbauer ist dies ein neues Geschäftsmodell, welches auch auf andere Branchen übertragbar ist. Beispielsweise kennt man ähnliche Ansätze aus dem Kompressoren-Umfeld. Hier wird neben dem klassischen Geschäft die Druckluft als Service verkauft. Ein Anwendungsfeld ist hier beispielsweise der Boiler im Gebäude. Im weiteren Verlauf des Gesprächs erzählt Josef von Use Case zum „Equipment Breakdown“ (zu Deutsch: „Ausfall oder Funktionsstörungen“) und dem entsprechenden Versicherungsmodell dahinter. Josef erläutert, wie Stillstände von Maschinen und Anlagen im Feld durch IoT-Lösungen reduziert werden können. Auch Mittelständler wie „Flenders“, der als Motorenhersteller Marktführer im Bereich Mining Operations ist, hat durch Relayr Stillstände im laufenden Betrieb reduziert und Prozesse optimiert. Use Case | Up-Time um x-% Erhöhen (Stillstand), Monetärer Gegenwert X, davon haben wir Y, „wir garantieren“, Risiko-Transferelemente vorhanden, Equipment Breakdown Reduktion (über Munich Re, knowhow), Performance Contracting, partizipieren anhand %, vertraglich herausfordernd, Equipment as a Service (Maschine wird finanziert, dann werden Elemente wichtiger, da Finanzierungskonditionen davon abhängig sind), Ökosystem | relayr nimmt Risiko auf, daher sehr ausgewählte und selektive Anzahl an Partnern, vor allem für weltweite Skalierung, die nicht von der „Stange“ kommt, (Zertifizierung, Warenersatz, Verfügbarkeit, Lieferzeiten, Reaktionszeit, etc.), Partnerschaften oft im Hardware-Umfeld (Delivery, Professional Service, Sensoren, Implementierung, Hardware, Konnektivität) IIoT-Markt | Stolzer Maschinenbau, Expertise, qualitativ hochwertige Maschinen, vor 5 Jahren: Mittelstand hatte eigenes Digitalteam, Plattform, Team, jedoch oft als Gimmick zur Hardware, die Reise hat bei Technologie begonnen, das ist herausfordernd, da Technik irrelevant, Wichtig: Marktherausforderungen kennen, Niedrigzinsphase, schwere Vorhersehbarkeit Produktionskapazität (Automotive), relayr: daraus leiten wir ab was auf die Roadmap haben, anderer Ansatz als klassischer Maschinenbauer, Maschine im Fokus, oft Use Cases: viele Daten die im BUS System schon verfügbar waren, Verständnis ist heute angekommen bzw. kommt an Prozess | Gleichung = Markt (in dem ich potentiell eine Rolle spielen kann, Beispiel Boiler: Markt ist Gebäudemanagement, Service, Maintenance…? auch wenn ich heute noch nicht stark darin bin, findet dort eine starke Transformation statt? Hin zu Servicemodellen? Gibt es Mittelsmänner die evtl. zukünftig nicht mehr Mittler sein werden? Komplementärmärkte vorhanden? sehr unternehmerisch, losgelöst vom Produkt) *Korrelation mit Startup-Vorgehensweise + Assets (Produkt (oft), Finanzielle Position, Cashflow, Daten, Innovative Menschen, Zugänge Kunden etc.,) = Transformation mit Assets und dem Markt, kann ich mich neu erfinden? Wenn man sich diese beantworten kann: komme ich schnell auch zum Business-Case, weg vom Produkt, weg von der Maschine -> hin zu Markt Transformation | BSC vs Agil: wenns einfach wäre könnte es jeder, auf Folien sieht das einfach aus, wenn man loslegt ist es nicht trivial umzusetzen, relayr: Verfechter von „finanziellen Nahtoderfahrungen“ (wenn ich an der Wand stehe und liefern muss), wie ein Startup, dann habe ich die Impulse; Finanzielles Polster ist super, jedoch entsteht wenig Druck, Startups sind immer „pleite“ und muss immer schnell sein, ist verzweifelt, schnelle Entscheidung und konsequente Entscheidungen, Methaphern „Agilität, keine Hierarchie, freie Produktgestalten, freischwebende Elektronen etc.“ wenn man sich zu viel darum verliert, verliert man ein Problem zu finden, einfaches schlankes Produkt zu entwicklen, kaufmännisch sinnvoll zu lösen Use Cases | Übertragung: Druckluft, … Use Case | Italienisches Unternehmen, Kaffee Maschinen Produzent (Maschinen), „cup as a service“ nur noch den Kaffee zu Monetarisieren, die Maschinen kostenfrei, vertikal stark integrieren, Sicherstellen, dass Temp., Druck des Mahlwerks der Qualität entspricht, Asset 30-50k, viel Espresso muss verkauft werden, dazu braucht er eine Loyale Kundschaft; alignment of interest: hochwertiger Kaffee, CapEx -> OpEx, im Feld: kann ein solches Modell funktionieren, Hersteller attraktiv, Barista muss mehr zahlen, 1) Buisness Case funktioniert, weil Finanzierungskosten nicht mehr vorhanden, Anfangsinvest fällt weg, kann schnell starten mit entsprechendem Qualitätsversprechen 2) Lernen wann die Maschine guten Kaffee macht (wir brauchen keine Datenmengen, wir haben keine Domainexpertise) hilf mir zu verstehen wann diese Maschine guten Kaffee macht, worauf müssen wir achten? Architektur entsteht (welche Sensorik brauchen wir), schnell tracking, Rückkaufmodelle, alte Maschinen kaufen und retro-fitten diese dann (gleiche Leistungsmerkmale), die Wahrscheinlichkeit, härteres Wasser? Druck? Mahlvorgang nicht optimal, dann können wir agieren – und garantieren dass die Qualität dem Versprechen des Herstellers, Barista: Tag 1 Cashflow positiv, er verdient weniger, dafür besserer Wert: Kaffee Qualitätslevel Use Case | Flenders, Motorenhersteller, Marktführer: Mining Operations, Schiffe mit Lieferzusagen (Prozessindustrie: Stillstandsgefahr), Motor as a Service Modell, Power by the Hour, CapEx hier nicht so relevant, Risikotransfer wichtiger (garantierte Verfügbakriet, Mine hat Uptime die sich der Minenbetreiber erwartet), Munich Re: versteht was Risiko bedeutet aus einer Bilanzierungssicht, kaufmännischen Sicht, viele Unternehmen geben heute schon Qualitätsversprechen und Garantieren, diese sind in den Bilanzen (Expertise der Munich Re), relayr + Munich Re: Wie kann Risikotransfer eigenkapitalschonend oder entlastend sein? auch Zinskonditionen, aufgrund des Geschäfts Risiko zu nehmen: Munich Re neuer Geschäftszweig, weniger Competition, … Use Case | Wasserschäden (von mir), Start bei relevantem Problem (Bezug auf Formel), weltweit 2. größtes Versicherungs Expusoure Problem, Rückstellung der Erstversicherer riesig, wenn man das löst: kommerziellen und kaufmännischen Hebel, Formel: starte mit relevantem Problem (dann technologische Komponenten), Wahrscheinlichkeit des Erfolgs höher IIoT-Markt | EDGE-Computing, spielt große Rolle, Vorteile: 1) Geschwindigkeit, Analytics +getriggerte Funktionen (auch über 5G und Latenzen nicht lösbar) 2) geringere Abhängigkeit Konnektiviät 3) Cloud-Kosten, weniger Daten, relayr: vorher unterschiedliche Technologiesegmente (EDGE, Middleware, Analytics) letzteres Teil von EDGE, wurde migriert, Modell-Training auf EDGE, feste Überzeugung: EDGE ist wichtig, Cloud: klar, dass die Wichtigkeit weiter zunehmen wird, hängt von den Use Cases ab, Mining: Konnektivität mit EDGE spielt größere Rolle, Architektur sieht anders aus als beim Maschinenbauer (Kaffeemaschine) Spezifisch | Business Development Team, PreSales, Solution Architekten (sinnvolle Implementierung), Empfehlung -> eher Lösung vorgeben, Technische Diskussionen sollen minimiert werden (Business Case im Fokus beim Kunden), Sicherheit muss da sein, dass der Technologische Stack funktioniert, Umsätze, Einsparung, Effizienz wird garantiert, jedoch mit dieser Architektur Standards | kein großer Fan, Baubranche versucht seit 70er mit BIM Standards zu bekommen, wir versuchen, das was wir im Feld sehen, effizient und schnell in kommerzielle Lösungen zu bekommen, Kunden aus unterschiedlichen verticals bedienen, viele Standards, Standards für neue Maschinen, jedoch Industriemaschinen leben lang Sind Sie an einer Zusammenarbeit mit Josef interessiert? Wenden Sie sich über Linkedin an ihn! Josef Brunner Geschäftsführer relayr. Mehr zu diesem Umsetzungspartner Ihr Umsetzungspartner relayr. Das Internet of Things verändert, wie wir Maschinen und Equipment nutzen. Relayr prägt diese neue Form von ‘Industrial IOT’ maßgeblich. Wir gewinnen relevante Daten aus Ihren bestehenden Maschinen und Systemen, damit Sie Ihre Geschäftsergebnisse verbessern. Hunderte Unternehmen weltweit vertrauen auf unsere ‘Industrial IoT’ Plattform und unser Service Team. Unsere Industriekunden können mit relayr OpEx basierte Geschäftsmodelle für ihre jeweiligen Märkte realisieren. Wie schaffen wir das? Relayr bietet Finanzierung, Versicherung, IoT-Technologie und die entsprechende Bereitstellung aus einer Hand. Dazu kooperieren wir mit führenden Unternehmen, wie der Munich Re und Hartford Steam Boiler (HSB). Damit sind wir der erste Anbieter am Markt, der industrielle IoT-Projekte mit Versicherungen und Finanzdienstleistungen kombiniert. So können Sie rundum abgesichert smarte Entscheidungen für Ihr Unternehmen treffen.

    17.09.2020
    IoT Use Case

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