
Podcastfolgen
Verwaltungsschale in der Modellfabrik: Produktionslinien flexibel rekonfigurieren
Ausgangspunkt ist ein bekanntes Problem: Neue Maschinen lassen sich nur mühsam in bestehende Linien integrieren, weil Linien-SPS starr programmiert sind und Daten in Subsystemen mit unterschiedlicher Semantik brechen. Die Verwaltungsschale dient als standardisierte Datenschnittstelle – im Werk und über Unternehmensgrenzen hinweg. In der Modellfabrik bekommt jede Maschine und jedes Modul eine Verwaltungsschale. Über eine Asset Orchestration Platform modelliert Bosch Rexroth die Linie per Businesslogik statt fester SPS-Programmierung und rekonfiguriert flexibel zwischen AGVs und Maschinen. XITASO unterstützt bei der standardisierten Erstellung; ein frühes Beispiel ist das digitale Typenschild bei WITTENSTEIN. Die Verwaltungsschale bleibt dabei eine Technologie neben OPC UA und MQTT – entscheidend ist die Wahl je Use Case. Die größte Hürde ist die Erstellung der Verwaltungsschale selbst. Krause rät, klein an der vermuteten Bottleneck-Maschine anzufangen und erst Datentransparenz zu schaffen, bevor die Linie orchestriert wird. Knoblich lenkt den Blick auf OT/IT und ein gemeinsames Zielbild: Am Ende seien es die Menschen, die man mitnehmen muss. Das nimmst du mit Als größte Einstiegshürde erscheint die Erstellung der Verwaltungsschale selbst – für Brownfield-Maschinen bietet XITASO dafür einen SPS-Funktionsbaustein. Auf Basis der Verwaltungsschale lässt sich eine Linie über eine Asset Orchestration Platform per Businesslogik modellieren, statt sie starr in die Linien-SPS zu programmieren. Die Verwaltungsschale ist eine Technologie von mehreren; für Bewegungskommandos eignet sich MQTT, für Sensorsignale OPC UA. Wer OEE verbessern will, beginnt an der vermuteten Bottleneck-Maschine: erst Verluste transparent machen, dann orchestrieren.
Netzwerk-Anomalieerkennung: Eine Sicherheitslösung für die vernetzte Industrie
Die zunehmende Vernetzung von Industrieanlagen führt zu einer steigenden Anzahl von Cyberangriffen und Sicherheitsrisiken. Um diesen Gefahren effektiv zu begegnen und die Produktionssicherheit zu gewährleisten, haben Rhebo und Bosch Rexroth AG eine integrierte Lösung entwickelt, die in dieser Podcastfolge ausführlich erklärt wird. Es geht um eine Cybersicherheitslösung für die vernetzte Industrie und wie Innovationen im Bereich der Industrieautomation zum Schutz von Unternehmen und wertvollen Ressourcen beitragen können. Rhebo ist ein führender Anbieter von Lösungen zur Überwachung industrieller Steuerungssysteme und zur Erkennung von Anomalien in Echtzeit. Cyber Security und die Verfügbarkeit sowie die Stabilität von Produktionsprozessen sind Hauptthemen des hardewareunabhängigen Sicherheitsspezialisten. Bosch Rexroth AG ist ein globaler Anbieter von Antriebs- und Steuerungstechnik und in der Fabrikautomation zuhause. Sie helfen Maschinenbau-Kunden schneller Maschinen zu engineeren und Maschinenbetreibern, Produktionsrisiken zu minimieren und höhere Verfügbarkeiten zu erreichen. Zudem sollen Energieverbräuche und die Umweltbelastung reduziert werden. Die Partnerschaft zwischen Rhebo und Bosch Rexroth AG bietet Unternehmen eine integrierte Lösung, die die Vorteile beider Technologien kombiniert. Die Cybersicherheit von Rhebo und die Stabilität der industriellen Steuerungssysteme der Bosch Rexroth AG gewährleisten einen optimalen Schutz und eine effiziente Überwachung der Produktionsprozesse. Wie das im Detail genau aussieht, welche Technologien zum Einsatz kommen, was ein Ökosystem aus +70 Partnern damit zu tun hat und welche Mehrwerte das Ganze noch bietet, das erfahrt ihr in Podcastfolge 96 des IoT Use Case Podcasts mit Madeleine Mickeleit.


