Head of Manufacturing Services, EMEA
Wie gelingt es, smarte Instandhaltung, KI und globale IoT-Infrastrukturen in der Praxis zu verbinden – trotz Fachkräftemangel und komplexer Maschinenlandschaften? Diese Fragen beantwortet Scott Kemp von SoftServe im Gespräch mit Ing. Madeleine Mickeleit – mit Einblicken in Projekte mit Schunk, Continental und NVIDIA. SoftServe zeigt, wie skalierbare IoT-Backbones und KI-Anwendungen echten Mehrwert schaffen: etwa mit einem AI-Assistenten zur Reduktion der MTTR und 10 % höherer OEE bei Continental. Gemeinsam mit Schunk wurde ein IoT-Backbone für das gesamte Maschinenportfolio aufgebaut, das Endkunden Wartung per Assistenzfunktion ermöglicht. Besonders anschaulich wird das im Praxisbeispiel von OptoTech: Produktverantwortlicher Vineeth Vellappatt gibt Einblick in den AI-gestützten Schleifprozess an der SM80-Maschine – inklusive Fehlererkennung, Parameterauswertung und konkreter Handlungsempfehlung. Technologisch kombiniert SoftServe strukturierte Sensordaten mit unstrukturiertem Wissen (z. B. SOPs), eingebettet in ein RAG-Modell zur schnellen Informationsbereitstellung – umgesetzt auf Microsoft Azure, NVIDIA Omniverse, AWS und weiteren Plattformen. Standards wie OPC UA und Unified Namespace bilden die Grundlage für Skalierung. Im Fokus: Wissensverlust kompensieren, neue Mitarbeitende befähigen, Services monetarisieren – und AI vom Buzzword zur produktiven Lösung machen. SoftServe setzt dabei auf praxisnahe Methoden wie „Double Diamond Thinking“ und Proofs of Technology statt bloßer POCs. Ein Impuls von Onuora Ogbukagu (Deutsche Messe AG) leitet die Spezialfolge ein.
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