
Lösungsbeispiele
Podcastfolgen
Wasserkrise 2030 und IoT: Digitale Antworten auf knappe Ressourcen und Infrastruktur
In der neuesten Folge des IoT Use Case Podcast wurde der wachsende Bedarf an Frischwasser thematisiert, der bis 2030 voraussichtlich das Angebot um etwa 40% übersteigen wird. Gast Antoine, Senior Business Developer bei GF Piping Systems und Host des “(don’t) Waste Water”-Podcasts, beleuchtete, wie die drängende Frischwasserfrage immer auch eine Frage der Abwasseraufbereitung ist. Besonders brisant: 70% aller Süßwasservorräte werden derzeit für agrartechnische Zwecke genutzt, wobei gereinigtes und gefiltertes Wasser eine Alternative bieten könnte, um mehr Frischwasser global verfügbar zu machen. Antoine wies darauf hin, dass heutzutage 75% der Energie im Wassernetzwerk verschwendet werden. Dies könnte durch dezentrale Wasseraufbereitung und den Einsatz von IoT und Machine Learning effizienter gestaltet werden. Doch der Mangel an Fachkräften stellt hierbei eine Hürde dar. Digitalisierung und IoT könnten Abhilfe schaffen, indem sie den Betreiber unterstützen. Zudem wurde aufgezeigt, dass die 10.000 Kläranlagen in Deutschland jährlich 4.400 Gigawattstunden verbrauchen. Die Maschinen von Aerzen sind Hauptverbraucher dieses Stroms. Durch Optimierung, z.B. bei der Belüftung und der dadurch beeinflussten Ansaugtemperatur, könnten bis zu 180 Millionen Euro pro Jahr eingespart werden, wobei der positive Einfluss auf die CO2-Emissionen nicht zu vernachlässigen ist. Der Podcast liefert tiefgreifende Einblicke in den Wassersektor und zeigt auf, wie Technologie und Innovation zur Lösung aktueller Herausforderungen beitragen können.
Energiekosten & Ausfälle reduzieren - IoT im Klärwerk Bad Pyrmont
Aerzen Digital Systems steht für Digitalisierung und digitale Transformation. Das Nutzen bestehender Datenschnittstellen, Systemintegration, Cloud-Lösungen, Cloud-to-Cloud-Kommunikation, Predictive Maintenance, Smart Cities oder Remote Services – Trends und Schlagwörter, die in dieser Podcastfolge zum Thema gemacht werden. Die Gebläse und Verdichter von Aerzen finden in Kläranlagen Anwendung und leiten in den sogenannten biologischen Reinigungsprozess Sauerstoff ein – so auch in der Kläranlage von Bad Pyrmont. Der Prozess der biologischen Reinigung macht fast 70 % der Energiekosten einer Kläranlage aus. Neben dem absoluten Gebot der Ölfreiheit und Reinheit spielt somit auch der Kostenfaktor und die CO2-Emission eine wesentliche Rolle. Parameter wie diese werden mithilfe der digitalen Aerzen-Lösung AERprogress gemonitort und optimiert. Die Lösung ermöglicht außerdem eine vorausschauende Wartung: Mittels künstlicher Intelligenz und entsprechender Sensorik auf den Maschinen wird frühzeitig erkannt, sobald sich ein Fehler anbahnt. Das Ziel von Aerzen Digital Systems: Der Kunde soll befähigt werden, zu agieren, statt zu reagieren. Downtimes sollen vermieden werden, aus ungeplanten Stillständen sollen geplante werden. Über die Plattform ist der Kunde zudem in der Lage, unmittelbar und auf Knopfdruck Ersatzteile zu ordern oder einen Servicetechniker zu informieren. Weiteres Thema dieser Podcastfolge ist der globale Wasserstress und die Wasserknappheit. Der Bedarf an Abwasseraufbereitung wird steigen, so Aerzen. Die Firma – mit ihren zweieinhalbtausend Mitarbeitern und 50 Vertriebs- und Servicegesellschaften – will den Herausforderungen der Zukunft mit smarten und innovativen Lösungen entgegentreten und ihre Effizienz weiter steigern. Auch beschreibt Joachim Wehrbein von Aerzen, wie sie den Step ins Consulting gewagt haben und Maschinenbauern eine Beratung auf Augenhöhe anbieten. Weiterhin wird im Rahmen dieser Folge besprochen, welche zunehmende Relevanz die Themen Service und Kooperation zwischen Kunde und Hersteller in der Industrie haben und wie Aerzen zukünftig Datensilos in der Cloud-to-Cloud-Kommunikation aufbrechen will.












