#50Herstellerunabhängig Sensoren vernetzen mit der CloudRail.Box und Azure IoT Hub | Schmitz Cargobull
In dieser Podcastfolge werden zwei Use Cases vorgestellt, die auf Azure aufbauen, Microsofts Cloud-Service, mit dem sich Informationen in großem Maßstab einsammeln, auswerten, aber auch direkt zur weiteren Nutzung verarbeiten und entsprechende Aktionen auslösen lassen.
Michael Schöller bringt von Schmitz Cargobull einen praktischen Anwendungsfall mit: Via IoT im Straßentransport lassen sich mittels Sensoren und Cloudanbindung unter anderem Temperatur und globale Position der wertvollen Fracht, aber auch der Wartungszustand der Fahrzeuge permanent erfassen und übermitteln. Damit kann die Einhaltung von Kühlketten überwacht werden, ohne auf zeitaufwendige und fehleranfällige manuelle Prozesse zurückgreifen zu müssen. Von ihrem gesetzten Cloud-Partner Microsoft waren sie dabei so begeistert, dass sie zwischenzeitlich auf lokale Rechenzentren verzichten und sämtliche internen Prozesse auf das Cloud-Universum umgestellt haben. »Wir verfolgen eine Cloud-first-Strategie!« – Ganz im Zeichen vom Ende der Datensilos, wie es auch Philip Weber kommen sieht, der als zweiten Use Case die Dienste von CloudRail schildert:
Sie haben sich darauf spezialisiert, Maschinen IoT-ready zu machen und in Microsofts Azure-Cloud zu bringen. Unterschiedliche Anforderungen in unterschiedlichen Branchen, verschiedenste Techniken, ältere Anlagen (Retrofit) – dank Abstraktion alles kein Problem für CloudRail. Mit einem einheitlichen Datenmodell, der Nutzung der IODD-Datenbank und striktem Setzen auf Standards, wie das IO-Link-Protokoll, schaffen sie es, den IoT-Plug-and-Play-Gedanken effektiv umzusetzen. In nur wenigen Stunden lassen sich erste Proofs of Concept zeigen. Wer das Ergebnis dann weiter auf das Unternehmen erstrecken möchte, profitiert zusätzlich von CloudRails Zentralisierungsstrategie. Wenn die Maschinen schon zwecks IoT an die Cloud angebunden sind, so können – nicht zuletzt auch im Sinne des Datenschutzes – beispielsweise die regelmäßigen Updates zentral gesteuert werden.
Für den Anwender bringt IoT damit zahlreiche Vorteile mit sich. Predictive Maintenance: Ich weiß jederzeit, wie es meinen Maschinen geht und wann wo nachgerüstet werden muss. Das manuelle Nachsuchen entfällt. Darüber hinaus reduziert es Ausfallzeiten durch etwaige unvorhergesehene Vorfälle zwischen den Wartungsintervallen. Dies gilt für die exemplarischen Transportfahrzeuge, die mit Cargobulls Telematics-Sensortechnik ausgestattet sind, genauso wie für den softwareseitigen Zustand jeglicher von CloudRail angebundenen Maschinen. Durch die Möglichkeit, seine Anlagen remote zu managen, fallen auch vielfach Reisezeiten weg. Das so freigewordene Kapital lässt sich für neue Investments einsetzen. Um sich leicht davon überzeugen zu können, dass die Use Cases auch im eigenen Unternehmen funktionieren, halten sowohl Schmitz Cargobull als auch CloudRail passend geschnürte Pakete für die ersten Schritte bereit, auf die, wenn gewünscht, sodann weiter aufgebaut werden kann. Übereinstimmend hält auch Thomas Frahler von Microsoft das Anbieten von Bundles, paketierten Services, für unerlässlich, um dem Wachstum und den Marktbedürfnissen vollständig gerecht zu werden.
29.09.2021