Ing. Madeleine Mickeleit

    Ing. Madeleine Mickeleit

    Gründerin & Geschäftsführerin

    Über Ing.

    „Let’s think out of the Box!” – Als studierte Maschinenbauingenieurin und Expertin im IoT-Business-Development habe ich nahezu alle relevanten Use Cases in der Industrie gesehen. Täglich stehe ich im Austausch mit Unternehmen, um ihre spezifischen Herausforderungen zu verstehen und gemeinsam die besten IoT-Technologien und Partnerlösungen zu finden. Mein Fokus liegt darauf, maßgeschneiderte Ansätze zu entwickeln, die nicht nur innovativ, sondern auch praxisnah und skalierbar sind.

    Podcastfolgen

    IoT erfolgreich umsetzen: Use Cases, Nutzen, Partnerschaften

    #196
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Dr. Peter Schopf
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    Jens Petri
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    #196

    IoT erfolgreich umsetzen: Use Cases, Nutzen, Partnerschaften

    IoT erfolgreich umsetzen: Warum Purpose, Partnerschaften und kleine Use Cases zählen In dieser Folge sprechen Ing. Madeleine Mickeleit, Dr. Peter Schopf und Jens Petri über zentrale Erfolgsfaktoren in IoT-Projekten. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum viele Initiativen ins Stocken geraten und wie Unternehmen den Fokus vom Technologiestart hin zu einem klaren Nutzen entwickeln. Ein definiertes Warum wird zur Grundlage für Entscheidungen rund um Sensorik, Datenmodelle und Plattformen. Anhand konkreter Beispiele aus Stahlwerken und Maschinenbau zeigt Jens, wie kleine, präzise Use Cases schnell messbare Effekte erzielen, etwa durch frühzeitige Verschleißerkennung oder die Überwachung kritischer Komponenten. Solche Ansätze schaffen Vertrauen, erleichtern die Skalierung und verhindern teure Fehlentwicklungen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Bedeutung von Partnerschaften. IoT-Projekte leben von interoperablen Lösungen. Sensorik, Connectivity, Gateways und Software müssen zusammenwirken. Beispiele wie die fränkische Allianz von GMN zeigen, wie technologische Kooperation echte Innovation ermöglicht und alte Wettbewerbsgrenzen aufweicht. Außerdem erfahren die Hörer, warum Dr. Peter Schopf künftig den Podcast hosten wird und welche Perspektiven und Erfahrungen er dabei einbringt. Diese Episode liefert kompakte Orientierung für alle, die IoT-Projekte pragmatisch, skalierbar und mit Blick auf realen Nutzen umsetzen wollen.

    28.11.2025

    PASM und PSsystec: IoT-Störungsmanagement für 3000 Standorte

    #195
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Alexander Barnstorf Brandes
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    Michael Knöpfle
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    #195

    PASM und PSsystec: IoT-Störungsmanagement für 3000 Standorte

    Wie lassen sich Störungen, Energieverbräuche und Anlagenzustände über tausende verteilte Gebäude hinweg zuverlässig überwachen? PASM und PSsystec geben in dieser Episode einen tiefen Einblick in die Modernisierung der Telekom-eigenen Gebäudetechnik. Die Herausforderung lag in einer heterogenen Infrastruktur mit veralteter, teilweise ISDN-basierter Signalisierung und hohen Kosten für klassische Gebäudeleittechnik. Gleichzeitig fehlte die Transparenz über Geräte und Verfügbarkeiten an über 3000 Standorten. Die Lösung besteht aus einer mobilfunkbasierten IoT-Architektur, aufgebaut mit der SMARTbox von PSsystec und der Cloud of Things der Telekom. Die Gateways lassen sich noninvasiv installieren, per Mobilfunk anbinden und vollständig remote konfigurieren. Funktionen wie Hysterese-basierte Messwerte, flexible Übertragungszyklen, Over-the-Air-Updates und Fernparametrierung ermöglichen ein skalierbares Gerätemanagement über große Flotten hinweg. PASM überwacht damit Klima- und Heizungstechnik, Druckluftkompressoren und mobile Stromaggregate und erhält eine einheitliche, cloudbasierte Sicht auf Zustände und Alarme. Der wirtschaftliche Mehrwert ist klar: PASM spart Hardwarekosten um den Faktor zehn und erhöht die Betriebssicherheit durch mehr Transparenz. PSsystec berichtet aus anderen Projekten von bis zu fünfzig Prozent weniger Serviceeinsätzen dank smarter Datenlogik. Gleichzeitig wird deutlich, wie flexibel IoT arbeitet, vom kleinen Einzelgebäude bis zur großen dezentralen Flotte.

    26.11.2025

    Digitale Maschinenakte mit Edge Device und Equipment Cloud

    #194
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Martin Falsner
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    Stefan Köhler
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    Thorsten Hardt
    PVA TePla Logo
    #194

    Digitale Maschinenakte mit Edge Device und Equipment Cloud

    Die Episode zeigt, wie die PVA Gruppe ihre Maschinen aus dem Bereich Hochvakuum und Wärmebehandlung datenfähig macht und daraus digitale Services entwickelt. Ausgangspunkt war die interne Herausforderung, Wissen zentral verfügbar zu machen, Transparenz zu schaffen und Serviceprozesse zu standardisieren. Parallel bestand die externe Kundenanforderung, Maschinendaten sicher in bestehende IT und MES Systeme integrieren zu können, ohne sensible Prozessdaten preiszugeben. Gemeinsam mit Kontron AIS wurden ein Edge Device mit OPC UA for Machinery Modell und ein digitales Kundenportal umgesetzt. Die Hardware ermöglicht eine sichere und normgerechte Bereitstellung von Maschinendaten. Das Portal dient als zentrale Plattform für Stammdaten, Dokumentation, Wartungspläne, Tickets und Kundenkommunikation. Perspektivisch entsteht daraus ein digitaler Zwilling inklusive Lebenszyklusdaten. Die modulare Lösung adressiert sowohl interne Effizienz als auch skalierbare Kundenservices und ermöglicht künftige Use Cases wie vorbeugende Wartung, automatisierte Ersatzteildiagnosen oder KI gestützte Empfehlungen. Besonders relevant ist die Episode für Maschinenbauer, Industrie Betreiber, Serviceleiter und Unternehmen, die eine eigene IoT Produktstrategie entwickeln möchten. Sie zeigt, warum Datenzugriff, Standardisierung, Plattformlogik, Vertrauen und iterative Umsetzung entscheidend sind.

    19.11.2025

    Energieeffizienz mit IO-Link und KI – Praxis von achtBytes

    #193
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Alwin Jung
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    #193

    Energieeffizienz mit IO-Link und KI – Praxis von achtBytes

    Energie- und Druckluftmonitoring in der Praxis: Wie achtBytes IoT, KI und IO-Link verbindet In dieser Folge zeigt achtBytes, wie sich Energieeffizienz in der Produktion konkret umsetzen lässt – mit IoT-Sensorik, intelligenter Datenverarbeitung und einer KI-Assistenz namens MIA. Der Ausgangspunkt vieler Kunden: fehlende Transparenz über den tatsächlichen Energieverbrauch einzelner Maschinen und Produktionsabschnitte. Häufig liegt nur ein Hauptzähler vor, während detaillierte Messwerte fehlen. Die Lösung: ein modulares System auf Basis von IO-Link-Sensorik, das Strom-, Druckluft- und CO₂-Daten erfasst, analysiert und über die Cloud visualisiert. Bestehende Anlagen können schrittweise nachgerüstet werden, wodurch Unternehmen ohne große Eingriffe datengetriebene Entscheidungen treffen können – etwa bei Investitionen in neue Maschinen oder beim Vergleich von Produktionslinien. Ein besonderes Highlight ist die KI-Assistenz MIA, die Dashboards automatisiert erstellt und Energiekennzahlen auf Anfrage visualisiert. So wird Datenanalyse zum intuitiven Werkzeug – ohne komplexe Konfiguration. Diese Episode liefert praxisnahe Einblicke für Produktionsleiter, Energiemanager und Digitalisierungsverantwortliche, die Energieverbrauch senken, Retrofit-Projekte umsetzen oder KI-gestützte Transparenz in ihre Produktionsumgebungen bringen möchten.

    12.11.2025

    Qualität sichern mit IoT: RAFI und ifm digitalisieren den Spritzguss

    #192
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Christoph Schneider
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    Guido Zoll
    RAFI GmbH & Co. KG Logo
    #192

    Qualität sichern mit IoT: RAFI und ifm digitalisieren den Spritzguss

    Wie lassen sich Qualität, Energieeffizienz und Prozessstabilität in der Spritzgießerei messbar verbessern, ohne die Produktion zu stören. RAFI und ifm geben einen praxisnahen Einblick. Ausgangspunkt sind typische Herausforderungen wie schwankende Werkzeugtemperaturen, unklare Kühlwassermengen und steigender Druckluftverbrauch. Ziel ist ein stabiler Prozess mit klaren Qualitätskennwerten, kürzeren Zyklen und geringerem Energiebedarf. Die Lösung setzt auf Sensorik von ifm und die Plattform moneo. Daten aus Druck, Temperatur und Durchfluss werden über IO Link erfasst, in moneo gebündelt, visualisiert und ausgewertet. Dashboards und Alarme machen Abweichungen sichtbar, erste Insights zeigen konkrete Stellschrauben. Perspektivisch kommen Asset Health für Handlungsempfehlungen und Remote Connect hinzu. Spannend für Produktionsleiter, Prozessingenieure und Qualitätsverantwortliche, die Qualitätssicherung und Energiemonitoring im Kunststoffbereich datenbasiert voranbringen wollen. Wer wissen möchte, welche Messgrößen in der Praxis den Unterschied machen und wie man von Signalen zu Entscheidungen kommt, ist hier genau richtig.

    05.11.2025

    Predictive Maintenance mit LoRaWAN: Wie Honeywell Industrie-Equipment smart macht

    #191
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Martin A. Kühne
    Honeywell Logo
    #191

    Predictive Maintenance mit LoRaWAN: Wie Honeywell Industrie-Equipment smart macht

    Predictive Maintenance mit LoRaWAN in der Praxis Ungeplante Stillstände von Pumpen, Lüftern und Motoren kosten Zeit und Geld. Martin Kühne zeigt, wie Honeywell mit robusten LoRaWAN Sensoren Vibrationen, Akustik und Temperatur erfasst und Anomalien früh erkennt. So lassen sich Zustände kontinuierlich überwachen, Wartungseinsätze gezielt planen und Sicherheitsanforderungen erfüllen. Die Lösung integriert sich in bestehende Umgebungen. Daten fließen über Gateways und MQTT in Kundensysteme oder vorhandene LoRaWAN Netze. Beispiele reichen von Hallenlüftern in der Teileproduktion bei Mercedes Benz bis zu Kerosinpumpen im Umfeld des Flughafens Frankfurt, wo zustandsbasierte Wartung Tauschzyklen optimiert und Kosten senkt. Honeywell bringt Erfahrung aus der Prozessleittechnik mit, inklusive Industrietauglichkeit durch IP67, Ex Ausführungen und NAMUR Prüfungen. Für Skalierung sorgen Partner, die vom Sensor bis zur Anbindung an OT und IT unterstützen. Wer rotierendes Equipment betreibt und Produktionsqualität sowie Arbeitssicherheit steigern möchte, erhält einen klaren Fahrplan für den Einstieg in zustandsbasierte Wartung mit IoT. Jetzt reinhören und erfahren, wie Monitoring, Datenintegration und Serviceprozesse zusammenwirken.

    29.10.2025

    Retrofit unter EU-Vorgaben: Wie Perinet alte Systeme sicher vernetzt

    #190
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Dr.-Ing Karsten Walther
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    #190

    Retrofit unter EU-Vorgaben: Wie Perinet alte Systeme sicher vernetzt

    EU Data Act in der Praxis. Wie Hersteller und Betreiber Bestandsanlagen sicher nachrüsten und Gerätedaten nutzbar machen. Die Herausforderung beginnt oft im Feld. Viele Steuerungen sind aus den achtziger Jahren gedacht, sprechen Modbus oder RS485 und haben keine Netzwerkschnittstelle. Datenzugriff ist dennoch gefordert, Transparenz und Sicherheit ebenso. Gleichzeitig dürfen Prozesse nicht stillstehen und Investitionen müssen planbar bleiben. Die Lösung ist ein schrittweiser Retrofit mit klarer Priorität. Zuerst wird die Kommunikation über die bestehende Leitung abgesichert. Adapter vor Feldgerät und Controller übersetzen Modbus in die IP Welt, ermöglichen Verschlüsselung und sauberes Gerätemanagement. Netzwerk Security wird so gestaltet, dass auch Installateure im Feld sicher arbeiten können. Im nächsten Schritt werden einzelne Geräte zu eigenständigen Netzwerkteilnehmern, perspektivisch bis hin zu virtuellen Steuerungen und zentralem Software Rollout. Perinet liefert hierfür passende IoT Hardware wie smarte Adapter und bringt Beratungsleistung für Integration und Security ein. Ergebnis sind sichere, wirtschaftliche und EU Data Act konforme Lösungen mit klarer Roadmap für Brownfield Anlagen. Besonders relevant für Hersteller, Betreiber und Systemintegratoren, die Datenhoheit, Skalierbarkeit und Investitionssicherheit verbinden wollen. Jetzt reinhören und konkrete Schritte für die eigene Nachrüststrategie mitnehmen.

    22.10.2025

    Cummins und Portainer: Modulares IoT für Software Defined Vehicles

    #189
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Carlton Bale
    Cummins Inc. Logo
    Martin Brown
    Cummins Inc. Logo
    Neil Cresswell
    Portainer.io Logo
    #189

    Cummins und Portainer: Modulares IoT für Software Defined Vehicles

    Früher mussten Fahrzeugsoftwares aufwendig in Werkstätten aktualisiert werden – mit hohen Kosten und manuellem Aufwand. Heute ändert Cummins genau das: Mit IoT, Container-Technologien und Over-the-Air-(OTA)-Updates werden Software-Updates sicher und effizient direkt an vernetzte Fahrzeuge ausgeliefert. Cummins erklärt in dieser Folge, warum der bisherige Telematik-Stack nicht mehr skalierbar war – bei über 20 OEMs und 35 Partnersystemen – und wie eine neue modulare Softwarearchitektur auf Basis von OCI-Containern diese fragmentierten Umgebungen vereinheitlicht. Gemeinsam mit Technologiepartner Portainer.io entwickelte Cummins Lösungen zur Remote-Orchestrierung von Containern, zum Umgang mit eingeschränkter Bandbreite und Sicherheitsanforderungen sowie zur Skalierung von Pilotprojekten hin zu Hunderttausenden vernetzter Geräte. Das Gespräch beleuchtet außerdem die offene Zusammenarbeit über Eclipse SDV und COVESA, Standardisierungsinitiativen und die Zukunft der Software Defined Vehicles. Jetzt reinhören und erfahren, wie Cummins und Portainer die nächste Generation vernetzter, softwaregesteuerter Fahrzeuge gestalten – und was andere Branchen daraus lernen können.

    15.10.2025

    Von der Maschine bis zum CO₂-Report: So funktioniert Manufacturing-X im Mittelstand

    #188
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Jens Viertel
    SITEC Industrietechnologie GmbH Logo
    Michael Kaiser
    Smart Systems Hub GmbH Logo
    #188

    Von der Maschine bis zum CO₂-Report: So funktioniert Manufacturing-X im Mittelstand

    Wie gelingt der Einstieg in Manufacturing-X mit klarem Business Impact? SITEC und der Smart Systems Hub zeigen es am Beispiel CO₂-Reporting im Maschinenbau. Ausgangspunkt sind heterogene Anlagen, begrenzte interne Kapazitäten und hohe Einstiegskomplexität. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Datensouveränität, ESG-Reporting und Zusammenarbeit in Liefernetzwerken. Die Lösung kombiniert das Experimentierfeld und die Infrastruktur des Smart Systems Hub mit der Praxis von SITEC als Maschinenbauer und Betreiber. Produktionsdaten wie Energieverbräuche und Stückzahlen werden über EDC-Konnektoren sicher in einen standardisierten Datenraum überführt, dort einem Auswerteservice bereitgestellt und zu belastbaren Kennzahlen verdichtet. SITEC verankert die Ergebnisse in connACT SERVICES und schafft wiederverwendbare Bausteine statt isolierter Einzellösungen. Das Ergebnis sind schnelle Proofs, eine skalierbare IT/OT-Integration und eine belastbare Basis für weitere Anwendungen wie digitale Produktpässe. Die Folge richtet sich an Entscheider im Maschinenbau sowie an OT- und IT-Teams, die Manufacturing-X pragmatisch umsetzen, Implementierungsaufwand senken und ESG-Vorgaben zuverlässig erfüllen wollen. Jetzt reinhören und erfahren, wie aus Daten ein produktiver Service wird.

    08.10.2025

    IoT-Security richtig planen: SIM-ID, privater APN & Traffic-Analyse

    #187
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Peter Gaspar
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    #187

    IoT-Security richtig planen: SIM-ID, privater APN & Traffic-Analyse

    Wie sichern Unternehmen vernetzte Geräte wirtschaftlich und skalierbar? Diese Folge richtet sich an IT- und OT-Verantwortliche, die viele Devices ins Feld bringen und PoCs in den Betrieb überführen. Die zentrale Frage lautet: Wie balanciert man Risiko, Kosten und Gerätegrenzen wie Batteriebetrieb und geringe Rechenleistung? Peter zeigt, wie vorhandene Netzfunktionen gezielt genutzt werden: SIM-basierte Authentifizierung liefert eine eindeutige Geräteidentität; private APN, IP-Filter, statische IP-Adressen, MPLS oder IPsec schützen die Kommunikation bis ins eigene Netz; netzseitige Anomalieerkennung warnt bei Auffälligkeiten und verhindert den Missbrauch entnommener SIM-Karten. In kritischen Anwendungen wie Smart Metering kommen Zertifikatsmanagement, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, abgesicherte Firmware-Updates und Manipulationserkennung am Gerät hinzu. Blick nach vorn: 5G eröffnet Optionen wie Network Slicing für getrennte Sicherheitsdomänen und die SIM als sicheres Element; das Design bereitet zugleich auf NIS2-Anforderungen vor. Ergebnis: ein passendes Sicherheitskonzept, das Geräte schont, Budgets schützt und skalierbar bleibt. Hinweis: A1 Digital live treffen? Smart Country Convention Berlin 2025 (30.09–02.10), it-sa Expo&Congress (07.10–09.10), RecyclingAKTIV & TiefbauLIVE 2025 (09.10–11.10). Für alle drei Events gibt es kostenlose Tickets über die A1-Digital-Landingpages.

    01.10.2025

    IoT weltweit skalieren – wie Telekom versteckte Risiken löst

    #186
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Salvator Kenndler
    Deutsche Telekom IoT GmbH Logo
    #186

    IoT weltweit skalieren – wie Telekom versteckte Risiken löst

    Wie können Unternehmen IoT-Projekte grenzüberschreitend skalieren und dabei die Konnektivität sicher, zuverlässig und kosteneffizient halten? In dieser Folge erklärt Salvator Kenndler von Deutsche Telekom IoT die wichtigsten Herausforderungen und Lösungen für globale IoT Konnektivität. Die größten Hürden sind die Wahl der richtigen Technologie, internationale Regulierungen und versteckte Kosten im SIM Management. Eine falsche Entscheidung bei NB IoT, LTE-M oder 5G kann Rollouts um Monate verzögern, während ungenutzte SIM Karten und Roaming Beschränkungen die Kosten in die Höhe treiben. Unterschiede in der Regulierung und noch nicht vollständig etablierte Standards erhöhen die Komplexität zusätzlich, wenn man in Europa oder weltweit skaliert. Deutsche Telekom IoT begegnet diesen Problemen mit einem umfassenden Portfolio: von NB IoT und LTE M über 5G Standalone bis hin zu Satelliten Fallback für abgelegene oder kritische Anwendungsfälle. Mit mehr als 500 weltweiten Roaming Vereinbarungen, industrietauglichen SIM, eSIM und iSIM Technologien sowie einer bewährten Connectivity Management Plattform (CMP) stellt die Telekom sichere und skalierbare Implementierungen sicher. Hardware Zertifizierungen, leistungsstarke APIs für ERP und Logistikintegration sowie RTK basierte Präzisionsortung vereinfachen komplexe IoT Projekte zusätzlich. Die Botschaft ist klar: Konnektivität ist ein kleiner, aber entscheidender Teil jeder IoT Lösung. Wer früh die richtige Technologie wählt und auf fachliche Beratung setzt, vermeidet kostspielige Fehler und beschleunigt die Time to Market. Jetzt reinhören und erfahren, wie Deutsche Telekom IoT weltweite Rollouts ermöglicht, Risiken reduziert und Unternehmen hilft, das volle Potenzial vernetzter Geräte auszuschöpfen.

    24.09.2025

    Lebensmittelproduktion spart Energie mit autinityE3

    #185
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Raphael Elm
    Kohrener Landmolkerei GmbH Logo
    Adrian Buettner
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    Maximilian Adam
    Schaeffler Digital Solutions GmbH Logo
    #185

    Lebensmittelproduktion spart Energie mit autinityE3

    Wie gelingt Energiemanagement in einer mittelständischen Molkerei mit heterogenen Bestandsanlagen, steigenden Energiekosten und dem Bedarf an Transparenz für Controlling und Qualitätsmanagement? Diese Folge liefert praxisnahe Antworten. Raphael Elm von der Kohrener Landmolkerei schildert die Ausgangssituation: fehlende Transparenz, nur Rechnungswerte und der Wunsch, konkrete Einsparpotenziale sichtbar zu machen. Gemeinsam mit Maximilian Adam und Adrian Büttner von der Schaeffler Digital Solutions GmbH wurde die Software autinityE3 eingeführt, die Energiedaten aus Strom, Dampf, Wasser und Druckluft erfasst und visualisiert. Die Gäste berichten von typischen Herausforderungen wie alten Zählern ohne Netzwerkanbindung oder Maschinen, die zwar Messgeräte hatten, deren Daten aber nicht genutzt wurden. Erste Aha-Momente entstanden beim Vergleich von Laufzeiten – etwa bei Kompressoren, die länger liefen als die zugehörigen Anlagen – sowie beim Einbeziehen zusätzlicher Parameter wie Abwasser-pH. Heute nutzen verschiedene Abteilungen die Dashboards mit jeweils eigenen Sichten: vom Controlling bis zur Qualitätssicherung. Mit autinityE3 Starter begann das Projekt klein und wird nun Schritt für Schritt erweitert. In Zukunft sollen auch KI-gestützte Analysen und aktives Lastspitzenmanagement hinzukommen. Diese Episode richtet sich an Produktionsleiter, Energiemanager sowie IT-/OT-Verantwortliche, die Energiemonitoring praxisnah umsetzen und konkrete Einsparpotenziale heben wollen.

    17.09.2025

    Von Messwert zu Wartung: IoT-Praxis mit Ethernet-APL

    #184
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Pirmin Lickert
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    #184

    Von Messwert zu Wartung: IoT-Praxis mit Ethernet-APL

    Wie lassen sich aus Messwerten konkrete Wartungsempfehlungen ableiten? In dieser Episode sprechen Madeleine Mickeleit und Pirmin Lickert von Endress+Hauser über ein Digitalisierungsprojekt bei Merck – und wie die Netilion Cloud den Schritt von reiner Datenerfassung hin zu smartem Gerätemanagement ermöglicht. Die Herausforderung: Bestandsanlagen mit 4–20 mA-Signalen liefern nur einfache Werte ohne Diagnose. Fehler werden erst bemerkt, wenn Geräte ausfallen. Gleichzeitig entstehen Hürden an der Schnittstelle zwischen OT und IT, wenn Daten sicher in die Cloud übertragen werden sollen. Die Lösung: Über Gateways und Edge Devices werden Messwerte und Diagnosedaten zentral in der Netilion Cloud visualisiert – inklusive Fehlercodes und Handlungsempfehlungen. Ergänzend liefern Apps wie Netilion Health(Gerätediagnose), Netilion Value (Messwerte) und Netilion Library (Dokumentation) zusätzlichen Mehrwert. Die Heartbeat Technology ermöglicht das Nachverfolgen von Drifts und bereitet den Weg für Predictive Maintenance. Besonders spannend: Mit Ethernet-APL entsteht ein neuer Standard, der Geräte direkt ins smarte Netzwerk integriert und eine deutlich höhere Datenqualität und Geschwindigkeit ermöglicht. Diese Folge liefert praxisnahe Einblicke für alle, die Condition Monitoring, Gerätemanagement und Cloud-Integration in der Prozessindustrie vorantreiben und ihre Wartungsprozesse zukunftssicher gestalten wollen.

    03.09.2025

    Energie sparen auf See: Wie IoT Pumpensysteme effizienter macht

    #183
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Thomas Hollasch
    Exor International SpA Logo
    Thomas Priebe
    BESI Marine Systems GmbH Logo
    #183

    Energie sparen auf See: Wie IoT Pumpensysteme effizienter macht

    Pumpen intelligent steuern, Energie sparen und IMO-Vorgaben erfüllen – mit IoT an Bord Diese Folge zeigt, wie BESI Marine Systems GmbH, ein spezialisierter Anbieter für automatisierte Flowmanagement-Lösungen auf Schiffen, gemeinsam mit EXOR Deutschland GmbH ein datenbasiertes Pump Energy Saving System (PES) entwickelt – zur Energieeinsparung, Verschleißreduktion und Erfüllung internationaler CO₂-Vorgaben der IMO (z. B. EEXI). BESI verantwortet dabei die Umsetzung auf Systemebene – von der Pumpen- und Ventilsteuerung bis zur Integration ins Bordnetz. EXOR liefert mit der X Platform die IoT-Infrastruktur: robuste Panels, lokale Datenspeicherung und das Software-Framework JMobile zur Visualisierung und Datenaufbereitung. Die Herausforderung: Relevante Betriebsdaten müssen unter den besonderen Sicherheitsanforderungen maritimer Systeme sicher und manipulationsfrei erfasst werden – ohne direkte Cloud-Anbindung. Die Daten werden lokal auf dem Schiff gespeichert und zur Analyse an Land bereitgestellt. So lassen sich Betriebszustände dokumentieren und Energieeinsparungen transparent nachweisen. Künftig sollen auch Condition-Monitoring-Funktionen integriert werden, um Wartungen nicht mehr starr nach Betriebsstunden, sondern zustandsbasiert zu planen. Diese Folge liefert konkrete Einblicke für Entscheider in der maritimen Industrie und im Maschinenbau, die IoT-Lösungen unter realen Betriebsbedingungen umsetzen wollen – mit Fokus auf Energieeffizienz, Datenhoheit und pragmatische Umsetzung. Jetzt reinhören – und erfahren, wie partnerschaftliche IoT-Projekte im maritimen Umfeld wirklich funktionieren.

    27.08.2025

    IoT in der Produktion: EXOR und AIRCO vernetzen Brownfield-Anlagen

    #182
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Udo Richter
    Exor International SpA Logo
    Falk Recknagel
    Airco Systems GmbH Logo
    #182

    IoT in der Produktion: EXOR und AIRCO vernetzen Brownfield-Anlagen

    Digitale Services für Stickstoff- und Druckluftsysteme: AIRCO setzt auf EXOR-Plattform für skalierbare IoT-Lösungen In dieser Podcastfolge zeigen AIRCO und EXOR, wie aus klassischen Maschinen datenbasierte Services entstehen – für Effizienz, Verfügbarkeit und CO₂-Einsparung in der Produktion. AIRCO digitalisiert seine Anlagen mit Hilfe der offenen X Plattform von EXOR, die von der Hardware über VPN bis zur Visualisierung alle Bausteine bereitstellt. Die Herausforderung: Viele Anlagen im Brownfield, unterschiedliche Steuerungen und hohe Individualität je Kunde. Die Lösung: Ein interoperables System mit über 200 Protokollen, das Daten aus Altanlagen ausliest, analysiert und in individuelle Dashboards überführt. Die Kunden erhalten so Auswertungen zur Energieeffizienz, Condition Monitoring und CO₂-Bilanz – dokumentiert und einsatzbereit. Besonders spannend: AIRCO bietet die Services als White-Label-Lösung an – mit eigenem Branding für OEMs und Endkunden. Dabei stehen einfache Einstiegsszenarien im Fokus, die modular wachsen können. EXOR liefert nicht nur Technik, sondern auch Best Practices und vorgefertigte Applikationen für den schnellen Go-live. Diese Folge richtet sich an OEMs, Betreiber und Digitalisierungsverantwortliche, die smarte Services auf bestehenden Maschinen realisieren und ihren Kunden echten Mehrwert bieten wollen. Jetzt reinhören – und erfahren, wie aus IoT-Projekten marktreife Serviceangebote werden.

    20.08.2025

    WISAG & ICONICS: So wird Gebäudemanagement mit IoT modular und flexibel

    #181
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    André Lange
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    Markus Paluszkiewicz
    WISAG Automatisierungstechnik GmbH & Co. KG Logo
    #181

    WISAG & ICONICS: So wird Gebäudemanagement mit IoT modular und flexibel

    Wie lassen sich komplexe Gebäude – vom kritischen Industriebereich bis zum Zoo – effizient, nachhaltig und sicher betreiben? WISAG Automatisierungstechnik und ICONICS geben in dieser Folge praxisnahe Einblicke. Die Herausforderung: Unterschiedlichste Kundengruppen müssen gesetzliche Vorgaben wie das Gebäudeenergiegesetz und ESG-Reporting erfüllen, gleichzeitig Kosten senken und Komfort sichern – bei wachsender Komplexität durch neue Technologien, Sicherheitsanforderungen und heterogene Bestandsanlagen. Die Lösung: WISAG setzt als Systemintegrator auf die Plattform GENESIS64 von ICONICS (unter eigener Wortmarke INSCONTROL 5.0). Diese bietet universelle Konnektivität zu 98 % aller gängigen Geräte und Protokolle (u. a. BACnet, OPC, KNX), Low-Code-/No-Code-Konfiguration und flexible Module für Visualisierung, Historisierung, Business Intelligence und mehr. Projekte reichen vom Retrofit veralteter Software über Kälteverbundlösungen mit bis zu 90 % Energieeinsparung bis zur Vernetzung von LoRaWAN-Sensoren für Spezialanwendungen wie Pinguin-Gehege. Das Ergebnis: Energie- und Wartungskosten lassen sich signifikant reduzieren – belegt etwa durch Referenzprojekte wie den Microsoft Campus mit 100 Mio. US-Dollar Einsparung in zehn Jahren. Gleichzeitig schafft die Plattform die Basis für neue digitale Geschäftsmodelle wie Regelungsgütemonitoring. Für Entscheider in Facility Management, Industrie und kritischer Infrastruktur liefert diese Folge konkrete Use Cases und Strategien, wie IoT-Technologie und Gebäudeautomation echten Business-Mehrwert erzeugen. Jetzt reinhören und Inspiration für eigene Projekte holen.

    13.08.2025

    Smart Building mit Klimazielen – WAGO zeigt, wie es geht

    #180
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Achim Zerbst
    WAGO GmbH & Co. KG Logo
    Jannis Held
    WAGO GmbH & Co. KG Logo
    #180

    Smart Building mit Klimazielen – WAGO zeigt, wie es geht

    Smart Building mit Klimazielen: Wie WAGO einen neuen Standort energieeffizient und zukunftssicher aufbaut In dieser Folge berichten Achim Zerbst und Jannis Held von der Umsetzung eines neuen WAGO-Logistikzentrums in Sondershausen – und wie dort ein ganzheitliches Energiemanagementsystem von Anfang an mitgedacht wurde. Der Anspruch: nicht nur Stromflüsse regeln, sondern CO₂ einsparen, Lastspitzen vermeiden und ESG-Vorgaben erfüllen. Im Zentrum steht ein modularer Baukasten: von der Erfassung signifikanter Energieverbraucher (SEUs) über intelligentes Lastmanagement für Ladeinfrastruktur bis zur Integration von PV-Anlage, Speicher und Gebäudeautomation. WAGO setzt dabei auf Interoperabilität – mit offenen Schnittstellen zu SCADA-Systemen, Drittsensorik und bestehenden Gebäudemanagementsystemen. Die Besonderheit: In Sondershausen wurde Energiemanagement schon in der Planungsphase mitgedacht – mit Simulationen, einer Masterarbeit zur Energieflexibilität und einem klaren Zielbild: wirtschaftlich, klimafreundlich und stabil. Diese Folge liefert wertvolle Einblicke für alle, die neue Standorte aufbauen, Bestandsgebäude modernisieren oder konkrete Klimaziele mit IoT-Technologien umsetzen möchten. Jetzt reinhören – und erfahren, wie WAGO Digitalisierung und Klimaschutz praxisnah verbindet.

    06.08.2025

    EXPERT GRID von ALD Vacuum – Intelligente Ofenüberwachung in der Praxis

    #179
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Frederic Schum
    ALD Vacuum Technologies GmbH Logo
    #179

    EXPERT GRID von ALD Vacuum – Intelligente Ofenüberwachung in der Praxis

    In dieser kompakten Folge berichtet Frederic Schum von ALD Vacuum Technologies, wie das Unternehmen die digitale Transformation in der industriellen Wärmebehandlung und Vakuummetallurgie vorantreibt. Kernstück ihres Ansatzes ist die ALD EXPERT GRID Plattform, die eine Anbindung sowohl neuer als auch jahrzehntealter Öfen ermöglicht. Frederic erklärt, wie diese Plattform als Grundlage für Echtzeit-Monitoring, Datenvisualisierung und die Anbindung an bestehende MES- und ERP-Systeme dient. Ein zentrales Beispiel ist das sogenannte „Golden Batch“-Prinzip – ein Verfahren, bei dem aktuelle Prozesswerte mit einer idealen Referenzkurve auf Basis historischer Produktionsdaten verglichen werden. Im Gespräch geht es auch darum, wie ALD technische Herausforderungen meistert – etwa alte SPS-Steuerungen, fehlende Schnittstellen oder globale Systemvielfalt. Die modulare Architektur des EXPERT GRID ermöglicht es ALD, sich an individuelle Kundenumgebungen anzupassen und zuverlässige, zukunftssichere Lösungen zu entwickeln. Diese Episode bietet einen klaren und praxisnahen Einblick, wie plattformbasierte IoT-Lösungen in der Schwerindustrie konkret eingesetzt werden – von der ersten Transparenz bis hin zur intelligenten Prozesssteuerung.

    30.07.2025

    Zentrale Serviceplattform: Murrelektronik & elunic digitalisieren Produktdaten

    #178
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Jonas Schaub
    elunic AG Logo
    Fabian Distel
    Murrelektronik GmbH Logo
    #178

    Zentrale Serviceplattform: Murrelektronik & elunic digitalisieren Produktdaten

    Wie lassen sich Produktinformationen und digitale Services effizienter bereitstellen – intern wie extern? Murrelektronik und elunic zeigen, wie durch Standardisierung und Plattformdenken aus verstreuten Datensilos ein skalierbares System wird. Die Herausforderung: Vertrieb, Support und weitere interne Abteilungen mussten Produktdaten und Dokumentationen manuell aus verschiedenen Quellen zusammentragen – Webshop, CRM, interne Tools. Das führte zu doppelter Arbeit, Informationsbrüchen und einer fragmentierten Datenbasis. Die Lösung: Murrelektronik entschied sich für eine modulare White-Label-Lösung auf Basis von shopfloor.io von elunic. Ziel war es, alle digitalen Services – vom Produktkatalog bis zur Benutzerverwaltung – zentral über eine Plattform zugänglich zu machen. Technische Basis sind Verwaltungsschalen (AAS), mit denen Daten strukturiert und versioniert bereitgestellt werden. Nächster Schritt: Ein KI-gestützter Assistent (ShopfloorGPT) soll künftig den Zugang zur Plattform weiter vereinfachen – über ein Chatfenster, das natürliche Sprache versteht. Erste Module sind bereits integriert, der Ausbau erfolgt iterativ und praxisnah. Das Ergebnis: Weniger manuelle Prozesse, eine zentrale Datenstruktur und eine moderne Plattform, die interne Effizienz steigert und die Basis für zukünftige Kundenservices bildet. Ein konkretes Beispiel dafür, wie Digitalisierung durch saubere Datenstrukturen und modulare Technologie umgesetzt werden kann – jenseits von Buzzwords.

    23.07.2025

    Lifetime Monitoring: KNF & b.telligent digitalisieren Testprozesse

    #177
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Florian Stein
    b.telligent Logo
    Soroush Khandouzi
    KNF Logo
    #177

    Lifetime Monitoring: KNF & b.telligent digitalisieren Testprozesse

    Langzeitüberwachung, Predictive Maintenance und Edge-Integration – wie KNF die Digitalisierung im Maschinenbau vorantreibt Diese Folge beleuchtet ein reales Digitalisierungsprojekt des Pumpenherstellers KNF, das gemeinsam mit dem IoT-Partner b.telligent umgesetzt wurde. Das Ziel: manuelle Test- und Dokumentationsprozesse durch ein automatisiertes System zur Langzeitüberwachung von Pumpen ersetzen – basierend auf einer Edge-to-Cloud-Architektur mit Azure IoT und eigens entwickelten Data Acquisition Controllern (DAC). Die Herausforderung: Bisher wurden wichtige Parameter wie Druck, Temperatur und Strom manuell erfasst – teils täglich und über viele Jahre hinweg. Durch vier Produktionsstandorte weltweit erschwerten fragmentierte Systeme eine konsistente Auswertung. Die Lösung: Eine skalierbare IoT-Infrastruktur auf Basis von Azure IoT Edge, nahezu in Echtzeit übertragene Daten, ein Burst Mode für hochfrequente Messungen (bis zu 10 kHz) und Visualisierung in Grafana. Neben der Automatisierung zentraler Tests für über 1.500 Pumpen ermöglicht das System standortübergreifendes Monitoring, KI-gestützte Analysen und vorausschauende Wartung. Die zentrale Erkenntnis: Daten werden nicht nur gesammelt – sie werden in Echtzeit nutzbar gemacht. Das ermöglicht schnellere Entwicklungszyklen, eine höhere Produktqualität und ganz neue Serviceangebote. Diese Folge ist ein Muss für alle, die IIoT-Projekte skalieren möchten – von der Entwicklung über das Testfeld bis in die Produktion. Hör rein und entdecke Best Practices aus der Praxis.

    16.07.2025

    Smart Building & Workplace IoT mit ICONICS

    #176
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    André Lange
    ICONICS Logo
    Sebastian Creischer
    ICONICS Logo
    #176

    Smart Building & Workplace IoT mit ICONICS

    Smarte Gebäude gibt’s nicht nur im Neubau. In dieser Folge zeigen André Lange und Sebastian Creischer von ICONICS, wie sich selbst ältere Büro- und Industriegebäude mit IoT-Lösungen intelligent vernetzen lassen – ganz ohne aufwendige Umbauten. Im Fokus stehen zwei Ansätze: Building-Centric Anwendungen für Energie, Klima, Lüftung – und People-Centric Lösungen für Arbeitsplatzbuchung, Navigation und Raumauslastung. Beides lässt sich mit ICONICS Software modular integrieren, etwa über Genesis64 und den Intelligent Building Software Stack (IBSS). Die Gäste erklären, wie sich verschiedenste Systeme und Sensoren – ob BACnet, Modbus, OPC UA oder MQTT – über eine Integrationsplattform sicher verknüpfen lassen. Selbst Herausforderungen wie denkmalgeschützte Bestandsgebäude lassen sich damit smart meistern. Spannend sind Use Cases wie digitale Raumbuchung, ad-hoc Navigation per App oder Präsenz-Tracking fürs Flächenmanagement. Alles lässt sich kabellos, skalierbar und ohne Störung des laufenden Betriebs integrieren. Zum Ausblick wird’s zukunftsweisend: KI-gestützte Anomalieerkennung, Kollegen-Finder per Bluetooth oder smarte Paketservices im Büro zeigen, wohin die Reise geht. Jetzt reinhören – und erfahren, wie IoT in Gebäuden messbaren Mehrwert schafft: für Energieeffizienz, CO₂-Reduktion und eine bessere Workplace Experience.

    09.07.2025

    Remote Monitoring trifft smarte Wartung – mit mtu Go von Rolls-Royce

    #175
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Daniel Eberle
    Rolls-Royce Power Systems AG Logo
    Laura Mangold
    Rolls-Royce Power Systems AG Logo
    #175

    Remote Monitoring trifft smarte Wartung – mit mtu Go von Rolls-Royce

    Wie Rolls-Royce Power Systems mit mtu Go den Service digitalisiert – von der Wartungsplanung bis zum digitalen Assistenten Wie lassen sich Serviceprozesse für industrielle Antriebssysteme effizienter, skalierbarer und zukunftssicher gestalten? In dieser Episode des IoT Use Case Podcasts sprechen Laura Mangold und Daniel Eberle über die Entwicklung und Anwendung der IoT-Plattform mtu Go – einer digitalen Lösung für datenbasierte Wartung, Ticketing und Wissensmanagement. Die Plattform verknüpft Betriebsdaten aus weltweit eingesetzten Motoren mit ERP-Wartungsplänen, analysiert deren Zustand und erstellt daraus automatisiert Wartungsempfehlungen. Serviceeinsätze werden so planbar und effizient – inklusive Integration in bestehende Ticketsysteme. Ein besonderes Highlight: Mit dem kommenden Feature „Service Assist“ entsteht ein digitaler Assistent, der Techniker im Feld Schritt für Schritt durch Reparaturprozesse führt. Ziel ist es, Erfahrungswissen langfristig zu sichern und neue Mitarbeitende effizient einzuarbeiten – ein strategischer Hebel im Umgang mit dem drohenden Fachkräftemangel im Service („Silver Tsunami“). Weitere Themen: Aufbau einer skalierbaren IoT-Architektur (Azure, Edge, Telemetrie) Interne Datenmodelle zur Erfüllung von Regulierungen (z. B. EU Data Act) Change Management und Trainingsformate im Service Iterative Produktentwicklung mit Fokus auf Nutzeradoption Die Folge liefert praxisnahe Einblicke für alle, die digitale Services in der Industrie skalieren möchten – von Flottenbetreibern über Instandhaltungsleiter bis hin zu IT- und Produktverantwortlichen.

    02.07.2025

    KUNBUS & Wendeware: Energiemanagement per IIoT skalieren

    #174
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Boris Crismancich
    Revolution Pi - a KUNBUS brand Logo
    Jochen Marwede
    Wendeware AG Logo
    #174

    KUNBUS & Wendeware: Energiemanagement per IIoT skalieren

    In der industriellen Energiewende zählt jede Kilowattstunde – und jeder verlässliche Datenpunkt. Doch verteilte Standorte, inkompatible Geräte und fehlende Wartungsstrategien erschweren die Umsetzung skalierbarer IoT-Lösungen. In dieser Folge zeigen Jochen Marwede (Wendeware) und Boris Crismancich (KUNBUS), wie es trotzdem gelingen kann: mit einer durchdachten Systemarchitektur, industrietauglicher Hardware und einer Plattform, die sich flexibel in bestehende IT-/OT-Landschaften einfügt. Im Zentrum steht die IoT-Plattform AMPERIX, die große elektrische Verbraucher wie Ladesäulen, Wärmepumpen oder Wasserstoffanlagen in Echtzeit vernetzt, steuert und sich sicher remote updaten lässt. Eingesetzt wird das System unter anderem in Projekten mit modularen Batteriespeichern – wie sie auch bei TESVOLT genutzt werden. Die Hardware-Basis bildet der Revolution Pi von KUNBUS: offen, robust und ausgestattet mit Features wie Containerisierung, Secure Boot per TPM und OTA-Rollbacks – ideal für den Übergang vom Prototypen in den industriellen Dauerbetrieb. Die Episode liefert konkrete Best Practices zur Architektur, Integration und Wartung – und erklärt, wie man teure Zweit-Iterationen vermeiden kann. Auch regulatorische Anforderungen wie der kommende Cyber Resilience Act werden thematisiert. Jetzt reinhören – und erfahren, wie sich IIoT-Systeme im Energiemanagement stabil, sicher und zukunftsfähig aufbauen lassen.

    25.06.2025

    IT/OT-Integration - Aufbau der Systemlandschaft

    #173
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Daniel Wache
    KSG GmbH Logo
    Ronny Förster
    KSG GmbH Logo
    Daniel Kobel
    Schaeffler Digital Solutions GmbH Logo
    #173

    IT/OT-Integration - Aufbau der Systemlandschaft

    In Folge 173 spricht Madeleine Mickeleit mit KSG und Schaeffler Digital Solutions über die IT/OT-Integration in der Leiterplattenfertigung. Im Fokus steht die Einführung der IIoT-Plattform autinityDAP Starter, um ERP-Systeme, SPS-Steuerungen und einen heterogenen Maschinenpark intelligent zu vernetzen. Ziel ist eine skalierbare Systemlandschaft, die Datenakquise, Rezeptverwaltung und Rückschreiben an Maschinensteuerungen ermöglicht – bis hin zur automatisierten Parametrierung über eigene KSG Apps auf dem Edge Device. Dank über 50 Konnektoren für Protokolle wie OPC UA, MQTT und Profinet sowie dem Einsatz von Open Source Tools (Node-RED, Grafana, PostgreSQL) entsteht eine flexible Datenarchitektur. Use Cases reichen von der Bandgeschwindigkeit im Ätzbad, über die automatische Fehlervermeidung bei falschem Rezept, bis zur OEE-Berechnung. Der Use Case ist ein Paradebeispiel für datengetriebene Fertigung im Mittelstand, inklusive Losgröße 1 und Energieüberwachung per App.

    18.06.2025

    NIS2-Compliance und Cybersicherheit: Experten von secunet und dem cyberintelligence.institute teilen Insights

    #172
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Prof. Dr. Dennis-Kenji Kipker
    cyberintelligence.institute Logo
    Frank Sauber
    secunet Security Networks AG Logo
    Marlitt Julika Stolz
    secunet Security Networks AG Logo
    #172

    NIS2-Compliance und Cybersicherheit: Experten von secunet und dem cyberintelligence.institute teilen Insights

    Diese Episode behandelt die NIS2-Richtlinie und ihre Auswirkungen auf Unternehmen, insbesondere in Industrie und digital vernetzten Lieferketten. Gastgeberin Ing. Madeleine Mickeleit spricht mit Prof. Dr. Dennis-Kenji Kipker, Frank Sauber und Marlitt Stolz über Herausforderungen und Lösungen für mehr Cybersicherheit. Die Experten zeigen, wie Unternehmen NIS2 praktisch umsetzen – von der Bestandsaufnahme über Risikomanagement bis zu Maßnahmen wie Penetrationstests. Wichtig ist auch eine klare Verantwortlichkeitsstruktur, besonders bei komplexen Strukturen und mehreren Standorten. Die Episode gibt außerdem wertvolle Einblicke in die notwendige Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Partnern, um die Informationssicherheit entlang der Lieferkette zu gewährleisten. Wenn Sie wissen möchten, wie Sie Ihr Unternehmen vor den Risiken der digitalen Zukunft schützen und gleichzeitig die Compliance sicherstellen, dann hören Sie rein – diese Folge gibt Ihnen praxisorientierte Empfehlungen für die Umsetzung von Cybersicherheit in Ihrem Unternehmen.

    11.06.2025

    Industrielle IT/OT-Integration mit Kubernetes – ayedo zeigt wie

    #171
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Fabian Peter
    Ayedo Cloud Solutions GmbH Logo
    #171

    Industrielle IT/OT-Integration mit Kubernetes – ayedo zeigt wie

    Kubernetes ist längst mehr als ein Thema für IT-Teams – es wird zur Schlüsseltechnologie, um industrielle Use Cases vom Prototypen in den Rollout zu bringen. In dieser Folge spricht Fabian Peter, CEO von ayedo, über konkrete Herausforderungen in der Fertigung: verteilte Maschinen, aufwendige Updates, fehlende Standardisierung und wachsende Compliance-Anforderungen. Er zeigt, wie Kubernetes als Betriebsplattform für containerisierte Anwendungen genutzt werden kann – etwa für Predictive Maintenance, Datenanbindung über OPC UA oder API-basierte Herstellerintegration. Der Vorteil: Updates laufen automatisiert, Änderungen lassen sich in Minuten live bringen und Anwendungen bleiben auch bei komplexer Infrastruktur ausfallsicher. Viele Unternehmen, so Fabian, unterschätzen die Einstiegshürden – gerade im Mittelstand fehlt oft das Know-how. ayedo bietet deshalb Managed Services, mit denen Firmen ihre Software auf Kubernetes betreiben können: ob für Drittanbieteranwendungen oder eigene Entwicklungen. Besonders wichtig ist dabei der europäische Stack – datenschutzkonform, flexibel und mit persönlichem 24/7-Support. Diese Episode richtet sich an Digitalisierungsverantwortliche aus Industrie, Maschinenbau und Energieversorgung, die ihre IT/OT-Systeme standardisieren und zukunftssicher betreiben wollen – ohne sich in der Hyperscaler-Komplexität zu verlieren.

    04.06.2025

    Epple Druckfarben & Innomat: Digitale Chargenverfolgung mit Kalisto IoT

    #170
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Tobias Friedrich
    Epple Druckfarben AG Logo
    Marco Müller
    Innomat-Automation AG Logo
    #170

    Epple Druckfarben & Innomat: Digitale Chargenverfolgung mit Kalisto IoT

    Chargenverfolgung digitalisieren: Wie Epple Druckfarben mit Innomat die Produktion zukunftssicher macht In dieser Folge dreht sich alles um ein Praxisprojekt aus der chemischen Industrie – konkret um die digitale Chargenverfolgung bei Epple Druckfarben, einem traditionsreichen Familienunternehmen mit über 150 Jahren Geschichte. Gemeinsam mit dem IoT-Spezialisten Innomat Automation AG wurde ein zentrales Digitalisierungsvorhaben umgesetzt, das weit über Standardlösungen hinausgeht. Die Herausforderung: Bisher lief die Rückverfolgbarkeit von Rohstoffen, Halbfabrikaten und Fertigprodukten bei Epple teils manuell über Papier und Excel. Bei Produktabweichungen oder Audits war das zeitaufwendig, fehleranfällig – und kaum skalierbar. Zudem erschwerten unterschiedliche Wiegesysteme und Schnittstellen eine durchgängige Datennutzung. Die Lösung: Mit Kalisto IoT von Innomat wurde eine einheitliche, hochintegrierte Lösung geschaffen: bestehende Dosieranlagen und Handarbeitsplätze wurden über individuell entwickelte Schnittstellen angebunden, Wiegedaten werden nun automatisch erfasst, validiert und in Echtzeit ans Cloud-ERP (Microsoft Dynamics 365 Business Central) zurückgemeldet. Besonders clever: Auch Chargensplits und Mischprozesse mit mehreren Rohstoffquellen sind voll digital dokumentiert. Das Ergebnis: Ein durchgängiger Datenfluss, einheitliche Benutzeroberflächen, verbesserte Prozesssicherheit – und eine Basis für weitere IoT-Anwendungen wie Statusverfolgung und automatisiertes Monitoring. Diese Folge ist ein Muss für alle, die Digitalisierung in der Produktion wirklich umsetzen wollen – ob in der Chemie, im Verpackungsdruck oder in anderen Branchen mit hohen Qualitätsanforderungen.

    28.05.2025

    IoT-Daten übertragen mit EMQ: MQTT Broker im Einsatz erklärt

    #169
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Stefano Marmonti
    EMQ GmbH Logo
    #169

    IoT-Daten übertragen mit EMQ: MQTT Broker im Einsatz erklärt

    Effiziente IoT-Datenflüsse – MQTT in der industriellen Praxis richtig nutzen In dieser Folge erklärt Stefano Marmonti (EMQ GmbH), warum MQTT als leichtgewichtiges Protokoll eine zentrale Rolle im industriellen IoT spielt – und wie Unternehmen durch klare Datenstrukturen und vorgefertigte Integrationen viel Zeit und Kosten sparen können. Ob Sensoren, Maschinen oder Gateways: Wer hunderte bis Millionen Geräte im Feld hat, steht vor der Herausforderung, Daten effizient ins Backend zu bringen. Der MQTT-Broker EMQX bietet dafür über 45 Out-of-the-Box-Integrationen – darunter Kafka, SAP und Snowflake – und erspart vielen Teams die Entwicklung eigener Konnektoren. Was dich in der Folge erwartet: Wie ein Hersteller von Regensensoren mit MQTT 60 % der Telekommunikationskosten senken konnte Warum MQTT ideal für Anwendungen wie Smart Metering, Predictive Maintenance und bidirektionale Kommunikation ist Wie Store-and-Forward, schlanke Datenformate und definierte Topic-Strukturen für Zuverlässigkeit sorgen Was hinter dem Unified Namespace steckt – und wie Plug-and-Play mit Sparkplug gelingt Welche technologischen Trends wie Datenpipelines oder KI-gesteuerte Verteilung in Zukunft an Relevanz gewinnen Diese Folge richtet sich an alle, die IIoT-Systeme professionell betreiben oder aufbauen – von OT-Teams über Plattformarchitekt:innen bis zu IT-Strateg:innen in Industrie und Infrastruktur. Jetzt reinhören und erfahren, wie MQTT + EMQX helfen, Daten effizient dorthin zu bringen, wo sie gebraucht werden.

    21.05.2025

    Echtzeitdaten mit Apache Flink: Wie Ververica und Steadforce industrielle IoT-Projekte zum Erfolg führen

    #168
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Stephan Schiffner
    Steadforce Logo
    Ben Gamble
    Ververica Logo
    #168

    Echtzeitdaten mit Apache Flink: Wie Ververica und Steadforce industrielle IoT-Projekte zum Erfolg führen

    Echtzeit statt Stillstand – Warum Apache Flink zur Schlüsseltechnologie für industrielle Datenprojekte wird Ob Predictive Maintenance, Anomalieerkennung oder adaptive Fertigungssteuerung: Moderne Industrieunternehmen stehen vor der Herausforderung, riesige Datenmengen nicht nur zu sammeln, sondern in Echtzeit zu nutzen. Apache Flink hat sich dabei als führendes Tool für Stream Processing etabliert. In dieser Folge geht es um konkrete Anwendungen aus Fertigung, Logistik und Infrastruktur – etwa zur Vermeidung von Work-in-Progress, zur Überwachung von Temperaturverläufen oder zur Optimierung komplexer Lieferketten. Du erfährst, wie Unternehmen bestehende IT-/OT-Architekturen Schritt für Schritt mit Flink erweitern, welche Fehler es zu vermeiden gilt und warum „Evolution statt Revolution“ der klügere Weg ist. Außerdem im Fokus: Warum sich Investitionen in Streaming-Technologien oft schon lohnen, bevor sich ein ROI monetär messen lässt – und wie sich Projekte mit Starterkits, Flink SQL und der Ververica Cloud effizient starten lassen. Für alle OT-/IT-Verantwortlichen, Datenarchitekt:innen und Entscheider:innen im Industrial IoT, die Streaming Use Cases skalierbar, sicher und wartbar umsetzen wollen.

    14.05.2025

    Energie sichtbar machen - mit GELSENWASSER AG und CREM SOLUTIONS

    #167
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Daniel Will
    CREM SOLUTIONS GmbH & Co. KG Logo
    Benjamin Schminke
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    #167

    Energie sichtbar machen - mit GELSENWASSER AG und CREM SOLUTIONS

    Energieversorger befinden sich im Wandel – weg vom reinen Lieferanten, hin zum digitalen Enabler für Effizienz, Nachhaltigkeit und neue Geschäftsmodelle. Viele Städte und kommunale Versorger stehen dabei vor der Aufgabe, ihre Gebäude, Liegenschaften und Infrastrukturen datengestützt und klimafreundlich zu betreiben. Manuelle Zählerablesung, fehlende Transparenz über Verbräuche und hoher Aufwand bei der Datenauswertung bremsen Fortschritt und Zielerreichung – vor allem im Hinblick auf die Klimaziele 2035 bzw. 2045. In dieser Podcastfolge zeigen Benjamin Schminke (GELSENWASSER AG) und Daniel Will (CREM SOLUTIONS), wie eine Partnerschaft zwischen Infrastrukturbetreiber und Technologieanbieter genau diese Lücke schließt. Die cloudbasierte Plattform Energy ermöglicht es, Verbrauchsdaten im 15-Minuten-Takt zu erfassen, zu visualisieren und mithilfe von KI gezielt zu analysieren – etwa um ineffiziente Betriebszustände wie dauerhaft laufende Klimaanlagen oder nicht erkannte Leckagen aufzudecken. Die Lösung ist vollständig hardwareagnostisch, nutzt offene Schnittstellen (z. B. REST-API) und lässt sich in bestehende IoT-Infrastrukturen wie LoRaWAN oder NB-IoT integrieren. Über 200.000 digitale Wasserzähler werden aktuell ausgerollt – dazu kommen smarte Sensoren für Wärme, Strom, Gas – sowie erste Projekte zur Grundwasserüberwachung. Kernthesen der Folge: Energiemanagement funktioniert nur mit kontinuierlicher, automatisierter Datenerfassung. KI hilft, relevante Muster zu erkennen und Kapazitäten gezielt einzusetzen. Skalierbare Plattformen ermöglichen Kommunen, regulatorische Vorgaben effizient umzusetzen. Nachhaltigkeit entsteht durch die Umsetzung datenbasierter Erkenntnisse – nicht durch Datensammlung allein. Jetzt reinhören und mehr über skalierbare IoT-Lösungen für den kommunalen Sektor erfahren!

    07.05.2025

    Industrial IoT skalieren: Cumulocity als Wachstumspartner

    #166
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Dr. Jürgen Krämer
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    #166

    Industrial IoT skalieren: Cumulocity als Wachstumspartner

    Wenn Unternehmen eigene IoT-Plattformen entwickeln, scheitert die Skalierung oft an Komplexität und Kosten. Dr. Jürgen Krämer von Cumulocity erklärt im Podcast, wie ein Plattformansatz diese Hürden überwindet – und warum Standardisierung der Schlüssel zur Effizienz ist. Cumulocity bietet eine skalierbare IoT-Lösung, die nahtlos auf Hyperscalern wie AWS oder Azure läuft und Unternehmen hilft, schneller produktiv zu werden. Live-Daten, Device Management, Edge-Integration und KI-basierte Analysen ermöglichen es, Wartung von reaktiv auf proaktiv umzustellen – und damit Millionenbeträge bei Service und Ausfallzeiten zu sparen. Praxisbeispiele wie Enercon (30.000 vernetzte Windturbinen) und Flexco (Echtzeitdaten für Förderbänder) zeigen, wie Unternehmen ihre Effizienz steigern und neue digitale Services entwickeln können. Wer IoT-Projekte erfolgreich skalieren und Daten smart nutzen will, bekommt hier konkrete Antworten – aus der Praxis, für die Praxis. Jetzt reinhören und erfahren, wie Cumulocity die industrielle Digitalisierung auf das nächste Level bringt!

    30.04.2025

    Digitale Produkte absichern – Security Best Practices von XITASO

    #165
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Michael Buchenberg
    XITASO GmbH Logo
    #165

    Digitale Produkte absichern – Security Best Practices von XITASO

    Wie sicher sind eigentlich meine digitalen Produkte im Feld? Diese Frage stellen sich viele Hersteller – spätestens, wenn es um vernetzte Maschinen, IoT-Plattformen oder Kundenportale geht. Genau darum geht es in dieser Podcastfolge mit Michael Buchenberg, Head of IT Security bei XITASO. Am Beispiel eines Projekts mit DMG MORI und der Plattform CELOS X wird praxisnah aufgezeigt, wie Penetration Tests helfen, reale Schwachstellen frühzeitig zu identifizieren – etwa in Maschinen, Cloud-Anbindungen oder Standard-Schnittstellen wie OPC UA oder MQTT. Getestet wird unter realistischen Bedingungen: direkt an der Maschine im Shopfloor. Zentrale Herausforderungen: Historisch gewachsener Code (z. B. alte SPS-Programme), der nicht für Vernetzung entwickelt wurde Mangelnde Transparenz über Risiken im Gesamtsystem – von der Maschine bis zur Cloud Fehlendes Schwachstellenmanagement in der Produktentwicklung Sorgen von Endkunden beim Umgang mit sensiblen Produktionsdaten Lösungsansatz: Neben klassischem Penetration Testing spricht Michael über den Ansatz DevSecOps – also das frühzeitige Mitdenken von Sicherheit in der Software- und Produktentwicklung. Entscheidend ist dabei: Wer potenzielle Schwachstellen schon in der Architektur erkennt, spart Aufwand und Kosten in späteren Phasen. Regulatorische Relevanz: Mit dem Cyber Resilience Act und der NIS-2-Richtlinie wird Sicherheit zur Pflicht. Hersteller müssen künftig aktiv nach Schwachstellen suchen, Updates bereitstellen und Sicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus sicherstellen. Die Folge liefert klare Best Practices und einen Realitätscheck für alle, die IoT-Lösungen entwickeln oder betreiben – insbesondere im Maschinen- und Anlagenbau, aber auch darüber hinaus.

    23.04.2025

    Middleware statt Insellösungen – Wie Paul Horn & soffico Daten intelligent vernetzen

    #164
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Sarah Blomeier
    soffico GmbH Logo
    André Hoettgen
    Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn GmbH Logo
    #164

    Middleware statt Insellösungen – Wie Paul Horn & soffico Daten intelligent vernetzen

    In dieser Episode dreht sich alles um die Integration von IT- und OT-Daten in der Fertigungsindustrie – am Beispiel der Paul Horn GmbH, die für ihr innovatives IoT- und Servicekonzept mit dem VDMA Award ausgezeichnet wurde. Es wird aufgezeigt, wie es gelingt, gewachsene Systemlandschaften effizient zu vernetzen, Silos aufzubrechen und datenbasierte Entscheidungen möglich zu machen – ohne den gesamten Maschinenpark zu ersetzen. Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die Middleware Orchestra von soffico, die als Datendrehscheibe fungiert. Sie verbindet IT-Systeme wie SAP oder CAD mit OT-Komponenten via OPC UA – und bildet so das Rückgrat einer modernen, serviceorientierten IT-Architektur. Die Folge liefert spannende Insights: Warum Konnektivität keine Einmallösung, sondern ein strategischer Asset ist Wie Paul Horn Standards setzt, um Skalierbarkeit sicherzustellen Wie konkrete Use Cases (z. B. digitalisierte Werkzeug-Retouren im Service) zur Effizienzsteigerung beitragen Wieso eine Make-or-Buy-Entscheidung zugunsten eines starken Partners oft nachhaltiger ist Und: Welche Rolle KI-gestützte Datenmappings in Zukunft spielen werden Eine Folge für alle, die Digitalisierung skalierbar und strategisch denken – mit Best Practices direkt aus der Fertigung.

    16.04.2025

    Jenseits von Predictive: IoT-Architekturen mit SoftServe

    #163
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Scott Kemp
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    #163

    Jenseits von Predictive: IoT-Architekturen mit SoftServe

    Wie gelingt es, smarte Instandhaltung, KI und globale IoT-Infrastrukturen in der Praxis zu verbinden – trotz Fachkräftemangel und komplexer Maschinenlandschaften? Diese Fragen beantwortet Scott Kemp von SoftServe im Gespräch mit Ing. Madeleine Mickeleit – mit Einblicken in Projekte mit Schunk, Continental und NVIDIA. SoftServe zeigt, wie skalierbare IoT-Backbones und KI-Anwendungen echten Mehrwert schaffen: etwa mit einem AI-Assistenten zur Reduktion der MTTR und 10 % höherer OEE bei Continental. Gemeinsam mit Schunk wurde ein IoT-Backbone für das gesamte Maschinenportfolio aufgebaut, das Endkunden Wartung per Assistenzfunktion ermöglicht. Besonders anschaulich wird das im Praxisbeispiel von OptoTech: Produktverantwortlicher Vineeth Vellappatt gibt Einblick in den AI-gestützten Schleifprozess an der SM80-Maschine – inklusive Fehlererkennung, Parameterauswertung und konkreter Handlungsempfehlung. Technologisch kombiniert SoftServe strukturierte Sensordaten mit unstrukturiertem Wissen (z. B. SOPs), eingebettet in ein RAG-Modell zur schnellen Informationsbereitstellung – umgesetzt auf Microsoft Azure, NVIDIA Omniverse, AWS und weiteren Plattformen. Standards wie OPC UA und Unified Namespace bilden die Grundlage für Skalierung. Im Fokus: Wissensverlust kompensieren, neue Mitarbeitende befähigen, Services monetarisieren – und AI vom Buzzword zur produktiven Lösung machen. SoftServe setzt dabei auf praxisnahe Methoden wie „Double Diamond Thinking“ und Proofs of Technology statt bloßer POCs. Ein Impuls von Onuora Ogbukagu (Deutsche Messe AG) leitet die Spezialfolge ein.

    09.04.2025

    Digitale Wartung leicht gemacht – So funktioniert der Self-Service im MyUNTHA Portal

    #162
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Markus Eibl
    UNTHA shredding technology Logo
    #162

    Digitale Wartung leicht gemacht – So funktioniert der Self-Service im MyUNTHA Portal

    In dieser Folge geht es um die Digitalisierung im Maschinenbau und die Frage: Wie lassen sich teure Produktionsausfälle vermeiden? Die Ausgangslage: Industrieschredder von UNTHA verarbeiten bis zu 50 Tonnen Material pro Stunde. Ein ungeplanter Stillstand verursacht enorme Kosten. Oft sind es Verschleißteile oder Störungen, die klassische Wartungsintervalle nicht rechtzeitig erkennen. Die Herausforderungen: Maschinen liefern über 100 Messwerte – doch wie lassen sich diese auf verständliche Handlungsempfehlungen reduzieren? Wartungsprozesse sind oft ineffizient, die Ersatzteilbeschaffung unübersichtlich. Unterschiedliche digitale Reifegrade der Kunden: vom kleinen Handwerksbetrieb bis zum internationalen Recyclingkonzern. Die Lösung: Das Kundenportal MyUNTHA von UNTHA bündelt drei Module: GENIUS: Condition Monitoring und Reporting in Echtzeit. Wartungsmanager: Digitale Wartungspläne mit Erinnerungen und Anleitungen – auch für ungeschultes Personal. Ersatzteilkatalog mit 3D-Modellen: Bauteile identifizieren und direkt bestellen. Künftig werden diese Module noch stärker vernetzt — vom Zustandswert direkt zur Handlungsempfehlung und Ersatzteilbestellung. Der Ausblick: Ein eigener App Store für flexible Zusatzfunktionen und perspektivisch ein KI-gestützter Service Desk, um Support-Prozesse weltweit zu optimieren. Learnings von UNTHA: Keep it simple – in Pricing, Kommunikation und Benutzerführung. Monitoring ist entscheidend für Weiterentwicklung. Digitalisierung gelingt nur, wenn alle Prozesse reibungslos zusammenspielen. Jetzt reinhören und erfahren, wie datenbasierte Wartung deinen Maschinenbetrieb zukunftssicher macht!

    02.04.2025

    95 % der Betreiber kritischer Infrastrukturen übersehen diese drei Schwachstellen – gehören Sie dazu?

    #161
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Klaus Mochalski
    Rhebo OT & IIoT Security Logo
    #161

    95 % der Betreiber kritischer Infrastrukturen übersehen diese drei Schwachstellen – gehören Sie dazu?

    In dieser Podcast-Folge dreht sich alles um OT- und IIoT-Security im Kontext erneuerbarer Energien. Use Case im Fokus Klaus zeigt, wie Unternehmen mit tausenden dezentralen Einheiten – von Windparks bis PV-Anlagen – eine sichere Infrastruktur aufbauen und welche Herausforderungen dabei entstehen. NIS2 – Kommt jetzt! Klaus erklärt, was die NIS2-Richtlinie für Betreiber von Energieanlagen, Stadtwerke und den Mittelstand bedeutet. Unternehmen müssen künftig Risiken erkennen sowie Prozesse und Verantwortlichkeiten definieren. Drei häufige Schwachstellen (bei 95 % der Unternehmen): Unnötige Protokolle und Dienste Atypische Kommunikationsmuster in OT-Systemen Veraltete Software und unsichere Authentifizierungsverfahren Wie Rhebo unterstützt: Start mit einer zweiwöchigen passiven Sicherheitsanalyse Auswertung durch Experten inklusive manueller Analyse Handlungsempfehlungen zu Netzsegmentierung, Patching oder Austausch von Komponenten Plattform- und Service-Angebot bis hin zur SOC-Funktion Zukunftsausblick – Künstliche Intelligenz als Unterstützung Rhebo setzt künftig auf KI-gestützte Vorfilterung, die Hinweise markiert – doch die finale Bewertung trifft weiterhin ein Mensch.

    26.03.2025

    Wie mioty für eine zuverlässige IoT-Datenübertragung sorgt - auch in schwierigen Signalumgebungen

    #160
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Annalena Zottmann
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    Peter Hedberg
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    #160

    Wie mioty für eine zuverlässige IoT-Datenübertragung sorgt - auch in schwierigen Signalumgebungen

    Effiziente und sichere drahtlose Kommunikation ist eine der größten Herausforderungen im IoT-Bereich. Diehl Metering und die mioty alliance setzen auf mioty, eine LPWAN-Technologie von Fraunhofer IIS, die durch Telegram Splitting besonders robust und skalierbar ist. Bei diesem Verfahren werden Datenpakete in kleinere Sub-Pakete aufgeteilt und zeitversetzt gesendet. Dadurch bleibt die Netzauslastung gering, und selbst wenn bis zu 50 % der Pakete verloren gehen sollten, kann die Nachricht vollständig rekonstruiert werden. Einsatzbereiche & Praxisbeispiele Smart Metering: Ein Testprojekt von Diehl Metering in Prag zeigte, dass mioty Daten aus unterirdischen Schächten über 2 km übertragen kann – LoRa schaffte nur 200 m. Industrie & Smart Cities: Ford nutzt mioty für eine sichere Datenübertragung in der Produktion, während Olympus die Technologie einsetzt, um Informationen selbst aus abgeschirmten OP-Sälen zu übertragen. Zukunftsfähigkeit: mioty wird bereits für Satelliten-IoT und Indoor-Positionierung getestet – mit einer Genauigkeit von bis zu 10 Metern. Fazit mioty ist eine skalierbare, energieeffiziente und zukunftssichere Lösung für IoT-Anwendungen mit hoher Netzauslastung. Mehr Infos und Kontaktmöglichkeiten zu Diehl Metering und der mioty alliance gibt es in den Show Notes!

    19.03.2025

    GF Machining Solutions setzt bei Hochfrequenz-Daten für ihr My rConnect Portal auf den symmedia Hub

    #159
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Andreas Rauch
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    Andreas Thal
    symmedia GmbH Logo
    #159

    GF Machining Solutions setzt bei Hochfrequenz-Daten für ihr My rConnect Portal auf den symmedia Hub

    GF Machining Solutions vernetzt Fräs-, Erodier- und Lasermaschinen, um Remote Support, Predictive Maintenance und Echtzeit-Datenanalysen zu ermöglichen. Dabei spielen Vibrations-, Geräusch- und Temperaturdaten eine zentrale Rolle, um Wartungsaufwände zu minimieren und Produktionsprozesse zu optimieren. Während Maschinenhersteller früher eigene Portale betrieben, ermöglicht der symmedia Hub nun eine flexible IoT-Integration, bei der die Datenhoheit vollständig beim Kunden bleibt – ein entscheidender Vorteil angesichts regulatorischer Vorgaben wie dem EU Data Act. Neben der technischen Umsetzung geht es auch um einen strategischen Wandel: Die Industrie bewegt sich weg von einmaligen Investitionen (CapEx) hin zu kontinuierlichen digitalen Services (OpEx). Künstliche Intelligenz und digitale Zwillinge werden dabei eine immer größere Rolle spielen, um Maschinen vorausschauend zu warten und Stillstände zu vermeiden. Für Unternehmen, die ihre IoT-Strategie vorantreiben wollen, bietet diese Entwicklung enorme Chancen – vorausgesetzt, die Netzwerkinfrastruktur ist frühzeitig darauf ausgelegt.

    12.03.2025

    IIoT für smarte Torsysteme: Wie Novoferm und Smartsquare Service und Wartung digitalisieren

    #158
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Nabil Souita
    Novoferm Logo
    Alexander Niemann
    Smartsquare GmbH Logo
    #158

    IIoT für smarte Torsysteme: Wie Novoferm und Smartsquare Service und Wartung digitalisieren

    Smartsquare und Novoferm zeigen, wie IoT-Technologie den Service für Industrietore revolutioniert. Mit einer smarten Service-Cloud und Predictive Maintenance-Lösungen helfen sie Unternehmen, Ausfallzeiten zu minimieren, Wartungseinsätze effizienter zu planen und die Verfügbarkeit von Anlagen zu erhöhen. Live-Daten & effizientere Wartung Durch die NovoServiceHub-Plattform werden die Tore in Echtzeit überwacht. Ein Bluetooth-Mesh-Netzwerk überträgt die Daten direkt in die Cloud, sodass Fehler frühzeitig erkannt und gezielte Wartungsmaßnahmen eingeleitet werden können. Die NovoAssist-App unterstützt Techniker dabei, direkt vor Ort die richtigen Ersatzteile zu identifizieren und Serviceeinsätze optimal vorzubereiten. Mehrwert für Betreiber: – Kürzere Stillstandszeiten durch frühzeitige Fehlererkennung – Effizientere Serviceeinsätze durch gezielte Planung – Schnellere Ersatzteilbeschaffung dank digitaler Ersatzteillisten Predictive Maintenance & Datenintegration Die Lösung ermöglicht es, Betriebsdaten wie Zyklen, Fehlercodes oder Stromverbrauch zentral zu erfassen und zu analysieren. So lassen sich Ausfälle vorhersagen, Ersatzteile rechtzeitig bereitstellen und die Effizienz der Anlagen nachhaltig steigern. Die Kombination aus Smartsquare’s Service-Cloud und Novoferm’s intelligenter Steuerung schafft eine zukunftssichere Lösung für smarte, effiziente Wartungsprozesse – mit direktem Mehrwert für Betreiber weltweit.

    26.02.2025

    IT/OT-Integration bei Liebherr: Wie eine Plattformstrategie die Digitalisierung in der Produktion beschleunigt

    #157
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Peter Sorowka
    Cybus Logo
    Lukas Scholze
    Liebherr-IT Services GmbH Logo
    #157

    IT/OT-Integration bei Liebherr: Wie eine Plattformstrategie die Digitalisierung in der Produktion beschleunigt

    Die Digitalisierung in der Fertigungsindustrie schreitet voran – doch wie gelingt eine skalierbare IoT-Integration, ohne in Datensilos zu enden? In dieser Folge sprechen wir über die Herausforderungen bei der Shopfloor-Vernetzung und den Übergang von einer projektbasierten zu einer plattformbasierten Digitalisierung. Liebherr startete mit einer Liste von 78 Use Cases und erkannte schnell, dass eine schrittweise Umsetzung Jahrzehnte dauern würde. Die Lösung: Eine zentrale IoT-Integrationsplattform, die datenbasierte Entscheidungen in Echtzeit ermöglicht und den Weg für zukünftige Automatisierung ebnet. Peter gibt Einblicke in die Architektur der Cybus Connectware, die als Middleware OT- und IT-Systeme verbindet, Daten standardisiert und eine effiziente, sichere Skalierung ermöglicht. Lukas berichtet aus der Praxis, wie Liebherr eine unternehmensweite Strategie entwickelt hat, um Use Cases schnell und effizient zu realisieren, und welche Rolle Organisationsstruktur, Change-Management und IT-Governance dabei spielen. Ein Muss für alle, die ihre Smart Factory-Strategie optimieren wollen – mit echten Learnings aus einem erfolgreichen Digitalisierungsprojekt!

    19.02.2025

    Von Daten zu Mehrwert: Wie SITEC & in.hub die Digitalisierung im Maschinenbau vorantreiben

    #156
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Christian Groß
    in.hub GmbH Logo
    Jens Viertel
    SITEC Industrietechnologie GmbH Logo
    #156

    Von Daten zu Mehrwert: Wie SITEC & in.hub die Digitalisierung im Maschinenbau vorantreiben

    SITEC und in.hub zeigen, wie IoT-Technologien den Shopfloor effizienter machen. Mit digitalen Services für Energiemonitoring und Predictive Maintenance ermöglichen sie Unternehmen wie Webasto, Betriebskosten zu senken, ungeplante Stillstände zu vermeiden und ihre Maschinen optimal zu nutzen. Energiemonitoring & Betriebskostenoptimierung SITEC setzt auf die connACT-Plattform, um den Energieverbrauch von Maschinen in Echtzeit zu erfassen und zu analysieren. Die IoT-Gateways von in.hub ermöglichen eine nahtlose Anbindung und smarte Datenauswertung. So lassen sich Einsparpotenziale erkennen und Betriebszeiten optimieren. Mehrwert für Webasto und andere Kunden: – Geringere Energiekosten durch datengetriebene Optimierung – Nachhaltigere Produktion durch effizientere Ressourcennutzung Predictive Maintenance & Condition Monitoring Durch die kontinuierliche Überwachung des Maschinenzustands werden Anomalien frühzeitig erkannt. In Verbindung mit den IoT-Gateways von in.hub lassen sich Wartungsmaßnahmen gezielt planen, bevor es zu einem Ausfall kommt. Mehrwert für Webasto und andere Kunden: – Minimierung ungeplanter Stillstände und Produktionsausfälle – Höhere Maschinenverfügbarkeit und geringere Wartungskosten Die Kombination aus SITECs connACT-Plattform, in.hubs IoT-Gateways und SIINEOS als Betriebssystem bietet eine leistungsfähige, einfach integrierbare Lösung. Die Zusammenarbeit mit Webasto zeigt, wie sich IoT-Technologie konkret in der Produktion umsetzen lässt – mit direkten Einsparungen und höherer Prozesssicherheit. Jetzt reinhören und mehr über datengetriebene Produktionsoptimierung erfahren.

    12.02.2025

    Von der Möbelbranche lernen: die Nolte Küchen Erfolgsfaktoren für digitale Produktpässe & Stammdaten

    #155
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Thorsten Kroke
    ECLASS e.V. Logo
    Stefan Willms
    morphe* Information Design Logo
    #155

    Von der Möbelbranche lernen: die Nolte Küchen Erfolgsfaktoren für digitale Produktpässe & Stammdaten

    Die steigende Relevanz standardisierter Produktdaten stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen – besonders im Kontext der European Union Deforestation Regulation (EUDR). Diese verlangt einen transparenten Nachweis über die Herkunft von Materialien entlang der gesamten Lieferkette, um Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und regulatorische Anforderungen zu erfüllen. Ein zentrales Thema der Diskussion ist die Notwendigkeit semantischer Standards wie ECLASS, die eine einheitliche Struktur für Produkt- und Materialdaten schaffen. Fehlen solche Standards, führt das zu ineffizienten Prozessen, manuellem Datenmapping und fehlender Interoperabilität zwischen Systemen. Lösungen wie der Digital Product Passport (DPP) und die Asset Administration Shell (AAS) ermöglichen es, Produktinformationen über den gesamten Lebenszyklus hinweg strukturiert zu erfassen und bereitzustellen. Neben der Einhaltung regulatorischer Vorgaben ergeben sich für Unternehmen durch den Einsatz standardisierter Stammdaten auch wirtschaftliche Vorteile: Automatisierter Datenaustausch und strukturierte Datencontainer sparen Zeit und Kosten. Die Experten betonen, dass Digitalisierung nicht nur eine Pflichtaufgabe ist, sondern auch eine Chance bietet – insbesondere in Zeiten von Fachkräftemangel, steigenden Effizienzanforderungen und Nachhaltigkeitszielen. Wer mehr über erfolgreiche Implementierungsstrategien, Best Practices und technische Lösungen erfahren möchte, findet in dieser Folge wertvolle Einblicke aus der Praxis.

    05.02.2025

    10 Jahre IoT-Trends: Was hat sich wirklich verändert?

    #154
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Tobias Mühlnikel
    Portainer.io Logo
    Knud Lasse Lueth
    IoT Analytics Logo
    #154

    10 Jahre IoT-Trends: Was hat sich wirklich verändert?

    Ein zentrales Thema ist die IT-OT-Konvergenz, die Unternehmen vor große Herausforderungen stellt: Wie lassen sich IT- und OT-Welten erfolgreich verbinden? Die Diskussion beleuchtet Ansätze wie spezialisierte Teams oder interdisziplinäre Zusammenarbeit, um Brücken zwischen diesen beiden Bereichen zu bauen. Weitere wichtige Themen der Folge sind: Die Rolle von KI im IoT: KI hat sich von einer Randerscheinung zu einem Schlüsselfaktor entwickelt, insbesondere in Bereichen wie Predictive Maintenance, Quality Monitoring und Industrial Co-Pilots. Edge Computing: Die Verlagerung von Rechenkapazitäten näher an die Datenquelle reduziert Latenzen und ermöglicht Echtzeitanalysen – ein entscheidender Schritt für viele Industrieanwendungen. Industrial Data Ops: Moderne IoT-Plattformen entwickeln sich weiter, indem sie Daten nicht nur sammeln, sondern auch nahtlos kontextualisieren und analysieren. Herausforderung Change Management: Viele Unternehmen haben Schwierigkeiten, IoT-Use Cases über Standorte hinweg zu skalieren, da das Wissen oft isoliert bleibt. Priorisierung von Use Cases: Wie können Unternehmen den richtigen Fokus setzen? Welche Rolle spielen Managed Services, um den Einstieg und die Skalierung zu erleichtern? Ein Blick in die Zukunft: Generative KI und benutzerfreundlichere Interfaces werden voraussichtlich die Interaktion mit IoT-Daten grundlegend verändern. Gleichzeitig bleibt die Standardisierung von Hardware ein essenzieller Treiber für die Weiterentwicklung des Marktes.

    29.01.2025

    Smart Manufacturing: Wie ALPS Inpection IoT für die Leckageprüfung nutzt

    #153
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Adam Thibert
    ALPS Inspection Logo
    Ken Kamlowsky
    Exor International SpA Logo
    #153

    Smart Manufacturing: Wie ALPS Inpection IoT für die Leckageprüfung nutzt

    Die Digitalisierung im Maschinenbau eröffnet neue Möglichkeiten, Effizienz zu steigern und Kundenbedürfnisse besser zu bedienen. ALPS Inspections hat sich auf die zerstörungsfreie Dichtheitsprüfung von Plastikbehältern spezialisiert und suchte nach einer modernen Lösung, um Maschinen effizienter zu machen, Daten besser zu nutzen und Kunden flexiblen Remote-Support zu bieten. Mit Unterstützung von EXOR entstand ein System, das Hardware, Software und IoT-Integration kombiniert. Kern der Lösung sind die JSmart-HMIs, die direkt an der Maschine Daten erfassen, die vielseitige JMobile-Software zur Analyse und Berichterstellung sowie die IoT-Plattform CORVINA Cloud für Remote-Zugriffe. Durch die Implementierung dieser IoT-Lösung konnten mehrere wichtige Use Cases (erfolgreich) umgesetzt werden: Datengesteuerte Optimierung von Testprozessen: Mithilfe neuer Tools erhalten Kunden eine grafische Darstellung der Maschinenprozesse in Echtzeit, um Test- und Produktionseinstellungen gezielt zu optimieren. Mehr dazu lesen Generierung automatisierter Berichte: Diagnosedaten werden direkt auf der HMI in einem 12-seitigen PDF-Bericht zusammengefasst und können per E-Mail versendet oder remote über die CORVINA Cloud abgerufen werden. Mehr dazu lesen Verbesserung der Reaktionszeiten und Effizienz im Service: Anstatt auf einen Servicetechniker vor Ort zu warten, können Wartungstechniker jetzt über einen Hotspot sofortigen Fernzugriff auf die Maschinen erhalten. Mehr dazu lesen Integration von Echtzeitdaten für vorausschauende Wartung: Ein Modell für Predictive Maintenance ist in Entwicklung, das Kunden dabei unterstützt, frühzeitig Fehler zu erkennen und zu vermeiden. Datenanalyse zur Effizienzsteigerung: ALPS nutzt jetzt die Möglichkeit, Daten direkt auf der HMI zu speichern, grafisch aufzubereiten und für eine verbesserte Fehlerbehebung zu verwenden. Die Implementierung führte zu spürbaren Verbesserungen: Servicekosten konnten durch Remote-Diagnosen deutlich gesenkt werden, Produktionsprozesse laufen effizienter, und Kunden profitieren von Echtzeit-Einblicken und automatisierten Berichten. Besonders hervorzuheben ist die enge Zusammenarbeit zwischen ALPS und den Kunden, um das System gezielt an deren Anforderungen anzupassen. Zukünftig wollen beide Unternehmen auf KI und Machine Learning basierend auf IoT-Daten setzen, um die MAschinen weiter zu optimieren. EXOR verfolgt mit seinen „Micro Edge“-Lösungen das Ziel, die Datenverarbeitung noch näher an die Maschinen zu bringen. Dieses Projekt zeigt, wie wichtig eine klare Strategie, offene Plattformen und partnerschaftliche Zusammenarbeit für die erfolgreiche Umsetzung von IoT-Projekten sind.

    22.01.2025

    Mehr als nur Notfallmedizin – ein Blick in die IoT-Connectivity-Lösung

    #152
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Alexander Djemaa
    A1 Digital Logo
    Gunter Ernst
    medDV GmbH Logo
    #152

    Mehr als nur Notfallmedizin – ein Blick in die IoT-Connectivity-Lösung

    A1 Digital und medDV erläutern, wie durch gezielte Vernetzung und Datenintegration die Effizienz und Qualität von Rettungseinsätzen verbessert werden können. Eine zentrale Rolle spielt das digitale Rettungsdienstprotokoll NIDAmobile von medDV, das die Einsatzdokumentation standardisiert und Prozesse nachhaltig optimiert. Unterstützt wird dies durch die IoT-Connectivity-Lösungen von A1 Digital, die dank Multi-Netz-SIM-Technologie selbst in entlegenen Gebieten stabile Datenverbindungen gewährleisten. Diese Technologie ermöglicht eine lückenlose Echtzeit-Kommunikation zwischen Rettungswagen, Leitstellen und Kliniken, was etwa die frühzeitige Voranmeldung von Patienten und die Übergabeprozesse maßgeblich verbessert. Einsatzdaten wie Vitalparameter, Standortinformationen und Versicherungsdaten werden nahtlos in bestehende IT-Systeme integriert und unterstützen den gesamten Prozess von der ersten Hilfe bis zur Abrechnung. Dabei stehen höchste Sicherheitsstandards im Vordergrund: Mit verschlüsselter Datenübertragung über VPN und APN wird der Schutz sensibler Patientendaten sichergestellt. Die vorgestellte Lösung bringt entscheidende Vorteile für Qualitätssicherung und Abrechnungsprozesse, da digitale Workflows sowohl die Transparenz als auch die Geschwindigkeit steigern. Durch die Nachverfolgbarkeit von Einsatz- und Behandlungsdaten wird zudem die Patientensicherheit erhöht und Fehler können minimiert werden. Die Umsetzung berücksichtigt branchenspezifische Herausforderungen wie die verschiedenen Anforderungen von Stakeholdern, darunter Kommunen, Krankenhäuser und Rettungsdienste. Ein spannender Blick in die Zukunft zeigt, dass Telemedizin und die Remote-Überwachung von Vitaldaten weitere Anwendungsmöglichkeiten für diese Technologien bieten. Die vorgestellten Ansätze haben das Potenzial, nicht nur das Rettungswesen, sondern auch andere Bereiche des Gesundheitssektors nachhaltig zu verändern. So präsentieren A1 Digital und medDV eine ganzheitliche Lösung, die die Digitalisierung des Rettungswesens auf ein neues Level hebt und wegweisend für zukünftige Entwicklungen ist.

    15.01.2025

    Dark Data beleuchten, Retrofit meistern: Anlageneffizienz und Sicherheit steigern

    #151
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Wolfgang Laufmann
    WAGO GmbH & Co. KG Logo
    Hans Otto Weinhold
    AVEVA Logo
    #151

    Dark Data beleuchten, Retrofit meistern: Anlageneffizienz und Sicherheit steigern

    Wolfgang Laufmann, Business Developer Smart Factory bei WAGO, und Hans Otto Weinhold, Principal Solution Architect bei AVEVA, sprechen über die Herausforderungen und Lösungen zur Digitalisierung von Bestandsanlagen. Im Fokus steht dabei, wie Unternehmen mit Retrofit-Lösungen und modernen IoT-Technologien bisher ungenutzte Datenquellen – sogenannte „Dark Data“ – erschließen können. Ein zentraler Use Case ist die Optimierung von Tankbeladung und -überwachung. Hier werden mit Technologien wie dem WAGO I/O-System und dem AVEVA PI System Daten aus bestehenden Anlagen erfasst, sicher übertragen und in ERP- oder Cloud-Systemen integriert. Sicherheitsmechanismen wie Kameras zur Anomalieerkennung gewährleisten dabei ein hohes Maß an Betriebssicherheit. Durch die Kombination von modularer Hardware und flexiblen Schnittstellen wird die Brücke zwischen OT- und IT-Welten geschlagen, was nicht nur die Effizienz steigert, sondern auch Kosten spart und die manuelle Arbeit deutlich reduziert. Kunden profitieren zudem von schnell verfügbaren KPIs und einer verbesserten Datennutzung, die eine fundierte Entscheidungsfindung ermöglicht. Die Gäste betonen, dass solche Nachrüstlösungen es Unternehmen erlauben, Pilotprojekte mit geringem Budget zu starten und bei Erfolg schrittweise zu erweitern. Der Ausblick zeigt, dass WAGO und AVEVA künftig vorgefertigte Lösungspakete anbieten möchten, um IoT-Implementierungen noch einfacher und schneller zu realisieren. Mit diesem Ansatz wird nicht nur die Anlagenverfügbarkeit optimiert, sondern auch die Grundlage für langfristige digitale Innovationen geschaffen.

    08.01.2025

    Die Zukunft der Intralogistik: IoT-Button & Co. in der Anwendung

    #150
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Daniel Radermacher
    IOX GmbH Logo
    Philipp Smolke
    ORGATEX GmbH Logo
    #150

    Die Zukunft der Intralogistik: IoT-Button & Co. in der Anwendung

    Ein Schwerpunkt liegt auf dem IoT-Button, einer innovativen Lösung, die Materialanforderungen in Produktionsprozessen deutlich vereinfacht. Mitarbeitende können mit einem einzigen Knopfdruck Material nachbestellen, ohne selbst Wege zurücklegen zu müssen. Dies reduziert Stillstände, steigert die Produktivität und sorgt für eine reibungslose Koordination zwischen Produktion und Logistik. Ergänzend dazu erläutern die Gäste, wie digitale Behälterkennzeichnungen durch E-Ink-Displays und Narrowband-IoT-Technologie papierbasierte Prozesse ersetzen. Diese Umstellung minimiert Fehlerquellen, spart Ressourcen und ermöglicht die direkte Anzeige aktueller Informationen an den entsprechenden Kleinladungsträgern. Ein weiterer Fokus liegt auf der Technologie. Die Partner setzen auf Low-Power-Wide-Area-Network-Technologien wie NB-IoT und LTE Cat-M1, um ihre Lösungen ohne komplexe Infrastruktur direkt einsatzbereit zu machen. Diese Technologien sind besonders in großen Industriehallen mit herausfordernden Umgebungen wie viel Metall oder separaten Werkshallen ein klarer Vorteil. Die Gäste beleuchten auch die geschäftlichen Herausforderungen ihrer Kunden, etwa die Reduzierung von Papierprozessen, kürzere Suchzeiten und die Einhaltung von Nachhaltigkeitszielen wie CO₂-Neutralität. Ein Beispiel zeigt, wie bei einem Kunden bis zu 90 Seiten Papier pro Auftrag durch digitale Lösungen ersetzt wurden, was nicht nur Zeit spart, sondern auch die Fehleranfälligkeit reduziert. Für die Integration in bestehende Systeme wie ERP wird auf einfache Rest-API-Schnittstellen und moderne No-Code-Ansätze gesetzt, um den Implementierungsaufwand so gering wie möglich zu halten. ORGATEX und IOX kombinieren ihre Stärken in einem hybriden Entwicklungsmodell: Während ORGATEX die Expertise in der Intralogistik einbringt, liefert IOX das technologische Know-how und setzt auf agile Entwicklungsmethoden wie Scrum. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es, passgenaue Lösungen zu entwickeln, die schnell auf die individuellen Anforderungen der Kunden zugeschnitten sind. Die Folge schließt mit wertvollen Best Practices: Der Erfolg solcher Projekte hängt maßgeblich davon ab, alle Mitarbeitenden frühzeitig einzubeziehen und den Mehrwert neuer Technologien klar zu kommunizieren. Nur so können Unternehmen die Digitalisierung als Chance begreifen und erfolgreich umsetzen.

    20.11.2024

    Sicherer Datenservice und NIS2 als Bausteine des digitalen Serviceportfolios – wie Maschinen- und Anlagenbauer digitalisieren

    #149
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Holger Wußmann
    Kontron AIS GmbH Logo
    Vanessa Kluge
    Kontron Logo
    #149

    Sicherer Datenservice und NIS2 als Bausteine des digitalen Serviceportfolios – wie Maschinen- und Anlagenbauer digitalisieren

    Als Lösungsbeispiel aus der Praxis dient die Digitalisierungslösung für VOLLMER, einen Spezialisten für Schleifmaschinen. Um ihre Maschinen fit für die Zukunft zu machen, setzt VOLLMER auf das IoT-Starterpaket von Kontron, das die Datenverarbeitung und -analyse über OPC UA und MQTT ermöglicht. Die Lösung hilft, Maschinendaten endlich sinnvoll auszuwerten und greifbare Mehrwerte zu generieren – ein Muss für jedes Unternehmen, das auf smarte Maschinen setzt. Die beiden Kontron-Produkte KontronOS und KontronGrid spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie stellen nicht nur die notwendige Infrastruktur für Condition Monitoring, Flottenmanagement und Update-Verwaltung bereit, sondern sichern die Maschinen auch gegen unerwünschte Zugriffe ab. Dies ist vor allem angesichts der EU-weiten NIS2-Richtlinie entscheidend, die neue Sicherheitsanforderungen an die Lieferketten im IoT stellt. Für Maschinenbauer bedeutet das: Mit den Lösungen von Kontron lassen sich Wartung und Updates kosteneffizient und sicher aus der Ferne steuern. Statt regelmäßiger Vor-Ort-Wartungen und ungenutzter Datenpotenziale erhalten Unternehmen ein Rundum-Paket, das ihnen eine durchgehende Betriebszeit und langfristige Kosteneinsparungen ermöglicht. Die Folge gibt außerdem spannende Einblicke, wie es Kontron gelingt, komplexe Herausforderungen für die Maschinenbau-Branche durch ein flexibles, skalierbares Setup zu lösen und so für eine sichere Datenverarbeitung und Vernetzung zu sorgen.

    13.11.2024

    OPC UA-Integration von 70 Regenwasser-Pumpstationen und IT/OT-Sicherheit

    #148
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Jürgen Grauer
    Red Lion Logo
    #148

    OPC UA-Integration von 70 Regenwasser-Pumpstationen und IT/OT-Sicherheit

    In dieser Episode geht es um die Modernisierung von 70 Regenwasser-Pumpstationen der Entwässerungsbetriebe Würzburg in Zusammenarbeit mit Red Lion Controls. Die Pumpstationen, ursprünglich auf 3G-Basis betrieben, wurden mit modernen Kommunikationsstandards und 5G-Kompatibilität ausgestattet, um eine zukunftssichere, störungsfreie Überwachung und Kontrolle der Infrastruktur zu gewährleisten. Hauptthemen und Herausforderungen: Technologie-Upgrade für kritische Infrastruktur: Red Lion unterstützt den Übergang von veralteten Steuerungen und 3G-Modems hin zu einem modernen System, das 4G/5G und OPC UA integriert. OPC UA und DNP3-Integration: Diese Protokolle ermöglichen eine nahtlose Kommunikation zwischen OT (Operational Technology) und IT (Information Technology), ein Schlüssel für die Datenerfassung und Echtzeitüberwachung. Nutzung von Crimson®: Red Lions Low-Code-Software Crimson® bietet eine einfache, grafische Bedienoberfläche zur Konfiguration und Konvertierung von Protokollen. Die Software kann kostenfrei heruntergeladen werden und unterstützt den OPC UA-Server und -Client ohne zusätzliche Lizenzgebühren. Datensicherheit und Echtzeit-Datenerfassung: Die Datenpufferung über die FlexEdge®-Plattform gewährleistet, dass im Falle von Verbindungsabbrüchen keine Daten verloren gehen. OpenVPN und weitere Sicherheitsfunktionen schützen die Daten. Flexible Cloud-Anbindung: Die Lösung erlaubt eine einfache Integration mit führenden Cloud-Plattformen wie AWS, Azure und AVEVA über MQTT und REST-API, was die Datenanalyse und -optimierung vereinfacht. Die Modernisierung der Pumpstationen zeigt, wie durch gezielte Upgrades hohe Kosten für vollständige Systemaustausche vermieden werden können. Mit Red Lions Einstieg in die HMS-Gruppe werden zukünftig noch umfassendere Security- und Netzwerklösungen erwartet, die vor allem für kritische Infrastrukturen von Bedeutung sind.

    30.10.2024

    IoT-Geräte absichern und effizient verwalten – teure Fehler und Sicherheitsrisiken vermeiden

    #147
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Sebastian Fischer
    conplement AG Logo
    Gerald Richter
    ECOS Technology GmbH Logo
    #147

    IoT-Geräte absichern und effizient verwalten – teure Fehler und Sicherheitsrisiken vermeiden

    In dieser Folge wird über die Herausforderungen und Lösungen im Bereich Device Management und Sicherheit für IIoT-Geräte gesprochen. Gerald Richter, Geschäftsführer von ECOS Technology, und Sebastian Fischer, Produktmanager für Device Management bei der conplement AG, erläutern, wie Unternehmen ihre IoT-Geräte effizient verwalten und absichern können. Die Experten teilen ihre Erfahrungen aus Projekten und zeigen auf, wie Sicherheitszertifikate, automatisierte Updates und ein sicheres Geräte-Management helfen, Risiken wie Cyberangriffe und Manipulationen zu minimieren. Es werden Use Cases vorgestellt, die zeigen, wie Unternehmen durch die Vermeidung manueller Prozesse Zeit und Kosten sparen und gleichzeitig die Sicherheit ihrer vernetzten Geräte gewährleisten können. Ein zentrales Thema ist dabei die Herausforderung, Geräte über ihren gesamten Lifecycle hinweg zu aktualisieren und die Compliance-Anforderungen zu erfüllen. Insbesondere für regulierte Branchen wie die Medizintechnik ist dies ein kritischer Punkt. Abschließend gehen die Gäste auf konkrete Technologien ein, die zum Einsatz kamen, und geben Einblicke in erfolgreiche Projekte sowie zukünftige Entwicklungen im Bereich IIoT und Sicherheitslösungen.

    24.10.2024

    CLAAS – Digitale Landwirtschaft mit sicheren Identitäten für vernetzte Maschinen

    #146
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Lars Wältermann
    Claas KGaA mbH Logo
    Björn Jansen
    secunet Security Networks AG Logo
    Friedemann Wulff-Woesten
    secunet Security Networks AG Logo
    #146

    CLAAS – Digitale Landwirtschaft mit sicheren Identitäten für vernetzte Maschinen

    In dieser Episode geht es darum, wie CLAAS, einer der führenden Hersteller von Landmaschinen, die Sicherheit und Effizienz seiner Maschinen durch den Einsatz von digitalen Identitäten und PKI (Public Key Infrastructure) verbessert. Lars Wältermann, IoT Security Manager bei CLAAS, spricht über die Herausforderungen, die sichere Kommunikation von Maschinen zu gewährleisten und Risiken wie unbefugten Zugriff, Manipulationen und teure manuelle Prozesse zu vermeiden. Gemeinsam mit Friedemann Wulff-Woesten und Björn Jansen von secunet erläutert er, wie durch den Einsatz der PKI-Lösung „eID PKI Suite“ von secunet automatisierte und sichere Identitätsverwaltungsprozesse für CLAAS-Maschinen geschaffen werden. Dies stellt sicher, dass die Kommunikation zwischen Maschinen und Backend-Systemen sicher und effizient abläuft. Im Podcast wird anhand von Beispielen erklärt, wie Maschinen bereits während der Produktion mit digitalen Zertifikaten ausgestattet werden, die deren Identität bestätigen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Lebenszyklusmanagement dieser Zertifikate, welches durch die secunet-Plattform ermöglicht wird, um eine kontinuierlich sichere Nutzung der Maschinen zu gewährleisten. Zusätzlich wird die Vision von CLAAS diskutiert, die darauf abzielt, ihren Kunden durch Plattformen wie CLAAS Connect eine sichere und datenbasierte Landwirtschaft zu ermöglichen. Diese Plattform hilft Landwirten, ihre Flotten zu verwalten und Felddaten zu analysieren. Zum Abschluss gibt es einen Blick in die Zukunft der sicheren Maschinenkommunikation und die Notwendigkeit einer Standardisierung in der gesamten Branche.

    23.10.2024

    Große Deployments, große Risiken: Warum Anomalieerkennung und Cyber-Regulierungen unerlässlich sind

    #145
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Dr. André Egners
    Landis+Gyr Logo
    Oliver Kleindienst
    Rhebo OT & IIoT Security Logo
    #145

    Große Deployments, große Risiken: Warum Anomalieerkennung und Cyber-Regulierungen unerlässlich sind

    In dieser Episode des IoT Use Case Podcasts geht es um die Absicherung von kritischen Infrastrukturen und Energienetzen, ein Thema von wachsender Bedeutung in der vernetzten Energiewirtschaft. Die Experten beleuchten, wie moderne Sicherheitslösungen dabei helfen, den zunehmenden Cyberbedrohungen entgegenzuwirken. Im Mittelpunkt steht die Notwendigkeit einer umfassenden Sicherheitsstrategie, die über das Secure by Design-Prinzip hinausgeht und auf eine fortlaufende Angriffserkennung sowie Anomalieüberwachung setzt. Mit Hilfe von Technologien wie der Deep Packet Inspection überwacht Rhebo die OT-Kommunikation und identifiziert verdächtige Aktivitäten, bevor Schäden entstehen können. Die Episode greift auch die neuen regulatorischen Anforderungen auf, insbesondere den Cyber Resilience Act. Unternehmen stehen hier vor der Herausforderung, Cybersicherheit effizient umzusetzen, ohne in bürokratische Hürden zu geraten. Einheitliche Protokolle wie DLMS im Bereich Smart Metering spielen dabei eine zentrale Rolle, um sichere und standardisierte Netzkommunikation zu gewährleisten. Anhand konkreter Beispiele, wie der Zusammenarbeit mit dem Batteriespeicheranbieter Sonnen oder der Absicherung von 4,5 Millionen Stromzählern durch Landis+Gyr, werden die Lösungen praxisnah veranschaulicht. Dabei wird deutlich, wie wichtig strukturierte Risikomanagement-Prozesse und der Einsatz von Monitoring-Technologien sind, um Angriffe frühzeitig zu erkennen und Sicherheitslücken zu schließen. Diese Episode liefert wertvolle Einblicke in die Praxis der Cybersicherheit und zeigt, wie Unternehmen ihre kritischen Systeme angesichts der fortschreitenden Digitalisierung schützen können.

    16.10.2024

    Condition Monitoring in der Kranindustrie: Effiziente Kabelführung und weniger Downtime mit Energieketten

    #144
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Richard Habering
    igus SE & Co. KG Logo
    #144

    Condition Monitoring in der Kranindustrie: Effiziente Kabelführung und weniger Downtime mit Energieketten

    In dieser Folge tauchen wir ein in die Welt der vorausschauenden Wartung von Energieführungsketten – einem essenziellen Baustein moderner Industrieanlagen. Es wird erklärt, wie smarte Sensoren und intelligente Algorithmen den Zustand dieser Ketten kontinuierlich überwachen, um Ausfälle zu verhindern, bevor sie überhaupt entstehen. Ein besonderes Praxisbeispiel kommt aus den Containerhäfen, wo Kranstillstände extrem kostspielig sind. Richard zeigt, wie Energieketten von igus mithilfe von Sensoren in Echtzeit auf Anomalien überprüft werden, und wie Unternehmen so ungeplante Ausfallzeiten vermeiden. Auch die Herausforderungen bei der Implementierung von IoT-Lösungen und die oft zögerliche Akzeptanz auf Produktionsebene werden offen angesprochen. Neben spannenden Einblicken in konkrete Anwendungen teilt Richard seine Learnings aus drei Jahren IoT-Praxis bei igus und erklärt, welche Rolle Künstliche Intelligenz spielt. Dabei wird auch erläutert, wie KI-unterstützte Auswertungen dabei helfen kann, Wartungsstrategien weiter zu verbessern. #superwise Das Superwise-System ist eine Smart-Maintenance-Lösung von igus, die intelligente Sensorik mit dem internen CRM verbindet, um proaktive Wartungsmaßnahmen zu ermöglichen. Diese Episode macht klar: Vorausschauende Wartung ist kein ferner Zukunftstraum, sondern bereits Realität – und sie bietet Unternehmen entscheidende Vorteile in puncto Effizienz und Kosteneinsparung.

    09.10.2024

    LoRaWAN® in der Praxis: Vibration Monitoring und Ventilüberwachung am Beispiel der Öl- und Gasindustrie

    #143
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Julian Studer
    LORIOT Logo
    Philipp Lausberger
    WIKA Alexander Wiegand SE & Co. KG Logo
    #143

    LoRaWAN® in der Praxis: Vibration Monitoring und Ventilüberwachung am Beispiel der Öl- und Gasindustrie

    In dieser Podcast-Folge geht es um die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von LPWAN-Technologien, insbesondere in der Öl- und Gasindustrie. Die Gäste erläutern, wie diese Technologien zur Effizienzsteigerung in der Prozessüberwachung, beispielsweise durch die Überwachung von Ventilstellungen und Vibrationen, beitragen. Durch die Digitalisierung und Fernüberwachung von Anlagen in anspruchsvollen Umgebungen, wie Wüstenregionen, können Unternehmen nicht nur erhebliche Kosten einsparen, sondern auch die Sicherheit erhöhen. LORIOT liefert hierbei die Kommunikationsinfrastruktur, während WIKA die passenden Sensoren bereitstellt, um eine ganzheitliche IoT-Lösung zu ermöglichen. Ein zentrales Thema der Diskussion sind die Herausforderungen bei der Integration verschiedener Sensoren, APIs und Kommunikationsprotokolle wie LoRaWAN und mioty. Zudem wird beleuchtet, wie diese Technologien skalierbar sind, um große industrielle Netzwerke effizient zu verwalten. Ein besonderer Anwendungsfall ist die Überwachung von Druckwerten bei Ölquellen, um die Integrität der Anlagen zu sichern und kostspielige Ausfälle zu vermeiden. Darüber hinaus wird erläutert, wie diese Technologien auf andere Industrien, wie Geothermie, Lebensmittel- und Pharmaindustrie, übertragen werden können. Abschließend geben die Gäste einen Ausblick auf bevorstehende Messen, wie die SPS in Nürnberg und die ADIPEC im Nahen Osten, auf denen Interessierte weitere Einblicke in ihre Arbeit gewinnen können.

    02.10.2024

    IoT als Schlüssel zu sicherem Gefahrstoffhandling und Umweltschutz

    #142
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Dr. Jan Regtmeier
    DENIOS SE Logo
    Thomas Hollasch
    Exor International SpA Logo
    #142

    IoT als Schlüssel zu sicherem Gefahrstoffhandling und Umweltschutz

    Industrieunternehmen stehen häufig vor dem Problem, Gefahrstoffe unter extremen Bedingungen zu lagern und zu temperieren, während sie gleichzeitig die Sicherheit der Mitarbeiter und den reibungslosen Ablauf der Prozesse sicherstellen müssen. Genau hier setzt die Lösung von EXOR und DENIOS an. Die smarte Heizkammer von DENIOS, in Verbindung mit den IoT-Lösungen von EXOR, ermöglicht eine präzise Überwachung und Steuerung der Prozesse – sogar in rauen Industrieumgebungen. Herausforderungen, die in Folge 142 angesprochen werden: Sicheres Temperieren von Gefahrstoffen: Wie lassen sich gefährliche Stoffe unter strengen Vorschriften effizient und sicher behandeln? Minimierung von Ausfallzeiten: Wie kann sichergestellt werden, dass die Anlagen stabil und ohne Unterbrechungen laufen? Energieeffizienz steigern: Wie lassen sich Energiekosten senken und gleichzeitig hohe Sicherheitsstandards einhalten? Komplexität reduzieren: Wie können Unternehmen IoT-Technologie einsetzen, ohne dass die Systeme zu kompliziert oder anfällig werden? Lösungsansätze, die EXOR und DENIOS liefern: 24/7-Überwachung: Mit integrierten Edge-Devices und Cloud-Lösungen können Gefahrstofftemperaturen jederzeit überwacht werden, was für mehr Sicherheit und Effizienz sorgt. Zeit- und Kosteneinsparungen: Durch die Automatisierung von Prozessen und die Reduzierung der Systemkomplexität sparen Unternehmen Zeit bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Lösungen. Langfristige Partnerschaft: Die Zusammenarbeit zwischen EXOR und DENIOS ermöglicht eine zukunftssichere Lösung, die sich kontinuierlich weiterentwickeln lässt und zukünftige Herausforderungen adressiert.

    25.09.2024

    Per App: Wasserschäden erkennen durch IoT-Daten

    #141
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Tias-A. Krügel
    grandcentrix Logo
    Michael Rehm
    REHAU Logo
    Toni Felsner
    REHAU Logo
    #141

    Per App: Wasserschäden erkennen durch IoT-Daten

    Wasserschäden in Gebäuden, sei es durch plötzliche Rohrbrüche oder schwer erkennbare Mikro-Leckagen, verursachen weltweit jedes Jahr Milliarden an Reparaturkosten. Für Facility Manager und Gebäudebetreiber bedeutet das nicht nur hohe Kosten und aufwändige Schadensbehebungen, sondern auch langfristige Probleme wie Schimmelbildung, die zu ernsthaften Gesundheitsrisiken führen können. REHAU hat in Zusammenarbeit mit grandcentrix ein Wassermanagementsystem entwickelt, das speziell darauf ausgelegt ist, diese Probleme zu lösen. Dabei stehen präventive Maßnahmen wie die Früherkennung von Leckagen und die Überwachung der Wasserqualität im Vordergrund. Durch den Einsatz smarter Sensoren und einer benutzerfreundlichen App können Gebäudebetreiber in Echtzeit auf potenzielle Gefahren hingewiesen werden und sofortige Maßnahmen ergreifen, um größere Schäden zu vermeiden. Zusätzlich ermöglicht das System eine detaillierte Analyse des Wasserverbrauchs, was angesichts steigender Wasserkosten und der wachsenden Notwendigkeit eines nachhaltigen Ressourcenmanagements immer wichtiger wird. Die Integration von IoT-Technologie in die Gebäudetechnik bietet nicht nur unmittelbare Sicherheitsvorteile, sondern unterstützt auch langfristig eine effiziente, kostensparende Verwaltung von Immobilien. REHAU und grandcentrix zeigen in dieser Episode, wie sie den Übergang von reaktiven Maßnahmen hin zu einem proaktiven, datengestützten Wassermanagement ermöglichen.

    18.09.2024

    Zukunftssichere Konnektivitätslösungen – So wird der industrielle Druck revolutioniert

    #140
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    John Browett
    CC-Link Partner Association Europe Logo
    Piotr Rogacki
    KELLER Industrial Printing Solutions Logo
    Michał Cydzik
    Mitsubishi Electric Europe Logo
    #140

    Zukunftssichere Konnektivitätslösungen – So wird der industrielle Druck revolutioniert

    In der aktuellen Episode dreht sich alles um die innovativen Möglichkeiten, die Time-Sensitive Networking (TSN) für die industrielle Fertigung bietet. Im Mittelpunkt stehen dabei die Zusammenarbeit zwischen Keller, einem führenden Hersteller von Druckmaschinen, Mitsubishi Electric, einem globalen Anbieter von Automatisierungstechnologien, und der CC-Link Partner Association (CLPA), die hinter der CC-Link IE TSN-Technologie steht. Keller, bekannt für seine hochmodularen Druckmaschinen, setzt auf die zukunftsweisende TSN-Technologie, um Flexibilität, Produktivität und Sicherheit zu maximieren. Diese Netzwerklösung ermöglicht es dem Unternehmen, Maschinen mit bis zu 70 synchronisierten Bewegungsachsen präzise zu steuern und dadurch eine konstant hohe Produktqualität zu gewährleisten. Gleichzeitig wird die Effizienz gesteigert, indem mehrere Prozesse parallel ablaufen, ohne dass die Geschwindigkeit oder Genauigkeit beeinträchtigt wird. Mitsubishi Electric unterstützt Keller dabei mit leistungsstarken Automatisierungslösungen, die optimal auf die Anforderungen der komplexen Maschinen zugeschnitten sind. Durch die Kombination aus CC-Link IE TSN und den fortschrittlichen Automatisierungskomponenten von Mitsubishi können Maschinen flexibel an neue Anforderungen angepasst und die Produktionsprozesse beschleunigt werden. Die CC-Link IE TSN-Technologie der CLPA bildet das Rückgrat dieser Entwicklungen. Sie ermöglicht eine nahtlose und zeitkritische Kommunikation zwischen den einzelnen Maschinenmodulen und sorgt so für eine hochpräzise Steuerung. Durch die Kombination aus Gigabit-Bandbreite und Time-Sensitive Networking wird eine zuverlässige, deterministische Performance gewährleistet, die sowohl für heutige Anforderungen als auch für zukünftige Innovationen bestens gerüstet ist. Diese Episode verdeutlicht, wie Unternehmen durch die Integration von TSN und modernen Automatisierungstechnologien ihre Produktion optimieren und sich zukunftssicher aufstellen können. Keller, Mitsubishi Electric und die CLPA zeigen, wie eine enge Partnerschaft und der Einsatz fortschrittlicher Netzwerktechnologien den Weg in die Industrie 4.0 ebnen.

    11.09.2024

    Datenerfassung effizient: Single Pair Ethernet (SPE) als Gamechanger für Systemintegratoren

    #139
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Björn Engelbert
    Perinet GmbH Logo
    Jordi Cruz
    Zentinel MDS Logo
    #139

    Datenerfassung effizient: Single Pair Ethernet (SPE) als Gamechanger für Systemintegratoren

    In dieser Episode erläutern Björn und Jordi ihre Partnerschaft, bei der Perinet die Hardware bereitstellt, während Zentinel durch Software und Integration zusätzlichen Mehrwert schafft. Perinets Technologie nutzt Single Pair Ethernet (SPE), das Datenkommunikation und Stromversorgung über ein einziges Kabel ermöglicht, was die Datenerfassung erheblich erleichtert und flexibilisiert. Ihre periNODEs, kleine Adapter, die an Feldgeräte angeschlossen werden, verarbeiten Signale lokal und übertragen Daten in Echtzeit mittels MQTT entweder an lokale oder cloudbasierte Systeme. Dieser Ansatz umgeht traditionelle SPS- und SCADA-Systeme und macht die Digitalisierung einfacher und weniger invasiv. Zentinel nutzt die Technologie von Perinet, um maßgeschneiderte Lösungen anzubieten, insbesondere zur Berechnung von Kennzahlen wie der Gesamtanlagen-Effizienz (OEE) in Echtzeit direkt auf Maschinenebene. Dies beseitigt die Notwendigkeit umfangreicher Datenverarbeitungsinfrastruktur und bietet sofortige, umsetzbare Einblicke. Die Diskussion endet mit Informationen zu bevorstehenden Fachessen und einer Einladung an neue Partner, die Zusammenarbeit mit Perinet und Zentinel zu suchen.

    04.09.2024

    UWB: Echtzeit-Lokalisierung und Tracking von Warenträgern – in und außerhalb der Galvanik

    #138
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Timm Asprion
    SICK AG Logo
    Marcel Scheidig
    C. Jentner GmbH Logo
    #138

    UWB: Echtzeit-Lokalisierung und Tracking von Warenträgern – in und außerhalb der Galvanik

    In dieser Folge dreht sich alles um die Anwendung von Echtzeit-Lokalisierungstechnologien in der Produktion und Logistik und wie diese Prozesse revolutioniert werden können. Marcel Scheidig von C.&nbspJentner erklärt, wie sie mithilfe von Ultra-Wideband (UWB)-Technologie ihre Warenträger und Flurförderzeuge in der Galvanik genau verfolgen können. Dies verbessert die Transparenz und Effizienz der Produktionsabläufe erheblich, insbesondere in einer Umgebung, in der traditionelle Technologien wie RFID an ihre Grenzen stoßen. Das von SICK implementierte Tag-LOC System in Kombination mit der Asset Analytics Software ermöglicht präzise Echtzeitdaten und bietet die Möglichkeit, diese direkt in ERP-Systeme zu integrieren und über JSON-Schnittstellen weiterzuverarbeiten. Spaghetti-Diagramme und die Kapazitätsplanung sind zentrale Funktionen, die den Produktionsleitern helfen, die Effizienz weiter zu steigern. Timm Asprion von SICK erläutert die technische Umsetzung und die Flexibilität ihrer Lösung, die mit wenigen Antennen auskommt und robuste, präzise Ergebnisse liefert. Es wird auch betont, dass SICKs breites Portfolio, das von RFID bis hin zu LIDAR-Sensorik reicht, entscheidend für die erfolgreiche Implementierung war. Die Diskussion zeigt, wie wichtig es ist, digitale Lösungen zu integrieren, um Prozesse zu optimieren und den Überblick über Produktionsressourcen zu behalten. Es wird hervorgehoben, wie das Projekt bei C. Jentner zur besseren Kapazitätsplanung und Optimierung der Produktionswege beiträgt. Die Folge endet mit einem Ausblick auf zukünftige Erweiterungen und die Bedeutung eines schrittweisen Ansatzes bei der Digitalisierung.

    28.08.2024

    Factory-X und die Realisierung von Use Cases im Datenökosystem

    #137
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Dr. Sebastian Heger
    soffico GmbH Logo
    Bastian Brinkmann
    Uhlmann Group Holding GmbH & Co. KG Logo
    #137

    Factory-X und die Realisierung von Use Cases im Datenökosystem

    Diese Episode fokussiert sich auf die Umsetzung von Use Cases durch die Integration bestehender Standards und die Bedeutung starker Partnerschaften. Factory-X, ein im Februar 2024 gestartetes Konsortialprojekt mit 47 Partnern, hat das Ziel, Datenräume und -ökosysteme für Fabrikausrüster, Maschinenbauer und deren Lieferketten zu gestalten. Zu Gast sind Bastian Brinkmann, Head of Corporate Future Lab und Sustainability Management bei der Uhlmann Group, und Dr. Sebastian Heger von soffico. Sie diskutieren die technische Weiterentwicklung von Factory-X, wie Unternehmen wie Verpackungsmaschinenbauer Uhlmann Group ihre Geschäftsmodelle an das digitale Zeitalter anpassen und wie Standards und Kooperationen den Mittelstand stärken können. Es wird erklärt, wie die Uhlmann Group und soffico zusammenarbeiten, um die Konnektivität in Produktionsumfeldern zu verbessern und neue digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln. Ein zentrales Thema des Podcasts ist die Herausforderung, skalierbare und interoperable Konnektivität sicherzustellen, insbesondere im pharmazeutischen Bereich, wo strenge Anforderungen an Rückverfolgbarkeit und Dokumentation gelten. Factory-X setzt auf Technologien wie die Asset Administration Shell, OPC UA und ECLASS, um eine offene, interoperable Infrastruktur zu schaffen, die flexible und nachhaltige Produktion ermöglicht.

    21.08.2024

    Investitionen in erneuerbare Energien und Infrastruktur – aber intelligent!

    #136
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Joshua Kuepper
    RIZM Logo
    #136

    Investitionen in erneuerbare Energien und Infrastruktur – aber intelligent!

    Diese Podcastfolge mit RIZM thematisiert die Herausforderung, dass Unternehmen zunehmend mit der Preisvolatilität auf den Energiemärkten konfrontiert sind. Gleichzeitig stehen viele unter dem Druck, klimaneutral zu produzieren, um ihre selbst gesetzten Klimaziele zu erreichen. #Commitment Bestenfalls erfordert das eine Strategie, bei der der Energiebezug maximiert wird, wenn Energie günstig und grün verfügbar ist, und minimiert wird, wenn dies nicht der Fall ist. Allerdings stellt dies eine Schwierigkeit dar, da die Produktion nicht allein nach der Verfügbarkeit von Energie ausgerichtet werden kann. Die Software von RIZM hilft, Business Cases zu entwickeln, die diese Herausforderungen adressieren. RIZM kombiniert Daten aus verschiedenen Bereichen wie Produktion und Energieversorgung, um mithilfe von Algorithmen effizientere Entscheidungen zu treffen. Ziel ist es, Energiekosten zu senken und den CO2-Ausstoß zu minimieren, indem energetische Synergien erkannt und genutzt werden. Dadurch hilft RIZM Unternehmen, ihre Energieeffizienz zu maximieren und nachhaltiger zu wirtschaften. Im Podcast werden zwei Praxisprojekte vorgestellt: Schaeffler: Produktion bei optimalen Energiepreisen Herausforderung: Schaeffler wollte die Produktionskosten senken, indem sie den Energieverbrauch auf Zeiten mit günstiger und verfügbarer Energie verlagern. Lösung: Mithilfe der RIZM-Software wurde ein digitaler Zwilling des Energiesystems erstellt. Verbesserte Produktionsplanung und aktives Lastmanagement ermöglichten die Produktion, wenn Energie günstig ist. Ergebnis: Ohne zusätzliche Investitionen erzielte Schaeffler monatliche Einsparungen von etwa 50.000 Euro an einem Standort. BMW: Optimierung von Investitionen in Energiesysteme Herausforderung: BMW hatte hohe Kapitalkosten, um ihre Klimaziele zu erreichen, und suchte nach kosteneffizienten Lösungen. Lösung: Die RIZM-Software half BMW, innerhalb ihrer Roadmaps kostengünstigere Energiesysteme zu identifizieren und unnötige Investitionen zu vermeiden. Ergebnis: BMW konnte einen hohen dreistelligen Millionenbetrag einsparen, was die Erreichung der Klimaziele erleichterte.

    14.08.2024

    Schwachstellenerkennung und Risikomanagement: IT-Sicherheit am Beispiel Krankenhaus

    #135
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Holger Hartwig
    A1 Digital Logo
    Arne Trittelvitz
    Asimily Logo
    #135

    Schwachstellenerkennung und Risikomanagement: IT-Sicherheit am Beispiel Krankenhaus

    Die Partnerschaft zwischen Asimily und A1 Digital entlastet IT-Abteilungen in Unternehmen, Krankenhäusern und der Verwaltung, indem sie ein System bereitstellt, das Sicherheit bietet, ohne zusätzliche Arbeitskräfte zu erfordern. Diese Zusammenarbeit entstand aus der Anfrage eines großen Klinikums zur besseren Absicherung von Medizingeräten im Netzwerk. Arne Trittelvitz von Asimily bringt seine Expertise in Netzwerksicherheit und Risikomanagement für IoT-Geräte ein, während Holger Hartwig von A1 Digital die Förderung der Digitalisierung und Sicherheit von IoT-Geräten vorantreibt. Eine der größten Herausforderungen in der IoT-Sicherheit ist das Schwachstellenmanagement, da viele IoT-Geräte nicht ausreichend geschützt sind und eine große Angriffsfläche bieten. Im Gegensatz zur Standard-IT sind IoT-Geräte oft lange in Betrieb und schwer zu aktualisieren, was sie besonders anfällig macht. Ein Beispiel aus dem Gesundheitswesen zeigt, dass Medizingeräte im IT-Netzwerk spezielle Sicherheitsmaßnahmen benötigen. Asimilys Ansatz umfasst die Sichtbarkeit und Inventarisierung von IoT-Geräten, Schwachstellenminderung, Bedrohungserkennung und Risikomodellierung. Durch Netzwerksegmentierung wird die Gerätekommunikation überwacht und analysiert, um Risiken zu minimieren. Praktische Beispiele sind Überwachungskameras, Medizingeräte und Gebäudetechnik. A1 Digital spielt eine wesentliche Rolle bei der Implementierung und Integration der Asimily-Lösung und übernimmt dabei die Betreuung der IoT-Umgebung, Cloud-Dienstleistungen und Cybersecurity-Dienstleistungen. Auch gesetzliche Anforderungen und zukünftige Entwicklungen spielen eine wichtige Rolle. NIS2 und Sicherheitsanforderungen für kritische Infrastrukturen erfordern eine enge Kooperation zwischen IT und anderen Unternehmensbereichen für eine umfassende Sicherheitsstrategie.

    26.06.2024

    So geht IoT-Embedded-Softwareentwicklung mit der Programmiersprache Rust

    #134
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Felix Herrmann
    ITK Engineering GmbH Logo
    Matthias Götz
    ITK Engineering GmbH Logo
    #134

    So geht IoT-Embedded-Softwareentwicklung mit der Programmiersprache Rust

    In Folge 134 sind wir technisch unterwegs. Diese Podcastfolge ist vor allem etwas für alle Anwendungsentwickler und -entwicklerinnen da draußen – oder Personen, die mit Entwicklungsteams zusammenarbeiten. Rust ist eine moderne Programmiersprache, die sich durch innovative Ansätze wie das Ownership-Modell auszeichnet. Diese Merkmale sorgen für memory-safety und eine effiziente Ressourcenkontrolle, was sie besonders geeignet für die Entwicklung sicherer und zuverlässiger Embedded Software macht. Im Vergleich zu traditionellen Sprachen wie C und C++ bietet Rust durch seine strikte Speicherverwaltung und das Fehlen von Nullpointern eine höhere Sicherheit. Der Rust-Compiler hilft, viele typische Fehler bereits während der Entwicklung zu vermeiden. Anwendungsfälle im IoT: Rust wird sowohl für Embedded als auch für Anwendungssoftware verwendet. Ein konkretes Beispiel ist die Überwachung von Vibrationen in industriellen Motoren zur Früherkennung von Anomalien. ITK-Engineering erläutert, wie Rust in IoT-Projekten implementiert werden kann, um Entwicklungsprozesse zu beschleunigen und die Fehleranfälligkeit zu reduzieren. Sie betonen die Bedeutung der Integration von Rust in bestehende Systeme und die Nutzung von Rusts umfangreicher Toolchain. Business Case und Herausforderungen: Rust bietet Lösungen für häufige Probleme in der Softwareentwicklung, wie Speicherfehler und komplexe Testing-Prozesse. Die Sprache trägt zu kürzeren Entwicklungszyklen bei und erhöht die Effizienz durch schnellere Feedback-Loops und weniger notwendige zusätzliche Tools. Einhaltung von Industriestandards: Rust unterstützt die Einhaltung von Sicherheitsstandards wie ISO 26262 und MISRA. Institutionen wie die CISA und NSA empfehlen zunehmend die Nutzung speichersicherer Sprachen wie Rust.

    19.06.2024

    Metallurgie und Wärmebehandlung digital mit ALD EXPERT

    #133
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Frederic Schum
    ALD Vacuum Technologies GmbH Logo
    #133

    Metallurgie und Wärmebehandlung digital mit ALD EXPERT

    ALD Vacuum Technologies ist ein Unternehmen mit 900 Mitarbeitern in 10 Ländern, das in zwei strategischen Geschäftsfeldern tätig ist: Vakuum-Metallurgie und Vakuum-Wärmebehandlung. Frederic Schum stellt ihren neuen Produktbereich „Digital Solutions“ vor, der unter der Marke ALD Expert geführt wird und Digitalisierungslösungen für alle ALD-Anlagensegmente bietet. Diese Lösungen sind hochspezialisiert und darauf ausgelegt, die spezifischen Anforderungen der Industrie zu erfüllen. Ein besonderer Fokus liegt auf drei konkreten Use Cases, die ALD bereits erfolgreich implementiert hat: Kamerabasierte Prozessüberwachung und Bilderkennung (Modul: AOS): Ermöglicht die visuelle Überwachung und Anomalieerkennung, um die Beschichtungsqualität von Turbinenschaufeln sicherzustellen. Prozessdatenvisualisierung und Überwachung von KPIs (Modul: Kombination): Visualisiert und überwacht Schlüsselkennzahlen zur Optimierung der Anlagenkontrolle. Melt Review Sheets und Anbindung an IT-Systeme: Verbessert die Dokumentation und Rückverfolgbarkeit durch Schmelzüberprüfungssheets und IT-Integration. Frederic erläutert die Herausforderungen, denen ihre Kunden im Alltag gegenüberstehen, wie die Nachweispflicht der Qualität, Fehleranfälligkeit und die Notwendigkeit der Rückverfolgbarkeit und Qualitätssicherung. Er betont, dass ALD Expert eine modulare Plattform bietet, die webbasierten Zugang und eine offene Systemarchitektur ermöglicht, die auch mit bestehenden Kundensystemen integriert werden kann. Ein zentraler Aspekt der Diskussion ist die technologische Umsetzung der Lösungen. Frederic erklärt, wie ALD Expert auf Docker basiert, um Anwendungen in Containern bereitzustellen, und wie spezielle Python-Skripte zur Datenanalyse eingesetzt werden. Die Daten werden in INFLUX DB gespeichert und mit Grafana visualisiert.

    12.06.2024

    Digitale Laufkarte und Chargenrückverfolgung: ein Erfolgsprojekt aus der Medizintechnik

    #132
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Marco Müller
    Innomat-Automation AG Logo
    Roman Kuster
    Weidmann Medical Technology Logo
    #132

    Digitale Laufkarte und Chargenrückverfolgung: ein Erfolgsprojekt aus der Medizintechnik

    Weidmann Medical Technology AG ist ein führender Schweizer Spritzguss-Systemlieferant für die Medizintechnik- und Pharmaindustrie, während Innomat-Automation AG auf die Entwicklung von IoT-Softwarelösungen spezialisiert ist. Das Projekt umfasst die Einführung einer digitalen Laufkarte und eines fahrerlosen Transportsystems. Diese Technologien verbessern die Effizienz und Transparenz der Produktionsprozesse, indem sie Transportaufträge automatisch verwalten und sicherstellen, dass alle Produktionsdaten lückenlos dokumentiert werden. Innomat hat verschiedene Schnittstellen entwickelt, um die Kommunikation zwischen Maschinen, dem ERP-System und dem Transportsystem zu ermöglichen. Diese Schnittstellen umfassen OPC UA, eine REST API und IDoc für SAP. Die Lösungen gewährleisten eine hohe Datenintegrität und minimieren manuelle Prozesse. Durch die Automatisierung und Digitalisierung der Produktionsprozesse können Weidmann und Innomat signifikante Zeit- und Kosteneinsparungen erzielen. Die erhöhte Transparenz und Qualitätssicherung stärken die Wettbewerbsfähigkeit und erfüllen die hohen Anforderungen der Medizintechnikbranche. Marco Müller und Roman Kuster teilen ihre Erfahrungen und Best Practices aus dem Projekt. Sie betonen die Bedeutung einer klaren Zielsetzung, Flexibilität und einer schrittweisen Vorgehensweise bei der Umsetzung von IoT-Projekten. Beide Unternehmen sehen in der digitalen Transformation eine Chance für zukünftige Innovationen und nachhaltige Entwicklung.

    05.06.2024

    Erfolgsfaktoren für IoT-Projekte im KRITIS-Sektor Energie – Digitale Infrastrukturen schützen

    #131
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Joan Entringer
    doubleSlash Net-Business GmbH Logo
    Markus Haist
    secunet Security Networks AG Logo
    #131

    Erfolgsfaktoren für IoT-Projekte im KRITIS-Sektor Energie – Digitale Infrastrukturen schützen

    Folge 131 des IoT Use Case Podcast bietet einen umfassenden Einblick in die erfolgreiche Umsetzung eines IoT-Projekts im Bereich der kritischen Infrastruktur. secunet und doubeSlash sprechen über ein Projekt zur nachhaltigen Energiegewinnung bei dem die Blockheizkraftwerke eines anonymen Kunden für die Nahwärmeversorgung und in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Es geht um BHKWs, die oft an schwer zugänglichen oder weit entfernten Orten stehen. Im Podcast wird die Herausforderung dieser dezentralen Energieversorgung und die Notwendigkeit der Anbindung dieser BHKWs an die Azure Cloud besprochen, um zentrale Verwaltung und Fernwartung zu ermöglichen. Dies soll die Effizienz steigern und Ausfallzeiten reduzieren. Die Lösung beinhaltet die Integration sicherer Edge-Technologien von secunet und die IoT- und IT-Expertise von doubleSlash, um eine sichere und zuverlässige Verbindung der Maschinen zur Cloud zu gewährleisten. Wichtige Themen der Folge umfassen die Vorteile einer zentralen Datenverwaltung, Predictive Maintenance, technologische Herausforderungen, und die Bedeutung von Partnerschaften in IoT-Projekten.

    29.05.2024

    IoT in der Anwendung der intelligenten Abfallwirtschaft | Thermische Abfallbehandlung & Emissionen

    #130
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Florian Stein
    b.telligent Logo
    Max Schönsteiner
    MARTIN GmbH für Umwelt- und Energietechnik Logo
    #130

    IoT in der Anwendung der intelligenten Abfallwirtschaft | Thermische Abfallbehandlung & Emissionen

    Die MARTIN GmbH für Umwelt- und Energietechnik ist ein weltweit führender Anbieter von Anlagen zur thermischen Abfallverwertung. Mit ihren innovativen Technologien trägt das Familienunternehmen zu einer nachhaltigen und effizienten Abfallverwertung bei. In der Folge geht es um das gemeinsame Projekt von b.telligent und MARTIN, genauer um spezifische Anwendungsfälle im Bereich Service und Aftersales mit dem Ziel, die Verfügbarkeit der Anlagen zu erhöhen. Dabei werden Herausforderungen und Lösungsansätze, wie die Integration von IoT-Technologien zur Optimierung der Anlagenverwaltung und Datenanalyse, erörtert. Der Fokus liegt auf dem Nutzen dieser Technologien für die Verwaltung und Wartung von Müllverbrennungsanlagen, einschließlich der Datenverarbeitung und -visualisierung mittels moderner Tools wie MQTT und Power BI. Es werden zwei verschiedene Themengebiete aus dem Bereich der IoT-Anwendungen besprochen: Müllverbrennungsanlagen – Dieser Use Case, umgesetzt in Zusammenarbeit mit der MARTIN GmbH, konzentriert sich auf die Anwendung von IoT-Technologien zur Überwachung und Optimierung von Müllverbrennungsprozessen. Es werden Ansätze zur Datenerfassung und -analyse behandelt, die darauf abzielen, die Effizienz und Umweltverträglichkeit der Anlagen zu verbessern. Traceability Portal – Ein weiterer Use Case, der im Podcast erörtert wird, ist das Traceability Portal. Dieses System dient der Rückverfolgbarkeit von Komponenten und Prozessen, was besonders in industriellen und produktionsorientierten Umgebungen von Bedeutung ist, um Qualitätssicherung und Compliance zu gewährleisten. Beide Themen verdeutlichen die praktische Anwendung von IoT-Technologien in der industriellen und umwelttechnischen Landschaft und zeigen, wie Unternehmen durch digitale Innovationen ihre Prozesse optimieren und nachhaltiger gestalten können.

    08.05.2024

    IoT-Data Science – so geht skalierbare Umsetzung und Integration

    #129
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Andreas Lehner
    BLUE-ZONE GmbH Logo
    #129

    IoT-Data Science – so geht skalierbare Umsetzung und Integration

    Die Episode handelt von der revolutionären Verschmelzung von IoT und KI, die neue Möglichkeiten zur Optimierung von Prozessen und zur Verbesserung der Interaktion in der Industrie eröffnet. Experten wie Jakob Procher und Andreas Lehner teilen ihre wertvollen Einblicke in die Implementierung und das Potenzial dieser Technologien, untermauert durch praktische Beispiele aus ihren eigenen Erfahrungen. Projekte wie shopfloor.GPT illustrieren, wie Large Language Models in der Industrie angewendet werden können, um Effizienz zu steigern und Störungen schneller zu erkennen und zu beheben. Ein zentraler Diskussionspunkt ist die unverzichtbare Rolle von Datenqualität und -anbindung für den Erfolg von KI-Anwendungen. Konkrete Anwendungsfälle, wie die Optimierung von Schmiedemaschinen und Schwerlasttransportern, veranschaulichen, wie spezifische Probleme durch den Einsatz von KI und IoT gelöst werden können. Die Folge beleuchtet außerdem die Bedeutung von Cloud-Technologien, die als Katalysator für effektive Datenkonnektivität und die Realisierung von KI-Projekten dienen. Ein weiterer wichtiger Aspekt sind die Prinzipien von MLOps und DevOps, die die Automatisierung und Effizienz von KI-Projekten unterstützen. Den Blick in die Zukunft werfend, thematisiert die Podcastfolge Trends wie Explainable AI und Responsible AI als zukünftige Schwerpunkte in der KI-Entwicklung. Diese Entwicklungen haben das Potenzial, die Transparenz und Verantwortlichkeit von KI-Modellen zu erhöhen und ihre Integration in die Industrie zu erleichtern. Die wirtschaftlichen Vorteile solcher Technologien, einschließlich der Reduzierung von Ausschussraten und der Optimierung von Produktionsprozessen, werden als entscheidender Mehrwert für Unternehmen hervorgehoben. Abschließend betont die Episode die Notwendigkeit einer strategischen Implementierung von KI-Technologien, um echte Geschäftsprobleme effektiv zu adressieren und langfristigen Erfolg zu sichern.

    24.04.2024

    Neue Strategien für die Kreislaufwirtschaft – Nachhaltigkeit und der Digitale Produktpass (DPP) im EU Green Deal

    #128
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Thorsten Kroke
    ECLASS e.V. Logo
    Dr. Adriana Neligan
    Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Logo
    #128

    Neue Strategien für die Kreislaufwirtschaft – Nachhaltigkeit und der Digitale Produktpass (DPP) im EU Green Deal

    In dieser Folge wird besprochen, dass viele Unternehmen noch nicht die technischen und organisatorischen Voraussetzungen erfüllen, um ein System wie den DPP zu implementieren. Die Gäste erörtern die Schwierigkeiten, relevante Informationen aus tausenden Datenbanken zusammenzuführen, und wie die Fragmentierung der Datenhaltung eine einheitliche Datennutzung erschwert. Als Lösungsansatz wird im Podcast die Nutzung von ECLASS als etablierter digitaler Standard für Produktbeschreibungen vorgestellt, der eindeutige und klassifizierte Informationen über Produkteigenschaften liefert. Dieser Standard kann als Basis für die Implementierung des DPP dienen, da er klare Strukturen und einheitliche Datenformate bietet. Die Gäste betonen, dass ECLASS zur Senkung der Einstiegshürden eine Grundlizenz kostenlos anbietet, was Unternehmen den Zugang zu diesem Standard erleichtert, ohne dass sofort hohe Kosten anfallen. Der Austausch und die Kooperation zwischen verschiedenen Stakeholdern, wie z.B. Industrieverbänden und Technologieanbietern, werden als wichtige Elemente zur Unterstützung der Verbreitung und Akzeptanz von Standards wie ECLASS hervorgehoben. Darüber hinaus wird die Notwendigkeit von Investitionen in digitale Bildung und technologische Infrastruktur betont, um die Data Readiness der Unternehmen zu verbessern. Die Podcastgäste halten fest, dass Unternehmen in die Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter investieren müssen, um die technischen Anforderungen des DPP erfüllen zu können. Diese und weitere Fragen werden in Folge 128 beantwortet: Was ist ein digitaler Produktpass und welche Rolle spielt er im Rahmen des Green Deals der Europäischen Union? Wie bereit sind Unternehmen für die Implementierung eines solchen Systems und welche Unterstützung benötigen sie dabei? Was sind die technischen und inhaltlichen Anforderungen eines DPP und wie kann er zur Kreislaufwirtschaft beitragen? Welche politische und wirtschaftliche Bedeutung hat der DPP und wie wird er in verschiedenen Use Cases angewendet?

    17.04.2024

    Traceability in der Praxis – am Beispiel Förderband-Komponenten

    #127
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Thomas Dreyer
    Kontron AIS GmbH Logo
    Benedikt Sturm
    Optalio Logo
    #127

    Traceability in der Praxis – am Beispiel Förderband-Komponenten

    In dieser Folge des IoT Use Case Podcasts diskutieren Benedikt von Optalio und Thomas von GURTEC über ihre Zusammenarbeit bei der Optimierung der Produktionsprozesse durch fortschrittliche Datenanalyse und künstliche Intelligenz. Optalio, ein deutscher SaaS-Anbieter, spezialisiert sich auf PLM und KI-basierte Produktionsoptimierung und unterstützt Unternehmen in der verarbeitenden Industrie. GURTEC, eine 55-jährige deutsche Firma, ist Teil der NEPEAN Gruppe und stellt Förderbandrollen her. Die Episode beleuchtet, wie GURTEC die Herausforderungen der digitalen Transformation meistert. Hierbei wird eine Transformation durchlaufen, bei der analoge Prozesse durch digitale Lösungen ersetzt werden. Dies umfasst verschiedene Unternehmensbereiche von der Produktion bis zum Personalmanagement. Dabei wird die Production.Suite von Optalio eingesetzt, die durch Datenanalytik und maschinelles Lernen den Produktionsablauf verbessert und die Fertigungsprozesse effizienter gestaltet. Komplexe Produktionsherausforderungen: Die Produktion bei GURTEC ist durch eine hohe Komplexität gekennzeichnet, die durch verschiedene Produkttypen, Farbwechsel und Kundenanforderungen entsteht. Die Production.Suite hilft, diese Komplexität zu managen und effizientere Produktionspläne zu erstellen. In dieser Podcastfolge erfahren wir, wie dasFamilienunternehmen mit 50 Jahren Tradition ein starkes Wachstum erlebt hat und wie es seine Digitalisierungsstrategie und die weltweiten Lieferungen von über 50 Millionen Rollen meistert.

    10.04.2024

    WIKA: Vom traditionellen Messgerätehersteller zum ganzheitlichen IIoT-Lösungsanbieter

    #126
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Philipp Lausberger
    WIKA Alexander Wiegand SE & Co. KG Logo
    #126

    WIKA: Vom traditionellen Messgerätehersteller zum ganzheitlichen IIoT-Lösungsanbieter

    WIKA, mit über 75 Jahren Erfahrung und 11.000 Beschäftigten, produziert jährlich über 50 Millionen Messpunkte, was ihre Expertise und das Kundenvertrauen in ihre Messtechnik unterstreicht. Philipp Lausberger betont, dass WIKAs Lösungen branchenübergreifend eingesetzt werden, von der Energietechnik bis hin zur Prozessindustrie. Ihre breite Kundenbasis umfasst kleine Betriebe bis hin zu globalen Konzernen. WIKA entwickelt individuelle Lösungen, die von Sensorinstallationen bis zur Datenübermittlung reichen, und bietet damit mehr als nur Hardware, sondern wertvolle, datengestützte Lösungen für diverse Anwendungsbereiche. Megatrends wie Dekarbonisierung, demografischer Wandel, und Digitalisierung sind Treiber WIKAs strategischer Ausrichtung. In dieser Folge werden Use Cases und Anwendungsbereiche, wie spezifische IoT-Lösungen, z. B. Tanktelemetrie und Energieoptimierung, vorgestellt. Ein Schwerpunkt dieser Folge ist die Überwachung gasisolierter Schaltanlagen. Philipp Lausberger spricht über einen Use Case, der Predictive Maintenance und Anlagensicherheit durch Überwachung von SF6-gefüllten Schaltanlagen betont. Darüber sprechen wir noch: Technologische Grundlagen und Herausforderungen: Technische Aspekte von IoT-Lösungen, einschließlich Sensorik, Konnektivität und Datenanalyse Integration und Kundenanforderungen: Anpassung der IIoT-Lösungen an spezifische Kundenbedürfnisse und Herausforderungen bei der Integration in bestehende Systeme Datenerfassung und -verarbeitung: Verschiedene Technologien und Methoden zur Datenerfassung und -übertragung sowie deren Integration in Analyse- und Vorhersagemodelle Am Ende der Folge gibt es einen Ausblick auf neue Lösungen und Technologien, die WIKA in der Zukunft plant. WIKA betont noch einmal den Mehrwert, den IIoT-Lösungen für Unternehmen bringen können, insbesondere in Bezug auf Effizienzsteigerung, Kostenreduktion und Sicherheit.

    03.04.2024

    Pioniere des Baugewerbes: IoT-gesteuertes Flottenmanagement

    #125
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Martin Craul
    DeDeNet Logo
    #125

    Pioniere des Baugewerbes: IoT-gesteuertes Flottenmanagement

    In dieser Podcast-Episode entdecken wir, wie SCHIELICKE BAU, ein Familienunternehmen in fünfter Generation aus Beelitz, mit Unterstützung von DeDeNet die digitale Transformation im Bauwesen anführt. Sascha Wolf zeigt mit Martin Craul wie durch die Integration von über 100 digital vernetzten Fahrzeugen und Baumaschinen auf ein innovatives Flottenmanagementsystem gesetzt wird und Echtzeitüberwachung von Standorten, Auslastung und Verfügbarkeit realisiert wird. Dies fördert nicht nur eine effiziente Ressourcennutzung und Kosteneinsparung, sondern adressiert auch größere Branchenherausforderungen wie Fachkräftemangel und Nachhaltigkeit. Die Episode hebt die offene Systemarchitektur von DeDeNet und die strategische Telekom-Partnerschaft hervor, die für die nahtlose Datenübertragung sorgt. Zudem beleuchtet sie die Wichtigkeit der Datenanalyse und proaktiven Informationsbereitstellung für ein zukunftsorientiertes Management. Als dynamischer Akteur im Bauwesen, spezialisiert auf Erschließung, Straßenbau und Ingenieurbauwerke, setzt SCHIELICKE BAU auf modernste Technologien. Mit einem voll ausgestatteten Fuhrpark und einem engagierten Team setzt das Unternehmen Projekte von der Konzeption bis zur Ausführung um und betreibt Forschung in der Windenergie. Diese Episode ist nicht nur ein Einblick in die fortschrittliche Anwendung von IoT-Technologien, sondern auch eine Inspiration für alle im Baugewerbe. Sie zeigt, wie sich der Sektor wandelt und welche Rolle innovative IT-Lösungen dabei spielen. Es ist ein Muss für jeden, der sich für die Zukunft der Baubranche, IT-Innovationen und die Transformation traditioneller Familienbetriebe durch digitale Technologie interessiert.

    20.03.2024

    Vernetzung „passiver Elemente“ am Praxisbeispiel Industrietor – warum es sich lohnt

    #124
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Raphael Heinrich
    grandcentrix Logo
    #124

    Vernetzung „passiver Elemente“ am Praxisbeispiel Industrietor – warum es sich lohnt

    In dieser Folge werden die Fortschritte der IoT-Integration in der Fertigungsindustrie am Beispiel der Brandschutz- und Sicherheitstore von Jansen Tore erörtert. Raphael Heinrich erläutert die strategische Vision und die praktischen Schritte, die Jansen Tore unternommen hat, um ihre Produkte intelligenter zu machen und digitale Services anzubieten, die über das traditionelle Tor hinausgehen. Die Vernetzung der „passiven“ Industrietore, die nun als aktive Elemente im IoT-Ökosystem agieren, führt zu verbessertem Service, optimierten Wartungsprozessen und schafft neue Möglichkeiten zur Datenanalyse und -nutzung. Jansen Tore steht beispielhaft für viele Kunden von grandcentrix, die mit Hilfe von IoT-Technologien ihre Serviceprozesse optimieren und gleichzeitig sicherstellen wollen, dass ihre Produkte den neuesten Sicherheitsstandards entsprechen. Die von grandcentrix entwickelte Lösung, der Modbus Cloud Connect, ermöglicht es Jansen Tore, auch alte und abgelegene Tore effektiv zu vernetzen und so ihren Kunden einen Mehrwert zu bieten, der weit über das physische Produkt hinausgeht. Am Ende der Diskussion betont Raphael die Wichtigkeit von iterativen Entwicklungsprozessen und dem frühzeitigen Erzielen sichtbarer Ergebnisse, um Kunden für innovative IoT-Projekte zu gewinnen.

    13.03.2024

    Diagnostizierbarkeit schützenswerter Güter leicht gemacht

    #123
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Alexander Görbing
    ITK Engineering GmbH Logo
    Stefan Schmitt
    SEW-EURODRIVE Logo
    #123

    Diagnostizierbarkeit schützenswerter Güter leicht gemacht

    Die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung in der Industrie stellt neue Herausforderungen für die Cyber Security dar, insbesondere durch Ransomware und Wirtschaftsspionage. ITK Engineering und SEW-EURODRIVE sprechen in dieser Podcastfolge über ihr gemeinsames Projekt im Bereich Cyber Security und ihre Rollen darin. Das Projekt umfasst die gesamte Bandbreite des Security-Engineering-Prozesses – von der Risikoanalyse bis zum Penetration Testing. Zu Gast sind beiden Experten Alexander Görbing (Cyber Security Engineer, Tech Lead, ITK Engineering) und Stefan Schmitt (Chief Product Owner, SEW-EURODRIVE). Gemeinsam diskutieren sie, wie sie im Rahmen des MAXOLUTION® Software-Frameworks zusammenarbeiten, um Herausforderungen der Digitalisierung zu bewältigen und industrielle Prozesse gegen Wirtschaftsspionage und Manipulation zu schützen. Sie betonen die Wichtigkeit der Risikoanalyse, Compliance mit aktuellen Normen und die Vorteile einer verbesserten Diagnostizierbarkeit, um Kunden einen echten Mehrwert zu bieten. In dieser Folge geht es um: die Bedeutung von Präventionsmaßnahmen gegen Wirtschaftsspionage und Sabotage die Diagnostizierbarkeit von Anlagen und die Vorteile einer übergreifenden Datenanalyse für die Kunden werden hervorgehoben die Analyse und Schutzmaßnahmen verschiedener Datentypen und die Klassifizierung schützenswerter Güter die Anwendung von Angriffsbäumen und spezialisierten Tools wie CycurRISK für eine strukturierte Risikoanalyse die Wichtigkeit von Normen und Verordnungen, einschließlich des Cyber Resilience Act der EU, für die Produkt- und Prozesssicherheit die kontinuierliche Überprüfung und Anpassung der Cyber Security-Strategie angesichts neuer Anforderungen und Entwicklungen

    06.03.2024

    Investor Frank Thelen über Unified Namespace – Neuer Datenstandard für die Industrie mit UMH

    #122
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Frank Thelen
    Freigeist Capital Logo
    Alexander Krüger
    United Manufacturing Hub Logo
    #122

    Investor Frank Thelen über Unified Namespace – Neuer Datenstandard für die Industrie mit UMH

    Das Kölner Startup United Manufacturing Hub hat sich zum Ziel gesetzt, einen neuen Datenstandard in der Industrie zu etablieren. Unterstützt wird es dabei von Frank Thelens Venture-Capital-Fonds Freigeist und dem Bestandsinvestor DnA Ventures. Die von ihnen entwickelte Open-Source-Plattform ermöglicht es Ingenieuren, alle Datenquellen in der Fabrik nahtlos zu integrieren, um eine datengetriebene, effizientere und nachhaltigere Produktion zu fördern. Der Unified Namespace spielt eine zentrale Rolle im Konzept von United Manufacturing Hub. Er wird beschrieben als eine Art zentraler Datenkrake oder Message Broker, durch den alle Arbeitsaufträge, Datenpunkte und Temperaturen innerhalb einer Fabrik geleitet werden. Diese Architektur ermöglicht den einheitlichen Zugriff auf Daten aus verschiedenen Quellen, was die Basis für die standardisierte Datenkommunikation bildet. Der Unified Namespace ermöglicht die Trennung und das gezielte Routing von Daten, was ihn zu einem wichtigen Werkzeug für die Integration und Analyse von Produktionsdaten macht. United Manufacturing Hub nutzt diesen Ansatz, um eine effiziente und übergreifende Datennutzung in Produktionsumgebungen zu ermöglichen, wodurch die Basis für datengetriebene Entscheidungen und Prozessoptimierungen geschaffen wird United Manufacturing Hub wurde 2021 von Jeremy Theocharis, Alexander Krüger und Christian Proch gegründet. Das Team hat sich zum Ziel gesetzt, die besten IT- und OT-Tools für Ingenieure zugänglich zu machen und eine Grundlage für den Austausch von Wissen und Erfahrungen zu bieten. Bis heute hat das Unternehmen an über 50 Kundenstandorten gearbeitet und ist auf sechs Kontinenten aktiv. Mit der Seed-Finanzierung durch Freigeist und der Unterstützung von DnA Ventures plant das Unternehmen, sein Produkt- und Engineering-Team weiter auszubauen, um den wachsenden Anforderungen großer Unternehmen gerecht zu werden. Darüber hinaus wird in die schnell wachsende Community rund um das United Manufacturing Hub investiert, die bereits mehr als 2.000 Entwickler und Ingenieure umfasst.

    14.02.2024

    Digital Foam: Servicepakete für Schneidemaschinen plus effizienteres Produzieren | IXON & Bäumer

    #121
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Lukas Neuenhausen
    Albrecht Bäumer GmbH & Co. KG Logo
    Lukas Schattenberg
    IXON Logo
    #121

    Digital Foam: Servicepakete für Schneidemaschinen plus effizienteres Produzieren | IXON & Bäumer

    In dieser Podcastfolge geht es um die zentrale Rolle des IoT bei der Optimierung von Maschinenleistung und Kundendienstleistungen. Lukas Neuenhausen und Lukas Schattenberg sprechen über den Einsatz der IXON Cloud-Plattform für Fernwartung und Datenintegration, die gezielt auf spezifische Kundenbedürfnisse abgestimmt wird. Der Business Case für die Zusammenarbeit zwischen Albrecht Bäumer und IXON Cloud beinhaltet die Digitalisierung von Prozessen und die Erweiterung von Serviceangeboten. Durch die Anbindung ihrer Maschinen an die IXON Cloud-Plattform können Produktionsprozesse optimiert und die Maschinenverfügbarkeit gesteigert werden, was zu erheblichen Kosteneinsparungen führt. Zusätzlich ermöglicht es Bäumer, seinen Kunden verbesserte digitale Dienstleistungen, wie Fernwartung und präventive Wartung, anzubieten, was neue Einnahmequellen durch Subscriptions und Servicepakete erschließt. Sie diskutieren die technologischen Herausforderungen und Lösungsansätze bei der Implementierung von IoT und geben einen Überblick über die geschäftlichen Vorteile, die IoT mit sich bringt. Die Zukunftsaussichten, einschließlich neuer Hardware und der Erweiterung des IoT-Marktplatzes, sowie die Vision und strategische Richtung von Albrecht Bäumer in Bezug auf Digitalisierung und IoT werden ebenfalls erörtert.

    07.02.2024

    Sensor2Cloud-Integration – So spart ihr Kosten im Engineering und in der Produktentwicklung

    #120
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Dr.-Ing Karsten Walther
    Perinet GmbH Logo
    #120

    Sensor2Cloud-Integration – So spart ihr Kosten im Engineering und in der Produktentwicklung

    Ein Hauptproblem, das in der Episode hervorgehoben wird, ist der hohe Aufwand bei der Vergabe von IP-Adressen, der Sensorintegration und -anbindung sowie der Handhabung von Daten in verschiedenen IT-Systemen. Dr. Walther erklärt, wie durch die Vereinfachung des Zugriffs auf Daten Engineeringkosten gespart werden können, indem die Komplexität und die Kosten, die mit der Integration verschiedener Sensoren und der Anbindung an diverse IT-Systeme verbunden sind, reduziert werden. Er teilt Einblicke in die nahtlose Anbindung von Sensoren und Aktoren an IT-Systeme, diskutiert die Bedeutung von IoT-Produkten wie dem periCORE SPE communication module und erörtert die operativen, technologischen sowie geschäftlichen Use Cases, die Perinet seinen Kunden bietet. Perinet arbeitet eng mit IoT-Partnern und Systemintegratoren zusammen, um die Anwendung ihrer Technologie in verschiedenen Branchen zu erweitern.

    31.01.2024

    Der Weg ins Data Mesh - Diese Möglichkeiten gibt es

    #119
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Stephan Schiffner
    Steadforce Logo
    Roland Mackert
    Starburst Data Logo
    #119

    Der Weg ins Data Mesh - Diese Möglichkeiten gibt es

    Ein zentrales Thema der Podcastfolge ist das Konzept des Data Mesh, entwickelt von Zhamak Dehghani. Data Mesh bricht traditionelle, monolithische und zentralisierte Datenstrukturen auf und betrachtet Daten aus einer neuen Perspektive. Das Konzept basiert auf vier Prinzipien: Domain Ownership, Betrachtung von Daten als Produkt, Förderung von Self-Service und geförderter Governance. Beide Experten diskutieren verschiedene Use Cases, die durch diese Art von Datenintegration ermöglicht werden. Ein Beispiel ist die Korrelation von Vertriebs- und Produktionsdaten, um Kundeninformationen abzugleichen und Analysen durchzuführen. Ein weiteres Beispiel ist der „Product Carbon Footprint“, bei dem Daten aus verschiedenen Quellen wie ERP-Systemen und Produktionsdaten zusammengeführt werden müssen. Abschließend betonen Stephan Schiffner und Roland Mackert die Vorteile der dezentralisierten Datenansätze. Diese ermöglichen es Unternehmen, flexibel und effizient auf ihre Daten zuzugreifen und diese für geschäftliche Entscheidungen und Analysen zu nutzen. Die Technologie von Starburst Data, die auf der Trino SQL-Query-Engine basiert, spielt dabei eine entscheidende Rolle.

    13.12.2023

    Smart Manufacturing Kaizen Level (SMKL) – Datenerfassung, Visualisierung, Analyse und Optimierung für Kunden

    #118
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Sebastian Creischer
    ICONICS Logo
    Stefan Knauf
    Mitsubishi Electric Europe Logo
    #118

    Smart Manufacturing Kaizen Level (SMKL) – Datenerfassung, Visualisierung, Analyse und Optimierung für Kunden

    Sebastian Creischer schildert, wie ICONICS, als Teil der Mitsubishi Electric Gruppe, in der DACH-Region als Bindeglied zwischen ICONICS und Mitsubishi Electric fungiert. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Realisierung von Smart Factory Projekten und der Anbindung verschiedenster Geräte in Produktionsumgebungen. Die von ICONICS bereitgestellten Daten werden für Visualisierung, Historisierung und Analysen genutzt, um auf allen Endgeräten verschiedene Anwendungen abzubilden. Stefan Knauf betont die strategische Bedeutung der Akquisition von ICONICS durch Mitsubishi Electric. Diese Übernahme markierte den Beginn einer neuen Strategie, die darauf abzielt, Mitsubishi Electric zu einem digital-orientierten Unternehmen zu transformieren. Durch die Kombination von Hardware-Expertise und Softwarelösungen werden neue Lösungen für Kunden geschaffen, insbesondere im Bereich der Smart Factory und Digitalisierung. Beide Gäste heben hervor, dass die Zusammenarbeit zwischen ICONICS und Mitsubishi Electric eine Vielzahl von Industrien umfasst, wobei die Projekte von der Visualisierung und Steuerung von Maschinenprozessen bis hin zur Etablierung papierloser Fabriken reichen. Besonders erwähnenswert sind auch die Anstrengungen im Bereich der Energieeffizienz und Qualitätsverbesserung. Die Diskussion beleuchtet auch die Herausforderungen und Lösungen, die mit der Integration verschiedener Hardware- und Softwarekomponenten einhergehen, sowie die Bedeutung von Partnerschaften und Kundenbeteiligung bei der Realisierung von Projekten.

    06.12.2023

    IoT & Data Science: Praktische Einblicke in Branchenprojekte

    #117
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Cornelia Volaucnik
    ACP Digital Logo
    Dr. Mario Schnalzenberger
    ACP Digital Logo
    #117

    IoT & Data Science: Praktische Einblicke in Branchenprojekte

    Die Episode startet mit einer Diskussion über die Schnittstelle zwischen Data Science und IoT und wie diese in verschiedenen Geschäftsfällen zum Einsatz kommt. Dr. Mario Schnalzenberger und Cornelia Volaucnik erläutern anhand von drei konkreten Projekten aus den Branchen Bergbau und Metallerzeugnisse, wie Data Science dazu beitragen kann, die Produktqualität zu verbessern und die Datenaufbereitung sowie Integration in bestehende Systeme wie Data Warehouses zu optimieren. ACP CUBIDO Digital Solutions bietet branchenübergreifende Digitalisierungslösungen an, die von Analytics und Softwareentwicklung bis hin zur Lizenzierung und Implementierung von Hardware-Infrastrukturen reichen. Besonders interessant sind die vorgestellten Kundenprojekte, darunter ÖBB mit einem Use Case für präzise Stromverbrauchsprognosen und AMAG (Austria Metall GmbH), ein führender internationaler Anbieter von Primäraluminium und Aluminiumhalbzeugprodukten, die durch innovative IoT-Anwendungen ihre Prozesseffizienz steigern. AMAG (Austria Metall GmbH): Fokussiert auf die Optimierung des Produktionsdatenmanagements, was zu einer erheblichen Zeitersparnis bei der DWH-Beladung und verbesserten Datenqualität führte. SAG Innovation GmbH: Ziele waren die Integration von Data Science in die Produktionslinien, um Produktivität und Produktqualität zu steigern, was zu einer Produktivitätssteigerung von bis zu 30% führte. Energie Steiermark: Hier stand die Verbesserung der Prognosegenauigkeit für den Energiebedarf im Fokus, was zu genaueren Prognosen und Kostensenkungen führte. Die Folge schließt mit einer Diskussion über die Zukunft von IoT und Data Analytics im Kundenkontext und gibt Einblicke in die Herausforderungen und Potentiale, die ACP CUBIDO in ihren Projekten identifiziert hat. Dies macht die Folge zu einer wertvollen Ressource für jeden, der an der Schnittstelle von IoT, Data Science und branchenübergreifender Digitalisierung interessiert ist.

    29.11.2023

    Microservice-Oriented Architecture – Bridging Software and Customer Benefits

    #116
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Tobias Mühlnikel
    Portainer.io Logo
    Christopher Anhalt
    Softing Industrial Automation GmbH Logo
    Jürgen Kasperek
    Actemium Deutschland Logo
    #116

    Microservice-Oriented Architecture – Bridging Software and Customer Benefits

    Die Episode handelt von der Bedeutung der Integration und Skalierbarkeit von IoT-Lösungen in verschiedenen Industriezweigen, insbesondere in der Fertigungs- und Automobilindustrie. Ein Schwerpunkt liegt auf der Notwendigkeit, sich nicht in einem Ökosystem zu verfangen, sondern Unabhängigkeit und Flexibilität bei der Auswahl von Technologieanbietern und Lösungen zu bewahren. Die WAGO-Partner Portainer, Actemium und Softing beleuchteten dabei, wie Kooperationen dazu beitragen, umfassende und spezialisierte Lösungen für spezifische Branchenanforderungen zu entwickeln, um flexible und skalierbare Lösungen zu implementieren, die eine effiziente Produktionssteuerung und Kostenreduktion ermöglichen: Tobias Mühlnikel spricht über seine Arbeit bei Portainer, einer Plattform für das Management von Softwarecontainern, die in der Automatisierungstechnik immer wichtiger wird. Er hebt die Bedeutung von ganzheitlichen, dynamischen Lösungen hervor und unterstreicht, wie Portainer dabei hilft, Daten von verschiedenen Quellen zu erschließen und verfügbar zu machen. Christopher Anhalt redet über die industrielle Kommunikation und erläutert, wie Softing mit der Entwicklung und Vermarktung von Standardprodukten für IT/OT-Integration dazu beiträgt, Daten aus Steuerungen, Geräten, Sensoren und Aktoren für die IT-Welt bereitzustellen. Jürgen von Actemium, einem Teil des VINCI-Konzerns, stellt vor, wie sein Unternehmen innovative Lösungen in der Industrie für Elektrotechnik, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik sowie Automatisierungstechnik anbietet. Actemium sieht sich als strategischer Partner für Kunden in Themen wie Energietechnik, Automatisierung und Digitalisierung in der Produktion. Die drei Gäste sprechen über Use Cases in den Bereichen Smart Manufacturing, Gerätemanagement- und verwaltung, Datenintegration im Automotive-Bereich, Containerbasierte Softwareentwicklung. Beispielsweise geht es um die Akquise von Daten von Maschinen mithilfe von Produkten wie denen von Softing, die als Container geliefert werden. Diese können auf Hardware wie der von WAGO laufen und dann weiter in die Cloud oder zu MES/SCADA-Systemen transferiert werden. Die Verwaltung dieser Software-Komponenten, um sie auf dem aktuellen Stand zu halten und das initiale Ausrollen, ist ein zentraler Aspekt dieses Use Cases. Die 116. IoT Use Case Podcastfolge stellt die Bedeutung starker Partnerschaften und Netzwerke in der IoT-Branche am Beispiel von WAGO heraus.

    22.11.2023

    Connector für Maschinen – Digitaler Service am Beispiel Wasserbehandlung

    #115
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Aline Defranceski
    Data Coffee GmbH Logo
    Matthias Guth
    INNOWATECH GmbH Logo
    #115

    Connector für Maschinen – Digitaler Service am Beispiel Wasserbehandlung

    Die Episode beleuchtet, wie Data Coffee GmbH und INNOWATECH zusammenarbeiten, um Digitale Services im Maschinenbau zu realisieren und wie Maschinendaten dem Maschinenbauer selbst zur Verfügung gestellt werden können. Data Coffee GmbH zeichnet sich durch den Data Coffee Connector aus, eine Software, die die Erfassung von Daten aus Produktionsanlagen und Sensorsystemen vereinfacht und standardisiert. INNOWATECH hingegen ist bekannt für seine Anolyte-Technologie und setzt neue Maßstäbe in der Herstellung von Desinfektionsmitteln ohne Gefahrstoffe. Im Podcast werden zwei spezifische Use Cases diskutiert: Digitaler Service im Maschinenbau: Dieser Use Case konzentriert sich auf Wartungsverträge und direkten Kundenservice. Produktentwicklung: Hier wird die Produktentwicklung thematisiert, insbesondere wie Maschinendaten dem Maschinenbauer zur Verfügung gestellt werden können. Matthias Guth führt aus, dass INNOWATECH seit über 20 Jahren im Bereich der Wasserbehandlung tätig ist und alles aus einer Hand anbietet – von der Entwicklung über die Produktion bis hin zum Vertrieb und der Wartung ihrer Anlagensysteme. Ihre Kunden reichen von Wasserversorgern und Wasserwerken bis hin zur Lebensmittelindustrie und Brauereien. Ein zentrales Thema der Folge ist die Digitalisierung. INNOWATECH nutzt digitale Zwillinge im ERP-System für das After-Sales- und Servicegeschäft und bietet Kunden Echtzeitdaten über mobile Endgeräte an, was ihnen Sicherheit in ihren Prozessen gibt und eine optimierte Koordination von Service- und Wartungsaufgaben ermöglicht. Aline Defranceski betont den Trend zu einfacheren Lösungen und einer höheren Auswertungsdichte im Datenstrom. Sie spricht über die Bedeutung von Automatismen und die Bereitstellung von Servicedaten in Echtzeit, um den Kunden mehr Kontrolle und Verständnis über ihre Anlagen zu geben.

    15.11.2023

    Von Kabelbrüchen zu Predictive Maintenance: Lösungswege mit SmartMod

    #114
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Anastasia Falkenstern
    IMS Connector Systems GmbH Logo
    Thomas Ulrich
    MP-Sensor GmbH Logo
    #114

    Von Kabelbrüchen zu Predictive Maintenance: Lösungswege mit SmartMod

    In dieser Folge beleuchten wir die neuesten Fortschritte und Herausforderungen im Bereich der IoT-Steckverbinder und Sensorik. Wir diskutieren über die Bedeutung der SmartMod-Technologie und deren Einfluss in der modernen Industrie. IMS Connector Systems GmbH und MP-Sensor vereinen ihre Fachkenntnisse und Produkte, um innovative Lösungen im Bereich der IoT-Steckverbinder und Sensorik zu schaffen. IMS Connector Systems stellt mit „SmartMod“ eine bahnbrechende Lösung für IoT-Steckverbinder bereit, während MP-Sensor seine Expertise in der Sensorik einbringt, insbesondere in der Messung verschiedener Parameter und in der Vakuumtechnologie. Die beiden Unternehmen erörtern im Podcast, wie sie gemeinsam die Herausforderungen wie Kabelbeschädigungen und die drahtlose Übertragung von Messsignalen angehen. Die SmartMod-Produkte bieten hierbei innovative Funktionen wie Touch-Bedienung und drahtlose Kommunikation. Die Rolle von MP-Sensor: MP-Sensor, bekannt für seine hochwertigen Sensoren zur Messung diverser Parameter, ist ein Schlüsselspieler, wenn es um die Integration von Smart-Technologien in die Sensorik geht. Mit einer Vision, die neuesten Technologien in die Sensorfunktionalität zu integrieren, treibt MP-Sensor die Digitalisierung und das IoT im Bereich der Produktionsautomatisierung voran. Die zwei Use Cases im Detail: Erkennung von Kabelbeschädigung bei Maschinen und Anlagen: Frühzeitige Erkennung von Kabelschäden verhindert Stillstandzeiten Drahtlosübertragung von Messsignalen bei Sensoren: Drahtlose Signalübertragung vereinfacht die Integration und Wartung von Sensoren. Diskussionspunkte: Welche Herausforderungen begegnen Sensorherstellern wie MP-Sensor und ihren Kunden heute? Wie können Partnerschaften wie die zwischen MP-Sensor und IMS Connector Systems in diesen Use Cases Vorteile bieten? Die Episode betont auch die Wichtigkeit von Predictive Maintenance und die Rolle von Single Pair Ethernet (SPE) bei der Datenverarbeitung und -übertragung in die Cloud. Die Gäste diskutieren, wie diese Technologien dabei helfen, Zeit und Kosten zu sparen und die Effizienz und Zuverlässigkeit in verschiedenen Industriezweigen zu verbessern.

    08.11.2023

    Digitaler Service für Gefahrstofflagerung – ein Leckage-Warnsystem

    #113
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Thomas Krekeler
    HK.DIGITAL GmbH Logo
    Dr. Jan Regtmeier
    DENIOS SE Logo
    #113

    Digitaler Service für Gefahrstofflagerung – ein Leckage-Warnsystem

    Die Folge beginnt mit einer Einführung in ROBIOTIC’s Partnerschaft mit Hoffmann + Krippner und TK-World und DENIOS SE’s Engagement für sichere Gefahrstofflagerung und Arbeitssicherheit. Thomas und Jan diskutieren die spezifischen technologischen Herausforderungen, wie Batterielebensdauer und Mobilfunkdurchdringung, und wie ihre gemeinsame Lösung diese adressiert. Ihre Lösung umfasst Hardware, eine Customer-Cloud und ein Portal, in dem Kunden Daten und Regeln festlegen können. Datenaufnahme und -analyse: Es wird erörtert, wie Sensoren verschiedene Parameter wie Temperatur und Leckagen messen und wie diese Daten in einer Customer-Cloud und einem Portal verarbeitet werden. Diese Datenanalyse ermöglicht es Kunden, Berichte auf Knopfdruck zu erstellen. Business Case und Herausforderungen: Jan spricht über die Vorteile der Digitalisierung für DENIOS-Kunden, wie z.B. die Ersetzung manueller Routinen, und die Herausforderungen im Zusammenhang mit Vorschriften und Audits. HK.SYSTEMS und DENIOS geben tiefe Einblicke in ihr Projekt sowie einen Ausblick auf zukünftige IoT-Innovationen im Bereich der Gefahrstofflagerung.

    01.11.2023

    Industrial Wireless Communication - Echtzeitkommunikation über 5G mit Profinet

    #112
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Daniel Mai
    SIEMENS AG | Industrial Wireless Communication Logo
    #112

    Industrial Wireless Communication - Echtzeitkommunikation über 5G mit Profinet

    Diese Podcastfolge ist ein anregender Dialog, der das Licht auf die aktuellen Trends und Entwicklungen in der industriellen drahtlosen Kommunikation wirft. Der 5G-Experte Daniel Mai erläutert im Gespräch den Unterschied zwischen öffentlichen und privaten Netzwerken und wie die 5G-Technologie diesen Bereich revolutioniert. Es wird unter anderem über die Vorteile von privaten Netzen gesprochen, bei denen Unternehmen die volle Kontrolle und Verantwortung über ihre Infrastruktur haben. Dies bietet nicht nur Flexibilität in Bezug auf die Netzabdeckung, sondern auch Sicherheitsvorteile, da die Daten das Unternehmensgelände nicht verlassen. Ein weiterer Vorteil, der genannt wird, ist die Unabhängigkeit von Drittanbietern, was zu einer höheren Verfügbarkeit und schnelleren Problembehebung führt. Siemens stellt in dieser Podcast-Episode spannende Use Cases vor, z. B. fahrerlose Transportsysteme, mobile Roboter mit spezifischen Aufgaben, smarte Tools und Augmented Reality sowie EDGE-Anwendungen wie Kamerastreaming.

    25.10.2023

    OEE-Bestimmung im Bosch Rexroth Werk – das ITK Transparency-Toolkit im Einsatz

    #111
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Philipp Merklinger
    ITK Engineering GmbH Logo
    #111

    OEE-Bestimmung im Bosch Rexroth Werk – das ITK Transparency-Toolkit im Einsatz

    Philipp Merklinger und Madeleine Mickeleit sprechen darüber, wie Unternehmen es schaffen können, in der Flut von Daten die wirklich relevanten Informationen herauszufiltern. Diese Episode dreht sich dabei unter anderem um das „ITK Transparency-Toolkit im Einsatz“ und bietet spannende Einblicke in die Herausforderungen und Lösungen der Industrie. Philipp Merklinger beleuchtet die Bedeutung der Overall Equipment Effectiveness (OEE) als zentralen Indikator für die Produktionseffizienz und geht auf die täglichen Herausforderungen und potenziellen Lösungen ein, denen seine Kunden in ihrem Betrieb gegenüberstehen. Zudem werfen die beiden einen Blick auf die verwendeten Technologien, die Datenerfassung und -analyse und diskutieren über die Herausforderungen, die auftreten, wenn ihre Maschinendaten nicht digital vorliegen oder nicht im richtigen Format sind. Zum Abschluss dieser Episode gibt es einen Ausblick auf die Zukunft, einschließlich Themen wie 5G-Konnektivität, die Entwicklung von IoT-Plattformen und die Anforderungen von KI an Trainingsdatensätze.

    18.10.2023

    ContiTechs Lösungsstrategie für 80 Werke mit Zentral-Abteilung als Herzstück

    #110
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Sebastian Creischer
    ICONICS Logo
    Maren Beckmann
    Continental Business Unit ContiTech Logo
    #110

    ContiTechs Lösungsstrategie für 80 Werke mit Zentral-Abteilung als Herzstück

    Sebastian Creischer von ICONICS und Maren Beckmann von ContiTech teilen in dieser Podcastfolge spannende Einblicke in ihre Zusammenarbeit. Als ContiTech eine fortschrittliche MDA/PDA-Lösung suchte, stießen sie auf ICONICS, ein Unternehmen, das für seine weltweite Präsenz und seine universelle Softwarelösung bekannt ist – von kommerziellen bis hin zu kritischen Infrastrukturen. Ein Schwerpunkt dieser Episode liegt auf der Datenaufnahme und -analyse. Durch lokale Pufferung und Komprimierung der Daten wird die Netzwerkauslastung minimiert. Die Datenanalyse, unterstützt durch Statistik und spezielle Formeln, ermöglicht es, wichtige Kennzahlen wie OEE oder CO2 pro gefertigtes Teil in Echtzeit zu berechnen. Maren betont die entscheidende Rolle von Key Usern, die nicht nur Daten analysieren, sondern auch komplexe Zusammenhänge erkennen und Probleme identifizieren. Sebastian hebt die Fähigkeiten von ICONICS in der Echtzeitanalyse und universellen Konnektivität hervor, während Maren die praktische Anwendung und Implementierung aus der Perspektive von ContiTech beleuchtet.

    11.10.2023

    Wasserkrise 2030 und IoT: Digitale Antworten auf knappe Ressourcen und Infrastruktur

    #109
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Ricardo Wehrbein
    Aerzen Digital Systems GmbH Logo
    Antoine Walter
    GF Piping Systems Logo
    #109

    Wasserkrise 2030 und IoT: Digitale Antworten auf knappe Ressourcen und Infrastruktur

    In der neuesten Folge des IoT Use Case Podcast wurde der wachsende Bedarf an Frischwasser thematisiert, der bis 2030 voraussichtlich das Angebot um etwa 40% übersteigen wird. Gast Antoine, Senior Business Developer bei GF Piping Systems und Host des “(don’t) Waste Water”-Podcasts, beleuchtete, wie die drängende Frischwasserfrage immer auch eine Frage der Abwasseraufbereitung ist. Besonders brisant: 70% aller Süßwasservorräte werden derzeit für agrartechnische Zwecke genutzt, wobei gereinigtes und gefiltertes Wasser eine Alternative bieten könnte, um mehr Frischwasser global verfügbar zu machen. Antoine wies darauf hin, dass heutzutage 75% der Energie im Wassernetzwerk verschwendet werden. Dies könnte durch dezentrale Wasseraufbereitung und den Einsatz von IoT und Machine Learning effizienter gestaltet werden. Doch der Mangel an Fachkräften stellt hierbei eine Hürde dar. Digitalisierung und IoT könnten Abhilfe schaffen, indem sie den Betreiber unterstützen. Zudem wurde aufgezeigt, dass die 10.000 Kläranlagen in Deutschland jährlich 4.400 Gigawattstunden verbrauchen. Die Maschinen von Aerzen sind Hauptverbraucher dieses Stroms. Durch Optimierung, z.B. bei der Belüftung und der dadurch beeinflussten Ansaugtemperatur, könnten bis zu 180 Millionen Euro pro Jahr eingespart werden, wobei der positive Einfluss auf die CO2-Emissionen nicht zu vernachlässigen ist. Der Podcast liefert tiefgreifende Einblicke in den Wassersektor und zeigt auf, wie Technologie und Innovation zur Lösung aktueller Herausforderungen beitragen können.

    20.09.2023

    Neue Kundenanforderungen für Hersteller: Mit dem SIINEOS Betriebssystem den Business Case entwickeln

    #108
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Christian Groß
    in.hub GmbH Logo
    Sven Kunze
    ipf electronic gmbh Logo
    #108

    Neue Kundenanforderungen für Hersteller: Mit dem SIINEOS Betriebssystem den Business Case entwickeln

    Madeleine empfängt in dieser Folge Christian Groß, Managing Director von in.hub und Sven Kunze, Key-Account-Manager bei ipf electronic. Die Diskussion konzentriert sich auf SIINEOS, ein innovatives Betriebssystem zur freien Programmierung, das bereits auf IoT-Gateways von in.hub vorinstalliert ist. Die Gäste erklären, wie SIINEOS hilft, Daten aus Maschinen und Anlagen zu erfassen und zu analysieren, um beispielsweise die verbleibende Schnittreserve eines Sägeblatts zu bestimmen oder Erschütterungen während des Betriebs zu erkennen. Ein Fallbeispiel zeigt, wie ein Unternehmen mit der Technologie von in.hub und Sensoren von ipc electronic erhebliche Einsparungen bei den Druckluftkosten erzielen konnte, indem es unbemerkte Leckagen entdeckte und den Produktionsprozess anpasste. Der Podcast hebt hervor, wie wichtig es ist, Lösungen zu implementieren, die einfach zu bedienen und vielseitig einsetzbar sind, damit die Kunden ihre Projekte selbständig und sicher steuern können. Die Gäste betonten die Wichtigkeit, Transparenz zu schaffen und bestehende Systeme zu integrieren, um eine effektive und bewusste Steuerung der Projekte zu ermöglichen. Darüber hinaus wird die Rolle von SIINEOS als zentrales Analytik-Tool und Datensammelpunkt sowie die Möglichkeit, Alarme zu senden und bestehende Systeme anzubinden, diskutiert. Abschließend wird die Benutzerfreundlichkeit der Technologie betont, da die Daten im Auslieferungszustand zunächst auf dem Gerät gespeichert werden und die Analyse per Applikation mit dem Analytik-Tool Grafana einfach und intuitiv durchgeführt werden kann.

    30.08.2023

    EU Data Act, NIS2-Verordnung und Cyber Resilience Act – neue Herausforderungen für die Industrie 4.0

    #107
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Sebastian Fischer
    colenio Logo
    Sven-Christian Dethlefsen
    colenio Logo
    #107

    EU Data Act, NIS2-Verordnung und Cyber Resilience Act – neue Herausforderungen für die Industrie 4.0

    In einer spannenden Diskussion beleuchten Sebastian Fischer und Sven-Christian Dethlefsen von colenio, die weitreichenden Auswirkungen des EU Data Acts auf den Maschinenbau, einschließlich der Folge der Datenbereitstellung an Dritte. Sven-Christian, mit seinem juristischen Hintergrund, bringt Licht ins Dunkel über die Ambitionen der EU, einen Binnenmarkt für Daten zu schaffen und wie dies Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse beeinflussen könnte. Sebastian erläutert, warum Daten heute als wertvolles Geschäftsvermögen betrachtet werden und welche Auswirkungen dies auf die Monetarisierung und den Schutz dieser Daten hat. Ein weiterer Schwerpunkt der Folge liegt auf den Herausforderungen im Bereich Cyber Security und Compliance, die durch die Einführung der „NIS2“ Verordnung und des Cyber Resilience Acts entstehen. Diese Episode bietet einen fundierten Überblick über die neuen Richtlinien und wie Unternehmen sich an diese neuen Realitäten anpassen können.

    23.08.2023

    Effizienterer Shopfloor: OEE- und Produktivitätsmanagement in der Extrusion

    #106
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Henning Wilms
    ENLYZE GmbH Logo
    Benjamin Schlüter
    Storopack Hans Reichenecker GmbH Logo
    #106

    Effizienterer Shopfloor: OEE- und Produktivitätsmanagement in der Extrusion

    ENLYZE GmbH bietet eine standardisierte Produktlösung namens „ENLYZE Shop Floor BI“ an, die Unternehmen dabei hilft, datengetriebene Entscheidungen zu treffen und ihre Produktionsprozesse zu optimieren. In dieser Podcastfolge beantworten wir Fragen wie: – Wie können Daten skalierbar erfasst werden? – Wie kann eine Anlage so programmiert werden, dass sie kommuniziert? – Wie kann die Datenaufbereitung und -nutzung standardisiert werden, um zu entscheiden, welches Produkt am besten hergestellt werden kann? Henning Wilms erläutert einige der Use Cases, die sie mit ihren Kunden umsetzen, darunter die Optimierung der Gesamtanlageneffektivität (OEE), das Erfassen von Maschinenstillständen und die Rückverfolgbarkeit von Produkten. Das Hauptziel ist es, das Prozessverständnis zu verbessern und Produktivitäts- und OEE-Management zu ermöglichen. Benjamin Schlüter gibt einen Einblick in Storopack und dessen Produktionsstätte in Wildau, wo sie Luftpolsterfolie in verschiedenen Ausführungen herstellen. Er betont die Bedeutung von Tradition und Innovation für das Unternehmen und spricht über die Herausforderungen, denen sie gegenüberstehen, insbesondere in Bezug auf die Digitalisierung ihrer Prozesse. Einige dieser Herausforderungen sind die Tatsache, dass ein Mitarbeiter mehrere Anlagen gleichzeitig bedienen muss, die unterschiedlichen Kenntnisse der Mitarbeiter und die gestiegene Komplexität des Produktionsprozesses durch die Verwendung von Recyclinggranulat. Es wird über den Business Case diskutiert und wie ENLYZEs Lösung dazu beiträgt, diese Herausforderungen zu bewältigen. Sie sprechen über die Wichtigkeit von Echtzeitdaten, Mitarbeitertraining, Qualitätssteigerung und Problemanalyse. ENLYZE betont die Fähigkeit ihrer Software, Daten aus verschiedenen Maschinen und Systemen zu erfassen und aufzubereiten, während Storopack die Vorteile der Lösung aus der Perspektive eines Werksleiters hervorhebt. Insgesamt bietet diese Podcast-Episode einen tiefen Einblick in die Bedeutung von Daten und Digitalisierung in der modernen Produktion und wie Unternehmen wie ENLYZE und Storopack zusammenarbeiten, um ihre Prozesse zu optimieren und den größtmöglichen Wert aus ihren Daten zu ziehen.

    16.08.2023

    Innovation durch Kollaboration: Das ist Maschinen- und Anlagenbau heute

    #105
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Thomas Dreyer
    Kontron AIS GmbH Logo
    Richard Stegmann
    MackSmaTec GmbH Logo
    Stefan Huber
    RAMPF Group Logo
    #105

    Innovation durch Kollaboration: Das ist Maschinen- und Anlagenbau heute

    Die Episode bietet einen tiefen Einblick in die einzigartige Zusammenarbeit dieser drei Unternehmen im Bereich IoT. Unsere Gäste teilen ihre gemeinsamen Visionen, wie sie IoT nutzen, um Mehrwerte für ihre Kunden zu schaffen, und diskutieren die Auswirkungen des EU Data Acts auf ihre Geschäftsbereiche.  Einige Highlights der Folge: Eine tiefgehende Diskussion über Geschäftsmodelle, Organisation und wie IoT die Wertschöpfungskette beeinflusst Einblicke in spezifische Use Cases und wie diese Mehrwerte für Kunden schaffen Überlegungen zur Kundenzentrierung und IT-Lösungen, die zu den beschriebenen Use Cases passen Einblicke in die EquipmentCloud®, eine cloudbasierte Service-Plattform mit integrierter Wissensdatenbank Eine Diskussion über ihre Vision und Bedeutung ihrer Zusammenarbeit Eine Analyse des EU Data Acts und dessen Auswirkungen Zum Abschluss teilen die Gäste ihre Gedanken über die Zukunft von IoT, Monetarisierung und Geschäftsmodellen für OEMs und welche Entwicklungen sie in den nächsten Jahren erwarten. Diese Folge bietet wertvolle Einblicke für alle, die an der Schnittstelle von IoT, Maschinenbau und Softwareentwicklung arbeiten oder sich für diese Themen interessieren.

    09.08.2023

    Neues LoRaWAN-Sensorsystem – Energieverschwendung bei Bestandsanlagen aufdecken

    #104
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Johannes Fürst
    IFOX Systems GmbH Logo
    Uli Hurzlmeier
    Thomas-Krenn.AG Logo
    #104

    Neues LoRaWAN-Sensorsystem – Energieverschwendung bei Bestandsanlagen aufdecken

    Die Thomas-Krenn.AG ist europaweit führender Hersteller individueller Server- und Storage-Systeme und ein echter Hardwarespezialist. Zu ihren Kunden zählen mittelständische Unternehmen, Großkonzerne, kleine und große Systemhäuser, öffentliche Einrichtungen und Betreiber von Rechenzentren. Technologiepartner IFOX Systems hat es sich zur Aufgabe gemacht, Industriebetrieben aufzuzeigen, wie viel und an welchen Stellen sie Geld unnötig ausgeben. Und nicht nur das: Sie liefern konkrete Lösungen für Prozessoptimierungen. Die beiden haben sich zusammengetan und eine Energie-Komplettlösung umgesetzt – Hardware und Softwareplattform liefern dabei den Energieverbrauch auf Einzelkomponenten-Ebene. Ziel dabei ist es, Energieverschwendung aufzudecken – vor allem bei Bestandsanalgen im Feld. Thomas-Krenn sagt außerdem: “Wir sind unser eigener Business Case! Uns hat es selber betroffen mit einer alten Gasheizung – 2.500 EUR wegen einer falschen Heizungseinstellung!”. Der digitale Hausanschlusszähler wurde mit einem LoRaWAN-Sensor ausgestattet. Wie genau hier die Datenanalyse funktioniert, welche unterschiedlichen technologischen Herausforderungen es gibt und wie die Lösung im Detail genau aussieht, das gibt es alles in dieser Podcastfolge zu hören! Hier geht’s zum Konfigurator: Smart Meter | Thomas-Krenn.AG

    05.07.2023

    Wie Epsilon NB-IoT-Tracker zur Verbesserung der Güterverfolgung nutzt

    #103
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Volker Mahler
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    Florian Sonntag
    Epsilon Telecommunications GmbH Logo
    #103

    Wie Epsilon NB-IoT-Tracker zur Verbesserung der Güterverfolgung nutzt

    Wenn Epsilon von Kunden spricht, ist der klassische deutsche Mittelstand gemeint – in der Größenordnung von 5.000-6.000 Angestellten. In dieser Folge sind zwei IoT-Experten von Epsilon zu Gast, die uns Praxis-Einblicke in ihre Connectivity-Anwendungsfälle geben – Volker Mahler und Florian Sonntag. Im Detail wird ein konkretes Projekt beleuchtet, in dem es um die Güterverfolgung, das Asset-Tracking von Containern geht. Der Fokus von Epsilon liegt hierbei nicht auf 2G oder ähnlichem, sondern auf reinem Narrowband-IoT-Tracking. Will man einen Container im Blick behalten – und zwar weltweit mit Abdeckung verschiedener Länder – so ist man mit vielen Herausforderungen konfrontiert: Welche Hardware wählt man aus? Was sind da die geeigneten Funksysteme? Wie stellt man die Stromversorgung sicher? Epsilon greift bei diesen Themen auf ein großes Netzwerk zurück, um seine Kunden umfassend zu beraten. Was der Konnektivitätsspezialist außerdem macht, wie seine Lösungen im Detail aussehen und aufgebaut sind, was aktuelle Projekte sind, und wie sie IoT in Zukunft weiterdenken – das gibt’s alles in dieser Podcastfolge.

    28.06.2023

    PIA Maintenance App – so geht proaktiver Service und bedarfsgerechte Wartung

    #102
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Stephan Verclas
    Digital Enabler GmbH Logo
    Tobias Weber
    PIA Automation Logo
    #102

    PIA Maintenance App – so geht proaktiver Service und bedarfsgerechte Wartung

    »Jedes Unternehmen muss sich mehr und mehr auf seine Kernkompetenz fokussieren – deshalb wird die Zukunft von mehr Kooperationen und Partnerschaften leben. Wir leben dieses Credo schon heute – auf Kunden und Lieferantenseite«, sagt Tobias Weber von PIA Automation in Folge 102 des IoT Use Case Podcasts. Digital Enabler hat PIA Automation dabei unterstützt, ein Softwarepaket zu entwickeln, das die Wartungs- und Instandhaltungstätigkeiten seiner Kunden unterstützt und vereinfacht. PIA Automation ist schon seit einigen Jahren mit dem Thema IoT unterwegs. Vielen wird die sogenannte „PIA Industrial App Suite“ ein Begriff sein. In dieser Podcastfolge wird darüber gesprochen, wie sich ihre Vision mit IoT seither weiterentwickelt hat und welche Use Cases sie im Bereich Service für ihre Kunden in der Praxis sehen. Digital Enabler hat PIA Automation dabei unterstützt, ein Softwarepaket zu entwickeln, das die Wartungs- und Instandhaltungstätigkeiten seiner Kunden unterstützt und vereinfacht. Außerdem: Wie sieht denn eigentlich so ein Produktionsalltag einer Montagelinie eines Kunden von PIA aus? Welchen Herausforderungen müssen sich Kunden hier stellen? Welche Use Cases bringen den Kundenservice wirklich auf eine qualitativ höhere Ebene? Stichwort IoT und starke Partner – Digital Enabler! Veranstaltungs-Hinweis: Wer sich das Ganze LIVE anschauen und erklären lassen möchte, kann das vom 27.-30. Juni 2023 auf der automatica Messe in München am Messestand A6.302 tun!

    21.06.2023

    Asset Administration Shell – Standardisierte Produktbeschreibungen als Basis für den Digitalen Zwilling

    #101
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Thorsten Kroke
    ECLASS e.V. Logo
    Alaettin Dogan
    Neoception GmbH Logo
    #101

    Asset Administration Shell – Standardisierte Produktbeschreibungen als Basis für den Digitalen Zwilling

    Ein zentrales Problem in der Praxis ist die Uneinheitlichkeit von Datenpunkten verschiedener Systeme. Ein Beispiel: Wenn eine Maschine in China und eine andere in Frankreich unterschiedliche Bezeichnungen für gleiche Datenpunkte verwenden, führt das zu hohen Engineering Aufwänden (Datentransfer Aufgaben) und Zeiteinbußen. Manuelle Aufwände, Missverständnissen und Fehler können auftreten, um Daten für die Umsetzung unterschiedlicher Use Cases nutzbar zu machen. Auch fehlt heute in vielen Fällen eine eindeutige Klassifizierung von Produkten und Dienstleistungen, berichten Thorsten Kroke (Geschäftsführer ECLASS e.V.) und Alaettin Dogan (Technical Consultant bei Neoception) in dieser Podcastfolge. Das führt dazu, dass Produkte nicht vergleichbar sind und es zu Dopplungen und manueller Datentransformation kommen kann. Dies kostet Zeit, Geld und bindet unnötig Ressourcen. ECLASS, als weltweiter ISO/IEC-normenkonformer Datenstandard, löst diese Herausforderung gemeinsam mit Neoception. Produkte und Dienstleistungen können mit dem Industriestandard eindeutig beschrieben bzw. klassifiziert werden – Eine einheitliche Semantik entsteht. Wenn die Daten einmal dieselbe Bedeutung und Struktur haben, können Sie für viele unterschiedliche Use Cases in allen IT- und IIoT-Systemen korrekt interpretiert und genutzt werden. Die Neoception® Digital Twin Infrastructure liefert dazu die passenden Software-Bausteine und zugehörigen Professional Services. Use Cases im Podcast Use Case 1: Digitales Typenschild für Maschinenwartung Ein digitales Typenschild ist eine innovative Lösung zur Verbesserung der Maschinenwartung. Statt sich auf physische Etiketten und manuelle Dateneingabe zu verlassen, ermöglicht das digitale Typenschild sofortigen Zugang zu wichtigen Informationen durch Scannen eines QR-Codes. Stellt euch vor, ein Wartungstechniker oder Wartungstechnikerin steht vor einer komplexen Maschine, die gewartet werden muss. Früher musste er in schriftlichen Unterlagen oder in verschiedenen Systemen nach den nötigen Informationen suchen. Aber jetzt kann er oder sie einfach einen QR-Code auf dem digitalen Typenschild der Maschine scannen, und sofort wird eine strukturierte Übersicht aller relevanten Informationen angezeigt. Diese enthält alle Dokumente, Zertifikate und Wartungsinformationen, die in der Verwaltungsschale der Maschine gespeichert sind. Die Mehrwerte dieses Use Cases Effizienzsteigerung: Der Techniker spart Zeit, da er nicht mehr in verschiedenen Systemen oder Unterlagen nach Informationen suchen muss. Dies führt zu einer schnelleren und effizienteren Wartung und reduziert Maschinenstillstandszeiten. Konsistenz und Zuverlässigkeit der Daten: Da alle Informationen in der Verwaltungsschale zentral gespeichert sind, sind sie immer aktuell und konsistent. Dies minimiert das Risiko von Fehlern aufgrund veralteter oder inkonsistenter Informationen. Umweltfreundlichkeit: Durch die Verwendung digitaler Typenschilder anstelle von Papierdokumenten wird der Papierverbrauch reduziert. Dies ist ein greifbarer Beitrag zur Nachhaltigkeit, da beispielsweise weniger Bäume pro Jahr für die Papierproduktion benötigt werden. Integration: Das digitale Typenschild ist kompatibel mit bestehenden Systemen, so dass keine zusätzliche Dateneingabe erforderlich ist. Dies stellt sicher, dass alle Daten, die bereits im Bestandssystem gepflegt werden, effizient genutzt werden können. Use Case 2: Product Carbon Footprint – Bestimmung des CO2-Fußabdrucks für ein Produkt im Kontext des EU-Green Deal Im Rahmen des EU-Green Deals ist vorgesehen, den Energieverbrauch und den CO2-Fußabdruck pro Produkt zu erfassen. Dies bedeutet, dass jedes Unternehmen, egal ob es sich um ein großes oder ein kleines und mittelständisches Unternehmen (KMU) handelt, letztlich dazu verpflichtet ist, diese Metriken zu überwachen und zu melden. Für diesen Use Case würde ein Unternehmen die ECLASS-Standardmerkmale nutzen, um den Energieverbrauch und den CO2-Fußabdruck seiner Produkte zu berechnen. Diese Informationen könnten dann in der Neoception® Digital Twin Infrastructure genutzt werden, um den Gesamteinfluss des Unternehmens auf die Umwelt zu verstehen und Pläne zur Reduzierung dieser Auswirkungen zu entwickeln. Die Mehrwerte dieses Use Cases Compliance: Durch die Berechnung und Meldung dieser Metriken kann ein Unternehmen sicherstellen, dass es den Vorschriften des EU-Green Deals entspricht und potenzielle Strafen vermeidet. Nachhaltigkeitsmanagement: Die Ermittlung des CO2-Fußabdrucks und des Energieverbrauchs eines Produkts ermöglicht es dem Unternehmen, seine Nachhaltigkeitsziele effektiver zu steuern und gezielte Maßnahmen zur Reduzierung dieser Werte zu ergreifen. Transparenz und Vertrauen: Durch die Offenlegung dieser Informationen können Unternehmen das Vertrauen ihrer Stakeholder und Kunden stärken und ihre Marke als umweltbewusst positionieren. Der EU-Green Deal hat das Ziel, Europa bis 2050 klimaneutral zu machen. Er bietet eine Reihe von Vorteilen, darunter die Förderung von grüner Innovation, die Schaffung von nachhaltigen Arbeitsplätzen, die Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Bürger, die Reduzierung der Energieabhängigkeit und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Europas. Durch die Erfassung und Reduzierung des CO2-Fußabdrucks und des Energieverbrauchs ihrer Produkte können Unternehmen einen aktiven Beitrag zur Verwirklichung dieser Ziele leisten. Einordnung des Themas: Digitaler Zwilling > Asset Administration Shell > ECLASS Die Asset Administration Shell (AAS), auf Deutsch Verwaltungsschale, ist ein wichtiger Bestandteil des Konzepts des digitalen Zwillings der Betriebe im Kontext der Industrie 4.0. Die ersten Demonstratoren für einen Kernstandard eines Digitalen Zwillings wurden 2019 vorgestellt, was auf die steigende Bedeutung dieses Themas hinweist. Das Jahr 2020 war dann geprägt von einem verstärkten Engagement verschiedener Firmen, die auf die Verbände VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) und ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie) zugegangen sind. Diese Bewegung wurde insbesondere durch die Plattform Industrie 4.0 vorangetrieben, die als Ergebnis der gesamten Bewegung rund um Industrie 4.0 entstanden ist. Aufgrund des wachsenden Interesses wurde die Entwicklung einer Standardisierung des digitalen Zwillings mittels der Verwaltungsschale zu einem Projekt gemacht. Es wurden Gründungsmitglieder gesucht und gefunden, die das Thema unterstützen und voranbringen. Dazu wurden Gespräche innerhalb der Verbände VDMA und ZVEI sowie mit Endanwendern geführt, um eine breite Basis für die Entwicklung und Implementierung des Standards zu gewährleisten. Somit hat die Asset Administration Shell ihre Wurzeln in der Industrie 4.0-Bewegung und ist ein zentraler Baustein für die erfolgreiche Umsetzung von Konzepten des digitalen Zwillings. Sie dient der Standardisierung und ermöglicht so eine effizientere und einheitlichere Nutzung und Implementierung dieser Technologie in verschiedenen Industriebereichen. Anwendungsbeispiel mit VW Sachsen GmbH aus der Praxis dazu lesen Die Asset Administration Shell (AAS) findet nun in Kombination mit der standardisierten Produktklassifikation von ECLASS anwendung. ECLASS erzielt durch fehlerfreie Produktstammdaten die richtige Klassifizierung von Produkten und Dienstleistungen. Mit der Software-Expertise von Neoception für den digitalen Zwilling entsteht einen bedeutenden Mehrwert für Unternehmen, die digitale Zwillinge in ihren Betriebsabläufen einsetzen möchten. Eine Partnerschaft für die Zukunft: Neoception und ECLASS Die Partnerschaft zwischen Neoception und ECLASS adressiert diese Probleme und bietet Lösungen für verschiedene Anwendungsfälle, wie das digitale Typenschild, den CO2-Fußabdruck pro Produkt oder den digitalen Produktpass. Durch die Einführung von Normen und die Zusammenarbeit mit dem IDTA werden diese Prozesse noch effizienter und sicherer. ECLASS dient als weltweiter Datenstandard, der Produkte und Dienstleistungen eindeutig beschreibt und klassifiziert. Der Industriestandard ist ISO/IEC-normenkonform und ermöglicht eine einheitliche Aufbereitung und den internationalen digitalen Austausch von Produktdaten. Neoception bietet als Partner in dieser Gleichung die Technologie und Services zur Bereitstellung der Daten. Mit Software-Lösungen wie Core und Stream und einer Reihe von Software-Bausteinen (Templates) ermöglicht das Unternehmen das Mapping mit dem ECLASS-Datenstandard und schließt die Lücke zwischen Sensordaten und Geschäftsprozessen. Die Neoception wurde 2017 als IT-Beratungshaus von der Pepperl+Fuchs Gruppe gegründet und hat sich zu einem relevanten IT-Dienstleister für die Gestaltung der digitalen Prozessoptimierung im industriellen Umfeld entwickelt. ECLASS ist ein branchenübergreifender weltweiter Datenstandard, welcher Produkte und Dienstleistungen eindeutig beschreibt bzw. klassifiziert. Dieser Industriestandard ist ISO/IEC-normenkonform. Mit einer ECLASS-Klassifizierung können Produktdaten sowohl einheitlich aufbereitet als auch mehrsprachig übersetzt und international digital ausgetauscht werden. Wichtige Produktmerkmale und Informationen werden in einheitlicher Datenstruktur an den Kunden übermittelt. Wie die Früchte dieser Partnerschaft zu erheblichen Geschäftsvorteilen führen können, indem sie die Effizienz erhöht, Kosten senkt und gleichzeitig die Anforderungen von Stakeholdern wie dem Gesetzgeber erfüllt, zeigt diese Podcastfolge. Die Mitgliedschaft von Neoception und ECLASS in der Industrial Digital Twin Association (IDTA) Neoception und ECLASS sind Mitglieder der IDTA. Die IDTA ist eine Plattform, die sich für die Etablierung und Weiterentwicklung des industriellen Digital Twin-Konzepts einsetzt, ein Konzept, das einen virtuellen Abdruck eines physischen Objekts oder Prozesses erstellt, um Analysen, Optimierungen und Verbesserungen durchzuführen. Hier gestalten die 2 Mitglieder den Standard mit, nutzen das Netzwerk und arbeiten eng mit anderen Mitgliedern zusammen und haben so Zugang zu Wissen und Ressourcen aus dem Verein. Gemeinsam können sie so die Marktpositionierung schärfen und die Anwendung und Weiterentwicklung des industriellen Digital Twin-Konzepts stärken. Folge 101 auf einen Blick (und Klick): [09:35] Herausforderungen, Potenziale und Status quo – So sieht der Use Case in der Praxis aus [19:46] Lösungen, Angebote und Services – Ein Blick auf die eingesetzten Technologien [31:48] Ergebnisse, Geschäftsmodelle und Best Practices – So wird der Erfolg gemessen

    14.06.2023

    (EN) Datengesteuerte Entscheidungsfindung zur Optimierung des Pumpenbetriebs

    #100
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Sebastian Winkler von Mohrenfels
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    Marc Heggemann
    Sulzer Logo
    #100

    (EN) Datengesteuerte Entscheidungsfindung zur Optimierung des Pumpenbetriebs

    Pumpenbetreiber konzentrieren sich traditionell auf vier Hauptgeschäftstreiber: Sicherstellung von Verfügbarkeit und Betriebszeit Ermöglichung risikobasierter Wartung für Zuverlässigkeit Optimierung des Durchsatzes für Leistung Minimierung der Lebenszykluskosten (LCC) und des CO2-Fußabdrucks für Effizienz Um effektiv von präventiver Wartung zu vorausschauender oder zustandsbasierter Wartung überzugehen, reicht es nicht aus, sich ausschließlich auf die Pumpen zu konzentrieren, wie im Podcast erwähnt wird. Es ist ein anspruchsvollerer Ansatz erforderlich, der auf digitalen Lösungen, dem Internet der Dinge (IoT) und künstlicher Intelligenz (KI) basiert. Dieser Ansatz, von Sulzer und Innomotics als datengesteuerte Entscheidungsfindung bezeichnet, nutzt eine digitale Pumpenüberwachungs- und Analyseplattform sowie fachkundige Unterstützung, um die Ergebnisse der Analysen in greifbaren Geschäftswert für den Kunden umzusetzen. In unserer Jubiläumsfolge gibt uns Dr. Marc Heggemann, Leiter Digital Solutions bei Sulzer Services, Einblicke in die Vorteile der Partnerschaft mit Innomotics. Sebastian Winkler von Mohrenfels, Vice President of Digitalization & Software bei Innomotics, zeigt uns Einblicke in die Integration und den Datenaustausch zwischen den IoT-Plattformen von Sulzer und Innomotics. Wie diese Zusammenarbeit dazu beiträgt, den CO2-Fußabdruck zu reduzieren, und wie ihr Teil dieser Reise werden könnt, erfahrt ihr in dieser Folge! Episode 100 auf einen Blick (und Klick): [11:19] Herausforderungen, Potenziale und Status quo – So sieht der Use Case in der Praxis aus [23:50] Lösungen, Angebote und Services – Ein Blick auf die eingesetzten Technologien [34:00] Ergebnisse, Geschäftsmodelle und Best Practices – So wird der Erfolg gemessen Unter dem Namen Innomotics fasst Siemens nun seine Geschäftsaktivitäten in den Bereichen Nieder- bis Hochspannungsmotoren, Getriebemotoren, Mittelspannungsumrichter und Motorspindeln zusammen und bildet ein neues, führendes Unternehmen für Motoren und Großantriebe. Das Portfolio umfasst ein innovatives Lösungs- und Digitalisierungsangebot sowie eine breite Palette an Serviceleistungen. Die entsprechenden Geschäfte waren bisher den Einheiten Large Drives Applications und Digital Industries sowie den rechtlich eigenständigen Siemens-Gesellschaften Sykatec und Weiss Spindeltechnologie zugeordnet.

    24.05.2023

    Energieeffizienz und New Work – Die Merck KGaA startet in die Arbeitswelt von morgen

    #99
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Daniel Mihaljevic
    Merck KGaA Logo
    #99

    Energieeffizienz und New Work – Die Merck KGaA startet in die Arbeitswelt von morgen

    Daniel Mihaljevic, IT-Manager der Merck Real Estate, spricht über die Herausforderungen, große Datenmengen sinnvoll zu verknüpfen, und wie es ihnen gelungen ist, mithilfe von Sensordaten eine Gebäudeautomation zu implementieren. Wir diskutieren auch, wie die Merck Real Estate eine IoT-basierte Smart-Building-Plattform von CREM SOLUTIONS nutzt, um Flächen effizient zu verwalten und Arbeitsplatzreservierungen zu organisieren. Ein weiterer Gast dieser Folge ist Artur Wiederkehr, Senior Consultant bei CREM SOLUTIONS. Er erzählt über die enge Zusammenarbeit zwischen den Projektteams beider Unternehmen und wie sie die Datensicherheit und Datenhoheit gewährleistet haben. Außerdem spricht er über die verschiedenen Nutzerdaten und wie diese analysiert und in unterschiedliche Komplexitätslevel aufbereitet werden. In dieser Episode werfen wir auch einen Blick auf die erzielten Ergebnisse, insbesondere wie das Team von Merck Real Estate nun in der Lage ist, besser fundierte Entscheidungen zu treffen, Prozesse zu optimieren und gleichzeitig Energie- und Mietkosten einzusparen. Folge 99 auf einen Blick (und Klick): [06:00] Herausforderungen, Potenziale und Status quo – So sieht der Use Case in der Praxis aus [13:50] Lösungen, Angebote und Services – Ein Blick auf die eingesetzten Technologien [30:45] Ergebnisse, Geschäftsmodelle und Best Practices – So wird der Erfolg gemessen

    17.05.2023

    Use Cases für Systemintegratoren – Automatisierer setzen auf neue IoT-Services

    #98
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Didier Kärst
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    Elena Eberhardt
    Schildknecht AG Logo
    #98

    Use Cases für Systemintegratoren – Automatisierer setzen auf neue IoT-Services

    Wir gehen in Folge 98 auf ein spezielles Fallbeispiel ein, in dem ein großer Getränkehersteller in Nigeria einen sensorbasierten Tank Level Monitor installierte, um Daten wie Füllstand und Durchfluss in Echtzeit zu erfassen. Diese Lösung, bereitgestellt von der Schildknecht AG, nutzte mobilfunkbasierte IoT-Technik zur Überwachung der Lieferkette. Die Schildknecht AG ist ein Familienunternehmen und entwickelt seit über 40 Jahren Datenübertragungslösungen. Viele ihrer Kunden sind Systemintegratoren. Wir tauchen in die technischen Details ein und erklären, wie der Mobilfunk-Gateway der Serie DATAEAGLE 7000 und die Device Cloud DATAEAGLE Portal zusammenarbeiten, um eine sichere Datenübertragung zu gewährleisten. Außerdem besprechen wir, wie die Daten analysiert werden können, um den täglichen Verbrauch zu berechnen oder Warnungen bei bestimmten Füllständen auszugeben. Abschließend diskutieren wir, wie diese IoT-Lösung Kosten und Personalaufwand spart, Fehlerquellen ausschließt und hilft, automatisiert Anomalien zu identifizieren. Gemeinsam mit Elena Eberhardt (Member of Advisory Board, Business Development & Marketing Managerin, Schildknecht AG) und Didier Kärst (Produktmanager Wireless & IoT, Schildknecht AG) begeben wir uns auf die spannende Reise in die Welt der digitalisierten Lieferkettenüberwachung. Thomas Schildknecht (Vorstand/CEO, Schildknecht AG) über das Besondere des vorgestellten Projekts (nicht im Podcast enthalten) Kannst du nochmal zusammenfassen, was das Projekt, sage ich mal, besonders macht. Du hast jetzt gerade von der Bastler Bude auch gesprochen, wo ihr euch mit dem Marktbegleiter ausgetauscht habt, was euch da besonders macht. Vielleicht das noch mal ganz kurz herausstellen, was macht das Projekt besonders in Nigeria? Das Besondere an diesem Projekt ist, dass wir eigentlich erst durch die komplette Funktionalität, die wir unter anderem mit der SIM-Karte ermöglichen, in der Lage sind, aus der Ferne, aus Deutschland heraus, irgendein Projekt weltweit umzusetzen, ohne dass wir den Kunden vor Ort kannten, ohne dass wir dort runterfliegen mussten, um mit dem Projekt zu verhandeln und umzusetzen und das lebt er jeden Tag. Der muss ja uns auch jeden Monat die geringen Mobilfunkkosten, aber nichtsdestotrotz die Kosten in Echtzeit übertragen und dort würde er normalerweise ein Vertrauensverhältnis voraussetzen. Die Alternative und das ist mir gerade auf der Hannover Messe bei einer Diskussion mit dem Marktbegleiter aufgefallen, dort heißt es immer allgemein: ja wir lassen die ganze SIM-Karten Problematik unseren Endkunden machen. Unser Getränkehersteller, der im Endeffekt die Daten nutzt, würde das nicht tun. Der Automatisierer, das ist eine kleine Firma mit zehn Leuten, die sich eher auf Steuerungstechnik verstehen. Der könnte das nicht tun. Eine nigerianische SIM-Karte können wir in Deutschland nicht kaufen, einsetzen. Also man brauchte wirklich die Funktionalität bis ins Kleinste. Und das Kleinste ist in dem Fall auch in Echtzeit die Datenabrechnung durchzuführen und was ist, wenn der Kunde jetzt nicht bezahlt. Wir können ja nicht auf unseren Kosten sitzen bleiben, weil das ist ein europäischer Mobilfunkvertrag, der dort im Hintergrund läuft über, was Didier schon sagte, dieses „Unsteered Roaming“. Also da laufen schon Kosten auf und wir hatten im Laufe der letzten Jahre durchaus mal einen Monat, wo die automatische Überwachung angesprungen ist, weil die Kosten nicht einbezahlt worden sind auf dieses Prepaid-Konto. Und dann wurde einfach für einen Tag der Datenlogger nicht ausgelesen und nachdem Geld wieder eingeflossen ist, ist automatisch der Prozess wieder gestartet. Also an solche kleinen Dinge muss man denken, wenn man so ein Projekt in dieser Größenordnung abdeckt und zur Größenordnung sag ich ausdrücklich: das sind nur zehn Stationen. Also wir haben nicht ein großes Projekt, wo wir einen Projektmanager dahinter haben, der dann tausend Stationen managt, sondern wir können sowas tun mit einem einzigen Stück. Wir sagen auch IoT startet mit einem einzigen Gerät. Das kann bei uns ein Proof of Concept sein, das kann aber auch sein, dass hier in dieser Anwendung jetzt der Endausbau mit zehn Stationen erfolgt ist und wir das managen, ohne dass wir Personal hier vorhalten müssen.

    10.05.2023

    Retrofit der steilsten Zahnradbahn Österreichs — Eine Dampflok wird digital

    #97
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Dr.-Ing. Jens-Achim Kessel
    optiMEAS Measurement and Automation Systems GmbH Logo
    Mario Mischelin
    Salzburg AG Tourismus GmbH Logo
    Bernhard Knapp
    Zugkraft-kN GmbH Logo
    #97

    Retrofit der steilsten Zahnradbahn Österreichs — Eine Dampflok wird digital

    Seit 1893 ist sie die steilste Dampf-Zahnradbahn Österreichs – die Schafbergbahn. Mit ihrer charakteristischen Zahnstange kann die Schafbergbahn Steigungen bezwingen, die für herkömmliche Bahnen unüberwindbar wären. Mit Steigungen von bis zu 255 ‰ meistert sie seither einen Höhenunterschied von 1190 Metern. Die Strecke, die von von Dampf- und Dieselloks befahren wird, ist nicht elektrifiziert.  In dieser Folge decken wir die Verbindung zwischen der Schafbergbahn und den Themen IoT und Retrofitting auf. Alles dreht sich um die Digitalisierung dieser Dampflok des ÖBB. Wie neue Rückschlüsse auf einen effektiven und effizienten Betrieb gezogen werden, wo es Einsparungspotentiale gibt und wie Abläufe optimiert und Ausfälle reduziert werden können, das berichten uns diese Podcastgäste vom Projekt direkt aus der Praxis. In Folge 97 des IoT Use Case Podcast: Jens-Achim Kessel (Mitbegründer und Gesellschafter der optiMEAS GmbH) optiMEAS realisiert cloudbasierte Lösungen für die Überwachung jeglicher Industriegüter – Bau- und Landmaschinen, Schienen- und Nutzfahrzeuge, Produktionsanlagen und die Energieerzeugung. Sie liefern alles vom Sensoranschluss und robusten Edge-Geräten über die Cloud Lösung bis hin zur Erarbeitung eines Geschäftsmodells. Im Vordergrund dabei: der Mensch. Bernhard Knapp (Geschäftsführer bei Zugkraft-kN.at) Zugkraft-kN wurde gegründet, um Betriebe wie Eisenbahnwerkstätten, Produktionsbetrieben, hin bis zu Unternehmen im Seilbahnwesen mit einer sauberen und funktionalen Softwarelösung zu Unterstützen. Mario Mischelin Geschäftsführer – SchafbergBahn / Salzburg AG Tourismus GmbH (Gast) Die Salzburg AG ist der Energieversorger vom Land Salzburg und versorgt die Kunden gleichzeitig mit Gas, Telekommunikation, Internet und TV. Die „Salzburg Tourismus AG“ wurde gegründet, um die touristischen Einheiten der Salzburg AG in eine Firma zu integrieren.

    03.05.2023

    Netzwerk-Anomalieerkennung: Eine Sicherheitslösung für die vernetzte Industrie

    #96
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Dr. Frank Stummer
    Rhebo OT & IIoT Security Logo
    Hans Michael Krause
    Bosch Rexroth AG Logo
    #96

    Netzwerk-Anomalieerkennung: Eine Sicherheitslösung für die vernetzte Industrie

    Die zunehmende Vernetzung von Industrieanlagen führt zu einer steigenden Anzahl von Cyberangriffen und Sicherheitsrisiken. Um diesen Gefahren effektiv zu begegnen und die Produktionssicherheit zu gewährleisten, haben Rhebo und Bosch Rexroth AG eine integrierte Lösung entwickelt, die in dieser Podcastfolge ausführlich erklärt wird. Es geht um eine Cybersicherheitslösung für die vernetzte Industrie und wie Innovationen im Bereich der Industrieautomation zum Schutz von Unternehmen und wertvollen Ressourcen beitragen können. Rhebo ist ein führender Anbieter von Lösungen zur Überwachung industrieller Steuerungssysteme und zur Erkennung von Anomalien in Echtzeit. Cyber Security und die Verfügbarkeit sowie die Stabilität von Produktionsprozessen sind Hauptthemen des hardewareunabhängigen Sicherheitsspezialisten. Bosch Rexroth AG ist ein globaler Anbieter von Antriebs- und Steuerungstechnik und in der Fabrikautomation zuhause. Sie helfen Maschinenbau-Kunden schneller Maschinen zu engineeren und Maschinenbetreibern, Produktionsrisiken zu minimieren und höhere Verfügbarkeiten zu erreichen. Zudem sollen Energieverbräuche und die Umweltbelastung reduziert werden. Die Partnerschaft zwischen Rhebo und Bosch Rexroth AG bietet Unternehmen eine integrierte Lösung, die die Vorteile beider Technologien kombiniert. Die Cybersicherheit von Rhebo und die Stabilität der industriellen Steuerungssysteme der Bosch Rexroth AG gewährleisten einen optimalen Schutz und eine effiziente Überwachung der Produktionsprozesse. Wie das im Detail genau aussieht, welche Technologien zum Einsatz kommen, was ein Ökosystem aus +70 Partnern damit zu tun hat und welche Mehrwerte das Ganze noch bietet, das erfahrt ihr in Podcastfolge 96 des IoT Use Case Podcasts mit Madeleine Mickeleit.

    21.04.2023

    Energiemonitoring als Service-Baustein in der Produktionsautomatisierung

    #95
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Oliver Prang
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    Thomas Baumann
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    #95

    Energiemonitoring als Service-Baustein in der Produktionsautomatisierung

    Heute gibt’s konkrete Antworten aus der Praxis von einem international tätigen Maschinen- und Anlagenbauer zugehörig zur HEITEC Gruppe, der HEITEC PTS GmbH – heute stellvertretend durch Thomas Baumann (Leiter Service). Mit dabei ist IoT-Partner SMC Deutschland – führender Hersteller für pneumatische und elektrische Automatisierungstechnik und ein echter Experte in Sachen IoT. In verschiedenen Branchen wie der Automobil-, Elektro-, Medizin-, Verpackungs- und Lebensmittelindustrie sowie dem Werkzeugmaschinenbau setzt SMC sein mehr als 12.000 Basismodelle umfassendes Produktspektrum mit über 700.000 Varianten für individuelle Kundenlösungen ein. SMC versteht genau, wie seine Kunden die Komponenten und Geräte heute nutzen und können mit diesem Wissen einen echten Mehrwert für seine Kunden generieren. Wie genau? Das erzählt uns Oliver Prang (Digital Business Development bei SMC) in dieser Podcastfolge mit Anwender HEITEC PTS. SMC Deutschland hat seine Monitoring-Lösung in eine Maschine der HEITEC PTS eingebaut. Konkret geht es in dieser Folge um die Überwachung von Druckluftverbräuchen von Bestandsmaschinen bei einem deutschen Hersteller für Alufelgen. Seit 2010 ist HEITEC PTS als regionales und inhabergeführtes Unternehmen der größte Maschinenbauer innerhalb der international agierenden HEITEC Gruppe. Die Kompetenzen des Unternehmens liegen im Bereich Standardautomatisierung, Softwareentwicklung und der industriellen Röntgentechnik sowie im Roboterhandling und Anlagenbau. Diese Podcastfolge zeigt eindrucksvoll, wie die Digitalisierung die Serviceabteilungen bei Maschinenbauern verändert.

    12.04.2023

    OPC UA in der Praxis – Über die Anbindung von Alt- und Neuanlagen und den Kontext von Daten

    #94
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Stefan Hoppe
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    #94

    OPC UA in der Praxis – Über die Anbindung von Alt- und Neuanlagen und den Kontext von Daten

    Der Geschäftsführer der OPC Foundation – Stefan Hoppe – berichtet in dieser Folge wie OPC UA im Kontext IoT in der praktischen Anwendung. Ein rarer Einblick bei einem sonst so technischen Thema. Denn: OPC UA ist viel mehr als ein Protokoll! »Die Zukunft der Automobilproduktion liegt in der Steuerung, Optimierung und Profitabilität der standortübergreifenden Fertigung auf der Basis von sicheren Echtzeitdaten« – das erkannte die Renault Group schon vor einigen Jahren und forcierte aktiv die Integration von OPC UA-fähigen Komponenten und Anlagen. In dieser Podcastfolge erfahrt ihr anhand von 6 weiteren Projekten u.a. von Miele, Equinor und Rosendahl wie diese Betriebe OPC UA mit welchen Use Cases anwenden und umsetzen. Nicht nur ein Thema für die produzierenden Betriebe! „Die Anbindung von Alt- und Neuanlagen kostet heute richtig Arbeit“ Die Aufgaben für viele Betriebe ist die Anbindung von Alt- und Neuanlagen sowie Maschinen und Komponenten. Das kostet heute richtig viel Zeit und Arbeit. Stichwort: Brownfield. Die einen Maschinen sind aus 1970 – die anderen Maschinen gerade letztes Jahr im Betrieb neu beschafft. Viele der älteren Maschinen sind noch mit alten Siemens S5 Steuerungen oder sonstigen Steuerungen von Beckhoff, FANUC, Heidenhain, Allen-Bradley (Rockwell Automation) oder WAGO-Steuerungen ausgestattet. Heute ist für viele produzierende Betriebe häufig noch kein einheitlicher Zugriff auf Daten aus unterschiedlichen Steuerungstypen vorhanden! Daher arbeiten Betriebe daran die Daten durchgängig zur Verfügung zu stellen. Denn: Die Steuerungen oder sonstigen Datenquellen sollen im besten Fall nur einmal angefasst werden und dann durchgängig zur Verfügung gestellt werden. Meint in der Praxis: Nicht jede Maschine soll 30 Anwendungen und Schnittstellen haben. „Jedes Auto hat ja auch nicht einen eigenen neuen Tankstutzen.“ Hier braucht es Standard-Tools und eine standardisierte Konnektivität, denn nur so skaliert die Digitalisierung. Schnittstellen und Informationen sind heute oft nicht herstellerübergreifend identisch verfügbar! Auch die Informationsmodelle dahinter sind heute oft nicht branchenübergreifend konzipiert, so dass ein Anbieter nahtlos dieselbe Schnittstelle und dasselbe Informationsmodell nutzen kann. Die Antwort darauf? Im Podcast! „Daten ohne jeglichen Kontext sind ziemlich nutzlos“ OPC UA ist vereinfacht ausgedrückt die Modernisierung der Datenkommunikation nach dem neuesten Stand der Kenntnisse. Daten sind ohne Kontext nutzlos. Sensoren liefern Werte wie Vibration, Temperatur und zugehörige Zeitstempel. Menschen und Software können jedoch nicht wissen, ob die Daten auf eine Pumpe, einen Motor oder ein Ventil zuzuordnen sind. Vor allem, ob sich der Datenpunkt auf Kohlenwasserstoffe am Einlass oder im Auslassbereich bezieht. Ein Datenaustausch bei dem eine menschliche „Übersetzung“ dazwischengeschaltet werden muss. Entsprechend hohe Zeitaufwände bei Anpassungen oder der Integration von Geräten und Anlagen sind die Folge. Die Antwort darauf? Im Podcast! Doch wie können Daten denn durchgängig zur Verfügung gestellt werden? Wie geht standardisierte Konnektivität? Welche Rolle spielt OPC UA für das IIoT? Für welche Use Cases ist das relevant?

    30.03.2023

    Kundenzufriedenheit im Maschinenbau durch digitale Services und Geschäftsmodelle

    #93
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Martin Falsner
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    Sandra Oerter
    HESS GROUP Logo
    #93

    Kundenzufriedenheit im Maschinenbau durch digitale Services und Geschäftsmodelle

    Sandra Oerter (Kaufmännische Leitung / Commercial Head of Service, HESS GROUP) und Martin Falsner (Digitalisierung Service und After Sales, Kontron AIS) berichten von ihrer Zusammenarbeit und ihren Erfahrungswerten direkt aus der Praxis. Gemeinsam mit Kontron AIS hat die HESS GROUP eine cloudbasierte Service-Plattform mit integrierter Wissensdatenbank aufgesetzt, die den Kunden eine umfangreiche Übersicht über alle relevanten Daten der Betonstein- und Mischanlagen verschafft: von den Produktionsdaten über den dynamischen Wartungskalender bis hin zum digitalen Ersatzteilkatalog. So wird einer wichtigen Herausforderung begegnet: das Wissen aus den Köpfen der erfahrenen Mitarbeitenden greifbar zu machen, um einen strukturierten Know-how-Transfer zu ermöglichen. Anlernphasen können dadurch vereinfacht und Fluktuation effizient begegnet werden. Es wird über weitere interessante Mehrwerte gesprochen, die sich im Zuge dieser Digitalisierung ergeben haben – für den eigenen Service und Support sowie das Management (HESS GROUP) und für deren Endkunden. Unter anderem: OEE-Steigerung und Wissensdatenbank für Maschinennutzer sowie Digitalisierung im Service und After Sales für Maschinenhersteller. Für wen ist diese Podcastfolge besonders spannend? für Produktion / Maschinenbediener und Wartungspersonal für Management / Betriebsleitung und Geschäftsleitung für alle, die in der Fertigungskette / Wertschöpfungskette (Produktion von Endprodukten) beteiligt sind

    29.03.2023

    Von der Produktentwicklung zum digitalen Service-Management

    #92
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Roland Hänel
    grandcentrix Logo
    Ralph Jeschabek
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    #92

    Von der Produktentwicklung zum digitalen Service-Management

    Druckluft ist eine versteckte Energieform, die den wenigsten wirklich bewusst sein wird. Doch der moderne Alltag funktioniert nicht ohne sie: Brauer füllen mit Druckluft Getränke in Flaschen, Druckluft bringt Zahnarztinstrumente zum Laufen, setzt Schiffsmotoren in Bewegung und treibt die Maschinen an Förderbändern in Industriebetrieben an. Ein defekter Kompressor kann eine Fabrik lahmlegen, die Auswirkungen sind ähnlich wie die eines Stromausfalls. Daher ist es für Hersteller und Kunde wichtig, die Betriebszustände im Blick zu haben und frühzeitig handeln zu können. Die ALMiG Kompressoren GmbH ist einer der führenden Systemanbieter in der Drucklufttechnologie und bedient Kunden in der ganzen Welt. grandcentrix ist zum einen Entwicklungsdienstleister für eine breite Kompetenzspanne von Embedded-Hard-Softwareprojekten über Backends bis zu Apps und Frontends, und zum anderen auch Produktentwickler für die Konzernmutter. Das heißt: grandcentrix entwickelt IoT-Geräte und IT-Systeme, die man schließlich als fertige Produkte bei Vodafone kaufen kann. Eines von diesen Produkten – der Modbus Cloud Connect – wurde gemeinsam mit der Firma ALMiG entwickelt und wird in dieser Podcastfolge vorgestellt. Der Hersteller ALMiG nutzt für die IoT-Anbindung seiner Luftkompressoren nun Modbus Cloud Connect. Durch die Vernetzung der Kompressoren sind umfangreiche Anwendungen wie Statusüberwachungen und Asset Management oder die Visualisierung von Maschinen-Einsätzen und –Auslastungen möglich. ALMiG kann seinen Kunden ein neues, digitales Service-Management anbieten und erhöht damit die Zufriedenheit. Von dieser Zusammenarbeit berichten in Folge 92 des IoT Use Case Podcast Roland Hänel (CTO, grandcentrix) und Ralph Jeschabek (Head of Marketing, ALMiG) bei Ing. Madeleine Mickeleit.

    22.03.2023

    All About Automation (LIVE) | IoT-News auf der Messe und aktuelle Leuchtturmprojekte aus der Praxis

    #91
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Dennis Jansen
    autosen Logo
    Jörg Wolf
    A1 Digital Logo
    #91

    All About Automation (LIVE) | IoT-News auf der Messe und aktuelle Leuchtturmprojekte aus der Praxis

    Montagmorgen 11:00 Uhr in einer Brotfabrik: Plötzlich fällt die Verpackungsanlage aus. Der Grund: ein kleiner Bauteildefekt, der eine lange Stillstandzeit und hohe Reparaturkosten nach sich zieht. Das Ärgerliche: Eine geringe Investition in Digitalisierung und Vernetzung hätte gereicht, damit die Anlage den Betreiber über das Internet der Dinge vor dem Defekt hätte warnen können. Ein Beispiel-Use-Case, der von GHD Georg Hartmann Maschinenbau gemeinsam mit igus früh erkannt und durch ein Smart Condition Monitoring Projekt umgesetzt wurde. Es sind Praxisbeispiele wie dieses, die uns die Relevanz und das Potential des Themas IIoT vor Augen führen. Und genau das machen Madeleine Mickeleit, Christoph Müller und Jörg Wolf in dieser Live-Podcastfolge.  Zum Beispiel durch diesen Use Case von A1 Digital: Die Firma Hiller fertigt Dekantier-Zentrifugen und Komplettanlagen zur Fest-Flüssig-Trennung für die Lebensmittelindustrie und andere Branchen. Überall, wo Stoffe voneinander getrennt werden müssen, kommen ihre Zentrifugen ins Spiel. Eine derartige Zentrifuge hat ein Gewicht von 2 bis 6 Tonnen und dreht sich mit tausenden von Umdrehungen pro Minute. Als A1 Digital ins Spiel kam, hatte Hiller bereits eine IoT-Plattform implementiert, über die sie eigentlich in der Lage sein sollten, die für sich relevanten Daten wie Motordrehzahl, Stromverbräuche oder Vibrationen zu erfassen. Die Performance in der Realität sah jedoch anders aus und war für den Zentrifugenhersteller nicht zufriedenstellend. Deshalb machten sie den Schritt auf A1 Digital zu. Wie sie die Herausforderung bewältigten, an die Daten heranzukommen, und was Hiller mit den Daten geplant hatte – Stichwort: Kundenbindung, After-Sales, Predictive Maintenance – berichtet uns A1 Digital direkt aus der Praxis. autosen ist Experte rund um die Hardware und der Datenaufnahme mit seinen fast 21.000 verschiedenen Sensoren und dem IoT-Gateway io-key. “Es gibt für jeden Use Case den passenden Sensor”, so Müller von autosen.  Er berichtet beispielsweise von einem Use Case aus der Landwirtschaft bzw. Viehzucht: Pferde sind anfällig für Koliken. Daher gibt es Laserdistanzsensoren über den Futterstellen. Über diese wird erkannt, wie oft das Pferd frisst. Jedes mal, wenn das Pferd seinen Kopf reinsteckt, verändert sich die Distanz des Lasersensors. Man weiß genau, wann das Pferd mal nicht oder zu viel gefressen hat und ob diesbezüglich Handlungsbedarf besteht. Ein großer Mehrwert u. a. für das Wohlergehen der Tiere. Für den Einbau der Gerätschaft braucht es keinen Automatisierungstechniker. autosen erklärt im Podcast, wie schnell und einfach man damit loslegen kann.  Viele weitere spannende Praxisbeispiele und Leuchtturmprojekte gibt’s in Folge 91 des IoT Use Case Podcast.

    15.03.2023

    Energieeffizientere Gebäude durch IoT-Datenanalyse

    #90
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Malte Schulenburg
    Microsoft Logo
    Dr. Roland Werner
    Techem Gruppe Logo
    #90

    Energieeffizientere Gebäude durch IoT-Datenanalyse

    Techem ist einer der führenden Energiedienstleister rund um Immobilien. In fast jeder dritten deutschen Mietwohnung findet man die intelligente Messtechnik. Doch nicht nur hierzulande: Insgesamt ist Techem mit über 50 Millionen Endgeräten in 19 Ländern “draußen im Feld” unterwegs. Seit vielen Jahren ist die Massenverarbeitung beim Energiedienstleister Tagesgeschäft. Doch wie erfasst er diese Massen an Daten? Energie wird erzeugt, verteilt und dann verbraucht. Der Weg der Energie führt uns zu einigen Fragen dieses Podcast: Erzeugung: Wie kann sie zum Verbrauch gematcht werden? Netzverteilung: Wie kann ich Power Grids optimieren? Wie kann ich ein System mit verschiedensten Konnektoren und Schnittstellen der Assets so monitoren, dass ich Anomalien frühzeitig erkenne, sodass unter der Predictive Maintenance Eingriffe vorgenommen werden können? Wie können die Downtimes in den Netzen reduziert werden? Verbrauch: Wie funktionieren Energiemanagement-Lösungen für Endkunden (z.B. via Dashboards)? Im Podcast wird der konkrete Use Case angeschaut, den Microsoft gemeinsam mit Techem umgesetzt hat: Die IoT-Daten werden aus den Messgeräten herausgelesen und mithilfe des Azure IoT Hub als Stream an den Azure Data Explorer übermittelt. Dieser ist eine vollständig verwaltete Big-Data-Analyse-Plattform. Er ermöglicht das Analysieren großer Datenmengen nahezu in Echtzeit. Immer, wenn das Gerät die Daten herausschickt, können sie sofort verarbeitet werden. Das heißt, man hat keine zeitlichen Verzögerungen oder Latenzen. Mehr dazu und viele spannende Insights zum Projekt von Techem und dem ausgewählten Partner Microsoft gibt’s in Folge 90 des IoT Use Case Podcast. Am Mikrofon zu Gast: Malte Schulenburg (Senior Client Executive, Microsoft) und Dr. Roland Werner (Head of IT, Techem).

    08.03.2023

    Familienunternehmen managt Produktionsprozesse via Microsoft Azure IoT

    #89
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Damir Dobric
    ACP Digital Logo
    Stefan Endorff
    FRÄNKISCHE Industrial Pipes Logo
    #89

    Familienunternehmen managt Produktionsprozesse via Microsoft Azure IoT

    Die daenet GmbH gehört wie ACP Digital zur ACP Gruppe und besteht aus ca. 160 Mitarbeitenden, die sich ausschließlich den Themen Digitalisierung und digitalen Technologien widmen. Sie entwickeln Lösungen in Richtung Emerging Technologies. In enger Zusammenarbeit mit Microsoft arbeitet daenet an neuesten Technologien, die auf dem Weg sind, sich am Markt zu etablieren. Anschließend helfen sie ihren (und auch Microsofts) Kunden, diese Technologien erfolgreich in die Produkte umzusetzen. So auch bei dem Projekt mit FRÄNKISCHE Rohrwerke um das es in dieser Podcastfolge geht. Das Geschäft von FRÄNKISCHE dreht sich um die Entwicklung und Produktion unterschiedlichster Rohre, Zubehörteile und Systemkomponenten aus Kunststoff und Metall. Die Kunden kommen aus den Bereichen Hoch- und Tiefbau, Automotive und Industrie. Der Wunsch nach direktem Zugriff auf Telemetriedaten spielt bei ihnen eine immer größer werdende Rolle. Jede einzelne produzierte Komponente soll exakt nachverfolgt werden. In dieser Folge erfahrt ihr, wie bei FRÄNKISCHE eine moderne IoT-Plattform für die Planung, Überwachung und die Erfassung von Produktionsprozessen aufgebaut wurde. Es berichten: Stefan Endorff (Teamleiter Digital Transformation Office bei Fränkische Industrial Pipes) und Damir Dobric (CEO and Lead Software Architect bei ACP Digital – daenet GmbH).

    01.03.2023

    Vorausschauende Wartung und Zustandsüberwachung für Waschanlagen

    #88
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Richard Habering
    igus SE & Co. KG Logo
    Mike Feinen
    Société Nationale des Chemins de Fer Luxembourgeois Logo
    #88

    Vorausschauende Wartung und Zustandsüberwachung für Waschanlagen

    Die Zugwaschanlage der staatlichen Eisenbahngesellschaft Luxemburgs (Abkürzung franz. CFL) reinigt täglich Züge des Nah- und Fernverkehrs in ihrer 200 Meter langen Waschhalle. Dabei kommen sogenannte Energieketten zum Einsatz, damit die Waschwagen auf beiden Seiten eines Zuges verfahren können. Diese Energieketten führen alle Schläuche und Leitungen für Energie, Druckluft, Wasser und Reinigungsmittel sicher hin und her. Störungen und Ausfälle dieser Ketten sind extrem kostspielig und führen zu Unterbrechungen im Betriebsablauf oder sogar zu Ausfällen der Anlage. Zugfahrten müssen verschoben werden oder fallen aus. In dieser Podcastfolge wird darüber gesprochen, wie bei CFL nun eine Lösung Anwendung findet, die diese Herausforderung meistert. Heute kommen Energieketten von igus zusammen mit intelligenter Sensorik zum Einsatz, die den Zustand der Anlage überwachen und diese vorausschauend warten. Wie werden diese Ausfälle genau verhindert? Welche Bauteile waren schuld für den Ausfall? Wie und mit welchen Tools wurde das ganze Projekt angegangen? Und wie läuft es aktuell? In Folge 88 des IoT Use Case Podcasts gibt es diese Antworten direkt vom CFL-Wartungsleiter Mike Feinen. Er erzählt, wie das Team ein Modernisierungsprogramm eingeleitet und zusammen mit ihrem gewählten Partner igus – hier vertreten durch Richard Habering, Head of Business Unit igus® smart plastics – umgesetzt haben. Smarte Lösungen zur Zustandsüberwachung und vorausschauenden Wartung – Produktlaufzeiten verlängern & Instandhaltungskosten – eine leistungsfähigere und umweltfreundlichere Waschanlage für Züge.

    22.02.2023

    Smart Factory bei ZEISS - Integrationsplattform schlägt Brücke zwischen IT und OT

    #87
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Rica Holzmann
    soffico GmbH Logo
    Jochen Scheuerer
    Carl Zeiss AG Logo
    #87

    Smart Factory bei ZEISS - Integrationsplattform schlägt Brücke zwischen IT und OT

    Orchestra wird bei ZEISS im Wesentlichen zur umfassenden Datentransformation und -integration eingesetzt, um die Brücke zwischen IT und OT zu schlagen. Orchestra agiert dabei in der Architektur über alle Ebenen hinweg als Integrationsplattform, über die alle Methoden für die Datenkommunikation bereitgestellt und durchgeführt werden. ZEISS ist damit in der Lage, ständig neue Applikationen sowie Maschinen und Anlagen anbinden oder ablösen zu können. In Folge 87 des IoT Use Case Podcast erklärt der Head of Connected Smart Factory bei der ZEISS Group, Jochen Scheuerer, welchen Ansatz er für die Werke der Geschäftseinheiten gewählt hat und wie sie gemeinsam mit ihrem Partner soffico eine sogenannte „Datendrehscheibe“ mit verschiedensten Vorlagen und Templates aufgebaut haben. Diese Datendrehscheibe ist für unterschiedlichste Use Cases zur Datenanbindung und zur Integration nutzbar – ohne jedes Mal “das Rad neu erfinden” zu müssen. Stellvertretend für soffico ist Rica Holzmann (Teamleiterin International Partner Management & Sales) mit von der Partie. Es wird außerdem in eine Diskussion eingetaucht, wie auch andere produzierende Betriebe das Thema angehen können – mit echten Best Practices und Erfahrungswerten direkt aus der Praxis. Hier ist das passende Whitepaper zum Use Case dieses Podcasts – Jetzt herunterladen!

    15.02.2023

    Datenbasierte Dienstleistungen helfen Industrie-Versicherungen und Maschinenbau

    #86
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Florian Breker
    Aerzen Digital Systems GmbH Logo
    Carl Robert Brand
    VGH Versicherungen Logo
    #86

    Datenbasierte Dienstleistungen helfen Industrie-Versicherungen und Maschinenbau

    Alle zehn Minuten tritt in Deutschland ein versicherter Maschinenschaden ein. Egal ob unvorhergesehene Betriebsschäden durch Bedienungs- oder Materialfehler, Kurzschlüsse und Überspannung oder Schäden durch Frost und Eis: Fakt ist, bei einem Ausfall drohen hohe Verluste, die im schlimmsten Fall auch das Aus des Unternehmens bedeuten können. Wer in seinem täglichen Geschäftsbetrieb auf das einwandfreie Funktionieren seiner Maschinen und Anlagen angewiesen ist, sollte sich daher immer mit einer Versicherung absichern. So können Schäden durch Reparatur, die Ersatzbeschaffung oder im Totalschaden der Zeitwert abgedeckt werden. Des Weiteren werden zunehmend Live-Daten der Maschinen- und Anlagen genutzt, um Gefahrensituationen im Vorfeld zu erkennen, lückenlos zu überwachen und somit zum Beispiel rechtzeitig nötige Wartungsarbeiten zu veranlassen – und das bevor es zum Schaden kommt! Diese Daten jetzt nun auch mit dem Versicherer zu teilen, bringt einige Vorteile mit sich. Wie sieht das Konzept in der Industrie hier aus? Gibt es so etwas wie Rabatte, Bonusmeilen oder bessere Prämien durch Risikoreduzierung? Wir klären diese und weitere Fragen in der heutigen Folge des IoT Use Case Podcast mit Madeleine Mickeleit. Aerzen Digital Systems ist die digitale Einheit des AERZEN Konzerns und Tochter der Aerzener Maschinenfabrik GmbH. Als Impulsgeber des Unternehmens ist Florian Breker (Business Consultant IoT & Data Science, AERZEN Digital Systems) zu Gast. Er hat Carl Brand, Schadenregulierer bei VGH Versicherungen, mitgebracht. Die beiden erklären unter anderem, welche neuen Technologietrends sich zeigen und welche Mehrwerte die datengetriebenen Services und Dienstleistungen für die verschiedensten Interessengruppen mit sich bringen.

    07.02.2023

    Materialflusssimulation: Im Produktionsumfeld faktenbasiert entscheiden

    #85
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Jens Hetzler
    ITK Engineering GmbH Logo
    #85

    Materialflusssimulation: Im Produktionsumfeld faktenbasiert entscheiden

    Jens Hetzler (Expert Engineer Factory Simulation) erzählt stellvertretend für den Entwicklungsdienstleister ITK Engineering, welche Use Cases sie aus dem Bereich Produktion und Logistik mitbringen und wie Fragestellungen, wie die oben genannten, zu wiederkehrenden Simulationsprodukten entwickelt werden. Use Case 1: Harmonisierung der IT-Landschaft Use Case 2: Prüfstände Use Case 3: Fabrik- und Materialfluss-Simulation Es geht zum Beispiel um Entscheidungen im Produktionsumfeld, die bewusst und basierend auf nachvollziehbaren Daten und Fakten getroffen werden. Indem die gesamte Wertschöpfungskette als digitaler Zwillinge abgebildet wird, werden auch die sogenannten Bottlenecks identifiziert. Als Bottlenecks (dt. Engpässe) werden Prozesse oder Ressourcen bezeichnet, die Kapazitätsgrenzen für das Gesamtsystem darstellen. ITK Engineering ist 100%-ige Boschtochter und betreut Kunden aus unterschiedlichsten Segmenten. Viele Kunden sind produzierende Betriebe, wie beispielsweise @TRUMPF als Werkzeugmaschinenhersteller. ITK fungiert als eine Art ja All-in-One-Entwicklungsdienstleister und verfolgt den »White-Box-Gedanken«. Das heißt, wenn bspw. Quellcodes entwickelt werden, gehört die Lösung ganzheitlich dem Kunden.

    01.02.2023

    Automotive: Instandhaltung und Zustandsüberwachung

    #84
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Tilo Haug
    ifm-Unternehmensgruppe Logo
    Sebastian Schlicht
    Magna Logo
    #84

    Automotive: Instandhaltung und Zustandsüberwachung

    Sebastian Schlicht, Leiter der Automatisierung bei Magna International, berichtet in dieser Podcastfolge aus dem Standort Meerane, nähe Zwickau in Westsachsen. Dort werden in erster Linie Außenverkleidungen, Stoßfänger, Schwellerverkleidungen, aber auch Unterstützungsteile, die im Stoßfänger verbaut werden, gefertigt – vom Spritzguss, über die Lackierung, bis hin zur Endmontage »Just in Sequence« direkt ans Band. Ziel im Rahmen der Digitalisierung bei Magna International ist es, die Produktionsprozesse so transparent wie möglich zu gestalten, dadurch den Mittelverbrauch genaustens zu kennen, Abläufe effizienter gestalten können und so Ressourcen zu sparen. In dieser Folge geht es beispielweise um die Schwingungsanalyse einer Lackieranlage. Lösungsgeber ist ifm electronic – hier vertreten durch Tilo Haug, Senior Manager Automotive. ifm ist Entwickler, Produzent und Vertreiber von Sensoren, Steuerungen, Software und Systeme für die industrielle Automatisierung und Digitalisierung. Mit der Lösung ifm moneo, einem digitalen Werkzeugkasten in Form einer IIoT-Plattform aus Basissoftware und Applikationen, liefert ifm ein offenes, herstellerunabhängiges System. Es liest die in den Produktionsanlagen generierten Sensordaten auf einfache Weise aus und verarbeitet diese.  Wie ifm moneo genau funktioniert, warum Magna International auf die ifm-Lösung setzt, wie diese aufgebaut ist und welche produktiven Ergebnisse der Einsatz mit sich gebracht hat, gibt’s in Podcastfolge 84 des IoT Use Case Podcast zu hören.

    25.01.2023

    Zoom ins WAGO-Werk – Partner-Ökosystem ermöglicht prädiktive Wartung einer Materialverteilungsanlage

    #83
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Jürgen Pfeifer
    WAGO GmbH & Co. KG Logo
    Jan Jenke
    WAGO GmbH & Co. KG Logo
    #83

    Zoom ins WAGO-Werk – Partner-Ökosystem ermöglicht prädiktive Wartung einer Materialverteilungsanlage

    Kunststoffe begegnen uns überall im Leben. Wie ihre Herstellung genau erfolgt, wissen die wenigsten. Diese läuft im sogenannten Kunststoff-Spritzguss-Verfahren ab. Hierbei wird aufgeschmolzener Kunststoff in einen formgebenden Hohlraum eines Werkzeugs eingebracht, unter Druck verdichtet und anschließend als Formteil ausgeworfen. In dieser Podcastfolge geht es um eine Materialverteilungsanlage bei WAGO, bei der dieser Prozess mittels IoT optimiert wurde und die Filter zum idealen Zeitpunkt gewartet werden – Fehlerfälle werden erkannt, Ausschuss reduziert und ungeplante Stillstände vermieden. Denn: Im Herstellungsverfahren selbst und im vor- und nachgelagerten Prozess kommt es dabei oft zu Fehlern in der Anlage, die zu Stillständen führen und gleichzeitig zu einem enorm großen Potential in Wartungs- und Reinigungsprozessen. Um das einmal genauer zu verstehen, begeben wir uns in Folge 83 in ein Werk der Firma WAGO – die im Werk Komponenten für die elektrische Verbindungstechnik sowie elektronische Bauteile für die Automatisierungstechnik fertigen – und schauen uns an, welche Use Cases es hier gibt, und welchen Mehrwert die Daten liefern. Dafür sind zwei Experten mit dabei, die die Use Cases genaustens kennen und auch das zugehörige Ökosystem aufgebaut haben, um Lösungen auf die Straße zu bringen– Jan Jenke (Produktmanager / Projektmanager Analytics) und Jürgen Pfeifer (IoT & Cloud Partnermanager).

    14.12.2022

    So ist die Fertigung bei Würth Elektronik vernetzt – MES als IIoT-Vorstufe

    #82
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Klaus Faller
    Würth Elektronik GmbH & Co. KG Logo
    Robin Schubert
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    Frank Tannhäuser
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    #82

    So ist die Fertigung bei Würth Elektronik vernetzt – MES als IIoT-Vorstufe

    Das MES liefert die Daten und verteilt sie, sodass die Produktion optimal geplant und fortlaufend optimiert werden kann. Da das Thema »MES« viele Produzierende Betriebe betrifft, ist die Folge 82 des IoT Use Case Podcasts eine Spezialfolge nur zu diesem Thema. Die Firma »Würth Elektronik« spricht über ihre Use Cases, Herausforderungen und die Vision in Richtung IoT, gemeinsam mit ihrem Partner »Kontron AIS«. Stellvertretend sind dafür Klaus Faller (Würth Elektronik) sowie Robin Schubert und Frank Tannhäuser (Kontron AIS) bei Madeleine Mickeleit zu Gast. Als Europas führender Leiterplattenhersteller bedient Würth Elektronik die Anforderungen seiner Kunden von der ersten Designidee über die Produktion von Prototypen im Online-Shop bis hin zur Fertigung mittlerer und größerer Serien. Kontron AIS ist Würths Partner auf dem Gebiet der Automatisierungstechnik. Als System- und Softwareunternehmen bietet Kontron Lösungen in der Fabrik- und Fertigungsautomatisierung sowie Anlagenintegration und -steuerung. Der Leiterplattenhersteller erstellt seinen Digitaler Zwilling der Leiterplatte durch das MES von Kontron AIS – mit Konnektivität der Bestands- und Neuanlagen plus Standardisierung der Anlagenintegration.

    05.12.2022

    Digitaler Zwilling Volkswagen Sachsen GmbH: Einheitliche Datenmodelle schaffen Transparenz & Energiemonitoring

    #80
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Dr. Christian Mosch
    Industrial Digital Twin Association e. V. (IDTA) Logo
    Dr. Dirk Thieme
    Volkswagen Sachsen GmbH Logo
    #80

    Digitaler Zwilling Volkswagen Sachsen GmbH: Einheitliche Datenmodelle schaffen Transparenz & Energiemonitoring

    Diese Special-Folge LIVE von der SPS in Nürnberg dreht sich um den Digitalen Zwilling als Schlüsseltechnologie der Industrie 4.0. Der Digitale Zwilling verbindet physische Industrieprodukte mit der digitalen Welt. Für die erfolgreiche praktische Umsetzung und die internationale Verbreitung dieser Kerntechnologie ist ein gemeinsames Verständnis aller Beteiligten in Industrie, Verbänden und Forschung notwendig. Dieser Aufgabe hat sich die IDTA angenommen. Fertigungslandschaften – so auch bei Volkswagen Sachsen GmbH – sind geprägt von Neu- und Bestandsanlagen mit unterschiedlichstem Vernetzungsgrad. Um eine energiebedarfsgerechte Optimierung für das gesamte Werk durchzuführen, sind Daten aus vielen Anlagen und bisher die Umsetzung mehrerer Use Cases notwendig. Um Engineering-Aufwände zu sparen, braucht es ein Datenfundament mit gleichen Informationsmodellen für alle Geräte – Energieeffizienz durch Standards! Mit dem so genannten Asset Administration Shell (dt. Verwaltungsschale) eröffnet die IDTA als Nutzerorganisation diese Technologie nun für jedes Unternehmen. Die Verwaltungsschale ermöglicht die Digitalisierung der energiebedarfsgerechten Produktion im Green- und Brownfield. Sie ist Informationsgrundlage für Digitale Zwillinge und kann im Rahmen der Energiebedarfsmessung Kosten im Shopfloor hinsichtlich Planung, Inbetriebnahme und Betrieb senken. Doch was genau ist diese sogenannte Verwaltungsschale, wie funktioniert sie und welche Mehrwerte stiftet sie noch? Das erklären Dr. Christian Mosch (Geschäftsführer, IDTA) und Dr. Dirk Thieme (Head of New Mobility and Innovations, Volkswagen Sachsen GmbH) in Folge 80 des IoT Use Case Podcasts.

    23.11.2022

    Operational Excellence durch Echtzeit-Dashboard

    #81
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Matthias Lunz
    Peakboard Logo
    Mario Pichler
    Pankl Racing Systems AG Logo
    #81

    Operational Excellence durch Echtzeit-Dashboard

    Die Herausforderung: Die Fertigung mit Maschinen zur Zerspanung oder Wärmebehandlung ist über die Jahre von circa 15.000 Motorradgetrieben auf 160.000 pro Jahr gewachsen. Das entspricht zwei Millionen Einzelteilen bei gleichbleibender Anzahl an Fertigungsleitern und Fertigungsleiterinnen. Man kann sich bereits denken, wohin die Reise geht. Alles was heute manuell läuft, wird umgeschichtet. Keine ausgedruckten Listen und Flipcharts mehr für die Schichtleitung, in die Mitarbeitende im Zwei-Stunden-Takt per Hand den Produktionsfortschritt eintragen müssen und auch keine reaktiven Soll-Ist-Planungen mehr machen; alles wird in digitale Prozesse gegossen, denn auf dem Shopfloor zählt jede Minute. Wie die Branche selbst, ist auch der zugehörige IoT-Lösungsgeber schnell unterwegs. Die Firma »Peakboard« aus Baden-Württemberg ist Experte für solche All-in-One-Lösungen und berichtet gemeinsam mit seinem Kunden »Pankl Racing Systems« über das Projekt.

    23.11.2022

    Nachhaltigkeit als Markttreiber: IoT für »ESG« (Environmental, Social, Governance) |  Software AG

    #79
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Bernd Gross
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    #79

    Nachhaltigkeit als Markttreiber: IoT für »ESG« (Environmental, Social, Governance) |  Software AG

    Die Software AG verbindet Menschen und Technologien für eine intelligentere Zukunft. Das Ziel der Software AG ist es, bei der Suche nach technischen Lösungen und bei drängenden sozialen und ökologischen Herausforderungen eine führende Rolle zu übernehmen und ihre Kunden und Partner bei ihren Bemühungen in Hinblick auf Nachhaltigkeit und ESG-Ziele (Environment, Social, Governance) zu unterstützen. Dafür bekennt sich die Software AG u.a. seit März 2022 zur Corporate-Responsibility-Initiative UN Global Compact und deren Prinzipien in den Bereichen Menschenrechte, Arbeit, Umwelt und Korruptionsbekämpfung. Weltweit hat die Software AG ein Netzwerk mit renommierten Universitäten und Forschungsinstituten, Unternehmen, staatlichen Institutionen und Kunden aufgebaut, mit denen neue Technologien erforscht werden – und von denen unser Planet profitieren kann. Wie der Beitrag der Software AG zu nachhaltigen IT-Lösungen genau aussieht und welche ökologischen und sozialen Werte zum wirtschaftlichen Erfolg der Software AG beitragen, stellt uns der CTO der Software AG und gleichzeitig auch CEO von Cumulocity Bernd Gross mit persönlicher Überzeugung im Podcast vor. Wir lernen von Praxiserfahrungen aus der Welt der wirklich vernetzten Unternehmen, wie: 1. Nordex – Use Case zum Windturbinen-Management 2. SMC 3. Electric Racing Academy ERA Weil der Business Case dieser Kunden stimmt und ihnen kulturelle Vielfalt und die Menschen dahinter am Herzen liegen, wächst auch unser heutiger börsennotierter IoT-Partner, die Software AG, immer weiter. Wie IoT und die Digitalisierung Nachhaltigkeitsziele voranbringen können – das beantworten wir in der 79. Folge des IoT Use Case Podcasts direkt aus der Praxis.

    02.11.2022

    Die Chance der Elektroindustrie – IoT-Geräte erfassen, verarbeiten und analysieren Daten mit Use Cases aus dem Schaltschrank | in.hub & Turck

    #78
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Christian Groß
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    Sai Seidel-Sridhaven
    Turck Logo
    #78

    Die Chance der Elektroindustrie – IoT-Geräte erfassen, verarbeiten und analysieren Daten mit Use Cases aus dem Schaltschrank | in.hub & Turck

    Es ist Dienstagmittag, 12:30 Uhr – wegen des Ausfalls einer Anlage steht die gesamte Produktion seit 1,5 Stunden still … Der Auslöser: Die Temperatur einer kritischen Komponente im Schaltschrank ist massiv angestiegen. Woher kommt der Fehler? Geht es meinen Komponenten gut? Die Ursachen für Maschinenstillstände liegen mitunter im „Stress“, der auf Komponenten im Schaltschrank ausgeübt wird. Eine Ursache ist hier der Wandel von der zentralen zur dezentralen Automatisierung – für die Automatisierungswelt bedeutet das eine große Herausforderung und gleichzeitig eine große Chance. In Folge 78 des IoT Use Case Podcasts geht es um den Schaltschrankwächter der Firma Turck. Turck, früher im reinen Hardwaregeschäft zuhause, spricht hier über eines ihres Add-Ons zum bisherigen Kerngeschäft. Mit intelligenten Schnittstellen zu den Interfaces, zu den SPSen, die in einem Schaltschrank verbaut sind, überwachen sie nun für ihre Kunden Daten wie Temperaturschwankungen, Türzustände, Strom oder Wasserkondensat-Ablagerungen, die zu Kurzschlüssen führen können. Durch das Erfassen, Verarbeiten und Analysieren von Daten mit IoT-Geräten werden nicht nur ungeplante Maschinenstillstände in der Produktion verhindert und Energieeffizienzen gehoben – für Anbieter und Automatisierer wie Turck ergeben sich daraus neue Geschäftsmodelle. Der Schlüssel liegt darin, die bisherige Expertise – beispielsweise Sensorwissen – mit starken Partnern und der IoT-Technologie zu füttern. Einer dieser Partner ist der Experte für Zustandsüberwachung: in.hub. in.hub überwacht Komponenten im Schaltschrank durch ihre Condition Monitoring Plattform, im IoT-Betriebssystem auf Linux-Basis, und sind damit Enabler der Automatisierungswelt. Immer mehr zu beobachten: OT wandert in Richtung IT. Schaltschränke müssen eine höhere Schutzfunktion erfüllen, das geht bis hin zur Cyber Security, um nicht-manipulierbare Autorisierungen zu schaffen. Wichtiges Stichwort an dieser Stelle: KRITIS.

    26.10.2022

    Was ist Real-Time Stream Processing und wie kann es Ihrem Geschäft helfen? PaaS (Platform-as-a-Service) auf Python-Basis mit Quix

    #77
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Clara Hennecke
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    #77

    Was ist Real-Time Stream Processing und wie kann es Ihrem Geschäft helfen? PaaS (Platform-as-a-Service) auf Python-Basis mit Quix

    Was ist Event-Streaming und wie können Unternehmen davon profitieren? Wie hilft es Entwicklern wie Data Engineers der IT Operations oder Mechanical Engineers? Welche Rolle spielt Kafka*? Und was hat Kubernetes, das von Google entwickelte Open-Source-System zur Verwaltung von Container–Anwendungen, damit zu tun? Zu Gast in dieser Folge des IoT Use Case Podcast ist Clara Hennecke (Streaming Advocate, Quix), die genau diese Fragen beantwortet. Quix hilft Kunden aus unterschiedlichsten Industriebranchen mit einem Tool, das Entwicklern die Möglichkeit gibt, auch ohne IoT-Vorkenntnisse Echtzeit-Daten aus unterschiedlichster Infrastruktur zu laden, Daten zu transformieren und dabei, Daten in unterschiedlichsten Systemen bereitzustellen. Die Quix-Lösung setzt auf Python und bietet nicht nur die Technologie selbst an, sondern lässt gesamte Workflows von selbst managen. In drei Use Cases tauchen wir in dieser Folge genauer ein: 1. Intelligentes Stethoskop von eMan aus dem Bereich der Medizin 2. Mobility IoT im Rennsport 3. Komponentengeschäft eines britischen Unternehmens für CNC-Fräsmaschinen. *Mehr über Kafka in dieser Folge!

    22.09.2022

    Mehr Akzeptanz für Windenergie: Minimale Lichtverschmutzung bei maximaler Sicherheit im Luftverkehr

    #75
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Christian Hammer
    Lanthan Safe Sky Logo
    Marcus Neudecker
    Telefónica Logo
    #75

    Mehr Akzeptanz für Windenergie: Minimale Lichtverschmutzung bei maximaler Sicherheit im Luftverkehr

    In dieser Folge geht es um ein System, das die Akzeptanz von Windenergie steigern kann. Windräder sind heutzutage vielen ein Dorn im Auge – sie leuchten fast die ganze Nacht, was nicht nur auf Kosten von Umwelt und Energie geht, sondern auch Anwohnern den Schlaf kostet. Folge 75 dreht sich um das einzig bisher zugelassene System, das mithilfe eines Transpondersytems automatisch erkennt, wenn sich ein Flugzeug nähert, und nur dann die Lichter anschaltet, um Kollisionen im Luftraum zu vermeiden. Die Podcastgäste dieser Folge sind Telefónica Germany und Lanthan Safe Sky – vertreten durch Marcus Neudecker (Senior Business Development Manager IoT, Telefónica) und Christian Hammer (Chief Operations Officer, Lanthan).

    15.09.2022

    Warum Apache Kafka® und für welche IIoT Use Cases? – Confluent Cloud, Kafka und Eventstreaming einfach erklärt

    #74
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Kai Waehner
    Confluent Logo
    #74

    Warum Apache Kafka® und für welche IIoT Use Cases? – Confluent Cloud, Kafka und Eventstreaming einfach erklärt

    Confluent ist der IoT-Techpartner der heutigen Folge und hat den Standard Apache Kafka® mitentwickelt. Der Standard wird bereits von 100.000 Organisationen weltweit eingesetzt, um in Echtzeit große Datenmengen zu betreiben. „Fluent“ heißt „flüssig“ und so liegt das Ziel auf der Hand: Effizienter Datenfluss – die Daten sollen fließen und nicht in Datalakes geschoben werden! Wir sprechen über diese Datendrehscheibe, einen Werkzeugbaukasten, mit dem ich offen in alle Systeme Datenströme flexibel konsumieren und verarbeiten kann. Data engineering kann auch einfach sein: In diesem Podcast erklärt Field CTO bei Confluent, Kai Waehner, im Detail aus der Praxis, wie Datenmengen gefiltert aufgenommen, verarbeitet und weiterverwendet werden. Außerdem angesprochen werden unter anderem folgende Themen: – Echtzeit-Daten-Handling – Der Business Impact hinter Data in Motion – Data Streaming beim Kunden BMW – Brownfields bei Kunden – Funktionen der „Datendrehscheibe“ – Kopplung von Systemdaten mit IT-Daten (SAP) – Datenanbindung an die Datendrehscheibe

    15.09.2022

    Routenoptimierung & Flottenmanagement: Telekom und DeDeNet bewegen die Zukunft

    #76
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Martin Craul
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    Andreas Tanzer
    Deutsche Telekom IoT GmbH Logo
    #76

    Routenoptimierung & Flottenmanagement: Telekom und DeDeNet bewegen die Zukunft

    Dreckige Wäsche und Textilien abholen, saubere wieder hinbringen – Reinigung ist das Kerngeschäft der Traditionsfirma Bardusch. Bereits seit über hundertfünfzig Jahren hantiert das Unternehmen mit Schutz-, Berufs- und Spezialkleidung oder mit Textilien für Krankenhäuser oder Labore. Mit dem Reinigen allein ist es jedoch nicht getan: Die Wäsche muss anschließend am richtigen Ort wieder ankommen, und zwar genau dann, wenn sie gebraucht wird. Das ist eine ständige Herausforderung für das Textilunternehmen, die den Mitarbeitenden viel abverlangt. Um dieser zu begegnen, hat sich Bardusch mit der Firma DeDeNet Unterstützung auf den Weg geholt. DeDeNet ist langjähriger Partner der Deutschen Telekom und unterstützt Unternehmen bei der Digitalisierung von Geschäftsprozessen. Speziell geht es um papierloses, digitales Arbeiten zur Optimierung betrieblicher Workflows, wobei DeDeNet branchenunabhängige, mobile Softwarelösungen für Kunden mit mobilen Mitarbeitenden anbietet. Gemeinsam mit der Deutschen Telekom IoT haben sie für Bardusch eine Lösung entwickelt, mit der die Touren smart geplant und umgesetzt werden können. Die Prozesse, die es zu optimieren gilt, sind äußerst kleinteilig, es muss viel beachtet werden. Martin Craul und Andreas Tanzer (Expert Sales IoT, Deutsche Telekom IoT) sprechen in dieser Folge über die Herausforderungen dieser „Mikromobilität“ und mit welchen Technologien sie diese gelöst haben. Einige Ergebnisse, die im Podcast genannt werden: Die Zahl der Leerfahrten ist drastisch gesunken, Fahrzeuge sind besser verfügbar, Spritverbräuche wurden reduziert, Aufträge werden schneller und fehlerfreier abgearbeitet, und das Wichtigste: der Bardusch-Mitarbeitende kann kompetent vor seinem Kunden auftreten und ihn mit digitalen Services bestmöglich beraten. Podcast-Gastgeber dieser Folge ist diesmal IoT Use Case Mitgründer Fabian Mattheis.

    15.09.2022

    Digitale Transformation in der Supply Chain – Mit SAP und omlox zu Open Source und technologieunabhängigen Lösungen

    #73
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Roland Avar
    SICK AG Logo
    #73

    Digitale Transformation in der Supply Chain – Mit SAP und omlox zu Open Source und technologieunabhängigen Lösungen

    Technologie ist das eine – der Business Case etwas anderes. Logistik Manager, Warehouse Experten und Maintanance Manager wollen ihre Suchaufwände verringern (Visibility), die Prozesstransparenz schaffen (OEE) und nicht-produktive Zeiten reduzieren (Notify) – und das sowohl in der Greenfield Logistik Planung als auch in der Umsetzung im Brownfield bestehender Infrastrukturen. Beim Einsatz der Technologien wie RTLS, omlox, UBB, RFID oder SAP-Integration kann der Logistik-Experte Roland Avar, Head of Product Management bei SICK, helfen. Er ist Spezialist auf dem Gebiet von RTLS (Real-Time-Locating-Systemen) und zeigt anhand von Anwendungsfällen aus der Praxis, wie durch die Digitalisierung der Intralogistik wesentliche Kosteneinsparungen eines Unternehmens realisiert werden können. In Folge Nummer 73 erklärt er IIoT Business Cases an Beispielen aus der Praxis: die Verfolgung von Ladungsträgern und Paletten die Unterstützung der FIFO-Lagerplatznutzung die nahtlose Verfolgung von Gabelstaplern im Innen- und Außenbereich Übrigens: SICK ist offen für IoT-Partnerschaften (Beispiel: Systemintegratoren), um gemeinsam Kunden in den Projekten zu helfen. Wie wichtig ist Echtzeit-Lokalisierung in Hinblick auf Geschäftsprozessen und wie können auch Lieferketten dadurch optimiert werden? Jetzt die Podcastfolge anhören und genau das erfahren!

    27.07.2022

    Das Amazon für Zerspanungswerkzeuge liefert Werkzeuge aus der IoT-Cloud 24/7

    #72
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Tobias Baur
    CERATIZIT Logo
    Marcus Götting
    Materna Logo
    #72

    Das Amazon für Zerspanungswerkzeuge liefert Werkzeuge aus der IoT-Cloud 24/7

    Automaten, die uns auf Knopfdruck Produkte liefern, kennen wir. In dieser Podcastfolge gibt’s allerdings kein Snickers, sondern hochwertige Werkzeuge wie Bohrer und Schneidplatten. Wie dieser spezielle Werkzeugautomat funktioniert und wie das richtige Werkzeug zur richtigen Zeit geliefert wird, ist das Kernthema von Folge 72. Als Experten mit dabei sind Marcus Götting und Tobias Baur, die gemeinsam mit Ing. Madeleine Mickeleit erklären, wie die IoT-fähigen Automaten von CERATIZIT optimale Verfügbarkeit, Materialbefüllung und Remote Support ermöglichen. Der Fokus des Projekts: Der Werkzeugexperte geht mit seinem IT-Dienstleister Materna Information & Communications SE den nächsten Technologieschritt in ihrer Automatenanbindung und skaliert diese für die Zukunft. Mit 1000+ angebundenen Geräten weltweit können nun Serviceeinsätze auch bspw. in Mexiko kosten- und zeitoptimiert und direkt aus Kempten – einem Standort von CERATIZIT mit über 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – durchgeführt werden. Im SAP erfolgt dazu die Zuordnung zu Kunden und Projekten und ermöglicht zentral die optimale Administration, Bestände, Abrechnung der Automaten. – Werkzeuge immer verfügbar – Verbrauch transparent – Zahlung nach Verbrauch – Remote Support – Prozessoptimierung – Nachhaltig Innovation im „Aftersales & Service“ auf Basis von IoT-Daten mit optimierter Supply Chain für eine 24/7 Verfügbarkeit.

    12.07.2022

    Datenschutz & Vertragsgestaltung - Zugriff auf Maschinen- und personenbezogene Daten

    #71
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Ulf Könekamp
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    Boris Scharinger
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    #71

    Datenschutz & Vertragsgestaltung - Zugriff auf Maschinen- und personenbezogene Daten

    Unternehmen zögern bei dem Austausch von Daten innerhalb einer Lieferkette oder mit gewerblichen Kunden, da Rechte und Pflichten aufwendig zu klären sind. Wie kann der Datenaustausch zwischen den Unternehmen am besten funktionieren? Was sind die Anforderungen und worauf ist zu achten? Boris Scharinger, Senior Innovation Manager bei der Siemens Digital Industries, beschäftigt sich genau mit diesen Fragen und wie das herstellerübergreifende Zusammenarbeiten möglich und standardisiert werden kann. Dabei beleuchtet er sowohl rechtliche als auch organisatorische Sichtweisen und präsentiert Lösungsansätze, da viele Unternehmen – vor allem bei übergreifenden Datenpools in KI-Projekten – Verlust von Geschäftsgeheimnissen befürchten. Darüber hinaus zeigt er auf, wie der Anbahnungsprozess von IoT-Projekten beschleunigt und vereinfacht werden sollte. CEO der MindSphere World e.V., Ulf Könekamp, hat zum Ziel, die Zukunft des IIoT mitzugestalten. Dies realisiert er mit Experten aus unterschiedlichsten Branchen. Mithilfe verschiedenster Arbeitsgruppen können komplementär weiterführende Leistungsverbesserungen erreicht werden. Wo die Grenzen eines einzelnen Unternehmens erreicht sind, kann durch Kollaboration mit anderen Firmen ein weiteres Vorankommen möglich werden. Wie ein multilaterale Verhältnis der Unternehmen rechtlich geregelt werden und wie der Ecosystem Manager Abhilfe für mögliche Konsequenzen schaffen kann, erfahren wir in der 70. Folge des IoT Use Case Podcasts.

    06.07.2022

    Mittelständischer Maschinen- und Anlagenbau - Das ist der Grundstein für Predictive Maintenance

    #70
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Sebastian Fischer
    colenio Logo
    David Schreckenberg
    elastic Logo
    #70

    Mittelständischer Maschinen- und Anlagenbau - Das ist der Grundstein für Predictive Maintenance

    Sich weiterzuentwickeln und neue Standbeine zu finden und diese auszubauen, rückt für immer mehr Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau in den Fokus. Der IT-Dienstleister consileo hat es sich zur Aufgabe gemacht, Software zu erstellen, zu gestalten, bereitzustellen und zu unterstützen. Sowohl im IoT- als auch im Cloud-Umfeld. Als weiteres Segment beschäftigt sich consileo mit den Themen Security und Compliance. Neue Technologien, mitentwickelt vom Maschineningenieur und Geschäftsführer Sebastian Fischer, sollen bei Kunden für spürbare und messbare Ergebnisse sorgen. Auf der anderen Seite gibt es Elastic, eine Art »Booster« für Suchanfragen oder auch Analytics-Plattform. Elastic unterstützt Unternehmen und Einzelpersonen und bietet ihnen Softwarelösungen an, um Datenmengen in größter Ausführung nahezu in Echtzeit zu verarbeiten. Mit welchen Tools Daten verarbeitet werden, wird uns David Schreckenberg, Enterprise Account Executive, im Detail erklären. Wie diese beiden Unternehmen zusammengefunden haben, was Spezialmaschinenhersteller Tracto-Technik zusammen mit Elastic für eine IoT-Plattform entwickelt hat und wie in diesem Zusammenhang Datenaufnahme, Verarbeitung, Auswertung und Analyse funktioniert, erfahren wir in der heutigen Folge des IoT Use Case Podcasts.

    29.06.2022

    Ein IoT-App-Store für die Industrie mit einfacher Shopfloor-Integration

    #69
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Dr. Marco Link
    ADAMOS Logo
    Peter Sorowka
    Cybus Logo
    #69

    Ein IoT-App-Store für die Industrie mit einfacher Shopfloor-Integration

    Apps vereinfachen uns im Alltag verschiedenste Dinge. Sie sind simpel, schnell auf dem Handy und für manche unersetzlicher Bestandteil des Lebens geworden. Nun stelle man sich einen App Store für die Industrie vor, für alles rund um den Shopfloor. Genau solch einen offenen Industriemarktplatz für Software-as-a-Service-Produkte und Applikationen bietet die ADAMOS GmbH. Stellvertretend für diese, haben wir in der heutigen Folge Marco Link, Geschäftsführer von ADAMOS, zu Gast. Peter Sorowka, App-Bereitsteller von ADAMOS, CEO und Gründer von Cybus, ist darum bemüht, mithilfe von Live-Überblicken, Digitalisierungsprozessen und verschiedensten Verfahren, Störungen zu beheben und Ausfälle zu vermeiden. Wie er es im Detail erreicht, Pilotprojekte skalierbar auszurollen, erfahren wir heute ebenfalls. SCHUNK, ein weltweiter Kompetenzführer für Spanntechnik und Greifsysteme, wird als Anwender in der heutigen Folge auch eine übergeordnete Rolle spielen. Mit dem Hauptverantwortlichen für die Produktion Steffen Gotzmann an der Seite, tauchen wir in die Kundenabwicklung tiefer hinein. Abrufen von Stationen laufender Aufträge, Herausforderungen von Konnektivität und der Einsatz industrieller Lösungen werden uns hierbei insbesondere begleiten. Über den IoT-Marktplatz führt SCHUNK die Daten verschiedener Maschinen und Anlagen der eigenen Fabrik zentral zusammen und sorgt so für einen reibungslosen Datenaustausch zwischen den verschiedenen Apps.

    15.06.2022

    (EN) Predictive Maintenance auf Grundlage von Maschinendaten – Prozesseffizienz am Beispiel der Metall-Industrie optimieren

    #68
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Yanni Apers
    Aurubis AG Logo
    Florian Hönigschmid
    azeti GmbH Logo
    #68

    (EN) Predictive Maintenance auf Grundlage von Maschinendaten – Prozesseffizienz am Beispiel der Metall-Industrie optimieren

    In dieser Podcastfolge tauchen wir ein, in den täglichen Job eines Verantwortlichen in der Produktion. Dieser muss die Produktionsziele erfüllen sowie die Planung von Wartungsstillstandszeiten in Abstimmung mit der Produktionsplanung durchführen. Stellvertretend erklärt einer der größten Kupferrecycler weltweit – die Aurubis AG – die heutigen Herausforderungen und strategische Zielsetzung der Digitalisierung. Einer der führenden Anbieter von Nichteisenmetallen wird von seinem Partner azeti unterstützt, welcher schnelle und skalierbare Lösungen für die Umsetzung von Internet-of-Things-Projekten ermöglicht. Gemeinsam stellen sie ihr Vorzeigeprojekt in Sachen IoT vor, welches sich um den Kupferschmelzofen, den elektrischen Induktor, dreht. Dieser Induktor und die zugehörigen Produktionsanlagen müssen 24/7 über einen langen Zeitraum laufen. Produktionsstillstände zu planen ist nicht immer einfach – vor allem, wenn es zu unvorhergesehenen Produktionsausfällen kommt. Diese Podcastfolge zeigt, wie azeti Ihrem Kunden Aurubis in diesem Punkt hilft und das Condition Monitoring des Induktors realisiert. Dazu gehört beispielsweise die Überwachung elektrischer Parameter, Prozesstemperaturen und Drücke. Das Ziel von azeti: Für ihre Kunden ein höheres Maß an Transparenz, Kosteneffizienz, Widerstandsfähigkeit und Nachhaltigkeit in der Produktion erreichen. Madeleine Mickeleits Gäste in dieser Podcastfolge: Florian Hönigschmid (Vice President Strategy & Sales, azeti) Yanni Apers (Produktionsmanager Aurubis Olen)

    14.06.2022

    Steuerung in der Cloud – Zukunft oder Realität? | #HM22 Special

    #67
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Pierre Emanuel Kehl
    Fraunhofer IPT Logo
    Dr.-Ing. Markus Obdenbusch
    Saint Gobain Glass Logo
    Axel Lorenz
    Siemens AG Logo
    #67

    Steuerung in der Cloud – Zukunft oder Realität? | #HM22 Special

    Virtuelle PLC – Was ist das? Was sind die Use Cases, die Endkunden sehen? Was sind die Potentiale im Vergleich zu herkömmlichen Steuerungen? In Podcastfolge 67 wird diskutiert, was virtuelle PLCs sind und warum dieser Technologiebaustein wertvoll für produzierende Betriebe sein kann. Die Sichtweisen und mögliche Use Cases kommen von Saint-Gobain Glass. Saint-Gobain Glass ist einer der wichtigsten europäischen Glashersteller und weltweiter Marktführer für beschichtete Gläser. Siemens zeigt in diesem Podcast-Trio, wie sich der Markt mit welchen Geschäftsmodellen und Produkten darauf vorbereitet. Dazu spricht die Runde über die Leistungsbewertung einer virtuellen PLC. Hier werden neben technologischen Herausforderungen wie Latenzen und Security auch die Abhängigkeiten herausgestellt. Wissenschaft und Wirtschaft sprechen häufig eine unterschiedliche Sprache – auch bei diesem Thema? In der Folge wird klar, wie die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft erfolgt und welche Forschungsfragen dazu das Fraunhofer IPT, stellvertretend für die Wissenschaft, bewegen. Madeleine Mickeleits Gäste in dieser Specialfolge der Hannover Messe 2022: Dr.-Ing. Markus Obdenbusch (Head of Production Float Herzogenrath / Head of Industrie 4.0 GLASS Industry Germany, Saint Gobain Glass) Axel Lorenz (Vice President Control, Siemens) Pierre Emanuel Kehl (Gruppenleiter Digitale Infrastrukturen, Fraunhofer IPT)

    03.06.2022

    Weniger suchen – Mehr finden | Open Source Technologie meistert Kostendruck in der Logistik

    #66
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Ersan Guenes
    INTRANAV an Inpixon company Logo
    Johannes Rudenko
    TB International GmbH Logo
    #66

    Weniger suchen – Mehr finden | Open Source Technologie meistert Kostendruck in der Logistik

    Diese Podcastfolge dreht sich um einen E-Commerce-Logistik-Use-Case im Bereich Smart Warehousing. Herausforderung sind die klassischen Prozesse, wie Inbound, Storage und Outbound, die sehr personalintensiv sind. Es gibt sehr viele manuelle Vorgänge, wie die Themen Sortieren, Suchen, Scannen und Kartons in die verschiedenen Logistikzonen verschieben. Fehlbuchungen, Packfehler und Leerfahrten gilt es zu vermeiden, um dem hohen Kostendruck standzuhalten. Textilgroßhändler TB International wird in diesen Prozessen von INTRANAV unterstützt. INTRANAV (an Inpixon company) ist Experte auf dem Gebiet industrieller IoT-Echtzeit-Lokalisierungssysteme (RTLS), der Ortsbestimmung unterschiedlichster Objekte über Funktechnologien. TB International ist einer der erfolgreichsten Großhändler im Bereich Textil für riesige Modebrands, wie beispielsweise Urban Classics, und führt insgesamt 15 Textil- und Accessoire-Marken mit circa 15.000 Händlern weltweit. In dieser Podcastfolge geht es um Effizienzsteigerungen in der Intralogistik, Open Sources, Live-Daten, Heatmaps, RFID, Mensch-Technik-Schnittstellen, Hybrid-Cloud, MQTT, SAP, WIREPAS, MESH, Tags, BLE, UBB und vieles mehr. Madeleine Mickeleits Gäste in dieser Podcastfolge: Ersan Guenes (Senior Vice President IIoT for Logistics & Manufacturing (DSC), INTRANAV) Johannes Rudenko (Managing Director Logistics & IT, TB International GmbH)

    25.05.2022

    KUKA-Plattform iiQoT: Cloudbasierte IIoT-Software ermöglicht Visualisierung und Fehlerbehebung

    #65
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Thomas Stammeier
    Device Insight GmbH Logo
    Richard Zunke
    KUKA Logo
    #65

    KUKA-Plattform iiQoT: Cloudbasierte IIoT-Software ermöglicht Visualisierung und Fehlerbehebung

    18.05.2022

    CO2 & Energiemanagement mit IIoT-Software

    #64
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Arvin Arora
    AIM - Agile IT Management GmbH Logo
    Werner Schlembach
    BSH Logo
    Nils Beckmann
    Emerson Logo
    #64

    CO2 & Energiemanagement mit IIoT-Software

    In Podcastfolge Nummer 64 geht es um die Erkennung und Verortung von Luftleckagen in pneumatischen Systemen und wie mit IoT Energie- und Leistungsverluste verhindert werden. AIM, Emerson Automation Solutions und BSH Hausgeräte zeigen, wie Predictive Maintenance in der Praxis wirklich funktioniert und welche Top 3 Geschäftspotenziale sich hier verbergen. Wie hängen die drei Firmen zusammen? Emerson ist ein weltweit tätiges Technologieunternehmen mit über 140.000 Mitarbeitern aus den Branchen Maschinenbau und Betriebstechnik. Für diese Folge bringen sie ein Projekt aus ihrem Geschäftsbereich Automation Solution über IoT-fähige Pneumatik-Komponenten mit. IoT-Umsetzungspartner der Wahl ist AIM, ein Experte für industrielle KI-Lösungen mit Fokus auf Predictive Maintenance. Gemeinsam realisieren sie ein Projekt mit BSH Hausgeräte. Das Tochterunternehmen der Bosch-Gruppe liefert in diesem Projekt die realen Livedaten aus dem Shopfloor ihrer Motorenfertigung in Bad Neustadt. Dort arbeiten 500 Mitarbeiter und produzieren drei Millionen Motoren im Jahr. Sie setzen die Komponenten und Lösungen von Emerson zur Energiedatenerfassung bereits ein. Am Ende der Folge taucht Madeleine Mickeleit mit ihren Gästen in eine spannende Diskussion in Richtung IoT-App-Store ab. Die drei Podcastgäste sind: Arvin Arora (Geschäftsführer, AIM) Nils Beckmann (Produktmanager, Emerson Automation Solutions) Werner Schlembach (Fertigungsleiter, BSH Hausgeräte)

    11.05.2022

    IoT-Produktentwicklung leicht gemacht - WÜRTH Industrie Service IoT-Waage als Logistikrevolution & DENIOS Gefahrstofflagertechnik

    #63
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Viktor Giesbrecht
    HELICOM Logo
    Thomas Krekeler
    HK.DIGITAL GmbH Logo
    #63

    IoT-Produktentwicklung leicht gemacht - WÜRTH Industrie Service IoT-Waage als Logistikrevolution & DENIOS Gefahrstofflagertechnik

    Viele Hersteller von Geräten, industrieller Automatisierung oder Komponenten gehen heutzutage den Weg, die Daten aus der Hardware für Kunden nutzbar zu machen und neue Services zu entwickeln! Warum? Bislang hat der klassische Hardwarevertrieb diese in großer Stückzahl verkauft – so das Kerngeschäft – doch heute wollen Endkunden die Daten aus den Geräten und Komponenten mehr und mehr einsetzen und in ihre Prozesse integrieren – das fordert neue Kompetenzen und digitale Lösungen. Genau diese neuen Geschäftsmodelle und Services werden in dieser Folge am Beispiel von drei realisierten Use Cases vorgestellt: unter anderem einem Use Case mit der Firma WÜRTH – dem Spezialisten für Montage- und Befestigungsmaterial – mit der Gesellschaft Würth Industrie Service GmbH & Co. KG und einem Use Case aus dem Bereich der „Gefahrstoffe“ (DENIOS). Es wird gezeigt, worauf es für Kunden hier ankommt, welche Geschäftsmodelle sich ergeben, und wie man es schafft, in sechs Wochen zum ersten IoT-Produkt zukommen. Die Themen und Kompetenzen auf einen Blick: • Schnelligkeit der Umsetzung: von der Idee bis zum Funktionsmuster in 6 Wochen • Entwicklungskompetenz von der Hardware bis zum Betrieb der Lösung • Autarke und flexible Lösung durch Mobilfunkübertragung OHNE Involvierung der lokalen IT (z.B. WLAN) • Lange Laufzeit durch Nutzung von NB-IoT Funkstandard und intelligenter Algorithmik der Übertragung Madeleine Mickeleits Podcastgäste in Folge 63: Sven Ehrmann (CEO & Head of Digital Business, HK. SYSTEMS) Thomas Krekeler (Geschäftsführer, ROBIOTIC GmbH) Viktor Giesbrecht (Firmenleitung, HELICOM)

    27.04.2022

    IIoT in der Schwerindustrie: Bergbau, Öl, Gas, Eisen- und Stahlindustrie – L&H Industrial setzt mit 5G-Monitoring, Tracking und IoT-Core neue Maßstäbe

    #62
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Juan Carlos Martinez
    Amazon Web Services Logo
    Ben Hoelke
    Roundsolutions GmbH Logo
    #62

    IIoT in der Schwerindustrie: Bergbau, Öl, Gas, Eisen- und Stahlindustrie – L&H Industrial setzt mit 5G-Monitoring, Tracking und IoT-Core neue Maßstäbe

    In Folge 62 des IoT Use Case Podcast geht es um ein IIoT-Projekt aus der rauen Branche der „Heavy Machinery“ – vorgestellt von Round Solutions und ihrem Partner Amazon Web Services (AWS). L&H Industrial hilft Kunden in der Entwicklung, Bau, Bereitstellung und dem Betrieb der Großmaschinen. Mit ihrem weltweiten 24/7-Außendienst und über 50 Jahren Erfahrung in der Praxis setzen sie nun mithilfe der IoT-Technologie neue Maßstäbe im Service. Ihr Ziel: Ihre Kunden stetig bei Fehlersuchen, Reparaturen, Umbauten, Installationen und der Verlagerung der schweren Maschinen unterstützen. Auf Basis wertvoller Daten können Ingenieure und Techniker mit den Erkenntnissen Kosten für Kunden im Betrieb einsparen. Mithilfe von Sensor- und Kameradaten werden Verschleißerscheinungen und mögliche Downtimes frühzeitig erkannt und verhindert. – der führende Anbieter von LTE, NB1, CatM1, 5G, NB-IoT, GSM/GPRS, UMTS/HSPA(+), GNSS und BLE/WiFi-Modulen in Europa. Sie bringen die notwendige „Plug and Play“-Hardware mit robustem Gehäuse mit, welche den Sicherheitsstandard IP67 erfüllt. Für die Cloud- und Software-Lompetenz wählte Round Solutions ihren Partner Amazon Web Services (AWS) als weltweit umfassendste Cloud-Plattform, mit mehr als 200 voll funktionsfähigen Diensten auf der ganzen Welt aus. In dieser Folge werden die Top 3 Use Cases besprochen: L&H Industrial: Die größten Maschinen der Welt mit 5G-Monitoring verbessert Volkswagen-Konzern: Effizienz und Verfügbarkeit der Anlage steigern, um die Produktionsflexibilität zu verbessern und die Fahrzeugqualität mit AWS-IoT zu erhöhen Amazon Versandhandel: Monitorisierung für erneuerbarer Energien Die Interviewgäste der 62. Folge sind: Ben Hoelke (Founder & CEO, RoundSolutions) Juan Carlos Martinez (Business Development Manager IoT & Robotics, Amazon Web Services (AWS)).

    20.04.2022

    Riesige Datenmengen handhabbar machen für eine lückenlose Überwachung in der CNC-Fertigung

    #61
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Bjoern Rosenbaum
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    Oliver Eckstein
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    #61

    Riesige Datenmengen handhabbar machen für eine lückenlose Überwachung in der CNC-Fertigung

    In Folge 61 des IoT Use Case Podcast geht es um die Digitalisierung der spanenden Bearbeitung metallischer Werkstücke mit CNC-gesteuerten Werkzeugmaschinen. Zwei Praxisbeispiele werden in dieser Folge besprochen: ein Use Case aus dem Monitoring der Einzelteilfertigung und einer aus der Serienteilfertigung. Das Anwendungsbeispiel aus der Serienfertigung kommt aus dem Automobilbereich. Es wird aufgezeigt, wie Prozesse überwacht werden und das Qualitätsmanagement mit IIoT in der siemenseigenen Motorenfabrik in Bad Neustadt optimiert wird. Wurden die Bauteile richtig in die Spannvorrichtung eingelegt? Stimmt die Qualität des Zahnrades? Passt der Drehmoment der Werkzeugspindel oder kommt es zu Anomalien? – alles Prozesse, die lückenlos abgebildet werden können. Der zweite Use Case kommt aus der Einzelteilfertigung aus dem Aerospace. Hier geht es um die Titanzerspanung von Flugzeug-Landebeinen. Dieser aufwendige Fräsprozess wird komplett digital abgebildet, um Fehler im Teileprogramm und Abweichungen von der Soll-Geometrie zu erkennen und diese zu vermeiden, bevor es zu kostspieligen Iterationsschleifen kommt. Die Abbildung des riesigen Bauteils in der virtuellen Welt hilft bei der Suche (nach Ursachen) von Qualitätsmängeln und reduziert immense Kosten. Dreh- und Angelpunkt der Lösung ist das sogenannte Industrial Edge for Machine Tools – ein IPC, der direkt im Schaltschrank der Maschine hängt und die Daten vorverarbeitet. Er ermöglicht einen hochfrequenten Datenzugriff und Analysen zur Optimierung der Werkstückqualität und Produktivität. Alte Maschinen können beispielsweise mit Konnektivität nachgerüstet werden, indem das Tool als eine Art Konverter auftritt, und alte Schnittstellen in neue, wie OPC UA, verwandelt. Madeleine Mickeleits Gäste in dieser Folge: Oliver Eckstein (Product Manager Industry Software for Machine Tool Digitalization, Siemens) Bjoern Rosenbaum (Produktmanager Industry Software, Siemens)

    13.04.2022

    3D-Datenstreaming der gesamten Prozesskette

    #60
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Thomas Barthel
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    Klaus Bergner
    4SOFT Logo
    #60

    3D-Datenstreaming der gesamten Prozesskette

    In dieser Podcastfolge geht es darum, wie 3D-Informationen in die Prozesskette gebracht werden. Mit Innomotics bewegen wir uns in einem Bereich, in dem viel Power und Antriebskraft benötigt wird: große Pumpenanlagen, Kompressoren, Lüftungsanlagen, Walzwerke oder Schiffe. Mithilfe von 3D-Streaming sollen der Wirkungsgrad dieser Anlagen verbessert und Emissionen eingespart werden. Die 4Soft GmbH entwickelt im Zuge der digitalen Transformation passgenaue Software-Systeme. Die Threedy GmbH ist ein Spin-Off des Fraunhofer Instituts für Graphische Datenverarbeitung in Darmstadt. Threedy entwickelt und vermarktet die Visual Computing-as-a-Service Plattform instant3Dhub. Gemeinsam mit Innomotics denken sie industrielle 3D-Anwendungen mit Fokus auf den Service neu. In dieser Folge werden drei Use Cases besprochen: Die Zusammenarbeit am 3D-Modell: über die Prozesskette hinweg unterschiedlichen Nutzern die Möglichkeit geben, gemeinsam und direkt zu arbeiten Die Live-Visualisierung, insbesondere auch von IoT-Daten: keine reine Produktsicht, sondern auch die Daten, die damit verknüpft sind Aftersales mit 3D-Daten: „geführte“ Reparatur durch Maintenance-Fachleute Die Interviewgäste der 60. Folge sind: Thomas Barthel (Director Business Development, Threedy), Klaus Bergner (Geschäftsführer, 4Soft) und Alexander Santiago (Product Owner @ Immsersive Experiences, Siemens AG).

    30.03.2022

    Pay-per-Use-Plattform für Roboter: Wandelbots, SAP und Infineon im Innovationsprozess der „Digital Product Factory“

    #59
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Mathias Kaldenhoff
    SAP Logo
    Hans Klingstedt
    Smart Systems Hub GmbH Logo
    Georg Püschel
    wandelbots Logo
    #59

    Pay-per-Use-Plattform für Roboter: Wandelbots, SAP und Infineon im Innovationsprozess der „Digital Product Factory“

    Was machen die Unternehmen, die in dieser Folge ihr Projekt vorstellen? Smart Systems Hub hilft KMUs bei der Integration von IoT-Technologien mit Schwerpunkt auf Prozessoptimierung im Produktionsumfeld. Bei Wandelbots dreht sich alles rund um den intuitiven und vereinfachten Zugang zu Robotern mithilfe von Software. Das Start-Up ist ganz vorn dabei, wenn es um das Thema „No-Code“ für Roboter geht – Programmierung von Robotern ohne einen Programmcode schreiben zu müssen. Mit SAP haben sie den einzigartigen USP diese Daten auch im ERP nutzbar zu machen. Das vorgestellte Projekt dieses Podcasts ist Teil des Formats „Digital Product Factory“ des Smart Systems Hubs. Hier werden gemeinsam mit Schlüsselpartnern in einer Anbahnungs- und Initialisierungsphase Projektansätze diskutiert – ein sehr großes Netzwerk an Wissen und Know-how. Diese Folge dreht sich um ein Testbed für die Effizienzsteigerung von Robotern und die Entwicklung eines „Asset-as-a-Service“-Geschäftsmodells auf Basis einer Software-Lösung. Trotz hohem Automatisierungsgrad weisen Roboter häufig noch Potentiale auf – insbesondere in der Interaktion mit Menschen. Wie kann ein Roboter lernen zu verstehen, welchen Arbeitsschritt ein Mensch als nächsten tun möchte? Diese Herausforderung adressierten SAP Deutschland und Halbleiterhersteller Infineon gemeinsam an Smart Systems Hub. Wie die Lösung und das Ergebnis aussieht und welche (übertragbaren) Mehrwerte es gibt, gibt’s in dieser Podcastfolge zu hören.

    23.03.2022

    Mobilfunk richtig einsetzen – Inspiration zur Anwendung von IoT-Technologien

    #58
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Christian Krug
    Epsilon Telecommunications GmbH Logo
    Boris Krell
    kTel Communications Logo
    #58

    Mobilfunk richtig einsetzen – Inspiration zur Anwendung von IoT-Technologien

    Folge 58 ist eine Orientierungshilfe für Entscheider und Realisierer von Kommunikationsinfrastrukturen in kleinen und mittelständischen Unternehmen im produzierenden Gewerbe und auch in der Logistik. 3G, 4G, LoRa, NarrowBand-IoT (NB-IoT), LTE-M, Private Netze – ohne Connectivity kein IoT. In dieser Folge werden die Buzzwords rund um das Thema Mobilfunk und des Internets der Dinge einmal mehr unter die Lupe genommen. Welcher Mobilfunk ist für welches IoT-Projekt geeignet und warum? Was sind die Pain Points der Kunden und welche Mehrwerte kann die richtige Connectivity bieten? Rede und Antwort stehen dabei Epsilon mit Partner K-TEL – beide vertreten durch die jeweiligen Geschäftsführer: Christian Krug (Geschäftsführer, Epsilon Telecommunications GmbH) Boris Krell (Geschäftsführer, K-TEL Communications GmbH) Epsilon ist der erfolgreichste deutsche Dienstleister für Telekommunikation im Geschäftskundensegment mit über 800 Vertriebspartnern. K-TEL ist Experte für das Lösungsgeschäft im Bereich der privaten 5G-Netze. Weitere Folgen rund um das Thema IoT und Mobilfunk gibt’s in unserer Podcast-Galerie zu finden.

    02.02.2022

    Service-Strategie setzt neue Maßstäbe für die Kundenkommunikation

    #57
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Andreas Lehner
    BLUE-ZONE GmbH Logo
    Maximilian Stadlbauer
    Frauscher Sensortechnik GmbH Logo
    #57

    Service-Strategie setzt neue Maßstäbe für die Kundenkommunikation

    Dass uns der Zug, in den wir einsteigen, sicher ans Ziel bringt, ist für uns selbstverständlich. Doch hinter dieser scheinbaren Selbstverständlichkeit steckt komplexe Technik – wie die Signalkomponenten von Frauscher Sensortechnik. Frauscher ist Spezialist auf dem Gebiet des Bahnbetriebs, und hier insbesondere für die sogenannten Achszähler und Radsensoren. Die All for One Group ist einer der führenden Digitalisierungspartner im deutschsprachigen Mittelstand. In dieser Podcastfolge spricht Madeleine Mickeleit mit All for One beziehungsweise der Tochter CDE Engineering über die Zusammenarbeit mit Frauscher. CDE ist Experte für smarte Produkte, SAP-nahe, MES-light-, Smart-Factory-Produkte, aber auch Predictive Maintenance. Frauscher Sensortechnik ist einer ihrer 2.500 Kunden aus dem DACH-Raum. Die beiden Partner zeigen in dieser Folge, wie Sensordaten und Komponenten von Frauscher mit der Cloud verbunden werden und sich die digitale Vernetzung intelligent und reibungslos in bestehende Geschäftsprozesse integriert. Wie genau dadurch auch Wartungsarbeiten optimiert werden, die Züge pünktlicher werden und welche Mehrwerte die All for One Group außerdem für Frauscher auf die Schiene bringt, darum geht es in Folge Nummer 57 des IoT Use Case Podcasts. Die Podcastgäste: Andreas Lehner (Head of Web Development, CDE GmbH) Maximilian Stadlbauer (Produktmanagement, Frauscher Sensortechnik)

    19.01.2022

    OEE-Kennzahlen auf einen Blick - Brownfield mit Bestandsmaschinen einfach anbinden

    #56
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Uwe Richter
    Ziehl-Abegg Logo
    Robert Tilch
    Balluff GmbH Logo
    #56

    OEE-Kennzahlen auf einen Blick - Brownfield mit Bestandsmaschinen einfach anbinden

    Condition Monitoring mit einer Inbetriebnahme von unter 10 Minuten – das verspricht die Balluff GmbH mit seiner Shopfloor-Lösung. Der Anwender – in diesem Use Case die Ziehl-Abegg SE – erhält ein schlüsselfertiges Produkt. Ein paar Kabel, die verbunden werden müssen, der Step in die Cloud, bei dem ein User Account angelegt werden muss, und los geht’s. Um die Lösung zu implementieren, ist kein Eingriff in die Steuerung nötig. Die Balluff GmbH ist weltweit bekannt als Anbieter für alle Bereiche der Automation, einer der größten Hersteller von Sensortechnik, und digitaler Experte für die Nutzung und Integration wertvoller Industriedaten. Ziehl-Abegg gehört zu den international führenden Unternehmen im Bereich der Luft-, Regel und Antriebstechnik: „Überall, wo Luft bewegt wird, sind wir zu Hause.“. Das High-Tech-Unternehmen beschäftigt 2.400 Mitarbeiter in süddeutschen Produktionswerken. Weltweit arbeiten für das Unternehmen 4.300 Mitarbeiter. Landwirtschaft, Windkraftanlagen oder Data Center Cooling sind Anwendungsgebiete ihrer Technik. Wie unterstützt Balluff Ziehl-Abegg in diesem Use Case? Mit einem kompletten Monitoring über ihre Anlagen, unabhängig des globalen Einsatzortes. Dabei müssen nicht nur weite Strecken auf der Landkarte überwunden werden, sondern auch die heterogenen Anlagenlandschaften. Die Herausforderung war es, ein System zu kreieren, das komplett autark von der vorherrschenden Struktur und IT-Infrastruktur funktioniert. Ob und wie das gemeistert wurde, gibt’s in diesem Podcast zu hören. Die Expertengäste dieser Folge: Robert Tilch (Strategic Incubation Manager (Startup), Balluff) Uwe Richter (Leiter Qualitätsmanagement International und Technologie-Scout, Ziehl-Abegg) Wer schon länger dabei ist weiß: Es gibt bereits eine Podcastfolge mit Balluff auf IoT Use Case. Und zwar Folge 26. Damals drehte sich alles um das sensorbasierte Condition Monitoring sogenannter Stanzmaschinen und das Transportwagen-Tracking mit RFID in der Intralogistik. Reinhören lohnt sich auch hier! Happy Birthday zum 100. Geburtstag, Balluff!

    12.01.2022

    Service-Geschäftsmodell Maschinenbau: Weltweit verfügbares MyUNTHA Kundenportal

    #55
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Philipp König
    A1 Digital Logo
    Robert Diosi
    UNTHA shredding technology Logo
    Florian Krcma
    A1 Digital Logo
    #55

    Service-Geschäftsmodell Maschinenbau: Weltweit verfügbares MyUNTHA Kundenportal

    Die A1 Telekom Austria Group ist ein international agierender Experte im Bereich Mobile Connectivity und Digitalisierung. Das globale IoT-Geschäft umfasst Anwendungsfelder wie Predictive Maintenance, Asset Management oder Machine Learning. Der Stamm aus 24 Kunden in Zentral- und Osteuropa ist vielfältig: Unternehmen aus dem Bereich Construction, Mobility, aber auch dem produzierenden Gewerbe. Einen wichtigen Kunden hat A1 Digital in dieser Podcastfolge mitgebracht und erklärt seine branchenspezifischen Lösungen anhand einer echten Erfolgsstory aus der Praxis. UNTHA shredding technology entwickelt seit 50 Jahren maßgeschneiderte Zerkleinerungsmaschinen im Premium-Segment für den industriellen Bereich. Die Maschinen finden Einsatz auf Müllhalden oder in Recyclingbetrieben. Themen, die das Unternehmen bewegen: die Rückgewinnung von Wertstoffen im Recycling, die Verwertung von Altholz bis hin zur Aufbereitung von Abfällen – alles im Sinne einer nachhaltigen Ressourcenschonung. Ziel ist der bestmögliche Energieeinsatz bei gleichzeitiger Steigerung der Maschinenverfügbarkeit und Stillstandzeitenreduktion für den Kunden. An den Zerkleinerungsmaschinen befinden sich dafür seit Neuestem bis zu hundert Messkanäle, die die Daten in Echtzeit verfügbar machen, wie z. B. die Drehzahl vom Rotor, Temperaturen im Öl oder im Getriebe, Vibrationen, Ölqualität oder Qualität der Stromversorgung. Ein wichtiger KPI dieses Geschäfts sind zudem die Kosten pro Tonne zerkleinerten Materials. Wie A1 Digital UNTHA shredding technology zum neuen Geschäftsmodell und neuen Services verholfen hat, gibt’s in dieser Podcastfolge zu hören. Dafür an Madeleine Mickeleits Mikrofon zu Gast: • Florian Krcma (Presales Consultant Digital Business Solutions, A1 Digital) • Philipp König (Product Marketing Manager IoT, A1 Digital) • Robert Diosi (Produktmanager, UNTHA shredding technology)

    01.12.2021

    Servicestrategie CHIRON Group: High Speed Manufacturing und TURNKEY Lösungen für die Metallverarbeitung

    #54
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Johannes Strobel
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    #54

    Servicestrategie CHIRON Group: High Speed Manufacturing und TURNKEY Lösungen für die Metallverarbeitung

    Wichtige Stichworte dieser Podcastfolge: Router, Gateways, Device Management und Condition Services. Stellvertretend für die beiden teilnehmenden Firmen begrüßt Gastgeberin Madeleine Mickeleit zwei Experten auf ihrem Gebiet: Daniel Fritz, Head of Key Account Management bei der Firma INSYS icom und Johannes Strobel, Service-Spezialist der CHIRON Group. Welche Herausforderungen es im konkreten Use Case gibt, wie diese bewältigt werden und wie die Lösung in der Praxis genau funktioniert – das gibt’s in dieser Podcastfolge zu hören.

    23.11.2021

    Computer Vision und Echtzeit-Objekterkennung mit akustischen Unterwassermodems – Was wir von Delfinen für IoT lernen können

    #53
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Philipp Bannasch
    EvoLogics Logo
    Stephan Schiffner
    Steadforce Logo
    #53

    Computer Vision und Echtzeit-Objekterkennung mit akustischen Unterwassermodems – Was wir von Delfinen für IoT lernen können

    Stephan Schiffner (CTO, Steadforce) entwickelt mit Steadforce derartige digitale Lösungen und Plattformen. Sie sind skalierbar, sicher und nachhaltig – so wie die für Unterwasserexperten EvoLogics GmbH. Eine große Herausforderung in dieser Podcastfolge: Im Wasser ist nur eine Datenrate- und übertragung weniger Kilobits pro Sekunde möglich. Philipp Bannasch (Teamleiter Sensorintegration, EvoLogics) berichtet davon, wie die Herausforderungen der Datenübertragung gemeistert werden, wie die Steadforce-Lösung den Anwendern bei der Bildauswertung das Leben erleichtert und Workflows automatisiert werden. Wie das Ganze im Detail funktioniert, wird in dieser Podcastfolge auf den Punkt gebracht. Eher Lust zu lesen? Kein Problem: Hier gibt´s den Use Case zum Nachlesen. Übrigens: Der Use Case ist übertragbar und auch Überwasser anwendbar! Wer kann davon profitieren? Unternehmen industrieübergreifend – Automotive, Chemie & Pharma, Metallverarbeitung, Bergbau etc.

    27.10.2021

    Strategie Shopfloor-Vernetzung: Schaeffler-Gruppe schafft eine Messaging-Infrastruktur mit Schaeffler Digital Solutions

    #52
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Matthias Hafner
    Schaeffler Digital Solutions GmbH Logo
    Stefan Soutschek
    Schaeffler Gruppe Logo
    #52

    Strategie Shopfloor-Vernetzung: Schaeffler-Gruppe schafft eine Messaging-Infrastruktur mit Schaeffler Digital Solutions

    Der besprochene Use Case dreht sich rund um die Connectivity auf dem Shopfloor. Beim deutschen Großzulieferer der Automobil- und Maschinenbauindustrie Schaeffler bedeutet das: über 10.000 Maschinen in 70 Werken weltweit. In Summe sind es noch weitaus mehr – an die 20.000 Maschinen – doch nicht jede wird in die digitale Welt eintreten. Ein Job für Schaeffler Digital Solutions GmbH, dem internen Lieferant und Technologie-Supplier. Die Tochtergesellschaft ist Softwareexperte auf dem Gebiet der Maschinendatenerfassung und -analyse sowie vorausschauenden Wartung. Ihr Fokus liegt auf der Maschinenkonnektivität und der Zustands- sowie Echtzeitprozessüberwachung. In dieser Podcastfolge wird deutlich, dass die Heterogenität der Anlagenlandschaft die größte Herausforderung bei der Vernetzung der Maschinen ist. Auf dem Shopfloor stehen Maschinen verschiedenster Hersteller, unterschiedlichsten Alters und mit diversen Schnittstellenarten. Auch gibt es Maschinen, die gar keine Schnittstellen besitzen. OPC UA wird bereits großflächig angewendet, doch das sogenannte Brownfield wartet mit vielen Stolpersteinen auf. Auch geht es laut Schaeffler nicht nur um das reine Vernetzen der Maschinen, sondern es sei auch wichtig, die verschiedenen Blickwinkel des Shopfloors mit einzubeziehen und Maschinen umfassend zu betrachten, um neue Datenerkenntnisse zu gewinnen – Overall Equipment Effectiveness (OEE), die Abbildung der Gesamtanlageneffektivität. Ziel ist es, keinen Datenmüll zu erzeugen, aber dennoch so viele Daten zu sammeln, dass bei neuen Use Cases auch ohne große Umbauten zusätzliche, relevante KPIs wie Energieeffizienzen abgeleitet werden können. Mithilfe der Messaging-Infrastruktur von Schaeffler Digital Solutions, die neben den Gateways im Einsatz ist, werden diese Daten weltweit verfügbar gemacht. Jeder Schaeffler-Mitarbeiter, der die Notwendigkeit und vor allem die Berechtigung hat, bestimmte Daten für einen Use Case verwenden zu können, kann diese schnell und unkompliziert nutzen. Wie die neue Infrastruktur im Detail funktioniert und wie das Brownfield erfolgreich vernetzt wird – das wird im Podcast ausführlich erklärt.

    13.10.2021

    System- und standortübergreifende PLM-Datenanbindung mit Business Case​

    #51
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Matthias Morath
    Liebherr-IT Services GmbH Logo
    Jürgen Pfeifer
    WAGO GmbH & Co. KG Logo
    #51

    System- und standortübergreifende PLM-Datenanbindung mit Business Case​

    Unternehmen, die für die Zukunft fit sein wollen oder möchten, sind vor allem eines, sie sind bereits umfassend vernetzt oder arbeiten daran. Das Problem dabei, alles, was bislang nicht an die IT angebunden wurde, muss irgendwann in der Zukunft angebunden werden. Das gilt insbesondere für Maschinen. Die meisten Unternehmen heute sind nicht darauf eingestellt. So sind die vorhandenen Maschinen und Anlagen nicht in der Lage Daten zu versenden. Dafür hat die Firma WAGO die IoT-Box entwickelt, die die Maschinen ins Internet of Things mit einbindet. Es handelt sich dabei um ein komplettes System, welches alle Funktionen beinhaltet, die ein Unternehmen für die Digitalisierung braucht. Die Spannbreite reicht von der Signalerfassung bis hin zur Cloud-Konnektivität. Im Mittelpunkt des heutigen Use Cases steht jedoch nicht nur WAGO, sondern auch ein Kunde, Liebherr-IT Services. Dieser entwickelt organisatorische und programmiertechnische IT-Lösungen für den ganzen Liebherr-Konzern. Betreut werden derzeit 31 Entwicklungs- und Fertigungsstandorte mit mehr als 13.000 Usern. Themenschwerpunkt dieses Podcasts ist die IoT-Box. Eine Hardware muss für die IoT-Box nicht geplant werden, denn sie ist nach dem Prinzip Ready-to-use konzipiert. Dadurch kommen die Daten schnell in die IoT-Anwendung. Je nachdem wie die IoT-Box angewendet werden soll, kann man flexible I/O-Karten nachrüsten. So kann jedes System an die erforderlichen Spezifikationen angepasst werden. Doch es stehen noch weitere Optionen zur Verfügung. Bei der IoT-Box handelt es sich um eine vorgefertigte Lösung, die ohne großen Aufwand an jede Maschine oder Anlage nachträglich angebracht werden kann. Der Clou dabei ist, dass der Produktionsprozess nicht unterbrochen werden muss. So kann die IoT-Box nicht nur universell eingesetzt werden, sondern erfasst auch optimal Datenströme, Produktionszyklen und Spannungen.

    06.10.2021

    Herstellerunabhängig Sensoren vernetzen mit der CloudRail.Box und Azure IoT Hub | Schmitz Cargobull

    #50
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Philip Weber
    CloudRail Logo
    Thomas Frahler
    Microsoft Logo
    Michael Schöller
    Schmitz Cargobull Logo
    #50

    Herstellerunabhängig Sensoren vernetzen mit der CloudRail.Box und Azure IoT Hub | Schmitz Cargobull

    In dieser Podcastfolge werden zwei Use Cases vorgestellt, die auf Azure aufbauen, Microsofts Cloud-Service, mit dem sich Informationen in großem Maßstab einsammeln, auswerten, aber auch direkt zur weiteren Nutzung verarbeiten und entsprechende Aktionen auslösen lassen. Michael Schöller bringt von Schmitz Cargobull einen praktischen Anwendungsfall mit: Via IoT im Straßentransport lassen sich mittels Sensoren und Cloudanbindung unter anderem Temperatur und globale Position der wertvollen Fracht, aber auch der Wartungszustand der Fahrzeuge permanent erfassen und übermitteln. Damit kann die Einhaltung von Kühlketten überwacht werden, ohne auf zeitaufwendige und fehleranfällige manuelle Prozesse zurückgreifen zu müssen. Von ihrem gesetzten Cloud-Partner Microsoft waren sie dabei so begeistert, dass sie zwischenzeitlich auf lokale Rechenzentren verzichten und sämtliche internen Prozesse auf das Cloud-Universum umgestellt haben. »Wir verfolgen eine Cloud-first-Strategie!« – Ganz im Zeichen vom Ende der Datensilos, wie es auch Philip Weber kommen sieht, der als zweiten Use Case die Dienste von CloudRail schildert: Sie haben sich darauf spezialisiert, Maschinen IoT-ready zu machen und in Microsofts Azure-Cloud zu bringen. Unterschiedliche Anforderungen in unterschiedlichen Branchen, verschiedenste Techniken, ältere Anlagen (Retrofit) – dank Abstraktion alles kein Problem für CloudRail. Mit einem einheitlichen Datenmodell, der Nutzung der IODD-Datenbank und striktem Setzen auf Standards, wie das IO-Link-Protokoll, schaffen sie es, den IoT-Plug-and-Play-Gedanken effektiv umzusetzen. In nur wenigen Stunden lassen sich erste Proofs of Concept zeigen. Wer das Ergebnis dann weiter auf das Unternehmen erstrecken möchte, profitiert zusätzlich von CloudRails Zentralisierungsstrategie. Wenn die Maschinen schon zwecks IoT an die Cloud angebunden sind, so können – nicht zuletzt auch im Sinne des Datenschutzes – beispielsweise die regelmäßigen Updates zentral gesteuert werden. Für den Anwender bringt IoT damit zahlreiche Vorteile mit sich. Predictive Maintenance: Ich weiß jederzeit, wie es meinen Maschinen geht und wann wo nachgerüstet werden muss. Das manuelle Nachsuchen entfällt. Darüber hinaus reduziert es Ausfallzeiten durch etwaige unvorhergesehene Vorfälle zwischen den Wartungsintervallen. Dies gilt für die exemplarischen Transportfahrzeuge, die mit Cargobulls Telematics-Sensortechnik ausgestattet sind, genauso wie für den softwareseitigen Zustand jeglicher von CloudRail angebundenen Maschinen. Durch die Möglichkeit, seine Anlagen remote zu managen, fallen auch vielfach Reisezeiten weg. Das so freigewordene Kapital lässt sich für neue Investments einsetzen. Um sich leicht davon überzeugen zu können, dass die Use Cases auch im eigenen Unternehmen funktionieren, halten sowohl Schmitz Cargobull als auch CloudRail passend geschnürte Pakete für die ersten Schritte bereit, auf die, wenn gewünscht, sodann weiter aufgebaut werden kann. Übereinstimmend hält auch Thomas Frahler von Microsoft das Anbieten von Bundles, paketierten Services, für unerlässlich, um dem Wachstum und den Marktbedürfnissen vollständig gerecht zu werden.

    29.09.2021

    Datengetriebene Services im Maschinenbau – Produktion im Sägewerk optimieren und Stillstand senken

    #49
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Sven Fischer
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    Thomas Johnsen
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    #49

    Datengetriebene Services im Maschinenbau – Produktion im Sägewerk optimieren und Stillstand senken

    Diese Podcastfolge handelt von einem Use Case aus dem Bereich der Holzwirtschaft, in dem ein weltweit agierender Maschinen- und Anlagenbauer für Sägewerke auf dem Weg zur Digitalisierung begleitet wird. Wegbegleiter und -bereiter der digitalen Transformation ist die Firma logicline, indem sie eine Mobile App, Cloudanwendung und digitale Plattform für den Kunden umsetzt und diesen mit seinen Produkten und Mitarbeitern clever vernetzt. Dafür gibt es keine „One-Size-fits-all-Lösung“ – so logicline, setzt auf kundenindividuelle Lösungen und agiert nach dem Vorsatz: Technologie ist Mittel zum Zweck und kein Selbstzweck. Der Anwender, um den es im Use Case geht, stellt Sägewerkstechnologie her, wie zum Beispiel Bandsägen oder Einschnittssägen. Sein Ziel war es, sein Produktportfolio um digitale Angebote und Services zu erweitern und nicht mehr „nur“ Maschinenbauer zu sein, um seinen Kunden digitale Mehrwerte zu schaffen. Mehrwerte, wie zum Beispiel: Inventory („Wo ist Maschine X im Einsatz?“), Condition Monitoring („Wie geht es meiner Maschine gerade?“) oder Predictive Maintenance („Wann könnte es meiner Maschine vielleicht schlechter gehen und wann muss ich eingreifen?“). Weitere relevante Schlagworte sind: Kundennähe, Kundenbindung und Wirtschaftlichkeit. Über ein sogenanntes Edge-Gateway werden die Daten in eine Cloud transportiert, wobei höchste Datenintegrität gewährleistet wird: Nur derjenige bekommt Zugriff zu den jeweiligen Daten, die für ihn relevant sind. Ein großes Bedenken aller Digitalisierungs-Neueinsteiger wird somit beseitigt und kein externer Akteur der Wertschöpfungskette kann produktions- oder unternehmensrelevante Informationen ableiten. Über eine Mobile App, die ganz einfach übers Smartphone gedownloadet werden kann, sind die spezifischen Daten, wie Stillstandzeiten, Produktivität, Fehlerursachen, von überall aus abrufbar. In dieser Podcastfolge wird deutlich, dass Sales, Service und I(o)T immer mehr zusammenrücken. Branchenübergreifend werden neue Geschäftsmodelle gedacht – weg vom Verkäufer von Maschinen und Anlagen, hin zum Rund-um-Serviceanbieter. Digitaler Lösungsgeber logicline nimmt Unternehmen auf dieser Reise an die Hand oder hilft bereits digitalisierten Serviceanbietern zu noch besserer Performance.

    11.08.2021

    KI-Fachkompetenz direkt in der Kamera verbaut | Vom Bild- zum Ergebnis

    #48
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Patrick Schick
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    Alexey Pavlov
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    #48

    KI-Fachkompetenz direkt in der Kamera verbaut | Vom Bild- zum Ergebnis

    IDS Imaging Development Systems präsentiert mit IDS NXT eine Plattform für industrielle Anwendungen von der klassischen bis zur KI-basierten Bildverarbeitung. Mit seinen Industriekameras liefert IDS nicht nur Bilder, sondern direkt einsehbare Ergebnisse. Durch integrierte Bildverarbeitung und verschiedenster Kommunikationsschnittstellen wie OPCUA sind die Kameras in der Lage, Ergebnisse eines Prozesses zu visualisieren und Maschinen sowie Anlagen zu steuern – und das ohne Anbindung an einen PC. Wie sieht ein Prozess aus, in dem die IDS NXT Kameras Anwendung finden? Ein Beispiel, das im Podcast beschrieben wird, ist die Endkontrolle bei der Produktion von Dichtringen. Ein Produktexperte verpasst den Dichtringen anhand ihrer Beschaffenheit im Trainingsprozess der KI ein Label, z. B. Gut- oder Schlechtteil. Von diesen gelabelten Teilen werden Bilder aufgenommen, wobei 10 bis 20 Bilder bereits ausreichen, um die KI zu trainieren und zum Erfolg zu führen. Das bedeutet: Das Fachwissen der Person an der Endkontrolle wird in die KI gegossen, damit der Roboter in der Endkontrolle selbstständig arbeiten und Gut- von Schlechtteilen unterscheiden kann. Der große Vorteil: Für die Arbeit mit und an der Kamera ist kein eigenes Wissen über Künstliche Intelligenz notwendig. Das einzige Wissen, das benötigt wird, ist das Fachwissen über die entsprechenden Produkte. Es geht aber auch anders: IDS hat in dieser Podcastfolge seinen Kunden urobots mitgebracht, der bereits selbst eine Bildverarbeitungs-KI entwickelt hat und den KI-Beschleuniger verwendet, der auf der IDS NXT Kamera läuft. Das Wissen wird auf einer offenen Plattform geteilt. IDS bedient damit zwei verschiedene Arten von Kunden – mit KI-Vorwissen und ohne. Was sind die Benefits der Kameras? Eine Genauigkeit von 99,9 % in der Qualitätskontrolle und damit die Reduktion von Reklamationskosten. Durch die Übernahme monotoner Arbeiten durch Roboter können Mitarbeiter in anderen Bereichen effizienter eingesetzt werden. Außerdem fallen für die Anwender weniger Investitionskosten in eigene Hardware an, unter anderem dadurch, dass die IDS NXT ohne PC auskommt. Anwender brauchen außerdem keine eigene Bildverarbeitungsabteilung, da die KI den gesamten Job übernimmt. Zudem arbeiten die Kameras arbeiten sehr schnell: urobots spricht von circa 200 Millisekunden, in denen die Software die Positionen aller Objekte auf dem Kamerabild erfasst. Das heißt, fünf Erfassungen pro Sekunde. Die Genauigkeit der Erfassung beträgt dabei +- 2 Grad und +- 2 Pixel. Durch die schnellere Rechenzeit können schnellere Entscheidungen getroffen werden, was wiederum die Taktzahl erhöht.

    05.08.2021

    Salzgitter AG & Endress+Hauser – Stahlproduktion der Zukunft

    #47
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Jan-Marten Claus
    Salzgitter Flachstahl Logo
    #47

    Salzgitter AG & Endress+Hauser – Stahlproduktion der Zukunft

    Diese Folge des IIoT Use Case Podcast dreht sich um die IoT-Vernetzung der bereits hoch automatisierten Stahlproduktion. Endress+Hauser, ein Unternehmen, angesiedelt in der industriellen Messtechnik, stellt sein IIoT-Pilotprojekt mit dem Rohstahlproduzenten Salzgitter Flachstahl vor. Eines der Key Takeaways: Nur mit digitaler Infrastruktur und entsprechenden digitalen Hilfsmitteln ist es möglich, in einem derart komplexen hochautomatisierten Bereich den Anforderungen an die Anlagenverfügbarkeit gerecht zu werden. Der Fokus auf zwei verschiedene Datenarten macht die Kundenanforderungen dieses Use Cases deutlich: Aus Sicht des reinen Automatisierungsprozesses sind Messdaten elementar wichtig. Diese konnten in der Vergangenheit bereits über ein Dashboard, das HMI (Human Machine Interface), eingesehen werden. Aus dem Blickwinkel des Instandhalters und der Verfügbarkeit liegt der Schwerpunkt auf den Zustandsdaten der Sensorik und Aktorik. Es soll einen umfassenden Überblick über die Messtechnik geben: Wie geht es meinem Motor, wie geht es meinem Sensor, wie geht es meiner Messtechnik? Ohne IoT war dafür bisher der Gang zur Maschine notwendig. Salzgitter Flachstahl sagt: Weitere Daten waren durch das bereits vorhandene Feldbussystem zwar schon da, aber sie wurden nicht genutzt. Heute besteht eine Internetconnectivity bis in den Feldbus und bringt die Daten in die Cloud. Diese Anforderung war ein Schwerpunkt der bisherigen Zusammenarbeit der beiden Firmen. Security-Bedenken gab es anfangs, gepaart mit dem Wunsch, Hoheit über die eigenen Daten zu behalten. Bei der Architektur der Endress+Hauser IoT-Lösung wurden diese Kundenanforderungen adressiert und die Lösung so gebaut, dass sie nach der internationalen Norm ISO 27001 zertifiziert ist und damit weltweit anerkannten IT-Sicherheitsstandards entspricht. Zudem gibt es einen Read-Only-Kanal, der nur einen Lesezugriff ermöglicht, ohne primär auf die Steuerung einzugreifen. Im Rahmen der Podcastfolge wird dieser IoT-Implementierungsprozess anhand der Kontibeize II beschrieben – einer Anlage, die pro Arbeitsschicht etwa 2.500 Tonnen Stahl produziert und eines der Herzstücke der Stahlproduktion ist. Welche Vorteile mit der Prozess- und Zustandsüberwachung für Salzgitter Flachstahl noch einhergehen und wie dieser Use Case auf andere Anwendungsfälle übertragbar ist, wird in der Podcastfolge ebenfalls näher erläutert.

    21.07.2021

    Siemens & AUDI AG – Gebäudetechnik digital: Regelwerk erkennt Potenziale im Anlagenbetrieb

    #46
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Rainer Walter
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    Marc Richter
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    Sebastian Witt
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    #46

    Siemens & AUDI AG – Gebäudetechnik digital: Regelwerk erkennt Potenziale im Anlagenbetrieb

    Das Thema dieser Podcastfolge ist die Gebäudetechnik von heute und wie Digitalisierung und IoT-Technologie die Anlagenverfügbarkeit sowie die Energie- und Kosteneffizienz nachhaltig verändern und gewerkeübergreifend Synergien schaffen. Im Mittelpunkt des konkreten Use Cases steht der Audi-Standort Neckarsulm bei Heilbronn mit seinen ca. 70 Gebäuden auf einer Fläche von über einer Millionen Quadratmeter. Produktionsgebäude, Lackiererei, Karosseriebau, Montage, aber auch Verwaltungs- und Bürogebäude werden mithilfe der Siemens Smart Infrastructure zu Smart Buildings gemacht und Audi Herr über 70.000 Datenpunkte. Themenschwerpunkt dieses Podcasts bilden Belüftungsanlagen. Welche Aufgaben hat ein solcher Standort? Es geht um die Sicherstellung der Energie- und Mediaversorgung in richtiger Qualität und Menge. Die Zurverfügungstellung von Strom, Wasser, Luft, Kälte und Gasen muss nach geltenden Gesetzen und Richtlinien sowie im Sinne der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit erfolgen. Es geht um das Überwachen von Anlagen, das Gewährleisten der Versorgungssicherheit und das Erkennen von Potenzialen. Schon heute werden Produktionsleittechnik und Gebäudeleittechnik miteinander verbunden. Die Anlage wird produktionsabhängig gesteuert. Normabweichungen hinsichtlich Wartung, Nutzerverhalten oder Energieeffizienz können anhand eines optimierten digitalen Zwillings festgestellt werden. Gearbeitet wird zudem mit einer webbasierten Cloudplattform, die sowohl über eine Import- als auch über eine Exportschnittstelle verfügt. Auf der einen Seite können verschiedenste Gewerke und Daten importiert, auf der anderen Seite können die Daten anschaulich visualisiert und mit Hilfe von Datenanalyse und Montoring ausgewertet und optimiert werden. Schlüssel zum Erfolg ist dabei das ständig wachsende Set an Regelparametern und -algorithmen zur Fehleranalyse und Effizienzoptimierung, das Siemens kundenübergreifend erweitert. Im Fokus steht dabei nicht nur das einzelne Gerät, sondern die gesamte Anlagenfunktionalität der vielen komplexen Einzelgeräte und deren ganzheitliches Monitoring.

    15.07.2021

    Industrie 4.0: ganzheitliche Digitalisierung von Intralogistik und Fertigung

    #45
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Julia Hayer
    Bosch Connected Industry Logo
    Fabian Utz
    Bosch Connected Industry Logo
    #45

    Industrie 4.0: ganzheitliche Digitalisierung von Intralogistik und Fertigung

    Bosch Connected Industry ist das IIoT Softwarehaus von Bosch. Gemäß der Leitanwender- und Leitanbieter-Strategie von Bosch, sind die Software und Services unter dem Namen NEXEED sowohl in den Bosch-Werken als auch bei internationalen Kunden im Einsatz. Ziel ist die effiziente Digitalisierung von Fertigung und Intralogistik. Wie dies im Detail umgesetzt wird, veranschaulicht diese Podcastfolge anhand von zwei Digitalisierungsprojekten aus der Praxis. Use Case 1 – Intralogistik: Im besprochenen Use Case geht es um das Transportmanagement im internen Materialfluss. Gerade in der Intralogistik überwiegen papierlastige und manuelle Prozesse. Schwankende Transportbedarfe und Kapazitäten stellen die Mitarbeiter immer wieder vor neue Herausforderungen. Hier bring ein automatisiertes Transportmanagement Licht ins Dunkel und macht den Materialfluss transparent, optimiert Beladungszustände und Transportwege. Auf Basis von Echtzeitdaten aktueller Transportbedarfe und verfügbarer Fahrzeuge werden die Routen der Milkruns berechnet und auf ein Tablet gesendet. Der Milkrun-Fahrer wird informiert und angeleitet, was in welcher Reihenfolge zu tun ist. Das macht intralogistische Prozesse deutlich effizienter und erleichtert den Mitarbeitern die tägliche Arbeit. Use Case 2 – Fertigung: Die Fertigung ist der Intralogistik in Sachen Digitalisierung heute noch ein Stück voraus. Wichtig sei, unseren Podcastgästen zufolge, jedoch die Harmonisierung der Daten, damit alle Beteiligten auf gleiche Dateiformate und transparente, verständliche Informationen zugreifen können. Beschrieben wird ein Anwendungsfall aus dem Automobilbereich. Die Herausforderung: Informationen und Daten sind häufig nur dezentral an einer Linie einsehbar und liegen nicht übergreifend vor. Das steht einem transparenten, effizienten und fehlerfreien Produktionsprozess oft entgegen. Welche digitalen Ansätze hier Anwendung finden und wie sich zustandsbasierte Instandhaltung umsetzen lässt, wird ausführlich in dieser Podcastfolge geschildert. An wen sind die Digitalisierungslösungen von Bosch Connected Industry richten? Die Kunden sind Betreiber von Fertigungsstätten aller Art, z. B. Hersteller von Materialien, Ersatzteilen, von kompletten Produkten oder auch Maschinen- und Anlagenhersteller. Das NEXEED Portfolio findet Einsatz in den unterschiedlichsten Industrien – von Automotive über Elektronik und Messtechnik bis hin zur Sensorik. Ein entscheidender Vorteil: Bosch ist sein eigener Kunde und kann alle Lösungen in den eigenen Werken ausführlich in der Praxis testen und optimieren, ehe sie Kunden auf dem externen Markt angeboten werden. Die umfangreiche Erfahrung aus der internen Anwendung kommt so den Kunden und ihren Mitarbeitern sowohl in der technologischen Umsetzung als auch bei der weiteren Projektbegleitung zugute.

    09.07.2021

    Wachstumsmarkt E-Mobilität - Ladeinfrastruktur, Datenanalyse & Cloud-Konnektivität

    #44
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Ben Hoelke
    Roundsolutions GmbH Logo
    Paul Shelley
    Telit Communications PLC Logo
    Checrallah Kachouh
    Compleo Logo
    #44

    Wachstumsmarkt E-Mobilität - Ladeinfrastruktur, Datenanalyse & Cloud-Konnektivität

    Round Solutions ist europaweit führender Anbieter von Modulen wie LTE, NB-IoT oder WiFi. Telit ist weltweit für seine Drahtlos-Lösungen in der Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) bekannt. Seit über 20 Jahren vereinen die beiden Firmen ihr Know-how und entwickeln innovative Produkte im M2M-Bereich auf Grundlage von Drahtlostechnologien. Ein gemeinsamer Kunde ist Compleo Charging Solutions, ein Anbieter von Ladelösungen für Elektrofahrzeuge. Bei den Produkten handelt es sich um AC- und DC-Ladesäulen und Wallboxen für Unternehmen, Energieversorger und Betreiber. Der Use Case dreht sich um die Integration des Telit-Moduls in die E-Ladestationen und den Vorteilen, die daraus für Anbieter und Endverbraucher entstehen. Die Compleo-Ladestationen sind mit einem zellularen Modul von Telit ausgestattet, das – wenn man es mit einem Auto vergleichen würde – wie der Motor des Ganzen fungiert. Integriert auf einer Leiter-Platte in der Steuerung oder in einem Modem, ermöglicht es das Senden der Daten in die Cloud, die von einem (Micro-)Controller oder Prozessor aufgenommen werden. Welche Daten sind hier relevant und für wen? Hauptsächlich sind es zwei Arten von Daten: Verfügbarkeitsdaten und Abrechnungsdaten. Die Verfügbarkeit der Ladeinfrastruktur ist das A und O – ist die Ladestation frei, gibt es vielleicht eine Fehlermeldung und falls ja, was funktioniert nicht einwandfrei? Neben dem Endverbraucher sind diese Daten vor allem für den sogenannten Charge-Point-Operator, den CPO, wichtig. Abrechnungsdaten sind primär für den Elektro-Mobility-Provider, den EMP, ausschlaggebend, da er den Ladevertrag mit dem Endnutzer abschließt und ihm eine RFID-Karte oder Zugangsapp zur Lade-Autorisierung zur Verfügung stellt. Eine Ladestation ist nur so gut wie seine Connectivity: Deshalb muss eine dauerhafte Netzverfügbarkeit gewährleitest werden. In der Regel lässt sich nicht voraussagen, wo eine Ladestation platziert wird, weshalb flexible und automatische Netzwechsel unabdingbar sind. Die Lösung: Telit NExT. In Zusammenarbeit mit Mobilfunkanbietern werden durch dieses webbasierte Managementtool u. a. Netzlücken geschlossen und ein Rund-um-die-Uhr-Service angeboten. Telit steckt dabei mitten im Wandel: vom reinen Hardware-Hersteller zu einem Hardware-Software- und Service-Anbieter.

    07.07.2021

    Digitale Geschäftsmodelle: Vom Hardware-Anbieter zum IoT-Lösungsgeber mit Lizenzmodell

    #43
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Frank Fleischer
    RAFI GmbH & Co. KG Logo
    Fabian Habermeier
    Device Insight GmbH Logo
    #43

    Digitale Geschäftsmodelle: Vom Hardware-Anbieter zum IoT-Lösungsgeber mit Lizenzmodell

    Die Podcastfolge handelt von der effizienten Digitalisierung manueller Industrieprozesse mithilfe von IoT. In der Produktion und Logistik gibt es auch heute noch eine Vielzahl an Mensch-Maschinen-Schnittstellen. Diese möglichst effizient zu gestalten, stellt Maschinen- und Anlagenbauer immer wieder vor große Herausforderungen. RAFI und Device Insight optimieren mit vernetzten Signalleuchten und Schaltern bis dahin isolierte, manuelle Abläufe. Die Schalter und Signalleuchten von RAFI finden primär Anwendung im Bereich Bedienen, Beobachten und Steuern von Anlagen, Maschinen und Prozessen – und das branchenübergreifend. Im Podcast werden zwei Kundenanwendungen näher beleuchtet: Ein Use Case aus der Intralogistik und ein Use Case aus dem Bereich Abfallmanagement. Um Durchlauf- und Zykluszeiten sowie Wegstrecken zu optimieren, und einen schnelleren Materialtransport zu ermöglichen, vernetzt RAFI Taster und Signalleuchten miteinander. Transporteure erhalten durch das KIS.LIGHT unmittelbar eine (visuelle) Benachrichtigung, sobald ein Mitarbeiter einen Button auf der sogenannten KIS.BOX betätigt und eine Aktion erforderlich ist. Diese Logistik on Demand führt darüber hinaus zu einer besseren Personalplanung und Ressourcenverteilung. Use Case 2 dreht sich um digitalisierte Abfallentleerungen und wie durch das digitale Abbilden von Prozessketten effizienteres Arbeiten möglich wird. User von KIS.ME bekommen einen umfassenden Überblick durch die Spiegelung ihrer Anlagen und Prozesse als digitalen Zwilling in der Cloud. Weiterer Schlüssel zum Erfolg: keine Programmieraufwände oder aufwendige Installationen für den Kunden. Die Lösung lässt sich schlank und easy in bestehende Abläufe integrieren, ohne störend einzugreifen. Durch die Kombination von Microsoft Azure Cloud, eigenen IoT-Bausteinen und langjähriger Erfahrung liefert Device Insight RAFI die Grundlage für diese skalierbare IoT-Lösung. Der Experte für Systemintegration bedient Kunden aus den unterschiedlichsten Bereichen – von Automotive über Smart Vending – von der Business Case Analyse bis hin zur Lösungsanwendung und verhilft dadurch auch zu neuen Geschäftsmodellen.

    23.06.2021

    Geschäftsmodell im Großhandel – Mehrwerte durch IoT für Elektro, Heizung und Sanitär

    #41
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Philipp Mayer
    Codestryke GmbH Logo
    Patrick Egloff
    Zander Logo
    #41

    Geschäftsmodell im Großhandel – Mehrwerte durch IoT für Elektro, Heizung und Sanitär

    Zander erklärt in dieser Podcastfolge als B2B-Fachgroßhändler für Elektro, Heizung und Sanitär den Einsatz ihrer codestryke IoT-Lösung für Kunden und wie diese durch die Nutzung der Daten von gekauften Endgeräten Kosten einsparen und dauerhaft profitieren können. Produkte und Gebäudetechnik werden heutzutage nicht nur verkauft, sondern zusätzlich vernetzt, um Energieeffizienz und Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Der besprochene Use Case handelt von Energiezählern, wie sie connectet werden, welche Pain Points der Kunden gelindert werden und welche Zusatznutzen sich darüber hinaus aus ihrer Connectivity ergeben. Wie funktioniert die Vernetzung der Energiezähler und anderer Produkte? Die Gesamtlösung des IoT-Dienstleisters codestryke besteht aus einer Hardware-Komponente und einer Software-Komponente. Prämisse bei der Entwicklung der IoT-Lösung war neben der langfristig skalierbaren Konnektivität die einfache Inbetriebnahme im Stile eines Staubsaugroboters, wie codestryke-Director Philipp Mayer den Vergleich anstellt. Herausgekommen ist eine Drei-Klick-Inbetriebnahme, die nur wenige Minuten dauert und ohne IT-Kenntnisse durchgeführt werden kann. Auch die Anwendung ist intuitiv und einfach: Wurde die Lichtanlage in einem Gebäude beispielsweise auf LED umgerüstet, kann mit einem Klick ein Zeitstempel im sogenannten Energiemonitor gesetzt und ab dem Zeitpunkt getrackt werden, wie viel Strom ab sofort eingespart wird. Mit Daten aus Lastgängen, Lastkurven oder dem Energieverbrauch pro Quadratmeter werden weitere Einsparpotentiale sichtbar gemacht. Unterstützt wird das Ganze von der Siemens MindSphere. Wie die Hardware-Komponente der Lösung aussieht, wie die Daten der Energiezähler abgegriffen werden sowie Tipps bei der Entwicklung und Umsetzung von IoT-Lösungen, gibt’s in der 41. Folge des IIoT Use Case Podcast rund um die „IoT-sierung“ des Großhandelsgeschäftes.

    02.06.2021

    Wie ein Schweizer Taschenmesser: Ein digitaler Datensammler als Multitool für den Shopfloor

    #40
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Stephan Lausterer
    Manz AG Logo
    Wolfram Schäfer
    iT Engineering Software Innovations GmbH Logo
    #40

    Wie ein Schweizer Taschenmesser: Ein digitaler Datensammler als Multitool für den Shopfloor

    „Collect“, „Explore“ und „Improve“ – nach diesem dreistufigen Prinzip arbeiten die IoT-Bausteine, die IIoT Building Blocks, von iT Engineering Software Innovations (iTE SI). In dieser Podcastfolge wird die Anwendung ihres Data Collectors anhand des Praxisbeispiels von Manz aufgezeigt. Schritt 1: Datensammlung – auch bei heterogener Anlagenlandschaft. Schritt 2: Visualisierung und erste Ableitungen. Schritt 3: Lernen aus den Daten und Mehrwerterzeugung durch Optimierungen. Die Nutzer der Lösung von iTE SI sind branchenunabhängig über den Maschinenbau verteilt. Die Softwarefirma ist seit über 20 Jahren an der Schnittstelle zwischen Maschinen und IT unterwegs und begleitet die digitale Transformation des Maschinenbaus und der produzierenden Industrie auf dem Weg zur Industrie 4.0 mit ihren Lösungen und Produkten im Fertigungsumfeld. So auch den Weg des schwäbischen Maschinenbauers Manz bei der Inbetriebnahme von Sondermaschinen. Manz ist im Bereich Lithium-Ionen-Batterietechnologie, Solar- und Photovoltaik-Zellen, Nass-Chemie, Laserbearbeitung, Inspektionssysteme sowie der Herstellung diverser elektronischer Bauteile unterwegs. iTE SI wurde mit dem Ziel ins Boot geholt, die Dauer der Sondermaschinenentwicklung bis hin zum finalen Einsatz auf dem Shopfloor zu verkürzen und dort angekommen, Mehrwerte aus Daten zu generieren. Die Digitalisierungslösung sammelt minimalinvasiv Rohdaten ein, ohne auf die Steuerungen selbst einzuwirken. Der Datensammler arbeitet mit verschiedenen Schnittstellen und kann somit auf unterschiedlichsten Devices und Maschinensteuerungen, wie z. B. SPS- oder NC-Steuerungen, zum Einsatz kommen. Auf einem Edge Device werden die Daten zunächst vorverarbeitet und gelangen danach bereinigt und „harmonisiert“ in die Cloud – auf diese Weise wird ein rundum sauberes Datenbild erzeugt. Im Ergebnis sind die Daten auf einem Dashboard einer App visualisiert einsehbar. Der besprochene Use Case handelt von hochfrequenten Daten sowie Bildverarbeitungsdaten aus Achspositionen von Laserrobotern – Antriebsdaten in Steuerungsechtzeit oder Laserdaten wie der Pulsdauer. Sie ermöglichen unter anderem eine gezielte Fehleranalyse, vorausschauende Fehlervermeidung und Taktzeitoptimierungen. Was die Daten noch wertvoller macht: Sie werden mit bereits vorhandenem Prozesswissen von Kunde und Hersteller angereichert. „Am Ende geht es darum, dass man das Wissen aller zusammenbringt“, wird in dieser Podcastfolge zusammengefasst.

    26.05.2021

    Cloud-Service für Bauherren - digitalisierte Baustellen durch smarte Serviceintervalle

    #39
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Sai Seidel-Sridhaven
    Turck Logo
    Olaf Ophoff
    Turck Logo
    Christoph Kehe
    Hüdig GmbH & Co. KG Logo
    #39

    Cloud-Service für Bauherren - digitalisierte Baustellen durch smarte Serviceintervalle

    „In der IT-Welt ist alles möglich: Wenn die Daten einmal digital da sind, dann sind die Möglichkeiten unbegrenzt.“ Der Use Case handelt vom Prozess der Grundwasserabsenkung und wie dieser durch eine ganzheitliche digitale Lösung auf vielfältige Weise optimiert wird. Wann braucht man eine Grundwasserabsenkung? Kurz gesagt immer dann, wenn man ein Bauvorhaben unternimmt, bei dem man auf Grundwasser stoßen kann. Zur klassischen Anwendungszielgruppe zählen größere Baufirmen, Tiefbauunternehmen oder Dienstleister der Wasserhaltung. Um die Baugrube trocken zu halten, können unterschiedliche Systeme Anwendung finden. Beim System von Hüdig handelt es sich um ein Pumpaggregat, das das Wasser via Vakuumlösung abpumpt. Die Praxisanwender dieser Pumpen wünschten sich vom Hersteller ein Monitoring, eine Möglichkeit die Grundwasserabsenkung digital zu überwachen – auch aus der Ferne. So wurde der Einsatz der smarten Cloudlösung in Zusammenarbeit mit Turck geboren. Das Kerngeschäft von Turck ist die Automatisierungswelt. Der Mittelständler versteht sich als Enabler digitaler Lösungen, indem er seinen Kunden branchenübergreifend Elektronik, Steuerungstechnik, -software und -plattform bietet und diese sich ihre Applikation nach modularem Baukastenschema zusammensetzen können. Im Fall des Use Cases dieser Podcastfolge wurde mit einer Technologie gearbeitet, die es ermöglicht, Komponenten, die früher ortsgebunden und kostenintensiv im Schaltschrank ihren Platz fanden, direkt auf der Maschine anzubringen – eine Dezentralisierung an der Anlage mit vielen Mehrwerten, die im Laufe dieser Folge ausführlich thematisiert werden. Das Gerät ist mit einem Touchdisplay ausgestattet, welches die gewonnen Daten direkt visualisiert, und auch die Steuerungstechnik ist bereits integriert. Quasi „Huckepack“ können Zusatzmodule wie serielle Schnittstellen oder Funkverbindungen für die Cloud aufgesattelt werden. Die digitale Datengewinnung ermöglicht das frühzeitige Erkennen von Störungen und verhindert unmittelbar größere Wasserschäden, indem es den betroffenen Anwendern automatisch Mitteilung gibt. Das ist wichtig, denn die Pumpen zur Grundwasserabsenkung müssen 24/7 performen, sind in der Regel allerdings am Baustromverteiler angeschlossen, der nicht immer mit stabilem Stromnetz glänzt. Auf diese Weise kann hohen Kosten vorgebeugt werden. Vorausschauend wird auch die Wartung, indem Serviceintervalle und Zustände der Pumpe anhand von Daten wie Betriebsstunden oder Vakuumwerten überwacht werden. Ziel von Automatisierung sollte es jedoch sein, nicht so viele Daten wie möglich in die Cloud zu holen, sondern nur die, die wirklich sinnstiftend sind, so Turck. Außerdem Thema dieser Podcastfolge: Pay Per Use als Mittel der Wahl bei Cloudlösungen, Smart Data statt Big Data, Optimierung von Informationsketten und Mehrwerte in der Intralogistik.

    21.05.2021

    Security für IoT - aber sicher! Protokollierung und Rechtssicherheit für kritische Infrastrukturen

    #38
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Corinna Weiss
    CyProtect AG Logo
    Michael Walser
    sematicon AG Logo
    André Neumann
    sematicon AG Logo
    #38

    Security für IoT - aber sicher! Protokollierung und Rechtssicherheit für kritische Infrastrukturen

    CyProtect ist ein Experte auf dem Gebiet der Cyber Security und bietet seinen überwiegend mittelständischen Kunden ganzheitliche IT und Industrial Security Lösungen. Durch eine Entwicklungspartnerschaft mit dem Industrial Security Spezialisten sematicon AG, wurde das OT-Security Knowhow gebündelt. Mit geballter Security-Power setzen die beiden Dienstleister verschiedenste sicherheitsrelevante Projekte um – so wie den im Podcast besprochenen Use Case eines Wasserwerks. Wasserwerke zählen zu den sogenannten Kritischen Infrastrukturen (KRITIS), die wichtige gesellschaftliche Funktionen gewährleisten und aufrechterhalten. Waren es früher noch überwiegend Banken, sind es heute zunehmend KRITIS-Anlagen, die ins Visier der Hacker geraten. Als Achillesferse gilt dabei häufig die VPN-Verbindung, die externen Zugriff und somit Fernwartung ermöglicht. Hacker nutzen dieses „verlängerte Kabel“ in die Anlage, um mögliche Softwarefehler zu identifizieren oder Schadsoftware einzuspielen. „Wirf ein paar Bitcoins ein, dann lass ich dich vielleicht wieder auf deine Maschine zugreifen“ – so oder so ähnlich beginnen Dialoge zwischen Hackern und Lösegeldverhandlern angegriffener Firmen tatsächlich in der Praxis. Um dies von vornherein zu verhindern, muss es laut CyProtect und sematicon primäres Ziel sein, einen einheitlichen und sicheren Zugriff bei vollständiger Isolation des Maschinennetzes zu gewährleisten. In diesem Zuge wurde ein Produkt entwickelt, das genau das tut und das gesamte Anlagensystem unter einer Art „digitalen Glasscheibe“ versteckt. In Bezug auf die Datensicherheit ist im Podcast des Weiteren auch die Rede vom sogenannten Security Dreieck – dem CIA-Dreieck. Dieses Konstrukt hat weniger etwas mit dem amerikanischen Geheimdienst zu tun als mit den Schlagwörtern: Confidentiality, Integrity und Availability. Vertraulichkeit heißt, die Daten sind verschlüsselt. Integrität heißt, sie sind unverändert. Verfügbarkeit heißt, man kann immer auf sie zugreifen. Die drei Security-Spezialisten halten in Bezug auf Daten jedoch auch fest: Es sollte öfter hinterfragt werden, welche Daten tatsächlich gebraucht werden und insbesondere, welche Daten geteilt werden – und mit wem. Als wertvoll werden im Podcast vor allem jene Daten hervorgehoben, die Predictive Maintenance ermöglichen und somit Produktionsstillstände verhindern. Vorausschauende Wartung gekoppelt mit nachvollziehbarem elektronischem Wartungsbuch und Audit-Funktionen bietet der Industrie enorme Mehrwerte und schützt vor Produktionsstillstand, so der Tenor.

    17.05.2021

    Grün, gelb oder rot: Eine Corona-Ampel als IoT-Gesamtlösung mit smarter 1NCE-Connectivity

    #37
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Manuel Hart
    Sentinum Logo
    Denis Knake
    1NCE GmbH Logo
    #37

    Grün, gelb oder rot: Eine Corona-Ampel als IoT-Gesamtlösung mit smarter 1NCE-Connectivity

    Der Use Case dieser Podcastfolge dreht sich um eine Corona-Ampel, die zur optimalen Luftüberwachung in geschlossenen Räumen beiträgt und manuelle Protokollierungen der Vergangenheit angehören lässt. Die Ampel von Sentinum ist Teil einer IoT-Gesamtlösung und arbeitet mit der smarten 1NCE SIM-Karte. Diese ist direkt auf einer Platine integriert und ermöglicht mobile Connectivity. Anwender der Lösung können die Daten auf verschiedenen Devices direkt abrufen und entsprechend reagieren. Bei der Ampel handelt es sich um einen Sensor, den sogenannten Febris-Sensor, der idealerweise mittig in Innenräumen angebracht wird, um die Luftwerte bestmöglich zu ermitteln. Der Sensor bestimmt das Maß der ausgeatmeten Luft über den CO2-Gehalt. Anhand der gewonnen Daten wird auf die Menge der in der Luft befindlichen Aerosole geschlossen. Ein erhöhter CO2-Wert zeigt eine erhöhte Aerosolbelastung an und im Umkehrschluss ein erhöhtes Infektionsrisiko. Entsprechend der gemessenen Werte reagiert die Corona-Ampel mit grünem, gelbem oder rotem Licht und fordert – in den letzten beiden Fällen – zum Lüften auf. Das Einsatzgebiet? Überall dort, wo sich Menschen begegnen und Belüftung notwendig ist – sei es in Büroräumen, Schulen, Krankenhäusern, in der Gastronomie oder auch der Industrie. Die Inbetriebnahme dauert nur wenige Sekunden: Ampel anbringen, Batterie einlegen und schon kann`s losgehen. Es ist kein Einbinden in andere Netzwerke oder ein Eingriff in lokale IT- und Kommunikationsinfrastruktur notwendig. Der Sensor kann jedoch auch mit vorhanden Belüftungsinfrastrukturen problemlos gekoppelt werden. Sowohl der Sentinum-Sensor ist vielfältig einsetzbar als auch die smarte Connectivity-Lösung von 1NCE, die sich ganz einfach auf verschiedenste Hardware übertragen lässt. Die Verknüpfung der Dinge ist in diesem Use Case für den Endkunden mit unmittelbaren, greifbaren Mehrwerten verbunden – sie gibt Sicherheit, spart Zeit, arbeitet stromsparend, senkt die Betriebskosten und erweitert bestehende Hygienekonzepte für Gebäudemanager und Co.

    05.05.2021

    Strukturierte Innovation ohne PowerPoint – Legobaukasten für IoT-Projekte

    #36
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Katharina Schmid
    Axulus Logo
    Florian Beil
    Axulus Logo
    #36

    Strukturierte Innovation ohne PowerPoint – Legobaukasten für IoT-Projekte

    AXULUS liefert mit seinem smarten Subscription Tool eine standardisierte, mit IoT-Know-how angereicherte Knowledge Base, und die Antwort darauf, wie man dieses Wissen auf die Straße bringt – oder in ein Warehouse, wie im konkreten Anwendungsfall dieser Podcastfolge. AXULUS ist ein Unternehmen der Reply und versteht sich als innovativer Problemlöser und Ideengeber durch skalierbare IoT-Anwendungen. Dabei bewegt sich das anderthalb Jahre alte Start-up durch die gesamte Industrielandschaft und supportet Maschinenbauer und Pharmaunternehmen genauso wie Logistik-Dienstleister oder Electronic Manufacturing Services. Gemeinsam mit seinen Kunden setzt AXULUS verschiedenste IoT Use Cases um, indem es ihnen eine Step-by-Step-Anleitung an die Hand gibt und den gesamten Prozess unterstützend begleitet. Im Use Case dieses Podcasts geht es um den Einsatz einer autonomen Drohne bei der Inventur eines Warehouses. Das “Thing“ des Internet of Things ist dabei die Drohne, ein dynamischer Sensor, der durch die Gegend fliegt und lernt. Er sammelt wertvolle Daten ein, indem er Barcodes scannt, Fotos macht und diese über eine Long-Range-Bluetooth-Schnittstelle an eine Plattform sendet, auf der die Inventurergebnisse schließlich visualisiert werden. Der Weg zur Lösung funktioniert nach dem Baukastenschema: Ich habe ein Problem, das ich digital lösen möchte – ich greife bei AXULUS auf vorhandene Templates zu und konfiguriere diese wie LEGO-Bausteine individuell nach meinem Bedarf – die Solution Designer bearbeiten und perfektionieren meinen Use Case anschließend und leiten den Installations-Workflow digital ein. Florian Beil ist schon viele Jahre im Bereich Industrial IoT unterwegs und stellte immer wieder fest: „Es ist gar nicht so einfach, eine neue Technologie in ein bestehendes System zu integrieren“. Genau dieses Problem wird mit AXULUS adressiert. Das primäre Ziel ist es, IoT-Technologie problem- und lösungsbasiert, skalierbar und mit individuellen Mehrwerten für den konkreten Use Case umzusetzen – und das möglichst greifbar und einfach für den Anwender. Außerdem in dieser Podcastfolge: Projektarbeit mit PowerPoint und Excel adé, die wichtigsten KPIs und Herausforderungen im Warehousing und welche Vorteile AXULUS noch bietet.

    28.04.2021

    Schienenverkehr Wartung und Service durch IoT optimieren

    #35
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Patrick Zenker
    Trelleborg Logo
    Burkhard Schranz
    optiMEAS Measurement and Automation Systems GmbH Logo
    #35

    Schienenverkehr Wartung und Service durch IoT optimieren

    Die Firma optiMEAS wurde 2009 mit dem Ziel gegründet, “internetgestützte Messtechnik“ in der Industrie auszurollen. Seither digitalisiert das Unternehmen physikalische Prozesse in verschiedensten Branchen und bereichert mit ihren intelligenten Lösungen neben der Schienenfahrzeugindustrie unter anderem auch die Elektromobilität, Bau- und Landmaschinen, die Anlagentechnik oder die Energieindustrie. Der Use Case handelt von ihrem gemeinsamen Projekt mit der Firma Trelleborg, einem weltweiten Leader in der Entwicklung von Polymer-Komponenten für Dichtungs- und Dämpfungsanwendungen. Thema des Projektes ist die smarte, digitale Transformation von Schienenfahrzeugen und all ihren Bestandteilen. Wie gehen optiMEAS und Trelleborg auf dem Weg der Datensammlung und Mehrwerterzeugung vor? Wie es Burkhard Schranz salopp auf den Punkt trifft: „Wir machen “dumme“ Komponenten schlau!“. Bauteile, die in ähnlicher Weise bereits hergestellt werden, werden selbst zum Sensor umfunktioniert. Sie überwachen ihre eigene Leistung und im Zusammenspiel das komplette Fahrzeug. Veränderungen in der Fahrweise, mögliche Lagerschäden oder sonstige Probleme werden frühzeitig detektiert und mitgeteilt, bevor es zu größeren Ausfällen kommt. Hierbei ist im Use Case von sicherheitskritischen Bauteilen die Rede, deren einwandfreies Funktionieren nicht nur an Geld, sondern auch an Menschenleben gebunden ist. Durch diese Ermüdungsüberwachung kann die Lebensdauer der Komponenten anhand ihrer tatsächlichen Belastung im Feld berechnet werden – ein enormer Benefit der Lösung. Anhand der Messdaten lassen sich zudem auch geplante Austauschintervalle, der Service und die gesamte Instandhaltung optimieren. Diese vorausschauende Wartung verbessert Prozesse und generiert unmittelbar monetäre Einsparungen in nennenswertem Ausmaß. Weiterhin werden in dieser Podcastfolge die sogenannten Insel-Lösungen kritisiert und ganzheitliche, systemübergreifende Ansätze besprochen, die den Endkunden in den Fokus rücken. Es geht um Retro-Fitting und Mehrwerte, die optiMEAS auch in anderen Bereichen wie z. B. bei Betonpumpen oder Hochspannungstrennschaltern erzielen konnte. Ein wichtiges, zukünftiges Ziel ist es zudem, Fehlerbilder und ihren Ursprung konkret aufzuzeigen.

    21.04.2021

    Digitaler Service im Sondermaschinenbau

    #34
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Vanessa Kluge
    Kontron Logo
    Stefan Huber
    RAMPF Group Logo
    #34

    Digitaler Service im Sondermaschinenbau

    Das Trendthema digitaler Service scheint vor keiner Branche Halt zu machen. Gut für Softwareunternehmen wie Kontron AIS, die Firmen verschiedenster Branchen auf dem Weg zum optimalen Service mit agilen Software as a Service und Cloud-Lösungen begleiten. Ziel des Herstellers von Reaktionsharzen und Sondermaschinen RAMPF war es, durch Innovationen im Bereich des Kundenservices, der Datendokumentation und Kommunikation digitale Mehrwerte für seine Kunden zu kreieren sowie intern Prozesse zu optimieren. Ganz oben auf der Agenda standen außerdem die Themen Transparenz, Datensicherheit und Kundenvertrauen. Die neue Lösung sollte eine nahtlose Integration bestehender Systeme, beispielsweise SAP, mit den neuen Schnittstellen gewährleisten. Um diese Vision zu verwirklichen, waren sie bereit, alten Strukturen den Rücken zu kehren und sich in unbekannte Gewässer aufzumachen. Dazu holten sie sich die Dresdener Firma Kontron AIS ins Boot. RAMPF hatte die Chance und Notwendigkeit erkannt, die Erweiterung ihres Angebots um einen umfassenden Servicebereich inklusive Digitalisierung vorzunehmen, um sich noch erfolgreicher am Markt zu platzieren. Durch offene Mitarbeiterkommunikation, einem allmählichen, sukzessiven Ausrollen der Cloud-Lösung und Erfolgen, die nicht lange auf sich warten ließen, war die anfängliche Skepsis innerhalb der Belegschaft schnell verflogen. Mittlerweile läuft fast die gesamte Projektkommunikation über die sogenannte EquipmentCloud®, die vor anderthalb Jahren bei RAMPF implementiert worden ist. Im Rahmen des Podcast wird diese Lösung detailliert erklärt und ihre Vorteile anhand von Beispielen aus dem Daily Business dargestellt. Außerdem wird die Frage geklärt, ob Maschinendaten bereits Gegenwart oder noch Zukunftsmusik sind, in welcher Art ein Node-RED Interface zur Integration Anwendung findet und wie die Akzeptanz beim Endkunden für derartige gekoppelte Lösungen aussieht.

    14.04.2021

    Energiekosten & Ausfälle reduzieren - IoT im Klärwerk Bad Pyrmont

    #33
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Ricardo Wehrbein
    Aerzen Digital Systems GmbH Logo
    #33

    Energiekosten & Ausfälle reduzieren - IoT im Klärwerk Bad Pyrmont

    Aerzen Digital Systems steht für Digitalisierung und digitale Transformation. Das Nutzen bestehender Datenschnittstellen, Systemintegration, Cloud-Lösungen, Cloud-to-Cloud-Kommunikation, Predictive Maintenance, Smart Cities oder Remote Services – Trends und Schlagwörter, die in dieser Podcastfolge zum Thema gemacht werden. Die Gebläse und Verdichter von Aerzen finden in Kläranlagen Anwendung und leiten in den sogenannten biologischen Reinigungsprozess Sauerstoff ein – so auch in der Kläranlage von Bad Pyrmont. Der Prozess der biologischen Reinigung macht fast 70 % der Energiekosten einer Kläranlage aus. Neben dem absoluten Gebot der Ölfreiheit und Reinheit spielt somit auch der Kostenfaktor und die CO2-Emission eine wesentliche Rolle. Parameter wie diese werden mithilfe der digitalen Aerzen-Lösung AERprogress gemonitort und optimiert. Die Lösung ermöglicht außerdem eine vorausschauende Wartung: Mittels künstlicher Intelligenz und entsprechender Sensorik auf den Maschinen wird frühzeitig erkannt, sobald sich ein Fehler anbahnt. Das Ziel von Aerzen Digital Systems: Der Kunde soll befähigt werden, zu agieren, statt zu reagieren. Downtimes sollen vermieden werden, aus ungeplanten Stillständen sollen geplante werden. Über die Plattform ist der Kunde zudem in der Lage, unmittelbar und auf Knopfdruck Ersatzteile zu ordern oder einen Servicetechniker zu informieren. Weiteres Thema dieser Podcastfolge ist der globale Wasserstress und die Wasserknappheit. Der Bedarf an Abwasseraufbereitung wird steigen, so Aerzen. Die Firma – mit ihren zweieinhalbtausend Mitarbeitern und 50 Vertriebs- und Servicegesellschaften – will den Herausforderungen der Zukunft mit smarten und innovativen Lösungen entgegentreten und ihre Effizienz weiter steigern. Auch beschreibt Joachim Wehrbein von Aerzen, wie sie den Step ins Consulting gewagt haben und Maschinenbauern eine Beratung auf Augenhöhe anbieten. Weiterhin wird im Rahmen dieser Folge besprochen, welche zunehmende Relevanz die Themen Service und Kooperation zwischen Kunde und Hersteller in der Industrie haben und wie Aerzen zukünftig Datensilos in der Cloud-to-Cloud-Kommunikation aufbrechen will.

    07.04.2021

    Gebäudebeleuchtung, Lichtinstallation & Außenwerbung – IoT spart Inspektionskosten und schafft eine wettbewerbsfähige Zukunft

    #32
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Gregor Giataganas
    LichtWART Logo
    #32

    Gebäudebeleuchtung, Lichtinstallation & Außenwerbung – IoT spart Inspektionskosten und schafft eine wettbewerbsfähige Zukunft

    Mit der gemeinsamen Entwicklung einer IoT-Lösung rücken die LichtWART GmbH und die Deutsche Telekom Lichtanlagenbetreiber dauerhaft ins rechte Licht. Der Use Case handelt vom sogenannten LichtWART-Modul, einem Gateway, mit dessen Hilfe es möglich ist, Lichtanlagen zu überwachen, zu steuern und zu warten – und das durch eine smarte Gesamtlösung. Eine Lichtwerbeanlage, die nicht oder nicht richtig leuchtet, kann Image- und Umsatzverlust bedeuten. Fällt ein Licht aus, wird es in der Praxis häufig viel zu spät bemerkt. Und manchmal passiert es auch, dass im Rahmen eines Service-Falls ein Netzteil ausgetauscht wird und kurz darauf das nächste kaputtgeht. All das ist mit hohen Kosten verbunden. Derartige Szenarien werden durch den Einsatz des LichtWART-Moduls vermieden: Das System erzeugt Mehrwerte, indem es automatisch Fehlermeldungen und Alarme generiert, Serviceabläufe verschlankt und Response-Zeiten verkürzt. Es behält den Lifecycle aller Komponenten im Blick und sorgt für vorausschauende Wartung – um nur einige Mehrwerte zu nennen, die in dieser Podcastfolge thematisiert werden. Als Königsweg der Verbindung gilt der Mobilfunk: Er schafft die Basis für eine sichere und stabile Konnektivität und einen reibungslosen Datentransport in die Cloud. Durch das LichtWART-Modul können Daten aus dem langjährig bewährten DALI-Bussystem konvertiert und anschließend über die vorhandene Schnittstelle via Mobilfunk in die Plug & Play aufgesetzte Cloud transferiert werden. Ein Vorteil des Moduls ist, dass es durch die integrierte Steuerelektronik autark arbeiten kann und keine permanente Connectivity benötigt. Auch die Trendthemen Lichtanlagen as a Service und Pay per Use werden in dieser Podcastfolge besprochen. LichtWART und die Telekom arbeiten zudem an der Entwicklung eines eigenen DALI-Interfaces für noch mehr Flexibilität. Auch befindet sich das LichtWART-Modul 2.0 in der Planung.

    24.03.2021

    Digitale Textilproduktion und die Marktentwicklungen durch COVID19

    #31
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Joachim Hensch
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    #31

    Digitale Textilproduktion und die Marktentwicklungen durch COVID19

    In der Bekleidungsindustrie liegt der Fokus mehr auf den Mitarbeitern als auf den Maschinen – so der Tenor dieser Podcastfolge. Die “Ressource Mensch“ soll optimal behandelt werden, um sie im Umkehrschluss optimal handeln zu lassen. Ein smarter Mitarbeitereinsatz sowie die Optimierung der Arbeitskraft gelten daher als A und O und bestimmen den Erfolg. 2015 hat HUGO BOSS angefangen, digitale Zwillinge zu erstellen – von Prozessen, Maschinen und ihren Mitarbeitern. Das Ziel: mehr Komplexität abbilden, flexibler werden und an Qualität und Profitabilität gewinnen. In diesem Zusammenhang hat jeder Mitarbeiter ein Tablet erhalten: „Das Tablet ist der Screen zur Welt für den Mitarbeiter – für sich selbst und auch für den ganzen Arbeitsgang“. Die Digitalisierung sorgt in der Fertigung zum einen für die nötige Synchronisation zwischen Mensch und Maschine, zum anderen liefert sie wertvolle Daten über die Performance der Mitarbeiter. Diese sind dadurch in der Lage, ihre Arbeitsleistung vollkommen selbstständig digital zu verfolgen und zu analysieren. Sie werden zum Manager ihrer eigenen Leistung und auch ihres Gehalts. Denn: Die Bekleidungsindustrie ist sehr stark bonusgetrieben, Output und Qualität bestimmen den Verdienst des Mitarbeiters. Auch im voranschreitenden 21. Jahrhundert gibt es in der Textilindustrie aber immer noch Arbeitsschritte, die fast vollständig manuell ablaufen – je individueller, desto manueller. Das Einsetzen der Ärmel bei der Sakko-Herstellung sei beispielsweise einer der kompliziertesten Arbeitsgänge und habe sich seit Beginn seiner Schneiderlehre Mitte der 80er Jahre kaum verändert, stellt HUGO BOSS’ler Joachim Hensch fest. Im Zuschnitt sei der Automatisierungsgrad hingegen am höchsten, da dieser Prozess am meisten standardisiert ist. Wie die Textilfertigung in einer Produktionshalle genau abläuft, was die Mitarbeiter zum Tracking ihrer Arbeitsleistung sagen, welche Rolle das Thema Datenschutz dabei spielt und welche Vorteile die Performance Daten liefern, sind einige weitere Themen dieser spannenden Podcastfolge.

    23.03.2021

    Digitalisierung der Baustelle als USP für Wirtgen

    #30
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Roman Wambacher
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    Stephan Verclas
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    Bernd Walterscheid
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    Stefan Schmitz
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    #30

    Digitalisierung der Baustelle als USP für Wirtgen

    Mit über 15 Jahren Erfahrung im Bereich IoT realisieren die Digital Enabler für ihre Partner Digitalisierungslösungen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Ihre Geschäftsphilosophie basiert auf den Komponenten Persönlichkeit, Zuverlässigkeit und Vertrauen – so auch ihre Zusammenarbeit mit der Wirtgen GmbH. Den Schwerpunkt dieses Podcasts bilden Kaltfräsen. In dieser Nische und ihren Untersparten ist Wirtgen Weltmarktführer. Der Use Case handelt von der Implementierung des sogenannten Wirtgen Performance Trackers (WPT) – einem System, das (Live-)Daten auf der Baustelle digital erfasst, Maschinen miteinander vernetzt und auf dieser Basis den gesamten Geschäftsprozess revolutioniert. Mit dem WPT begleiten die Digital Enabler die Firma Wirtgen auf den Weg zur völlig automatisierten Dateninfrastruktur auf der Baustelle. Der WPT erhebt automatisiert Prozessdaten vor Ort, wie z. B. Baustellenfortschritte, Frästiefe, optimale LKW-Beladungen, Stillstandzeiten oder Fräsbildqualität. Teil der Zusammenarbeit war es, das bereits bestehende Wirtgen IoT-System, den Post-Prozessor, mit dem neuen Performance Tracker zu verknüpfen. So gelang es, alle relevanten Daten final als Jobberichte voll automatisiert und individualisiert an die entsprechenden Empfänger zu senden – ohne weitere Manpower. Auch die Erfolgsthemen Predictive Maintenance, Künstliche Intelligenz sowie Digitale Zwillinge finden in dieser Podcastfolge Erwähnung. Die Baumaschinen der Zukunft werden intelligenter und digitaler: Am Ende blickt Wirtgen in die vernetzte Zukunft und sieht vielversprechende Ansätze in der Bodenstabilisierung, dem Service Mining, dem Kaltrecycling und im Bereich der Betongleitschalungfertiger. Der Wirtgen Performance Tracker ist die optimale Ergänzung zur Wirtgen Group Telematiklösung WITOS und bietet eine transparente Fräsleistungsermittlung.

    10.03.2021

    Warn- und Eskalationskonzepte zur Minimierung von Ausfallzeiten bei Kaffeeautomaten | KI-gestützte Optimierung von Produktionsprozessen

    #29
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Martin Dimmler
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    Hendrik Nieweg
    Device Insight GmbH Logo
    #29

    Warn- und Eskalationskonzepte zur Minimierung von Ausfallzeiten bei Kaffeeautomaten | KI-gestützte Optimierung von Produktionsprozessen

    Als Komplettanbieter für anspruchsvolle IoT und IIoT-Vorhaben hat Device Insight (DI) gemeinsam mit Partnern schon viele spannende Use Cases realisiert. In dieser Podcastfolge stellen Hendrik Nieweg und Martin Dimmler von DI zwei von ihnen vor. Der erste Use Case dreht sich um ein Thema, das uns wohl allen am Herzen liegt: Kaffee! Gemeinsam mit der international agierenden Kaffeehaus-Kette Costa Coffee hat DI ein „Pay-per-cup“-Geschäftsmodell umgesetzt. Die Idee von Costa Coffee: Gegen eine Gewinnbeteiligung pro verkauftem Kaffe wurden Tankstellen, Flughäfen etc. hochwertige Kaffeeautomaten kostenlos zur Verfügung gestellt. Device Insight ermöglicht es mit ihrer Technologie nicht nur, die Anzahl der verkauften Kaffees zuverlässig zu tracken, sondern auch Ausfallzeiten durch frühzeitige Warn- und Eskalationskonzepte zu minimieren, um Gewinnausfälle zu vermeiden. Im zweiten Use Case berichten Martin und Hendrik über ihre Zusammenarbeit mit dem KI-Spezialisten Sentian. Beim Hersteller für Mess- und Sensortechnik JUMO gelang es ihnen, den Produktionsprozess KI-gestützt zu verbessern. So können dank Sensorik und Analyse des Ausgangsmaterials bereits im Produktionsprozess Anpassungen vorgenommen werden. Das Ergebnis: Es können mehr Sensoren in der höchsten Qualitätsstufe produziert werden. Am Ende der Folge wird aufgezeigt, wie relevant die Zusammenarbeit von Partner-Ökosystemen zur Lösung von Kundenproblemen ist. Die 2003 gegründete Device Insight GmbH mit Sitz in München ist ein IoT-Spezialist, der Unternehmen bei der Digitalisierung im Umfeld von Internet of Things, Industrie 4.0 und Künstlicher Intelligenz begleitet. Auf Basis eines flexiblen IoT-Frameworks kombiniert Device Insight fertige IoT-Bausteine und Microservices mit individuellen Applikationen für maßgeschneiderte IoT-Services.

    05.12.2020

    Kommerzialisierung von IIoT Geschäftsmodellen – Support Ticket System, externe Wetterdaten und Qualitätsüberwachung

    #24
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Bernd Gross
    Cumulocity GmbH Logo
    #24

    Kommerzialisierung von IIoT Geschäftsmodellen – Support Ticket System, externe Wetterdaten und Qualitätsüberwachung

    Der erste Use Case handelt von der Zusammenarbeit der Software AG mit dem Kompressor Hersteller Denver Gardner. Dieser hat weltweit 16 Brands, für die die Software AG das System und eigene Mandate liefert. Bernd Gross erklärt, mit welchem Geschäftsmodell sie arbeiten, und wie durch Technologie Mehrwerte erzielt werden, von denen auch der Endkunde profitieren kann. Im zweiten Use Case geht es um das Beispiel des Schweizer Rollladen Herstellers Griesser, welcher sich auf Beschattungen im Industriebereich spezialisiert hat. Da durch Unwetter bisher regelmäßig hohe Versicherungsschäden entstanden, hat das Unternehmen sein Geschäftsmodell um einen digitalen Service erweitert. Bestand das Kerngeschäft zunächst nur aus der Herstellung und Lieferung der Rollläden, so können diese nun wetterdatenbasiert hochgefahren und dadurch Unwetterschäden vermieden werden. Abschließend berichtet Bernd Gross vom Use Case eines Kupferkabelherstellers, welcher EDGE Realtime Analytics verwendet, um Qualitätsprobleme schneller zu erkennen, und seinen Ausstoß zu reduzieren. In diesem Kontext schlagen Madeleine Mickeleit und Bernd Gross unter anderem den Bogen zum Thema Nachhaltigkeit. Ein Bereich, in dem es spannende Lösungen gibt, der durch IoT-Anwendung enorm profitieren kann und zudem äußerst relevant ist. Drum herum streifen wir die Themen der drei Phasen einer IoT-Integration, wie aus Bernd Gross Sicht digitale Transformation gelingen kann und wo heute die Software AG Cloud Lösungen als Whitelabel zum Einsatz kommen. Die Software AG hat den Sitz in Darmstadt und gehört zu den Weltmarktführern für Software- und Integrationslösungen und verbundene Dienstleistungen. Sie fördert die digitale Transformation von Unternehmen und ermöglicht eine schnelle Innovation im Internet der Dinge, damit Kunden agile Pionierarbeit in differenzierten Geschäftsmodelle leisten können. Dafür bringt das Unternehmen die Freiheit mit, jegliche Technologie von der App bis zur EDGE zu verbinden und zu integrieren. Die Software AG hat knapp 5.000 Mitarbeiter und ist in 70 Ländern aktiv.

    27.11.2020

    Echtzeitdaten von Werkzeugmaschinen und Zerspanungswerkzeugen – Digitaler Zwilling des Bearbeitungszyklus und Machine Learning

    #27
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Emil Nigl
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    Ralf Hufschmied
    Hufschmied Logo
    #27

    Echtzeitdaten von Werkzeugmaschinen und Zerspanungswerkzeugen – Digitaler Zwilling des Bearbeitungszyklus und Machine Learning

    Use Case 1 | Weniger Stillstand und mehr Transparenz in der Produktion. Im Use Case 1 erläutert Emil, dass wenn am Wochenende im automatisierten Betrieb eine Maschine ausfällt, häufig stundenlange Stillstände die Folge sind. Eine IoT-basierte Überwachungslösung alarmiert den Bereitschaftsdienst rechtzeitig. Jede Senkung von Stillstandzeiten rechnet sich sofort für den Maschinenbetreiber. Angenommen, eine Stunde Bearbeitung kostet 100 Euro und die Betriebszeit ist 6.000 bis 7.000 Stunden pro Jahr und Maschine. Das Vermeiden von 10 Prozent Stillstandzeit würde pro Maschine mindestens 60.000 Euro im Jahr bringen. Zudem haben Unternehmen durch die Ermittlung von Maschinendaten zusätzliche Möglichkeiten zur Analyse ihrer Prozesse, etwa zur Verbesserung der Takt -und Anlieferungszeiten. Ein Beispiel aus der Praxis: Durch die Maschinendaten konnte GROB das Entgraten in seinen Maschinen verbessern. Ursprünglich sollte bei Neuentwicklungen auch das Entgraten automatisch im Inneren der Maschine geschehen. Datenanalysen zeigten allerdings, dass manuelles Entgraten außerhalb der Maschine deutlich bessere Ergebnisse erzeugt. Use Case 2 | Werkzeugabnutzung mit lernfähigen Verfahren ermitteln. Im Use Case 2 spricht Ralph über den Verschleiß von Werkzeugen in Zerspanungssystemen. Dieser wird von Maschinenbedienern meist nach einer subjektiven Einschätzung bewertet – nach Gehör. Mit akustischen Sensoren und Machine Learning lässt sich diese Einschätzung digitalisieren und damit objektivieren. Durch die Verarbeitung aller Daten während des gesamten Herstellungsprozesses entsteht ein digitaler Zwilling nicht nur des Werkzeugs oder der Maschine, sondern des gesamten Bearbeitungszyklus. Dadurch lässt sich nachverfolgen, wie sich der Abnutzungsgrad des Werkzeuges Minute für Minute entwickelt. Die Software kann im richtigen Moment eingreifen und die Bediener zum Wechseln des Werkzeugs auffordern. Dadurch wird das Prozess Wissen der Mitarbeiter digitalisiert und vereinheitlicht. Interviewpartner Emil Nigl Digitalisierung & Product Sales Manager Von Bayern in die Welt: Seit unserer Gründung im Jahr 1926 in München, ist GROB als global operierendes Familienunternehmen in der Entwicklung und Herstellung von Anlagen und Werkzeugmaschinen auf konstantem Wachstumskurs. Zu den Kunden gehören die weltweit namhaftesten Automobilhersteller, deren Zulieferer und renommierte Unternehmen verschiedenster Branchen. Ralph Hufschmied Geschäftsführer Die Hufschmied Zerspanungssysteme GmbH ist ein Entwickler und Hersteller hochwertiger Zerspanungswerkzeuge für die Materialbearbeitung in der Fertigung. Durch die frühzeitige Konzentration auf die Bearbeitung von Kunststoffen, Glasfaserwerkstoffen und Carbonfasern hat Hufschmied in Europa einen Spitzenplatz in der spanenden Bearbeitung von neuen Werkstoffen erreicht. Jetzt mit uns Kontakt aufnehmen | Pilotprojekte finden | Use Cases bewerben​ Ing. Madeleine Mickeleit​ Digital Business Development | IIoT​

    27.11.2020

    Über Transportwägen Tracking durch RFID der Intralogistik, sensorbasiertes Condition Monitoring von Stanzmaschinen und Qualitäts- und Ursachenforschung

    #26
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Melanie Heuberger
    Balluff GmbH Logo
    #26

    Über Transportwägen Tracking durch RFID der Intralogistik, sensorbasiertes Condition Monitoring von Stanzmaschinen und Qualitäts- und Ursachenforschung

    Sensorbasiertes Überwachen von Stanzmaschinen Bei der Herstellung von Stanz- und Biegeteilen aus Metall stellte ein Automobilzulieferer erhebliche Qualitätsunterschiede beim Rohmaterial fest. Um herauszufinden wie es zu den Abweichungen kommt, wurden diverse Parameter gesammelt und anschließend untersucht. Bereits vorhandene Sensoren ermittelten Daten, welche mit zusätzlichen Informationen über Laufzeiten und Schichtpläne angereichert wurden. Diese lieferten zu Beginn keine aussagekräftigen Hinweise auf mögliche Ursachen, weshalb die Anlage mit weiteren Sensoren ausgestattet werden sollte. Kompetente Unterstützung bei der Umsetzung erhielt das Unternehmen von der Balluff GmbH. Spezielle Condition-Monitoring-Sensoren messen seither dauerhaft Umgebungstemperatur und die Vibrationen am Einlaufband, um Gründe für die Qualitätsunterschiede zu evaluieren. Die erhobenen Daten werden mittels IO-Link, einem Übertragungsprotokoll, an die IT-Ebene weitergeleitet. Diese werden zusammen mit weiteren Informationen aus bestehenden Systemen (MES, ERP, QA) visualisiert und in einem Langzeitarchiv gespeichert. Temperaturabweichungen und Fehler können dadurch rechtzeitig erkannt werden und Mitarbeiter bei Bedarf frühzeitig einschreiten. Tracking von Transportwagen in der Produktion RUCH NOVAPLAST, ein Hersteller von Schaumstoff-Formteilen, erkannte eine wesentliche Schwachstelle im eigenen Herstellungsprozess und wandte sich daher an die Balluff GmbH. Durch manuelle und ungenaue Datenaufzeichnungen kam es in der Vergangenheit oft zu Leerbetrieben und Rückstau. Um die Vorgehensweise effizienter zu gestalten, wurden sowohl die Transportwagen als auch Fertigungsstationen mit RFID-Transpondern bzw. mit Lesegeräten ausgestattet. Somit konnten relevante Standortdaten der benötigten Materialien gesammelt werden. Mithilfe einer Middleware werden die erhobenen Informationen mit einem Zeitstempel versehen, an einen hauseigenen Industrie-PC weitergeleitet und dort zentral verwaltet. Es werden also produktionsrelevante Daten verwertet um die einzelnen Arbeitsschritte zu automatisieren und zu optimieren. Bediener der Produktionsmaschinen verfolgen die einzelnen Arbeitsschritte auf einem Display. Ihnen werden Ort, Zustand und Auftragszuordnung der Transportwagen angezeigt wodurch Leerbetrieb und Rückstau vermieden werden. Dadurch reduziert sich auch der Schulungsaufwand für neue Mitarbeiter und das Anpassen und Erweitern der Prozesse wird erheblich erleichtert. Außerdem werden wichtige KPIs generiert welche von der Geschäftsführung für weiterführende Analysen herangezogen werden. Am Ende der Folge wird auf praktische Tipps eingegangen, die eine ganzheitliche Vorgehensweise bei der Digitalisierung von Produktionsbetrieben ermöglichen. Dazu zählt ein konkret definiertes Digitalisierungsbudget, welches es erlaubt, langfristigen Mehrwert über verschiedene Unternehmensebenen hinweg zu schaffen. Die Balluff Qualität zeichnet sich besonders durch vielmals prämierte und zertifizierte Standards aus sowie durch ein hohes Maß an Engagement und Kompetenzen – damit übertrifft das Unternehmen sogar geltende Normen. Der führende Anbieter von hochwertigen Sensor-, Identifikations- und Bildverarbeitungslösungen ist überzeugt, dass die angebotenen Assets und Lösungsansätze der richtige Weg in eine vernetzte und digitalisierte Zukunft sind. Interviewpartner Melanie Mezger Head of Digitalization and IIoT Adrian Trabold Head of Sales Customer Projects Balluff ist ein führender Anbieter von hochwertigen Sensor-, Identifikations- und Bildverarbeitungslösungen inklusive Netzwerktechnik und Software für alle Anforderungen in der Automation. Für innovative Lösungen, die Ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern, erbringen wir Spitzenleistungen. Durch eine konsequente digitale Ausrichtung unseres Unternehmens, die Kompetenz eines Herstellers und hohes persönliches Engagement. Wir nennen es die Balluff Qualität. Ein hoher Standard, der vielfach ausgezeichnet und durch Zertifikate bestätigt wurde. Und geltende Normen noch übertrifft. Von der Automobilindustrie über die Energiewirtschaft bis hin zur Verpackungsindustrie sind wir dabei in vielen Branchen zuhause. Als zukunftsorientiertes Unternehmen haben wir dabei nicht nur die klassischen Automationsbereiche im Blick, sondern widmen uns auch der Entwicklung ganzheitlicher Anwendungen für eine zunehmend digitale und vernetzte Welt. Jetzt mit uns Kontakt aufnehmen | Pilotprojekte finden | Use Cases bewerben​ Ing. Madeleine Mickeleit​ Digital Business Development | IIoT​

    27.11.2020

    Digitale Maschinenportale für den Verpackungs-Maschinenbau – Fremdbezug von Ersatzteilen und zugehörige Kapitalbindung – Retrofit für Filtrationsanlagen

    #25
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Jonas Schaub
    elunic AG Logo
    #25

    Digitale Maschinenportale für den Verpackungs-Maschinenbau – Fremdbezug von Ersatzteilen und zugehörige Kapitalbindung – Retrofit für Filtrationsanlagen

    Durch digitale Applikationen im Produktionsumfeld generiert elunic als IIoT-Dienstleister Mehrwerte für Maschinenhersteller. In dieser Podcastfolge stellt Vorstand Jonas Schaub einige dieser Mehrwerte sowie Schwierigkeiten, die sich auf dem Weg dahin ergeben, anhand von drei Use Cases vor. Der erste Use Case handelt von der Zusammenarbeit mit einem Filtrationsanlagenbauer. Es geht um sogenannte „Piratenfilter“ und im Allgemeinen um Ersatzteile, die vom Endkunden gern woanders bezogen werden. elunics Lösung: bi-direktionale Kundenbeziehungen auf-bauen und durch Datenbereitstellung Mehrwerte sowie Abhängigkeiten schaffen. Hierbei können Lieferplan-Geschäftsmodelle, insbesondere Abo-Modelle, der Schlüssel zum Erfolg sein. Use Case zwei dreht sich um die Themen Qualitätssicherung und Künstliche Intelligenz. Es geht um die vorausschauende Wartung und Durchführung optischer Qualitätssicherungen durch neuronale Netze sowie Prozesse, die bis dato von menschlichen Anwendern durchge-führt worden sind. Im dritten Use Case erzählt Jonas Schaub von einem digitalen Maschinenportal für den Verpackungs-Maschinenbau. Aufgegriffen werden dabei unter anderem die Themen Ticketing, digitale Servicehefte und Single User Interfaces.

    27.11.2020

    Energie- und CO2 Einsparung durch smarte pneumatische Komponenten – Über Verschleiß von Gummidichtungen und Verbrauchsmessungen

    #28
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Baktash Modabber
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    Oliver Prang
    SMC Deutschland GmbH Logo
    Sayed Maudodi
    Dell Technologies Logo
    #28

    Energie- und CO2 Einsparung durch smarte pneumatische Komponenten – Über Verschleiß von Gummidichtungen und Verbrauchsmessungen

    Das Know-how und die Stärken verschiedener Unternehmen zusammenbringen und somit exzellente Lösungen für Kunden schaffen: Genau das ist Software AG, Dell Technologies und SMC gelungen. In dieser Podcastfolge spricht Madeleine Mickeleit mit Baktash Modabber (Software AG), Oliver Prang (SMC) und Sayed Maudodi (Dell) über ihre erfolgreiche Zusammenarbeit anhand von zwei Use Cases aus der Praxis. Zuerst beschreiben Baktash, Oliver und Sayed einen IoT Use Case aus der Lebensmittelbranche. Die Unternehmen zeigen, wie sie den Zustand pneumatischer Zylinder in Abfüllanlagen mit Daten aus Wegmess- und Durchflusssensoren beurteilen und so Defekte rechtzeitig erkennen können. Sie erklären, wie diese Technologie es ermöglicht, kostspieligen Produktionsausfällen rechtzeitig entgegenzuwirken. Der zweite Use Case, der im Podcast vorgestellt wird, beschäftigt sich mit dem Thema Nachhaltigkeit. Sayed, Oliver und Baktash erklären, wie sie mit Hilfe von Druckluftmonitoring den Energieverbrauch von Maschinen bestimmen und so Energiesparpotenzial aufzeigen können. Zum Schluss werfen wir noch einen Blick auf die Zukunftsperspektiven der Zusammenarbeit der drei Unternehmen und besprechen, wie sich das Geschäftsmodell perspektivisch weiterentwickeln lässt. Eine spannende Podcastfolge mit interessanten Einblicken! Interviewpartner Oliver Prang Digital Business Development SMC Deutschland Die SMC Deutschland GmbH ist führender Hersteller, Partner und Lösungsanbieter für pneumatische und elektrische Automatisierungstechnik mit Sitz in Egelsbach. Baktash Modabber Enterprise Account Executive Business Unit IoT & Analytics Software AG Software AG denkt Integration weiter, stoßen Unternehmenstransformation an und ermöglichen schnelle Innovationen für das Internet der Dinge, damit Unternehmen sich mit Geschäftsmodellen von ihren Mitbewerbern abheben können. Sayed Maudodi Business Development Manager Edge Design Solutions Dell Technologies unterstützt Organisationen und Privatpersonen dabei, ihre Zukunft digital zu gestalten und Arbeitsplätze sowie private Lebensbereiche zu transformieren.

    27.11.2020

    Energiemanagement durch Lastgang Analysen, Zähler, Heat-Maps und Excel Tabellen – Konnektivität und Verfügbarkeit privater 5G Campus Netze

    #23
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Rüdiger Scholz
    Vodafone Logo
    Philipp Sieber
    Vodafone Logo
    Markus Binder
    Magna Logo
    #23

    Energiemanagement durch Lastgang Analysen, Zähler, Heat-Maps und Excel Tabellen – Konnektivität und Verfügbarkeit privater 5G Campus Netze

    Im Podcast werden die Mehrwerte des Energiemanagementsystems vorgestellt. Die drei Parteien sprechen über zwei Use Cases – einen kurz erläuterten Use Case vorangestellt, um das Thema der privaten Netze und 5G anhand des Beispiels im Werk von e.GO in der Automobil-Fertigung des Elektro Kleinwagens genauer zu verstehen und dem Haupt Use Case – Mehr Transparenz mit Energy Data Management (EDM). Das Projekt wurde seitens Vodafone gemeinsam mit Magna International als weltweit führender Automobilzulieferer umgesetzt. Große Einsparungen können durch Daten aus Energie Zählern im Feld, dem intelligenten Hinterfragen von Lastgängen, der Transparenz durch sog. „Heat-Maps“ und Daten von Energieversorgern erzielt werden. Zum Ende gibt uns Markus wertvolle Tipps aus seinen Erfahrungen mit und Rüdiger einen Ausblick in das Thema 5G. Modernste Automobil-Fertigung trifft modernste Mobilfunk-Technologie. Vodafone, Ericsson und die e.GO Mobile AG starten heute die mobile Datenvernetzung in der Produktion. Im Werk 1, in der die e.GO Mobile AG den Elektro-Kleinwagen e.GO Life fertigt, funkt ab sofort das Netz der Zukunft. Vodafone und der Technologie-Partner Ericsson bringen die 5G-Technologien „Mobil Edge Computing“ (MEC) und „Network Slicing“ direkt in die Fabrik. Kleine Echtzeit-Rechenzentren verarbeiten die Daten ab sofort direkt in der Produktionshalle. „Network Slicing“ schafft für e.GO ein autarkes Netz nach Maß – exakt optimiert für die Anforderungen, die die Serienproduktion des kleinen Elektroautos stellt. Insgesamt 36 kleine Mobilfunk-Antennen garantieren in der 8.500m² großen Produktionshalle und der nahezu ebenso großen Logistikhalle künftig Bandbreiten im Gigabit-Bereich und niedrige Latenzzeiten von wenigen Millisekunden. Die Kommunikation zwischen den Maschinen untereinander wird so noch schneller, die digitale Durchdringung der Produktionsprozesse höher und Arbeitsabläufe noch effizienter. Weitere Informationen zum Use Case 1 e.GO

    09.11.2020

    Supply Chain Management und Retail Innovation – IPotential neuer Vertriebs- und Servicewege, Kühlkettenüberwachung und Routenführung

    #20
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Stefan Gerum
    Allgeier Enterprise Services AG Logo
    Alexander Eissing
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    #20

    Supply Chain Management und Retail Innovation – IPotential neuer Vertriebs- und Servicewege, Kühlkettenüberwachung und Routenführung

    28.09.2020

    Industrial IoT-Hype vs. aktueller Marktentwicklungen und Trends - Kommerzialisierung von IIoT Projekten, Geschäftsmodelle und Kompetenzen

    #21
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Alexander von Paumgartten
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    Bernhard Langefeld
    Roland Berger Logo
    #21

    Industrial IoT-Hype vs. aktueller Marktentwicklungen und Trends - Kommerzialisierung von IIoT Projekten, Geschäftsmodelle und Kompetenzen

    ? IIoT-Hype vs. aktuelle deutsche Marktentwicklungen ?? Hemmnisse & Gründe warum IIoT oft nicht durchstartet ? Relevanz von Hybrid-Modellen ? Schnittstellen ERP, MES, CRM über die Supply Chain The dark side of IoT – Was verschiebt sich am Markt? Bernhard Langefeld ist Partner im Kompetenzzentrum Operations in Frankfurt. Seit 2011 berät er bei Roland Berger Klienten rund um Produktportfolio, Produktion, Advanced Manufacturing und 3D-Druck. Vor seinem Firmen-Eintritt war Bernhard Langefeld Produktionsleiter bei einem luxemburgischen Maschinenbauunternehmen, Prozessingenieur, Werksleiter und Projektleiter bei einem Tier-1-Automobilzulieferer und Unternehmensberater bei einem führenden britischen Beratungsunternehmen. Er studierte Maschinenbau und Umweltwissenschaften an der RWTH Aachen, wo er zum Thema Umformtechnik promovierte. Alexander von Paumgartten ist Project Manager im Frankfurter Büro von Roland Berger und berät Kunden zu den Themen Digitalisierung, Industrie 4.0, Cloud, IoT, Künstliche Intelligenz und Datenwissenschaften. Vor seinem Wechsel zu Roland Berger arbeitete Alexander von Paumgartten neun Jahre für die SIEMENS AG, wo er industriespezifische Industrie 4.0, IoT Geschäftsmodelle und Digitalisierungskonzepte entwickelte und realisierte. Nach einem Master of Engineering an der Hochschule München erwarb er kürzlich ein Professional Certificate in Data Science an der Harvard University. ? Facts | Wusstet ihr, dass rund 94% der Unternehmen, die das IoT in irgendeiner Form eingeführt haben, eine Rendite ihrer Investitionen verzeichnen konnten? Was denkt ihr zum ROI? Roland Berger, 1967 gegründet, ist die einzige der weltweit führenden Unternehmensberatungen mit deutscher Herkunft und europäischen Wurzeln. Mit rund 2.400 Mitarbeitern in 35 Ländern ist das Unternehmen in allen global wichtigen Märkten erfolgreich aktiv. Die 52 Büros von Roland Berger befinden sich an zentralen Wirtschaftsstandorten weltweit. Das Beratungsunternehmen ist eine unabhängige Partnerschaft im ausschließlichen Eigentum von rund 230 Partnern.

    28.09.2020

    Über OEE Berechnungen, Vermeidung von Produktionsausfällen, Effizienz, Upselling-Möglichkeiten und zuverlässigere Inbetriebnahmen - Digitale Lösungen direkt vom Technologie- und Maschinenbaukonzern | Felix Raab | Körber Digital

    #15
    Ing. Madeleine Mickeleit
    IIoT Use Case GmbH Logo
    Felix Raab
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    #15

    Über OEE Berechnungen, Vermeidung von Produktionsausfällen, Effizienz, Upselling-Möglichkeiten und zuverlässigere Inbetriebnahmen - Digitale Lösungen direkt vom Technologie- und Maschinenbaukonzern | Felix Raab | Körber Digital

    28.09.2020

    Mehrwerte durch intelligente elektronische Komponenten und Bauteile – optimale Wertschöpfung durch ganzheitliche IoT Lösungen

    #17
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Philipp Mayer
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    Stephan Brandt
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    #17

    Mehrwerte durch intelligente elektronische Komponenten und Bauteile – optimale Wertschöpfung durch ganzheitliche IoT Lösungen

    28.09.2020

    Nachhaltigkeit und Blockchain verstehen anhand des lückenlosen und manipulationssicheren Nachweises der Lieferkette von fair gehandelten Zinn | Stannol & Minespider

    #16
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Ingo Lomp
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    Volker Krümpel
    Minespider Logo
    #16

    Nachhaltigkeit und Blockchain verstehen anhand des lückenlosen und manipulationssicheren Nachweises der Lieferkette von fair gehandelten Zinn | Stannol & Minespider

    28.09.2020

    KI-Qualitätskontrolle - Förderband und Lackierprozess

    #18
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Ralph Grothmann
    Siemens AG Logo
    #18

    KI-Qualitätskontrolle - Förderband und Lackierprozess

    28.09.2020

    Mehrwerte für den Instandhalter am produktiven Einsatz in der Flachstahlproduktion und agile Pay per Use Modelle der fahrerlosen Transportsysteme

    #22
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Tamiem Badawi
    SEW-EURODRIVE Logo
    #22

    Mehrwerte für den Instandhalter am produktiven Einsatz in der Flachstahlproduktion und agile Pay per Use Modelle der fahrerlosen Transportsysteme

    In dieser Folge spreche ich mit Peter Sürig und Tamiem Badawi von SEW Eurodrives über die Mehrwerte einer vorbeugenden bzw. vorausschauenden Instandhaltung. Durch eine Schwingungs-, Lager- und Verzahnungsüberwachung erklärt Peter die Funktionsweise von Predictive Maintenance am Beispiel der Cloud-Lösung DriveRadar. Im Anschluss führt Peter einen Use Case aus der Lebensmittelindustrie an, um uns den Mehrwert von selbstfahrenden Transportsystemen näher zu bringen. Diejenigen die aus der Industrie kommen kennen SEW sicherlich als etablierte Marke und deutschen Hersteller von Antriebstechnik. Das Unternehmen mit rund 18.000 Mitarbeitern erzielt einen Umsatz von 3,3 Mrd Euro am Markt. Zunächst spreche ich mit Tamiem über seinen Fachbereich, die Industriegetriebe, die häufig in Krananlagen, Brücken, Schleusen oder bei Förderbändern zum Einsatz kommen – also überall wo hohe Leistungen benötigt werden. Er hat uns einen spannenden Use Case seines Kunden der Wuppermann AG mitgebracht – Diese stellen Flachstahlprodukte (Coils) her und es geht hier um die Rolle des Instandhalters – dieser überwacht den Anlagenbetrieb einer sog. Bandzuganlage. Wir beantworten hier die Frage: Was ist der Mehrwert für den Instandhalter eine cloudbasierte Lösung zur Lager und Verzahnungsüberwachung einzusetzen – und wie sieht diese genau aus? Dann springen wir in das zweite spannende Thema von Peter den Autonomen Flurförderfahrzeugen (FTS) – diese gibt es ja schon lange am Markt, aber jetzt mit neuen Ansätzen durch zusätzliche Daten und neue Technologien – wir sprechen zu einem Use Case aus der Lebensmittelindustrie und wie dieser bei anziehendem Geschäft das Fahrerlose Transportsystem als Pay per Use Modell beziehen kann – clever abgerechnet nach Gewicht, Fahrstrecke, Anzahl der Aufträge etc.

    28.09.2020

    Mobilfunklösungen für Windparkbetreiber und Diebstahlprävention von Baufahrzeugen - IoT SIM-Karten, M2M Konnektivität, VPN, NB-IoT, LTE-M und 5G

    #19
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Arne Aßmann
    1NCE GmbH Logo
    #19

    Mobilfunklösungen für Windparkbetreiber und Diebstahlprävention von Baufahrzeugen - IoT SIM-Karten, M2M Konnektivität, VPN, NB-IoT, LTE-M und 5G

    28.09.2020

    Über Track and Trace, Smart Metering und Asset Tracking Lösungen und die vernetzten Sensoren im skalierbaren Mesh Netzwerk | Thomas Weisshaupt | Wirepas

    #11
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Thomas Weisshaupt
    WIREPAS Logo
    #11

    Über Track and Trace, Smart Metering und Asset Tracking Lösungen und die vernetzten Sensoren im skalierbaren Mesh Netzwerk | Thomas Weisshaupt | Wirepas

    Wie schaffe ich es meine Vielzahl an Sensoren für bspw. Luftqualität und CO2 Messung in Räumen, Asset Track & Trace, Smart Metering (Stromzähler), Pumpen Überwachung oder Füllstandsmessungen skalierbar zu vernetzen? Die Antwort gibt uns Thomas in der heutigen Folge! Die zukunftsfähige Vernetzung baut auf Mesh-Netzwerke, welche durch eine fertige Software als Konnektivitäts-Schicht unterschiedlichen Sensoren autonom miteinander sprechen lässt. Und was haben Bettwanzen im Hotel damit zu tun? Das alles und noch viel mehr jetzt im ersten deutschen Industrial IoT Use Case Podcast „the second visit kill the business case” Thomas ist begeisterter Geschäftsentwickler für profitable Digitalisierungsprojekte der Industrie 4.0, vernetzten Gebäude und für die digitale Energiewende. Mit mehr als 10 Jahren Erfahrung als Brückenbauer zwischen IoT und Industrien – ist er als Moderator und Key Note speaker ebenfalls erfolgreich. eine ausführliche Beschreibung folgt. Jetzt direkt zu Wirepas Kontakt aufnehmen Thomas Weisshaupt Ökosystem EMEA Mehr zu diesem Umsetzungspartner Wirepas ist ein globales Technologieunternehmen, das sich auf die Lösung großer IoT-Herausforderungen konzentriert. Das Produkt Wirepas Mesh ist eine IoT-Konnektivitätssoftware, die den Datenfluss zwischen Geräten und Backend zuverlässig gewährleistet. All dies ist dank unseres äußerst erfahrenen, ehrgeizigen und leidenschaftlichen Teams möglich. Wirepas – Wagen Sie es, sich zu verbinden. Jetzt mit uns Kontakt aufnehmen | Pilotprojekte finden | Use Cases bewerben Ing. Madeleine Mickeleit Digital Business Development | IIoT

    23.09.2020

    Lösungen aus dem Ökosystem Maschinen- und Anlagenbau - Wie verkaufe ich meine IoT Lösungen im App Store der Zukunft? | ADAMOS GmbH | Dr. Marco Link

    #10
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    #10

    Lösungen aus dem Ökosystem Maschinen- und Anlagenbau - Wie verkaufe ich meine IoT Lösungen im App Store der Zukunft? | ADAMOS GmbH | Dr. Marco Link

    23.09.2020

    Die Stimme aus dem Mittelstand – Wie sieht eine erfolgreiche IoT Strategie von der OT in die IT Welt aus? | Frank Seifert | seioTec GmbH

    #13
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    #13

    Die Stimme aus dem Mittelstand – Wie sieht eine erfolgreiche IoT Strategie von der OT in die IT Welt aus? | Frank Seifert | seioTec GmbH

    Use Case 1 | Glasrecycling Hersteller | Langzeitüberwachung von Prozessdaten Auch für OEMs mit komplexen Zuliefererstrukturen gibt es eine Lösung, um Planungszeiten einzusparen. Der Use Case kommt regional aus dem Thüringer Kompetenzzentrum in Ilmenau und ist gemeinsam mit einem SAP-Integrator umgesetzt. Der Kunde ist ein Medizingerätehersteller (OEM), welcher mit mehreren Dienstleistern und Lieferanten standortübergreifend arbeitet. Problem des OEM ist der nicht direkt verfolgbare Auftrags- und Lieferzeitpunkt. Häufig erfolgt die Abstimmung über E-Mails, jedoch gibt es kein Gesamtbild darüber, wo sich welche Baugruppen des Medizingeräts befinden. Eine Transparenz über den Ort, also ob sich das Teil in der Endkontrolle oder noch in der Montage befindet, würde hier Planungszeiten optimieren. Frank erklärt, dass er zunächst der Annahme war, dass die Lieferanten diese Datentransparenz nicht wollen. Im Verlauf des Projekts ergab sich jedoch, dass der OEM eine stärkere Kundenbindung und Vertrauen durch eine fertigungsübergreifende Planung entwickelt. Der Mehrwert liegt auf der Hand: Planungsprozesse können vom OEM nun dynamisch stattfinden und Zeiten dadurch optimiert werden. Eine Integration von ERP- und Personalressourcen der Lieferanten und Unterlieferanten, sowie eine Verfolgung der Teile über RFID führen zur Transparenz. Interessant wird dieser Use Case vor allem dann, wenn eine Rückmeldung von Live-Daten aus dem Shopfloor mit einfließen. Schlussendlich wird ein „digitaler Schatten“ als Abbild der Produktion geschaffen in Abhängigkeit der Zulieferer. Die technische Lösung zum Start eines Industrial IoT Projekts in den Fokus zu stellen führt häufig nicht zum Ziel. Frank erklärt, welche weiteren Fehler die seioTec GmbH aus den letzten 2 Jahren mitgenommen hat. Die Konnektivität und die detaillierten Funktionen sollten erst nach dem sog. User Experience Design ausformuliert werden. Der Bediener in seiner Costumer Journey schon zu Beginn anhand eines einfachen MVPs feststellen, welche Funktionen überhaupt brauchbar sind und welche nicht. In diesem Zusammenhang ist das MVP, das im Frontend der App entwickelte Dashboard, welches zwar schon bedienbar ist, jedoch auf keine echten Daten zugreift. Dieses soll zunächst vor allem schnell und einfach die erste minimal funktionsfähige Iteration der Software zeigen. Nachdem das Feedback der Teilnehmer eingeflossen ist, kann die App dann weiterentwickelt werden. Es soll den minimalen Funktionsbedarf decken und handlungsrelevantes Feedback aller relevanter Stakeholder gewährleisten. Die Firma seioTec ist ebenfalls an einem Forschungsprojekt beteiligt, welches in einem Konsortium aus unterschiedlichen Firmen zusammengesetzt ist. Das Projekt trägt den Namen SPAICER und besteht aus einem breitgefächerten Netzwerk aus über 40 assoziierten Partnern. Das vom BMWi teil-geförderte Konsortium entwickelt ein datengetriebenes Ökosystem auf der Basis lebenslanger, kollaborativer und niederschwelliger Smarter Resilienz-Services durch Einsatz führender KI-Technologien und Industrie 4.0 Standards. Das Ziel ist Störungen vorherzusehen (Antizipation) und Produktionsplanungen jederzeit an aktive Störungen optimiert anzupassen (Reaktion). Beispielhaft führt Frank hier Werkzeuge, welche in der Produktion verwendet werden, an. Fragen wie: „Was passiert, wenn ich meine Werkzeuge nicht im Lager habe?“ oder „Kann ich Werkzeugbruch voraussagen und wie kann ich mich nächstes Mal besser vorbereiten?“ werden durchleuchtet. SeioTec übernimmt in diesem Konsortium die Software- und die Teilapplikationsentwicklung, um Resilienz-Management für Firmen auf mehreren Ebenen zur Verfügung stellen zu können. Ziel ist ein Teilökosystem entstehen zu lassen, wo auch andere Firmen, die wiederum KI-Methoden für Wetterprognosen, Schifffahrtswege etc. entwickelt haben, diese einspielen können. Zum Ende gibt uns Frank seine Sichtweise auf die Zukunft und die Prognose zur IoT Technologie der nächsten 5 Jahre. Dem mittelständischen Maschinenbau ist bewusst geworden, dass Digitalisierung ein Riesen-Thema ist. Die reine Mechanik wird immer vergleichbarer. Durch softwaregetriebene Ansätze und künstlicher Intelligenz ergeben sich Möglichkeiten für Vorteile am Markt. Neue digitale Services werden entstehen und Frank sieht hier große Chancen auch im Mittelstand. Im Thema KI wird es immer wichtiger werden reproduzierbare Ansätze zu schaffen. Big Data wird zu Smart Data und diese Ansätze müssen verständlich in der Breite einfach und anwendbar kommuniziert werden. KI muss durch Fachexperten nachvollziehbar, interpretierbar und reproduzierbar sein. Hier werden sich in den nächsten Jahren auch Grenzen der Ethik und Einsatzgebiete herausstellen. Sind Sie an einer Zusammenarbeit mit seioTec GmbH interessiert? Wenden Sie sich über Linkedin direkt an Frank! Mehr zu diesem Umsetzungspartner seioTec GmbH ist das IoT spin-off der SEITEC GmbH. Die SEITEC GmbH liefert seit über 20 Jahren innovative Lösungen für die Fertigungs- und Prozessautomation, sowie industrienahe Softwareentwicklungen. Das Leistungsspektrum erstreckt sich dabei von der Konzeption über die komplette Projektabwicklung bis hin zur weltweiten Inbetriebnahme. Seit einigen Jahren entwickelt das interdisziplinäre Team auch weiterführende Lösungen im Kontext von Digitalisierung und Industrie 4.0. Seit 2018 bündelt man im eigenen IoT spin-off seioTec GmbH 20 Jahre Erfahrung in der Industrieautomation mit dem langjährigen IT und WEB-Technologie Know-how des Co-Gründers und CTO Kay Hölzemann. seioTec entwickelt für seine Kunden maßgeschneiderte IoT basierte digitale Geschäftsmodelle und Services und begleitet die Kunden über alle Phasen der digitalen Transformation, vom Consulting über Ideation-Workshops bis zur App Entwicklung für etablierte IoT Plattformen, sowie deren Betrieb und Service.

    23.09.2020

    Einfach, sicher und ohne Umwege alle Sensor Daten via Funk und NB-IoT in der Cloud – keine Grenzen mit dem io-key | Kevin Munzert | ifm

    #12
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    #12

    Einfach, sicher und ohne Umwege alle Sensor Daten via Funk und NB-IoT in der Cloud – keine Grenzen mit dem io-key | Kevin Munzert | ifm

    Podcast Folge 12 | Wie sende ich meine Sensordaten via Funk ohne Umwege einfach und sicher in die Cloud ? Keine Grenzen mit dem io-key Gateway von 2G bis hin zu NB-IoT Die Firma ifm ist aus dem Vertrieb von Sensoren, Steuerungen und Systeme für die industrielle Automatisierung und Digitalisierung bekannt. Die Spezialisierung liegt dabei auf Lösungen im Bereich von Industrie 4.0 und besonders auf Sensoren und der Übertragung von Messdaten. IO-Link ist ein standardisiertes Kommunikationssystem, über das Sensoren und Aktoren automatisch Daten austauschen. Die IO-Link Vorteile zeigen sich in der Praxis. Das System ist leicht zu integrieren, effizient im Betrieb und besitzt eine hohe Maschinenverfügbarkeit. Dies prädestiniert das System für den Einsatz in der Industrie. Ein IO-Link-System besteht aus zwei Komponenten. Dem IO-Link-Master sowie dem eigentlichen IO-Link Sensor. Der Master übernimmt die Steuerung der Kommunikation und übermittelt die Daten. An einem IO-Link-Master können mehrere Sensoren angeschlossen werden. Der Master stellt das Bindeglied zwischen Feldbus und Industrial Ethernet dar. Er agiert somit als Gateway. So gelingt der Übergang vom Industriestandard in die digitale IT-Welt. Durch die Normung von IO-Link ist die beidseitige Integration problemlos realisierbar. Dies ist einer der Vorteile der Technologie. Mit IO-Link Wireless ist auch eine kabellose Übertragung der Daten möglich. Die IO-Link Sensoren können ganz verschiedene Funktionen ausführen und sind ganz auf das industrielle Umfeld ausgerichtet. Es existieren IO-Link Vibrationssensoren, Temperatursensoren mit IO-Link, IO-Link Drucksensoren und viele weitere Sensoren, mit denen physische Daten in der Industrie gemessen werden. Mit der Technik von IO-Link ist eine Prozessoptimierung möglich. Die Vorteile der Digitalisierung und Automatisierung sind dann auch im Bereich der Sensormessungen nutzbar. Aktuell ist es sehr aufwendig und vergleichsweise teuer, Sensordaten von kleinen oder dezentralen Applikationen zentral zu überwachen. Hohe Anfangsinvestitionen in die benötigte Infrastruktur oder kostspielige Verkabelungen machten solche Vorhaben meist unattraktiv und unrentabel. IO-Link vereinfacht die Systeme, senkt Kosten und führt standardisierte Schnittstellen ein. Mit dem io-key gelingt dann die Verbindung zwischen industrieller Anwendung und der digitalen Cloud. io-key dockt an IO-Link an und bringt im Kern die gleichen Vorteile mit. Das komplette System ist kompakt und unterstützt Plug-and-Play. io-key wird von ifm entwickelt und ist speziell für Sensoranwendungen auf industrieller Ebene ausgelegt. Die Entwicklung findet in enger Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Autosen statt. Autosen fertigt Positions- und Prozesssensoren sowie Condition Monitoring Sensoren für die Industrie und gehört zur gleichen Unternehmensgruppe wie ifm. Das Spezielle an io-key ist die Art, wie Informationen verwaltet werden. Die Sensordaten werden kontinuierlich aus IO-Link übernommen und dann automatisch in die Cloud übertragen. Der io-key benötigt hierfür weder eine SIM-Karte noch eine komplexe, individuelle Konfiguration. Über diesen Weg ist es möglich, mit einfachen Mitteln Condition Monitoring zu betreiben. Dabei übermittelt der io-key die Daten der angeschlossenen Sensoren per Mobilfunknetz (NB-IoT oder 2G-Netz) in eine gesicherte Cloud, wo sie dem Nutzer in einem Dashboard übersichtlich aufbereitet jederzeit und an jedem Ort zur Verfügung stehen. Für IO-Link und io-key ist es unerheblich, welche Art von Sensordaten übermittelt werden. Informationen von kapazitiven Sensoren, Balluff Sensoren oder Sensoren für die Positionserkennung können gleichermaßen in das io-key-System integriert werden. In der Praxis hat sich vor allem die Vielseitigkeit bewährt. Der io-key bietet durch seine Kommunikationstechnologie 2G, CAT-M1 sowie NB-IoT viele Möglichkeiten für die Integration. Durch den io-key als Plug-and-Play Variante sowie die große Vielfalt der ifm-Sensorik steht ein flexibles System zur Verfügung. Außerdem hat sich in der Praxis die schnelle und kostengünstige Lösung als effektiv erwiesen. Aufwendige Verdrahtungen fallen weg und mehrere Daten aus einer Messstelle können gesammelt werden, ohne dass für jeden Sensor eine separate Infrastruktur benötigt wird. Die Datenübertragung vom Sensor über IO-Link und dann via io-key in die Cloud hat sich als verlässlich bewiesen. Im Gegensatz zu Alternativen, die jeweils individuell und teuer auf die spezifische Anwendung konzipiert werden mussten, gibt es bei io-key keine Verbindungsabbrüche. Ein zuverlässiges System ist für die laufende Kontrolle von Sensordaten jedoch besonders wichtig. Als Use Case aus der Praxis führt Kevin Munzert von ifm Baustellentrockner für Großbaustellen an. Das betreffende Unternehmen nutzt Sensoren, um den Füllstand von Kraftstofftanks, Temperaturen eines Heizkreises oder Brennerzyklen zu kontrollieren. So übertragen die IO-link Füllstandsensoren permanent die aktuellen Daten in die Cloud. Dort stehen die Informationen für eine kontinuierliche Kontrolle und faktisch in Echtzeit zur Verfügung. Das ganze System funktioniert nach der Installation zuverlässig und vollkommen automatisch. Gerade dies macht die Kombination aus io-key und IO-Link so interessant. „Der io-key ist das Werkzeug“ Jetzt Expertenbeitrag zum io-key Gateway lesen Philipp Uebachs Autosen | io-key Das zweite Beispiel aus der Praxis stammt von einem Hersteller von Betonadditiven. Diese Additive werden meist mit Seecontainern auf Baustellen bereitgestellt. Dort erfolgt nach Bedarf die Beimischung in den Beton. Durch den io-key und der passenden Sensorik hat der Kunde die Möglichkeit, die Füllstände permanent zu überwachen. Es wird keinerlei zusätzliche IT-Infrastruktur auf der Baustelle benötigt. Die Funktion der automatischen Benachrichtigung per E-Mail nutzt der Kunde beziehungsweise der Baustellenleiter, um gegebenenfalls die Tanks wieder auffüllen zu lassen. Allerdings kann auch der Lieferant eine Meldung erhalten und direkt seine Route für den nächsten Tag planen. Auf diese Weise entfallen manuelle Kontrollen komplett und gleichzeitig wird die Logistik optimiert. An solchen Beispielen aus der Praxis wird deutlich, welches Potenzial in der Kombination aus IIoT und Cloud-Anwendung steckt. Automatisierung und Digitalisierung gehen hier Hand in Hand. Der Schlüssel zu solchen Lösungen geht über innovative Denker, die neue Wege finden und so zukünftige Entwicklungen im Bereich Industrie 4.0 ermöglichen. Sind Sie an einer Zusammenarbeit mit IFM interessiert? Wenden Sie sich über Linkedin an direkt Kevin! Kevin Munzert Produktverantwortliche | io-key Mehr zu diesem Umsetzungspartner Messen, steuern, regeln und auswerten – wenn es um wegweisende Automatisierungs- und Digitalisierungstechnik geht, ist die ifm-Unternehmensgruppe Pionier und Partner. Seit der Firmengründung im Jahr 1969 entwickelt, produziert und vertreibt ifm weltweit Sensoren, Steuerungen, Software und Systeme für die industrielle Automatisierung und Digitalisierung. Heute zählt die in zweiter Generation familiengeführte ifm-Unternehmensgruppe mit mehr als 7.300 Beschäftigten in 95 Ländern zu den weltweiten Branchenführern. Als Mittelstandskonzern vereint ifm die Internationalität und Innovationskraft einer wachsenden Unternehmensgruppe mit der Flexibilität und Kundennähe eines Mittelständlers. Fragen? Jetzt direkt mit mir Kontakt aufnehmen Ing. Madeleine Mickeleit Digital Business Development | IIoT

    23.09.2020

    Fernüberwachung und Monitoring von Unwuchten, Füllständen, Stückzahlen, Zyklen oder Temperaturen - Innovation im eCommerce | Philipp Uebachs | Autosen GmbH

    #14
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    #14

    Fernüberwachung und Monitoring von Unwuchten, Füllständen, Stückzahlen, Zyklen oder Temperaturen - Innovation im eCommerce | Philipp Uebachs | Autosen GmbH

    Use Case 1 | Monitoring der Füllstände von Vakuumtoiletten in Zügen Ein Vorteil der Lösung von autosen ist, dass das Portfolio ready for IoT ist. Die Sensoren sind Teil des Systems und werden ebenfalls vom Hersteller geliefert. So ist einerseits die Kompatibilität gewährleistet. Via Plug & Play werden die drei Komponenten des Systems vor Ort zusammengestellt und funktionieren dann Out of the Box. Andererseits kann der Hersteller ein breites Spektrum an Industrie Sensorik abdecken. So gibt es eine große Auswahl an unterschiedlichen Sensoren für das System. Diese sind an die Bedürfnisse von IIoT angepasst. Induktive Sensoren, Temperatursensoren, Strömungssensoren oder auch analoge Messwertgeber sind verfügbar. Durch den All-in-one Ansatz des Unternehmens sind die verschiedenen Sensortypen alle an das System angepasst und somit direkt einsatzbereit. Ein solcher IO-Link Temperatursensor oder andere Sensoren sind sofort nach dem Einbau betriebsbereit und übertragen aktuelle Messwerte. Die Integration in bestehende IT-Systeme ist ein ebenso wichtiger Punkt. Hier spielen sowohl die Cloud als auch das IO-Link-System eine wichtige Rolle. Ohne die IO-Link-Schnittstelle sind die Sensoren nicht bereit für die Integration in die digitale IT-Welt, da die Daten in einem falschen Format vorliegen. Oftmals handelt es sich um analoge Informationen, beispielsweise von einer Stromschnittstelle. Diese Daten werden vom IO-Link-System in digitale Informationen gewandelt. Gerade dank des Plug & Play sind die Lösungen in der Praxis beliebt. Einsatzbereiche ergeben sich vom Mittelstand über die Landwirtschaft bis zur Schwerindustrie. Vor Ort ist keine Netzwerk- oder IT-Infrastruktur notwendig. Dies erweitert die Nutzungsmöglichkeiten noch weiter. Das System bringt sein eigenes Funk-Gateway mit, sodass der IO-Link Temperatursensor oder andere Sensoren die Daten via NB-IoT, GSM oder LTE in die Cloud senden. In der Praxis läuft die Bestellung bis zum Einsatz folgendermaßen ab. Ein Kunde wählt im Shop den oder die gewünschten Sensoren sowie die benötigte IO-Link-Infrastruktur. Die Seriennummer des Geräts wird im ERP-System mit der Kundennummer verbunden. Über diese Information werden die Sensordaten, die über das Gerät eingehen, dem spezifischen Kunden in seinem eigenen Cloud-Bereich automatisch zugeordnet. Der Kunde hat dann über jeden beliebigen Browser und seine autosen-Kennung Zugang zu seiner sensor to cloud und den aktuellen Daten seiner Sensoren. Als Beispiel aus der Praxis nennt Philipp den Einsatz eines Systems für die automatische Füllstandsessung von Tanks. Ein Entsorgungsunternehmen platziert Tanks für gefährliche Stoffe bei Kunden. Die Tanks werden immer dann abgeholt, wenn diese voll sind. Wann dies der Fall ist, lässt sich nicht vorhersagen. Die Kunden bemerken dies in der Regel erst dann, wenn der Tank bereits übervoll ist. Dies sorgt für komplizierte Abläufe in der Organisation. Das Entsorgungsunternehmen kriegt immer eilige Aufträge und der Kunde sieht sich mit vollen Tanks konfrontiert. Der Tank wurde dann mit einem io-key-System ausgestattet, der fortan den Füllstand vollautomatisch überwachte. Daraus ist eine „Entsorgung as a Service“ möglich, die weitestgehend automatisch läuft und Ressourcen spart. Sowohl das Entsorgungsunternehmen als auch der Produzent werden laufend über den Füllstand informiert. Der Entsorger kann so planen und abschätzen, wann der Tank geleert werden muss. Kommen automatische Sensorsysteme im gesamten Netz zum Einsatz, ist eine effiziente Planung der Route möglich. Der Kunde muss sich nicht mehr mit nicht geleerten Tanks ärgern und auch selbst keine Meldung mehr absetzen, dass der Tank voll ist. Use Case 2 | Hersteller Kupplungen- und Reibbeläge | Zeitersparnis durch Transparenz im Betrieb der Heizpressen In einem anderen Beispiel berichtet Philipp über den Einsatz in einem Unternehmen für industrielle Kupplungs- und Reibbeläge. Hier war die Anforderung, ein System für das Condition Monitoring bereitzustellen. Dieses musste besonders präzise arbeiten und die Daten über ein eigenes Gateway senden. Die Daten des Sensors stammten von einer SPS und mussten digitalisiert werden. Als Ergebnis kam ein io-key-System zum Einsatz, das genaue Informationen über die Anzahl der verarbeiteten Werkstoffe sammelte. Aus diesen Daten ging hervor, welche Mengen durch die Presse des Werks gelaufen sind sowie welche Auslastung die Produktion aktuell hat. Dem Schichtleiter stehen diese Informationen permanent zur Verfügung und er kann diese mit seinem Smartphone abrufen. Ganz unabhängig davon, wo auf dem Werksgelände er sich befindet. Zusätzlich warnt das System vor drohenden Ausfällen und erfüllt somit die Anforderungen des Predictive Maintanance. Use Case 3 | Entsorgung as a Service und die optimale Routenplanung der Tank-Leerung beim Verbraucher In der Zukunft werden automatische Systeme nach diesen Vorbildern an Bedeutung zunehmen. Aktuell zögern viele Unternehmer noch mit dem Einsatz und wagen den Schritt in Richtung Internet der Dinge noch nicht. Jedoch bringt die Automatisierung bestimmter Prozesse so viel Arbeitserleichterung, dass die Akzeptanz wachsen wird. Auslösender Faktor sind die Effizienz sowie die Wettbewerbsfähigkeit. Sind Sie an einer Zusammenarbeit mit autosen GmbH interessiert? Wenden Sie sich über LinkedIn direkt an Philipp! So zuverlässig wie ein Industriepartner, so einfach wie ein Online-Shop Auf der Online-Beschaffungsplattform autosen.com kann jedes Unternehmen Automatisierungstechnik, Sensoren und IoT-Komponenten bestellen. Das Sortiment reicht vom induktiven Positionssensor bis zur Komplettlösung für Cloud-Anwendungen und wird permanent erweitert. Alle Geräte werden von führenden Herstellern nach einheitlichen, strengen Qualitätsanforderungen von autosen gefertigt und geprüft. Durch die dezentrale Produktion, eine effiziente Logistik und eine eigene Lagerhaltung – über 100.000 Artikel sind allein in Deutschland vorrätig – ist immer eine uneingeschränkte Lieferfähigkeit gewährleistet. autosen garantiert bei Bestellung bis 14:00 Uhr den Versand noch am selben Werktag. So ist das Produkt in der Regel innerhalb von 24 Stunden beim Kunden. Bei einem Defekt ist dadurch die Stillstandzeit auf ein Minimum reduziert. Der gesamte Vorgang wird auf autosen.com bis zur Lieferung komplett kontaktlos abgewickelt und erfüllt damit höchste Sicherheitsstandards. Der technische und formale Aufwand ist nicht größer als bei einem Online-Shop, die Zahlung erfolgt einfach und unkompliziert auf Rechnung oder über PayPal & Co. „Wir wollen unseren Kunden die Möglichkeit geben, hochwertige, exakt zu ihrem Anforderungsprofil passende Industriekomponenten mit unserem Namen als Gütesiegel so mühelos zu beschaffen, wie ein Buch auf Amazon,“ so Philipp Boehmert, verantwortlich für Marketing & eCommerce bei autosen. „Unnötige Formalitäten, Mindestbestellmengen oder IT-Arbeiten für das Aufsetzen der digitalen Beschaffung passen nicht in die heutige Zeit und die aktuelle Situation.“ Aufgrund der hohen Verfügbarkeit aller autosen Produkte kann eine Ersatzteilbestellung bedarfsgerecht erfolgen, nämlich erst dann, wenn es wirklich benötigt wird. Eine Mindestbestellmenge oder Preisstaffeln gibt es nicht. Den Kostenvorteil durch den Online-Handel gibt autosen unabhängig von der Bestellmenge weiter.

    23.09.2020

    Über Störungsbehebungen mit Augmented Reality (AR) Unterstützung und der fälschungssicheren Verfolgung von Medikamenten über Blockchain Technologien | Thomas Winzer | Inosoft AG

    #9
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    #9

    Über Störungsbehebungen mit Augmented Reality (AR) Unterstützung und der fälschungssicheren Verfolgung von Medikamenten über Blockchain Technologien | Thomas Winzer | Inosoft AG

    20.09.2020

    Über Strategische Use Case Findung, User Storys und der vertrieblichen Vermarktung von Mehrwerten | Andreas Jamm | Boldly Go Industries

    #7
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    Über Strategische Use Case Findung, User Storys und der vertrieblichen Vermarktung von Mehrwerten | Andreas Jamm | Boldly Go Industries

    20.09.2020

    Wie sieht eine zukunftsfähige Smart Factory Architektur zwischen Shopfloor, MES und IoT Plattform aus? | Peter Sorowka | Cybus GmbH

    #8
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    #8

    Wie sieht eine zukunftsfähige Smart Factory Architektur zwischen Shopfloor, MES und IoT Plattform aus? | Peter Sorowka | Cybus GmbH

    20.09.2020

    Versicherung und Industrial IoT | Innovative Geschäftsmodelle der Versicherungsbranche zur Schadensprävention und deren Auswirkungen am Markt | Dr. Verena Brenner | PROTH!NX

    #6
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    #6

    Versicherung und Industrial IoT | Innovative Geschäftsmodelle der Versicherungsbranche zur Schadensprävention und deren Auswirkungen am Markt | Dr. Verena Brenner | PROTH!NX

    Vorstellung | PROTH!NX und Konzern Die Folge beginnt mit der Vorstellung von Dr. Verena Brenner, der Geschäftsführerin von PROTH!NX. Verena promovierte im Bereich International Logistik und hat bereits vor ihrer Zeit bei PROTH!NX Erfahrungen vor allem im Bereich der Kühlkettenüberwachung ausgebaut. Sie hat über 6 Jahre Erfahrung über die HDI Risk Consulting in der Industrie Versicherungsbranche und berät Kunden seither in Betriebsunterbrechungsrisiken und neuen Geschäftsmodellen. Seit Anfang 2019 ist sie als Projektmanagerin IoT bei PROTH!NX unterwegs und seit Ende 2019 als Geschäftsführerin der Ausgründung PROTH!NX erfolgreich. Zu Beginn der Folge ordnen wir PROTH!NX zunächst innerhalb des HDI Konzerns als eigenständige Gesellschaft ein und sprechen über die interne Zusammenarbeit und Aufstellung. Die Schwerpunkte von PROTH!NX sind Industrielle IoT Use Cases voranzutreiben, dabei Schadenstreiber zu reduzieren und neue Lösungen sowie Produkte zu entwickeln. Dabei arbeiten die Mitarbeiter sehr eng mit den Ingenieuren der HDI Risk Consulting zusammen. Verena erklärt in diesem Zusammenhang ebenfalls die Aufgaben des Underwritings. Die Aufgaben liegen vor allem in der Definition der Deckungsumfänge der Versicherung mit dem Kunden und wie groß das technische Risiko ist. Das technische Risiko wird unterstützend mit der Einheit der HDI Risk Consulting berechnet. Die HDI Risk Consulting beschäftigt rund 180 Ingenieure weltweit, die aus unterschiedlichen Wissenschaften kommen. Verena führt aus, dass die interne Zusammenarbeit in den Use Cases stark vom Schwerpunkt abhängt. Von Schadensprävention, Naturgefahren, technischen Versicherungen, wie bspw. Maschinenbruch oder Baurisiken bis hin zur Transportversicherung für Schwertransporte oder Schüttgut, sind mehrere Bereiche vertreten.  Verena erklärt, dass das PROTH!NX die Definition von Auswirkungen für bestehende Versicherungen und die Bedarfsentwicklung an bestehenden Versicherungsmodellen im Fokus hat. Zu diesem Zweck spricht HDI vor allem mit den einzelnen Industriekunden, die häufig auch Eigentümer bei HDI sind mit entsprechend engen Beziehungen. Verena führt aus, dass viele Industriekunden angefangen haben sich mit dem Thema IIoT zu beschäftigen. Häufig setzen die Kunden bereits Lösungen mit entsprechender Sensorik für Condition Monitoring ein, um Transparenz zu definierten Prozessen zu schaffen. Dies geschieht häufig in Form von sog. POCs (Prove of Concepts). Durch das Knowhow von HDI lassen sich diese Analysen ergänzen. Jedoch können nicht alle Schäden auf einer solchen Basis vorhergesehen werden. Je nach Anwendungsfall werden unterschiedliche Risikomodelle entwickelt, führt Verena aus. Der Bedarf zum Versicherungsschutz der Kunden ändert sich dabei mit der Zeit und viele sind auf der Suche nach neuen Partnern aus anderen Branchen. Die Kunden von PROTH!NX sind in allen Branchen vertreten. Dies kommt vor allem aus der Historie des Konzerns HDI. Von Kunden aus den Bereichen Chemie, Textil, Stahl, Lebensmittel über verschiedene Wertschöpfungsstufen spielt PROTH!NX eine Rolle. „Wir müssen zwischen Use Cases und Buzzwords unterscheiden“ Die Use Case Findung unterliegt bei PROTH!NX einem stringenten Prozess. Start der Use Case Findung ist durch eine Idee entweder von intern oder extern. Diese durchläuft anschließend eine Qualifizierungsphase und wird im Anschluss durch unterschiedliche Kriterien bewertet. Verena merkt an, dass der Aufwand zur anschließenden Produktentwicklung hier häufig von vielen unterschätzt wird. Wichtig ist früh die erste Idee zu untermauern. Sie nennt hier das Beispiel der Wasser-Leckage. Die Leckage als solche ist für PROTH!NX erst dann ein Use Case, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Diese sind beispielsweise die Art der Leckage Ausprägung, wie Frisch- oder Abwasser, Mikro-Leckage oder Rohrbrüche und die Bewertung der technischen Machbarkeit. Auch die Häufigkeit der Schäden, die Zielgruppe und die unterschiedlichen Interessenslagen sind Einflussfaktoren. Risiken, die es schon länger gibt oder neue Risiken die aufkommen, werden in der Use Case Betrachtung entweder versucht zu minimieren oder zu transferieren. Neben der technischen Machbarkeit kommt die Mehrwerts-Diskussion hinzu. Kostenreduktion, Schadensreduktion und Ertragspotentiale müssen dabei in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Verena führt aus, dass ein skalierbarer Ansatz gesucht wird, der über die individuelle Beratung hinaus geht. In den Geschäftsmodellen gibt es unterschiedliche Ansätze. Ein Beispiel nennt Verena aus dem Bereich der Performance Garantien. Hier setzt sich PROTH!NX mit dem Kunden und dem Underwriting in einem interdisziplinären Team zusammen, um das Produkt zu verstehen und die Mehrwert-Garantien zu definieren. Fragen, wie „Welche Anforderungen gibt es zur Datenbasis?“, „Welche Schnittstellen sind vorhanden?“ und „Wie können wir sicherstellen, dass reproduzierbare Ergebnisse erzielt werden?“ finden hier Diskussionsraum. Um dieses Thema greifbar zu gestalten, bringt Verena ein Beispiel aus dem Maschinenbau. Für den Maschinenhersteller gibt es zwei Möglichkeiten in einem IIoT Use Case. Entweder er erzielt größere Einsparungen wie beispielsweise Energieeinsparungen oder er erreicht einen höheren Output wie eine größere Produktionsmenge oder verringerter Ausschuss. Die Maschine mit Sensorpaket ist hier zwar für seinen Endkunden teurer, bietet jedoch Vorteile, wenn diese Leistung garantiert wird. Pay per Use Modelle bringen für den Maschinenbauer deutlich höhere Aufwände mit sich. Es ergeben sich erhebliche Auswirkungen auf die Bilanz des Unternehmens und die Steuerung des Vertriebs. Umsätze und weitere Finanzkennzahlen werden anders verbucht als durch klassischen Maschinenverkauf. Hier brauchen Unternehmen häufig eine größere Beratungsmannschaft und entsprechende Umstrukturierungen, führt Verena aus. Jetzt Expertenbeitrag zu Pay per Use lesen Dipl.-Ing. Steffen Himstedt Geschäftsführer Für das Underwriting ergeben sich bei HDI ebenfalls Aufwände. Aus Fixkosten werden variable Kosten, welche nicht mehr in die Betriebsunterbrechungsversicherung fallen. Daraus ergeben sich Risiko-Verschiebungen in den vorhandenen Modellen der Risikobeurteilung. Verena nennt das Beispiel einer Papierpresse, welche nicht mehr dem Unternehmen gehört und damit auch nicht mehr die Verantwortung des Ausfall-Risikos. Verena geht in diesem Zusammenhang auf die verschwimmenden Grenzen und die Komplexität dieser Risiko-Zuordnungen ein – wenn beispielsweise ein Ertragsschaden entsteht. Aus ihrem beruflichen Hintergrund nennt Verena zum Verständnis der Thematik ein Beispiel Use Case aus dem Feld der Kühlkettenüberwachung. Nicht alle Akteure in dieser Supply Chain haben überhaupt ein Interesse an der Transparenz ihrer Performance. Die Überschreitung der Temperatur eines kritischen Guts auf dem Transport führt demzufolge zu einer Haftungsfrage mit entsprechenden Folgen. Verena bringt im Anschluss einen weiteren spannenden Use Case zur Überwachung von Avocado Transporten nach Europa. Hier kommt es häufig zu Überfällen der Transporter und zu entsprechenden Versicherungsschäden. Technologien wie Blockchain können hier helfen die Transparenz von solchen Vorfällen zu fördern. Bei der Umsetzung solcher Lösungen sollte jedoch darauf geachtet werden, dass es sich um etablierte Transportketten mit stetigen Akteuren handelt. Verena merkt ebenfalls an, dass auch nicht jedes Unternehmen direktes Interesse daran hat die Daten mit dem Versicherer zu teilen. Schadensauffälligkeiten und Use Cases mit Win-Win Situation sollten hier im Fokus stehen. Um die Thematik der Schadensbilder abzurunden, sprechen wir im Verlauf ebenfalls über Naturgefahren und Brandrisiken. Für Naturgefahren gibt es etablierte Frühwarn-Systeme, für Use Cases wie Rückstau, Flut oder dedizierte Wasserschäden. Verena merkt an, dass Brandursachen sehr unterschiedlich sein können. Elektrische Ursachen durch den Menschen, staubige Umgebungen, Kurzschlüsse oder fehlerhafte Bauteile in der Maschine selbst können beispielsweise zum Brand führen. Eine stärkere Vernetzung von Schutzsystemen können Dokumentationsaufwände und Zeiten durch Begehungen für Audits einsparen. Jetzt Expertenbeitrag zu „Naturgefahren“ lesen Peter Rüegg IT Application Manager bei OBT AG Abschließend gibt uns Verena einen Einblick in die Zukunft der Versicherungsbranche durch Industrielle IoT Lösungen. Versicherungslösungen werden intelligenter und Sensordaten werden verstärkt als Quelle für Risikokalkulationen genutzt. Neue Geschäftsmodelle mit Schadensreduktionen für den Kunden bedürfen branchenübergreifende Kooperationen und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Versicherungsbedarfe ändern sich, neue Produkte entstehen und die Interaktion mit dem Kunden wird intensiver, führt Verena aus. PROTH!NX will dafür „Produktionsentwicklung am laufenden Band“ angehen, diese mit den richtigen Fachleuten angehen und kontinuierlich an Lösungen und neuen Produkten arbeiten. Diese werden bestehende Geschäftsmodelle der Versicherung absichern und helfen neue zu verstehen. Sind Sie an einer Zusammenarbeit mit PROTH!NX interessiert? Wenden Sie sich über Linkedin an sie! Dr. Verena Brenner Geschäftsführerin PROTH!NX Mehr zu diesem Umsetzungspartner PROTH!NX ist ein in Berlin ansässiger Hersteller von IIoT- und Blockchain-Lösungen, der gemeinsam mit der Branche innovative Services und Geschäftsmodelle entwickelt. Der Anwendungsbereich von PROTH!NX ist die Entwicklung digital verbesserter und digital disruptiver Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle im Zusammenhang mit Industrieversicherungen. PROTH!NX ist ein Start-up mit der finanziellen Stabilität eines globalen Industrieversicherungsunternehmens. Unsere Kunden sind Hidden-Champions bis hin zu internationalen Unternehmen in allen Branchen. Die Mission ist es, technologiegetriebene Lösungen zum Schutz und zur Ermöglichung von Geschäftsmodellen zu entwickeln. Jetzt mit uns Kontakt aufnehmen | Pilotprojekte finden | Use Cases bewerben Ing. Madeleine Mickeleit Digital Business Development | IIoT

    19.09.2020

    Über Kooperationsnetzwerke, Ökosysteme und das Interesse an den Daten in der Praxis | Peter Stumpf | TransMIT

    #5
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    #5

    Über Kooperationsnetzwerke, Ökosysteme und das Interesse an den Daten in der Praxis | Peter Stumpf | TransMIT

    18.09.2020

    Rückversicherung und Industrial IoT | Von Capex zu Opex - Wie kann ich meinen digitalen Kundenservice über Umsatzbeteiligungs Modelle umsetzen? | Josef Brunner | Relayr

    #4
    Ing. Madeleine Mickeleit
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    #4

    Rückversicherung und Industrial IoT | Von Capex zu Opex - Wie kann ich meinen digitalen Kundenservice über Umsatzbeteiligungs Modelle umsetzen? | Josef Brunner | Relayr

    Markteinordnung | Relayr. Relayr kann man als „Full-Stack“ Anbieter bezeichnen, der Mittelständlern auf dem Weg der Digitalisierung hilft. Dabei bringt Relayr Lösungen von EDGE-, Middleware-, Analytics- bis hin zum fertigen Dashboard mit. Durch die Übernahme der Munich Re ist das Unternehmen finanziell stabil und gleichzeitig agil und eigenständig. Durch die Muttergesellschaft ist vor allem der Versicherungs- und Risikotransfer Gedanke im Geschäftsmodell spannend. Hier bietet Relayr dem Kunden ein Modell, welches das Risiko der Industrial IoT-Projekte um ein wesentliches reduziert. Das kaufmännische Ergebnis wird so Realität. Die Kundenstruktur bewegt sich dabei vor allem im Mittelstand produzierender Unternehmen und dem Maschinen- und Anlagenbau. Vertrieblich agiert Relayr hier wenig von der Technik herkommend, sondern vielmehr vom Use Case Storytelling Ansatz, um konkrete Mehrwerte für den Kunden zu erzielen. Laut Josef sind 80% der Aktivitäten vor allem in „Pay per Use“ und „X as a Service“ Modellen beim Mittelständler. Viele Kunden im Mittelstand, die Assets im Wert von 50.000€ – 500.000€ verkaufen, haben weniger Ansätze in IIoT Service-Modellen. Hier ist die Skalierung schwerer. Use Cases | Industrial IoT Wir sprechen zu spannenden Use Cases aus der Praxis. Josef bringt ein Beispiel von Kunden aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Espressomaschinen herstellt. Dieser bietet seinem Kunden nun neben dem Bestandsgeschäft nicht mehr die gesamte Anlage an, sondern „Kaffeequalität as a Service“ – oder wie Josef es nennt – die „Cup as a Service“ Qualität. Für den Maschinenbauer ist dies ein neues Geschäftsmodell, welches auch auf andere Branchen übertragbar ist. Beispielsweise kennt man ähnliche Ansätze aus dem Kompressoren-Umfeld. Hier wird neben dem klassischen Geschäft die Druckluft als Service verkauft. Ein Anwendungsfeld ist hier beispielsweise der Boiler im Gebäude. Im weiteren Verlauf des Gesprächs erzählt Josef von Use Case zum „Equipment Breakdown“ (zu Deutsch: „Ausfall oder Funktionsstörungen“) und dem entsprechenden Versicherungsmodell dahinter. Josef erläutert, wie Stillstände von Maschinen und Anlagen im Feld durch IoT-Lösungen reduziert werden können. Auch Mittelständler wie „Flenders“, der als Motorenhersteller Marktführer im Bereich Mining Operations ist, hat durch Relayr Stillstände im laufenden Betrieb reduziert und Prozesse optimiert. Use Case | Up-Time um x-% Erhöhen (Stillstand), Monetärer Gegenwert X, davon haben wir Y, „wir garantieren“, Risiko-Transferelemente vorhanden, Equipment Breakdown Reduktion (über Munich Re, knowhow), Performance Contracting, partizipieren anhand %, vertraglich herausfordernd, Equipment as a Service (Maschine wird finanziert, dann werden Elemente wichtiger, da Finanzierungskonditionen davon abhängig sind), Ökosystem | relayr nimmt Risiko auf, daher sehr ausgewählte und selektive Anzahl an Partnern, vor allem für weltweite Skalierung, die nicht von der „Stange“ kommt, (Zertifizierung, Warenersatz, Verfügbarkeit, Lieferzeiten, Reaktionszeit, etc.), Partnerschaften oft im Hardware-Umfeld (Delivery, Professional Service, Sensoren, Implementierung, Hardware, Konnektivität) IIoT-Markt | Stolzer Maschinenbau, Expertise, qualitativ hochwertige Maschinen, vor 5 Jahren: Mittelstand hatte eigenes Digitalteam, Plattform, Team, jedoch oft als Gimmick zur Hardware, die Reise hat bei Technologie begonnen, das ist herausfordernd, da Technik irrelevant, Wichtig: Marktherausforderungen kennen, Niedrigzinsphase, schwere Vorhersehbarkeit Produktionskapazität (Automotive), relayr: daraus leiten wir ab was auf die Roadmap haben, anderer Ansatz als klassischer Maschinenbauer, Maschine im Fokus, oft Use Cases: viele Daten die im BUS System schon verfügbar waren, Verständnis ist heute angekommen bzw. kommt an Prozess | Gleichung = Markt (in dem ich potentiell eine Rolle spielen kann, Beispiel Boiler: Markt ist Gebäudemanagement, Service, Maintenance…? auch wenn ich heute noch nicht stark darin bin, findet dort eine starke Transformation statt? Hin zu Servicemodellen? Gibt es Mittelsmänner die evtl. zukünftig nicht mehr Mittler sein werden? Komplementärmärkte vorhanden? sehr unternehmerisch, losgelöst vom Produkt) *Korrelation mit Startup-Vorgehensweise + Assets (Produkt (oft), Finanzielle Position, Cashflow, Daten, Innovative Menschen, Zugänge Kunden etc.,) = Transformation mit Assets und dem Markt, kann ich mich neu erfinden? Wenn man sich diese beantworten kann: komme ich schnell auch zum Business-Case, weg vom Produkt, weg von der Maschine -> hin zu Markt Transformation | BSC vs Agil: wenns einfach wäre könnte es jeder, auf Folien sieht das einfach aus, wenn man loslegt ist es nicht trivial umzusetzen, relayr: Verfechter von „finanziellen Nahtoderfahrungen“ (wenn ich an der Wand stehe und liefern muss), wie ein Startup, dann habe ich die Impulse; Finanzielles Polster ist super, jedoch entsteht wenig Druck, Startups sind immer „pleite“ und muss immer schnell sein, ist verzweifelt, schnelle Entscheidung und konsequente Entscheidungen, Methaphern „Agilität, keine Hierarchie, freie Produktgestalten, freischwebende Elektronen etc.“ wenn man sich zu viel darum verliert, verliert man ein Problem zu finden, einfaches schlankes Produkt zu entwicklen, kaufmännisch sinnvoll zu lösen Use Cases | Übertragung: Druckluft, … Use Case | Italienisches Unternehmen, Kaffee Maschinen Produzent (Maschinen), „cup as a service“ nur noch den Kaffee zu Monetarisieren, die Maschinen kostenfrei, vertikal stark integrieren, Sicherstellen, dass Temp., Druck des Mahlwerks der Qualität entspricht, Asset 30-50k, viel Espresso muss verkauft werden, dazu braucht er eine Loyale Kundschaft; alignment of interest: hochwertiger Kaffee, CapEx -> OpEx, im Feld: kann ein solches Modell funktionieren, Hersteller attraktiv, Barista muss mehr zahlen, 1) Buisness Case funktioniert, weil Finanzierungskosten nicht mehr vorhanden, Anfangsinvest fällt weg, kann schnell starten mit entsprechendem Qualitätsversprechen 2) Lernen wann die Maschine guten Kaffee macht (wir brauchen keine Datenmengen, wir haben keine Domainexpertise) hilf mir zu verstehen wann diese Maschine guten Kaffee macht, worauf müssen wir achten? Architektur entsteht (welche Sensorik brauchen wir), schnell tracking, Rückkaufmodelle, alte Maschinen kaufen und retro-fitten diese dann (gleiche Leistungsmerkmale), die Wahrscheinlichkeit, härteres Wasser? Druck? Mahlvorgang nicht optimal, dann können wir agieren – und garantieren dass die Qualität dem Versprechen des Herstellers, Barista: Tag 1 Cashflow positiv, er verdient weniger, dafür besserer Wert: Kaffee Qualitätslevel Use Case | Flenders, Motorenhersteller, Marktführer: Mining Operations, Schiffe mit Lieferzusagen (Prozessindustrie: Stillstandsgefahr), Motor as a Service Modell, Power by the Hour, CapEx hier nicht so relevant, Risikotransfer wichtiger (garantierte Verfügbakriet, Mine hat Uptime die sich der Minenbetreiber erwartet), Munich Re: versteht was Risiko bedeutet aus einer Bilanzierungssicht, kaufmännischen Sicht, viele Unternehmen geben heute schon Qualitätsversprechen und Garantieren, diese sind in den Bilanzen (Expertise der Munich Re), relayr + Munich Re: Wie kann Risikotransfer eigenkapitalschonend oder entlastend sein? auch Zinskonditionen, aufgrund des Geschäfts Risiko zu nehmen: Munich Re neuer Geschäftszweig, weniger Competition, … Use Case | Wasserschäden (von mir), Start bei relevantem Problem (Bezug auf Formel), weltweit 2. größtes Versicherungs Expusoure Problem, Rückstellung der Erstversicherer riesig, wenn man das löst: kommerziellen und kaufmännischen Hebel, Formel: starte mit relevantem Problem (dann technologische Komponenten), Wahrscheinlichkeit des Erfolgs höher IIoT-Markt | EDGE-Computing, spielt große Rolle, Vorteile: 1) Geschwindigkeit, Analytics +getriggerte Funktionen (auch über 5G und Latenzen nicht lösbar) 2) geringere Abhängigkeit Konnektiviät 3) Cloud-Kosten, weniger Daten, relayr: vorher unterschiedliche Technologiesegmente (EDGE, Middleware, Analytics) letzteres Teil von EDGE, wurde migriert, Modell-Training auf EDGE, feste Überzeugung: EDGE ist wichtig, Cloud: klar, dass die Wichtigkeit weiter zunehmen wird, hängt von den Use Cases ab, Mining: Konnektivität mit EDGE spielt größere Rolle, Architektur sieht anders aus als beim Maschinenbauer (Kaffeemaschine) Spezifisch | Business Development Team, PreSales, Solution Architekten (sinnvolle Implementierung), Empfehlung -> eher Lösung vorgeben, Technische Diskussionen sollen minimiert werden (Business Case im Fokus beim Kunden), Sicherheit muss da sein, dass der Technologische Stack funktioniert, Umsätze, Einsparung, Effizienz wird garantiert, jedoch mit dieser Architektur Standards | kein großer Fan, Baubranche versucht seit 70er mit BIM Standards zu bekommen, wir versuchen, das was wir im Feld sehen, effizient und schnell in kommerzielle Lösungen zu bekommen, Kunden aus unterschiedlichen verticals bedienen, viele Standards, Standards für neue Maschinen, jedoch Industriemaschinen leben lang Sind Sie an einer Zusammenarbeit mit Josef interessiert? Wenden Sie sich über Linkedin an ihn! Josef Brunner Geschäftsführer relayr. Mehr zu diesem Umsetzungspartner Ihr Umsetzungspartner relayr. Das Internet of Things verändert, wie wir Maschinen und Equipment nutzen. Relayr prägt diese neue Form von ‘Industrial IOT’ maßgeblich. Wir gewinnen relevante Daten aus Ihren bestehenden Maschinen und Systemen, damit Sie Ihre Geschäftsergebnisse verbessern. Hunderte Unternehmen weltweit vertrauen auf unsere ‘Industrial IoT’ Plattform und unser Service Team. Unsere Industriekunden können mit relayr OpEx basierte Geschäftsmodelle für ihre jeweiligen Märkte realisieren. Wie schaffen wir das? Relayr bietet Finanzierung, Versicherung, IoT-Technologie und die entsprechende Bereitstellung aus einer Hand. Dazu kooperieren wir mit führenden Unternehmen, wie der Munich Re und Hartford Steam Boiler (HSB). Damit sind wir der erste Anbieter am Markt, der industrielle IoT-Projekte mit Versicherungen und Finanzdienstleistungen kombiniert. So können Sie rundum abgesichert smarte Entscheidungen für Ihr Unternehmen treffen.

    17.09.2020

    Drahtlose Kommunikation und Industrial IoT | Welche Anwendungsmöglichkeiten gibt es für mein IoT-Projekt mit LTE-M, NB-IoT und 5G? | Eric Scheithauer | Sierra Wireless

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    Drahtlose Kommunikation und Industrial IoT | Welche Anwendungsmöglichkeiten gibt es für mein IoT-Projekt mit LTE-M, NB-IoT und 5G? | Eric Scheithauer | Sierra Wireless

    Erklärt | LPWAN, LTE-M, NB-IoT, LoRa, 5G Eric erklärt zunächst, wie die einzelnen Vernetzungskonzepte im Gesamtkonzept des Industrial IoT einzuordnen sind. Das Low Power Wide Area Network (LPWAN) ist eine Klasse von IoT Netzwerkprotokollen, bei denen eine hohe Netzabdeckung bzw. -Reichweite und ein geringer Energieverbrauch die zentralen Kriterien für die Vernetzung von IoT-Endgeräten sind. Neben LTE-M und NB-IoT ist LoRaWAN ein weiterer Vertreter der LPWAN- (Niedrigenergie-Weitverkehrsnetzwerk) Familie für drahtlose Kommunikation in einem regionalen, nationalen oder auch globalen Netzwerk. LTE-M und NB-IoT erfüllen dabei die wichtigsten Anforderungen des IoT – Internet of Things (Internet der Dinge) – wie sichere und bidirektionale Echtzeitkommunikation, Lokalisierung und Mobilität der Geräte, eine Ende-zu-Ende Verschlüsselung, weltweite Verfügbarkeit sowie Zukunftssicherheit (Abwärtskompatibilität) durch von Herstellern und Netzbetreibern gleichermaßen anerkannten und umgesetzten globalen Standards (3GPP). In dieser IIoT Use Case Podcast Folge gehen wir ebenfalls auf die Unterschiede zwischen LTE-M und NB-IoT (3GPP) vs. LoRa ein. Auch die Unterschiede Sigfox vs. LoRa sind in diesem Zuge relevant. Die Neuen Netze für NB-IoT und LTE-M bieten Kunden breite Möglichkeiten, um Industrial IoT Use Cases umzusetzen. Bei Long Term Evolution for Machines (LTE-M) und Narrowband IoT (NB-IoT) handelt es sich um Funktechnologien, die speziell für das Internet der Dinge (IoT) entwickelt wurden. Eric geht im Laufe des Gesprächs auf die Reichweite der Datenübertragung von Sensoren und weiteren IoT Geräten mittels dieser durch das 3rd Generation Partnership Project (3GPP) standardisierten Technologien ein. LTE-M und NB-IoT setzen auf vorhandene Mobilfunknetze auf und ermöglichen die Vernetzung von Geräten und Maschinen bei hoher Netzabdeckung und sehr geringem Energiebedarf. [Quelle] Eric erklärt uns in diesem Zusammenhang wie Octave, die All-in-One Edge-to-Cloud Lösung von Sierra Wireless, zum Einsatz kommt, um industrielle IoT-Geräte im Feld direkt über eine API mit der Cloud-Plattform des Kunden zu verbinden. LTE-M und NB-IoT sind global standardisierte LPWA-Technologien (Low Power Wide Area Network), die vom 3GPP mit Blick auf den 5G Standard entwickelt wurden und demnach als 5G-Technolgien einzuordnen sind, im Gegensatz zu bspw. dem proprietären LoRaWAN oder Sigfox. Das 3rd Generation Partnership Project (3GPP) ist die weltweite Kooperation von Standardisierungsgremien für die Standardisierung von Mobilfunktechnologien, wie 2G, 3G, 4G/LTE und 5G. [Quelle] Eric geht darauf ein, was LTE-M bedeutet und welche Unterschiede sich aus dem Vergleich LTE-M vs. NB-IoT ergeben. Auch die LTE-M Netzabdeckung sprechen wir in diesem Zusammenhang kurz an. Die Übertragungstechnologien sind so konzipiert, dass sie den Bedürfnissen von IoT-Lösungen entsprechen und für Unternehmen die optimalen Technologien darstellen, um jedes erdenkliche IoT-Szenario zu verwirklichen und damit die digitale Transformation in jeder Branche voranzutreiben. LTE-M ist die geeignetste und schnellste Form der LPWA IoT-Kommunikation und wird durch standardisiertes globales Roaming und den Support von Echtzeitkommunikation, wie Sprache, durch niedrige Latenzen sowohl für stationäre als auch mobile IoT Use Cases empfohlen, in denen eine vergleichsweise höhere Bandbreite (375Kbps vs. NB-IoT 65Kbps vs. LoRa 22Kbps) nötig ist um Daten zu übertragen, eine sehr hohe Netzabdeckung gewünscht ist (10x mehr als LTE), ein stabiles Signal auch durch Betonwände oder Metall hindurch bis in den Keller gewährleistet sein soll, und bei denen gleichzeitig ein sehr niedriger Energieverbrauch (100x weniger als LTE; Batteriebetrieb 10+ Jahre) und geringe Kosten eine tragende Rolle spielen (50% niedriger als LTE). Da bis zu 1. Mio. verbundene Geräte per Quadratkilometer unterstützt werden, eignet sich LTE-M hervorragend für alle Anwendungsfälle, wie Sensoren, Building Automation, Aufzüge, Smart Citys, Kompressoren, Pumpen, Smart Meter und Energiespeicher, bis hin zu Trackern, Wearables und vielem mehr. [Quelle] Markteinordnung | Sierra Wireless Sierra Wireless setzt dabei im Industrial IoT Umfeld aufgrund der genannten Vorteile gegenüber NB-IoT und LoRa maßgeblich auf LTE-M als etablierte, standardisierte und zukunftssichere (5G-ready) Technologie. Eric erläutert uns, dass in IoT Use Cases häufig keine hohen Datenraten notwendig sind und daher LPWA häufig zur Verwendung kommt. Darüber hinaus reißen wir kurz das Thema Sprachübertragung in Industrial IoT Use Cases an. Es ist zu erwarten, dass Sprachübertragung in der Zukunft an Wichtigkeit gewinnt, besonders wenn es um die Interaktion von Menschen mit Maschinen geht. Als Beispiel nennt Eric uns einen Use Case, bei dem Stimmenauthentifizierung eingesetzt werden soll, um Tore oder auch Fahrzeuge zu öffnen. Eric spricht darüber, wie IoT Edge Assets (Sensoren, Steuerungen, Maschinen etc.) über die einzelnen Vernetzungskonzepte sicher und einfach mit der Cloud verbunden werden. Er erklärt anhand unterschiedlicher Use Cases auch wie beispielsweise globale SIM-Karten (inkl. Roaming) zur Verfügung gestellt werden und welche Regulatorien es in diesem Zusammenhang einzuhalten gilt auch im Zusammenhang mit 5G. Eric erklärt welche Institutionen an welchen Standards arbeiten und welche auch in Zukunft immer wichtiger im IoT Umfeld werden. Wir gehen dazu auf unterschiedliche Use Cases ein, um zu verstehen wie diese Konzepte im Zusammenspiel mit der Cloud genau funktionieren. Darüber hinaus sprechen wir über die Einordnung des Angebots von Sierra Wireless und der Technologien im sogenannten „IoT Stack“. Von der oberen Applikations-Schicht, auf denen Business-Apps und Dashboards entwickelt werden, über die Daten-Schicht, auf der Cloud Services und (Big Data) Analytics laufen, bis hin zum Edge-Level, wo sich Konnektivität wie z.B. Mobilfunknetze und IoT Gateways befinden, die die Verbindung zu den Geräten im Feld („Edge Assets“) herstellen. Sierra Wireless ist Komplett-Anbieter von IoT Edge/Device-to-Cloud Lösungen und deckt hier den gesamten Bereich ab von der Verbindung des Feldgeräts mit IoT Edge Gateways mittels gängiger Industrieprotokolle, über Mobilfunk Module und Konnektivität (globale SIM, eigenes Mobilfunknetzwerk), Services für SIM- und Gerätemanagement sowie Datenorchestrierung, bis hin zu Schnittstellen zur Kunden-Cloud über Cloud Konnektoren und standardisierte Cloud APIs. Für die Daten-Schicht stellt Sierra Wireless sogenannte REST-APIs als Schnittstellen für die Integration in die bestehende Cloudinfrastruktur des Kunden bereit. Eric erklärt uns in dem Zusammenhang auch was REST-API Schnittstellen sind und was diese für die Umsetzung von IIoT Use Cases bedeuten. REST-API steht für „Representational State Transfer – Application Programming Interface“. Sie macht den einfachen, schnellen und sicheren bidirektionalen Austausch von Informationen zwischen verschiedenen (Cloud-) Systemen möglich. [Quelle] Use Cases | Industrial IoT Wir sprechen über unterschiedliche Use Cases. Zum einen geht es um einen Hersteller von Ventilatoren, der ungeplante Ausfälle („downtime“) durch eine Cloudanbindung mit Remote-Monitoring verhindern will. Da Ventilatoren kritisch für die Aufrechterhaltung einer kontinuierlichen Produktion des Kunden sein können, bedeutet ein Stillstand je nach Anlage und Prozess einen Produktionsausfall von mehreren Tagen bis hin zu Wochen. Eric erklärt uns wie Sierra Wireless diesen praxisnahen Use Case gemeinsam mit dem Kunden angeht. Die Daten können dabei aus der Steuerung (SPS) über gängige Industrieprotokolle (Modbus, CANopen, etc.) direkt mittels IoT Gateway ausgelesen, über das Mobilfunknetz (LTE-M, globale SIM) übertragen und direkt in die Cloud-Plattform des Kunden (über REST-API, Cloud Konnektoren) eingespeist werden, damit dieser die Daten entsprechend weiterverarbeiten kann, z.B. für Analysen und Remote Monitoring. Im weiteren Verlauf des Gesprächs, frage ich Eric, wie wichtig Ökosysteme und Partnerschaften für Sierra Wireless sind. Er führt aus, dass der Erfolg oft von einem guten Zusammenspiel von leistungsfähigen Partnerschaften abhängt. Dies kommt speziell im IoT-Umfeld zum Tragen, da dort Projekte aufgrund der Komplexität und Vielzahl an benötigtem Fachwissen in den unterschiedlichsten Bereichen oft nur äußert schwer von einer Firma allein bewältigt werden können. Besonders dann, wenn die Firma zuvor noch nie ein IoT-Projekt umgesetzt hat. Die Wahl lokaler, regionaler und internationaler Partnerschaften mit entsprechendem Branchen- und Technologiefokus ist dabei essenziell. Sierra Wireless arbeitet in den Industrial IoT Projekten beispielsweise mit Microsoft Azure als Cloud-Computing-Plattform, sowie weiteren Partnern, zusammen – unterstützt darüber hinaus aber auch alle gängigen Cloudsysteme wie AWS, Google, SAP und IBM. Wir sprechen darüber hinaus über das Thema 5G und die Wichtigkeit in Bezug auf Industrial IoT Use Cases. Dabei sind besonders Projekte spannend bei denen es sich um private Netzwerke handelt, erklärt Eric. Als Beispiel für einen Use Case nennt Eric hier das Unternehmen „BASF SE“, welches hohe Datenübertragungsraten durch Video- oder Voice-Anwendungen in Ihrem privaten Netzwerk haben. Auch Use Cases rund um das autonome Fahren mit Daten in Echtzeit sind 5G Use Cases. Hier ist eine niedrige Latenz, also eine niedrige Verzögerung der Datenpakete, wichtig. Für IoT Use Cases im Low Power Wide Area Network (LTE-M, NB-IoT) liegen die Datenraten häufig niedriger, und etwas höhere Latenzen sind dort in der Regel kein Problem, da sich die Geräte meist nicht so schnell bewegen. Als Beispiel Use Case nennt Eric Tracking-Applikationen, um Container, Kisten und Pakete nachzuverfolgen. Auch im Pharma-Umfeld ist die Überwachung von Kühlketten von kritischen Gütern ein weit verbreitetes Use Case. Kritische Güter können dabei beispielsweise Medikamente oder (COVID-19) Impfstoffe sein, bei denen die Einhaltung der Kühlkette lückenlos nachverfolgbar sein muss, um die Wirksamkeit des Impfstoffs bei Eintreffen im Krankenhaus, oder beim Arzt, jederzeit gewährleisten zu können. Gleiches gilt auch für Blutproben, die nur geringen Temperaturschwankungen unterliegen dürfen, bis sie an ihrem Bestimmungsort angekommen sind. Ein weiterer Use Case ist ein Projekt des Unternehmens Atlas Copco, welches sich in die Konzernbereiche Kompressortechnik, Industrietechnik (mit Werkzeugen und Montagesystemen), Bautechnik sowie Bergbautechnik gliedert. Im Bereich der Kompressortechnik wollte Atlas Copco im IoT Use Case zunächst den Zustand der Kompressoren beim Kunden im Feld überwachen. Dabei sollten besonders Daten wie die Anzahl der Betriebsstunden, die Temperatur, der Druck, die Drehzahl und der Volumenstrom überwacht werden. Solch ein Use Case kann mittels Octave, der All-in-One Edge-to-Cloud Lösung von Sierra Wireless, erfolgreich umgesetzt werden. Das Unternehmen ist jedoch noch einen Schritt weiter gegangen und hat ein neues verbrauchsbasiertes Geschäftsmodell entwickelt, um die Kundenbindung zu erhöhen und sich noch kundenfreundlicher aufzustellen. Nun wird nicht mehr der Kompressor als solcher verkauft (CAPEX), sondern die Erzeugung von Druckluft (OPEX). Die Abrechnung des Verbrauchs erfolgt durch die IoT-Vernetzung des Kompressors vollautomatisiert für den Kunden. Atlas Copco erzielt dadurch auf der einen Seite erhebliche Effizienzsteigerungen durch einen höheren Automatisierungsgrad, und der Kunde erhält dadurch jederzeit vollständige Kostentransparenz auf Basis der nutzungsbasierten Abrechnung seiner verbrauchten Druckluft. Im Bereich Energiespeicherlösungen (Batteriespeicher) wurde ebenfalls ein Use Case umgesetzt, um chemische und elektrische Betriebsparameter von Batteriespeichern zu überwachen. Hier werden sowohl der Wasserstoffgehalt der Luft im Batteriecontainer überwacht, der sich beim Betrieb von Blei-Säure-Batterien erhöhen und damit eine Explosionsgefährdung darstellen kann, als auch die Funktionsfähigkeit der Klimaanlage für eine konstante Betriebstemperatur und die Spannung und Stromstärke der einzelnen Batteriezellen. Da die Verfügbarkeit und vollständige Einsatzfähigkeit der Batteriespeicher besonders zur Stabilisierung des Stromnetzes bei Lastspitzen, oder für die Speicherung von überschüssiger Energie aus Windkraft- oder Photovoltaikanlagen, z.B. bei Nacht wenn der Verbrauch geringer ist, extrem wichtig ist, werden hier IoT-basierte Remote Monitoring Lösungen eingesetzt. Sierra Wireless hat diesen Use Case ebenfalls mit der IoT Komplettlösung Octave in kürzester Zeit erfolgreich mit dem Kunden umgesetzt. Einen letzten Use Case stellt Eric zum Ende hin im Bereich der Luftreiniger und Luftqualität für eine sichere und saubere Umgebung vor. Hier geht es um Anwendungsfelder in Krankenhäusern, Reinräumen, Laboren sowie Raucherkabinen an z.B. Flughäfen. Im Herstellungsprozess von Medikamenten, Halbleitern oder von Lebensmitteln ist die Sicherstellung und kontinuierliche Überwachung einer sauberen bzw. reinen Umgebung von höchster Relevanz. Auch hier setzt Sierra Wireless auf das IoT Rundum-sorglos-Paket Octave. Dies beinhaltet neben dem IoT-Gateway mit integriertem Mobilfunkmodul und SIM-Karte den Support für gängige Industrieprotokolle, den Zugang zum globalen Mobilfunknetz, und stellt sowohl Services für SIM- und Gerätemanagement als auch die notwendigen Cloud Konnektoren und standardisierte Cloud APIs bereit. Über die Möglichkeiten des intelligenten Edge Processings mittels Regeln, Filter, und Logiken können gemessene Parameter im Feld in den Octave IoT-Gateways bereits vorverarbeitet werden, um diese im Anschluss in die Cloud des Kunden zu senden. Betriebsparameter der Luftreinigungsanlagen, wie Betriebsstunden, Drehzahl, Luftdruck, Feuchte, und Partikelkonzentration werden herangezogen, um die Luftqualität, den Zustand sowie die Effektivität der Anlage jederzeit zu überwachen und über Remote Monitoring Fehler zu beheben und Wartungen vorausschauend zu planen. Wenn beispielsweise die Temperatur im Lager des Lüfters der Anlage steigt, dann kann dies auf einen Verschleiß des Lagers hindeuten und eine Wartung notwendig machen. Hierbei sind die gesammelten Daten nützlich, um dies sehr lange vor einem Ausfall des Lüfters – und damit dem Ausfall der gesamten Luftreinigungsanlage – zu erkennen und bereits frühzeitig die Wartung durch einen Servicetechniker zu vereinbaren und in den Produktionsablauf mit einzuplanen. Auch das Thema Retro-Fit spielt hier für Sierra Wireless eine Rolle: Hierfür eignen sich besonders Lösungen auf Basis bereits global zertifizierter Hardware wie IoT-Gateways, welche direkt mit z.B. der Steuerung der Anlage, oder eingebauten Sensoren, verbunden werden können, um die Daten einfach, schnell und vor allem sicher in jede Cloud zu übertragen. Um ihr IoT-Projekt zu einer schnellen Marktreife zu bringen, wählen viele Kunden den Gateway-Ansatz und schätzen hierbei besonders die Flexibilität sowohl Neuinstallationen als auch Retrofit-Applikationen abdecken zu können, und profitieren von geringerer Komplexität und geringerem Zeitaufwand des IoT-Projektes durch bereits zertifizierte und vollintegrierte Lösungen, ohne sich große Sorgen um die notwendige IoT-Infrastruktur oder den kostspieligen oder langwierigen Aufbau von internen Kompetenzen für Systemintegration, Cybersecurity, und Mobilfunktechnologien machen zu müssen, um überhaupt ein IoT-Projekt starten zu können. Es gibt aber auch Kunden, die gerne ihre eigenen Designs entwickeln möchten. Diese setzen dann meist auf eine Lösung basierend auf einem global zertifizierten Mobilfunk-Modul, welches sie allein oder zusammen mit Partnern in ihr Produkt, z.B. eine Steuerung, oder eine IoT-Box, integrieren. Dieser Ansatz hat natürlich auch Vorteile, setzt aber spezielles Know-how sowie die entsprechenden personellen Ressourcen voraus. Eric führt aus, dass es hier jedoch viele verschiedene Ansätze und Vorgehensweisen gibt, die gleichermaßen zum Erfolg führen können. Über die Make or Buy Entscheidung, Ökosysteme und den ROI In diesem Rahmen spricht Eric auch kurz zum Thema der „Make or Buy“ Fragestellung. Entwickle ich die Lösung als Unternehmen selbst oder suche ich mir einen kompetenten Partner, der mir dabei hilft? Er beantwortet die Frage entsprechend durch die IoT Kernkompetenz und dem IoT Lösungsportfolio von Sierra Wireless und diskutiert die Vor- und Nachteile. Zudem verweist Eric auf die Studie “The Total Economic Impact of Sierra Wireless Octave” von Forrester Research, welche zeigt, dass Kunden, die die Octave IoT Lösung nutzen, bis zu 88% ROI (Return on Investment) und eine Verkürzung der Time-to-Market um ~9 Monate für ihr IoT-Projekt erzielen können. Zum Ende sprechen wir über das Thema ROI (Return on Investment) und den Subscription Modellen, also Abo-Modellen, in denen ich monatlich für Services wie Cloud-Ressourcen bezahle. Eric führt aus, dass es Kunden wichtig ist, nur das zu bezahlen, was aktuell auch wirklich gebraucht bzw. genutzt wird und auch eine zukunftssichere Lösung einzusetzen, die bei Bedarf erweitert und global skaliert werden kann. Sierra Wireless bietet an dieser Stelle neben Beratung auch maßgeschneiderte Lösungen für die verschiedensten Use Cases und Kundenwünsche an. Wenn sich also Anforderungen ändern, möchte ich die Möglichkeit haben bestimmte Services schnell zuzubuchen oder vielleicht auch eigene Apps zu bauen, die ich je nach Bedarf anpassen kann. Je nach Lernkurve und Use Case sind die Bedürfnisse hier unterschiedlich. Im Zukunftsblick geht Eric auf das Thema der Verfügbarkeit von sich reduzierenden Talenten und Ressourcen in Deutschland ein – vor allem im Cyber-Security und IT-Umfeld, sowie die daraus folgenden Chancen und Risiken. Er spricht von Cybersecurity als Grundlage für erfolgreiche IoT-Projekte und der Wichtigkeit von sektorübergreifender Zusammenarbeit und leistungsfähigen (Partner-)Ökosystemen, aber auch hinsichtlich Standardisierung von Protokollen. Als Beispiele nennt er OPC UA (OPC Unified Architecture ist ein Standard für den Datenaustausch als plattformunabhängige, service-orientierte Architektur) und IO-Link (IO-Link ist die erste, weltweit standardisierte IO-Technologie (IEC 61131-9)), damit in Zukunft alle Arten von Maschinen und Sensoren mit möglichst niedrigem Aufwand und skalierbar miteinander kommunizieren können. Die Lösung, die ich heute für mein IoT-Projekt implementiere, muss für die Zukunft gerüstet sein, um auch neue Use Cases, die durch die fortschreitende digitale Transformation an Relevanz gewinnen, erfolgreich umsetzen zu können und nicht wieder bei null beginnen zu müssen. Sierra Wireless ist ein IoT-Pionier, der Unternehmen und Branchen befähigt, sich in der vernetzten Wirtschaft zu verändern und zu gedeihen. Sierra Wireless bietet eine Device-to-Cloud-Lösung an, die aus eingebetteten Netzwerklösungen besteht und die nahtlos in den sicheren Cloud- und Konnektivitätsdienst integriert sind. OEMs und Unternehmen weltweit verlassen sich auf das Know-how von Sierra Wireless bei der Bereitstellung vollständig integrierter Lösungen, um die Komplexität zu reduzieren, Daten in Informationen umzuwandeln und ihre verbundenen Produkte und Dienstleistungen schneller auf den Markt zu bringen. Sierra Wireless beschäftigt weltweit mehr als 1.300 Mitarbeiter und betreibt Forschungs- und Entwicklungszentren in Nordamerika, Europa und Asien. Referenzen und Partner | Sierra Wireless Kontakt | Sierra Wireless

    16.09.2020

    Was ist Lowcode und wie kann ich KI in der Praxis einfach anwenden? | Kerim Galal | InnoSEP

    #2
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    #2

    Was ist Lowcode und wie kann ich KI in der Praxis einfach anwenden? | Kerim Galal | InnoSEP

    Der große Vorteil beim Einsatz einer Low-Code-Plattform ist der einfachere Zugang zu künstlicher Intelligenz. Eine Low-Code-Entwicklungsumgebung ermöglicht die Entwicklung von Anwendungen ohne tiefe Kenntnisse der Programmiermaterie. Low-Code basiert auf dem Prinzip von vorgefertigten Codebausteinen. Aus Diesen wird eine Software mit den gewünschten Eigenschaften zusammengestellt. Die eigentliche Entwicklung findet über eine grafische Oberfläche statt und ist intuitiv. Gleichzeitig ermöglicht dies eine sehr schnelle und kostengünstige Anwendungsentwicklung. Die Abgrenzung zwischen künstlicher Intelligenz und dem maschinellen Lernen findet durch den Aufgabenbereich statt, den die fertige Anwendung ausführen soll. Künstliche Intelligenz ist der Oberbegriff und Machine Learning ist ein Teilbereich davon. Systeme für das maschinelle Lernen basieren nicht auf einem spezifischen Datenset als Input. Vielmehr lernen diese aus Trainingsdaten und nutzen Algorithmen für die Vorhersage von Ergebnissen. So sorgen die Kombination aus maschinellem Lernen und Low-Code-Plattform für dynamische und innovative Entwicklungen im IIoT-Bereich. Hier treffen die Erfahrung aus der Industrie mit der Kompetenz der IT-Entwickler zusammen. In Zusammenarbeit entstehen dann Systeme, die ganz spezifische Aufgaben in der Industrie 4.0 übernehmen. Der fachliche Input, welche Anforderungen und Aufgaben das System erbringen muss, stammen aus der Industrie. Die Entwicklung übernimmt dann ein IT-Dienstleister, wie in diesem Beispiel die InnoSEP GmbH. Der praktischen Umsetzung der Kombination aus Low-Code und KI sind somit faktisch kaum Grenzen gesetzt. Im Bereich der Internet of Things gibt es besonders viele Einsatzmöglichkeiten. Der innovative Anschub kommt jeweils aus der Industrie selbst. Das maschinelle Lernen kann Daten ganz unterschiedlicher Quellen verwalten. In den Use Cases der InnoSEP GmbH dienen Vibrationssensoren oder Kamerabilder als Input. In Zusammenarbeit mit IT-Experten gelingt dann die Digitalisierung auf einem ganz neuen Level. Die Entscheidung, ob maschinelles Lernen sinnvoll genutzt werden kann, wird von Fall zu Fall individuell analysiert. Wichtig ist, dass eine physikalische Detektierbarkeit vorhanden ist. Konkrete Messdaten, die von einem Computersystem ausgewertet und analysiert werden können, bilden die Grundlage für ein KI-System. Eine weitere Voraussetzung ist eine breite Dateninfrastruktur. Auf Basis umfassender Messdaten kann dann künstliche Intelligenz als Lösung implementiert werden. Künstliche Intelligenz ist gut dafür geeignet, physikalische Parameter zu bewerten, wie sie im Internet of Things häufig vorkommen. In den Use Cases der InnoSEP GmbH sind dies beispielsweise Daten von Vibrationssensoren oder Bilder von Bauteilen in der Eingangskontrolle. Anhand der gelernten Parameter entscheidet das KI-System über die Qualität der Messdaten. Das System trifft anhand der Erfahrung eine „Gut-oder-schlecht“-Entscheidung. In diesen Zusammenhang spielt auch Cloud Computing eine wichtige Rolle. Kerim Galal von InnoSEP erklärt, dass über Konnektoren eine direkte Anbindung zwischen der Industrie und dem IT-Dienstleister problemlos möglich ist. Über diese Schnittstellen werden die Messdaten in die Cloud übertragen und auf der Plattform von InnoSEP weiterverarbeitet. Auf Wunsch wird die Infrastruktur für die Analysen und Berechnungen ebenfalls von InnoSEP bereitgestellt. So sind die Infrastrukturanforderungen in der Industrie dank Cloud Computing gesenkt, was den Einstieg in ein solches System erleichtert. Skalierbarkeit und Weiterentwicklung sind zwei weitere Themen, die bei diesem Ansatz wichtig sind. Oftmals ändern sich die Anforderungen im Laufe der Zeit oder die Auswertung soll komplexer und umfangreicher werden. Hier kommen wieder die Vorteile einer Low-Code-Plattform zum Tragen. Da die Entwicklung mit Low-Code relativ einfach ist, kann der Kunde aus der Industrie selbst Hand an der Anwendung anlegen. Auf diese Weise können neue Features hinzugefügt werden oder die Datenmodellierung wird vorangetrieben. In der Regel sind dies fortlaufende Prozesse, da kaum ein System direkt alle gewünschten Funktionen bereitstellt. Datenvalidierung, Feedback und Feintuning sowie Weiterentwicklung sind iterative Prozesse, die auch über einen längeren Zeitraum nach der Einführung anhalten können. Die zukünftige Entwicklung von KI und Low-Code wird die Digitalisierung und Automatisierung im Bereich Internet der Dinge noch weiter vorantreiben. Über ein Edge Device sind Anbindungen in Bereiche möglich, die mit der IT auf den ersten Blick sehr wenig zu tun haben. Der CEO von InnoSEP spricht einen Use Case an, in dem die Gesundheit von Nutztieren mit maschinellem Lernen bewertet und vorhergesagt wird. In diesem Zusammenhang dienen die IT-Technologien als Werkzeuge, die in Zusammenarbeit mit Fachexperten aus der Industrie auf die jeweiligen Aufgaben angepasst werden. So hat maschinelles Lernen das Potenzial, eine Schlüsseltechnologie der Zukunft zu werden. Mehr zu diesem Umsetzungspartner „Be your own Data Scientist” – Mit unserer Machine Learning Plattform vereinen wir Datenverarbeitung, Fachwissen und Künstliche Intelligenz und ermöglichen „Code-Free“ Machine Learning für die Industrie und das wissenschaftliche Umfeld zur Beschleunigung Ihrer Unternehmensprozesse. Die Anwendung von Künstlicher Intelligenz ist aktuell nur Data Scientists oder Spezialisten mit Programmierkenntnissen und Expertise in den Bereichen Machine und Deep Learning vorenthalten. Jedoch ist der Bedarf an spezifischen und skalierbaren Data Analytics Lösungen in technischen und wissenschaftlichen Fachabteilungen sehr hoch und das dazu erforderliche Fachwissen vorhanden. Zudem ist es nicht möglich für jedes Unternehmen Ihre Fachkräfte zu Data Scientists auszubilden oder ein eigenes Data Science Team intern zu bilden. So ist unsere Vision eine Brücke zwischen Fachwissen und angewandtes Machine Learning zu realisieren. Die Lösungen aus unserer Machine Learning Plattform können in Ihre Infrastruktur integriert und sind branchenübergreifend und für vielfältige industrielle Anwendungen einsetzbar. Seit der Gründung im Jahr 2016 werden für Premium-Kunden, u. a. aus Automotive und Automatisierungstechnik, Projekte im Bereich Predictive Maintenance, Anomaly Detection und Pattern Recognition in der Qualitätssicherung umgesetzt. Sie suchen weitere Infos zum Use Case oder wollen Ihren Use Case bewerben? Sprechen Sie mich gerne direkt an. Ing. Madeleine Mickeleit Digital Business Development | IIoT

    15.09.2020
    IoT Use Case

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