Wie Sie IoT-Lösungen in privaten Netzen verwirklichen

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Use Case

So wird die IoT-Technologie in der Praxis unserer Community angewendet

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Wie Sie IoT-Lösungen in privaten Netzen verwirklichen

Gelsenkirchen treibt seine Entwicklung zur smarten City aktiv voran. Dafür hat die Stadt auf einer Fläche von 140 Hektar ein in sich geschlossenes Testareal im Quartier des Arena Park zur Verfügung gestellt, in dem vielfältige Smart-City-Lösungen und neue Technologien erprobt und zum Leben erweckt werden. In diesem Open Innovation Lab, kurz OIL genannt, werden alle Funktionen einer Stadt auf kleiner Fläche abgebildet. Rund um das Stadion soll mit einer Videoüberwachung im öffentlichen Raum für Sicherheit gesorgt werden, um beispielsweise Menschenmassen auf Events zu steuern.

Die Herausforderung: Große Datenmengen müssen in einem weitläufigen Areal erhoben und in Echtzeit verarbeitet werden

Das Ziel besteht darin, dass auf dem ganzen Gelände ohne besonderen Personalaufwand sicherheitsrelevante Daten gesammelt und zur Verfügung gestellt werden.

 

Dabei geht es in erster Linie um sogenannte Bewegungsprofile: Wie haben sich Besucher bewegt? Welcher Parkplatz wurde stark frequentiert? Und welcher wurde überhaupt nicht genutzt? Und warum wird gerade dieser Parkplatz nicht genutzt?

 

Mit diesen Informationen können beispielsweise vermisste Personen aufgefunden oder akute Gefahrensituationen entschärft werden. Ebenso kann das Verhalten der Besucher erfasst und für logistische Optimierungen der Veranstaltungsplanung analysiert werden. Sei es der Currywurstwagen, der zehn Meter verschoben werden muss, weil er den Besucherstrom blockiert, oder der Verkehr, der auf einen anderen Parkplatz umgeleitet werden soll.

Eine WiFi-Lösung kommt für diese Aufgabenstellung nicht in Frage. Die Übertragungsrate ist für derartige Datenmengen schlichtweg nicht ausreichend und die Hardwarekosten für die Ausleuchtung eines 142-Hektar-Geländes sind unverhältnismäßig hoch.

 

Gefordert ist eine Echtzeitanwendung mit viel Datenvolumen und einer Datensouveränität, die gewährleistet, dass kein Dritter auf diese Daten zugreifen kann und absolut DSGVO-konform arbeitet. So werden dabei auch Daten erhoben, die den Behörden zur Verfügung gestellt werden, falls ein hoheitliches Handeln erforderlich wird. Beispielsweise wenn erkannt wird, dass ein PKW ohne E-Kennzeichen auf einem Elektro-Lade-Parkplatz steht und zur Wegfahrt aufgefordert werden muss. 

Die Lösung: Privates 5G-Netz kombiniert mit Datenspeicherung und Visualisierung

Das Projekt hat K-Tel Communications, als Experte für das Lösungsgeschäft im Bereich von privaten 5G-Netzen, übernommen.

 

Die Kameras für die Videoüberwachung sind bereits schon im Einsatz. Diese einzubinden ist problemlos möglich, denn solange sie über die passende Schnittstelle verfügen, lässt sich für die reine Videoaufnahme auch ein preiswertes Device verwenden. Die Intelligenz steckt in diesem Fall nicht im Gerät selbst, sondern in der On-Premise-Lösung vor Ort in Form eines performanten Servers, der lokal betrieben wird.

Diese Anforderungen lassen sich aktuell nicht in öffentlichen Netzen abbilden. Deshalb wird von K-Tel ein privates 5G Netz aufgespannt.

 

Das Ergebnis: Videoüberwachung in Echtzeit

Die Kameras nehmen die Bilddaten auf dem gesamten Gelände auf. Diese werden dann vorverarbeitet und nicht über Wi-Fi gesendet, sondern über das private 5G Netz unter Ausschluss der öffentlichen Netze. So wird die Datensouveränität gesichert. Alles bleibt lokal bei dem Betreiber.

 

Die aufbereiteten Daten stehen dadurch in der benötigten Geschwindigkeit und Qualität zur Verfügung und können zentral via Monitor ausgewertet werden. Dies ermöglicht den gezielten Einsatz von Wachpersonal: Mitarbeiter müssen nicht routinemäßig patrouillieren, sondern können genau dorthin entsandt werden, wo es erforderlich ist. Dies spart personelle Ressourcen, Zeit und Geld. Durch die Auswertung der Videodaten lassen sich im Nachgang Optimierungen im Veranstaltungsmanagement ableiten. Dies sind spürbare Mehrwerte, die durch die richtige Konnektivität erzeugt werden können.

 

Anwender

Dieser Use Case wird aktuell realisiert von:

Dieses IoT-Projekt ist spannend für Betreibergesellschaften. Beispielsweise für Betreiber von Shopping-Centern, Heimspielstätten, Parkhäusern, Skipisten, Messegeländen, Opernhäuser, Eisstadien oder Arena- oder Stadienbetreiber. Heute am Beispiel vom “Open Innovation Lab” im ARENA-Park Gelsenkirchen.

Tauschen Sie sich in unserer Community mit anderen Unternehmen aus, die diesen und andere Use Case bereits erfolgreich umgesetzt haben.

IIoT-Partner

Dieser Use Case wird aktuell begleitet von:

Gemeinsam mit renommierten Partnern unterstützen wir unsere Kunden rund um das Thema Internet of Things, Industrie 4.0, Maschine-zu-Maschine-Kommunikation und Private 5G Netze.

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