Use Case

Betriebszustände automatisch erfassen und in Echtzeit übertragen

Automatisierungssysteme dienen dazu, relevante Geräte und Komponenten zu steuern und eine automatische Weitergabe von Meldungen und Auffälligkeiten an das entsprechende Kontrollzentrum zu ermöglichen. Mit Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) lassen sich hier nicht nur Prozesse optimieren, auch die Sicherheit kann positiv beeinflusst werden. Kommt es zu sicherheitsrelevanten Situationen – beispielsweise im Brandfall, bei Unfällen oder Einbrüchen – muss man schnell reagieren können. Durch die automatisierte Kommunikation zwischen Sensoren, Geräten und Leitstellen ist die Informationsübertragung deutlich schneller als bei menschlichem Eingreifen und erfolgt in Echtzeit.

 

Das spielt vor allem für die Gebäudeautomatisierung oder auch Fernwartung von Gebäuden und Anlagen eine große Rolle. Dabei kann auf zahlreiche Geräte aus der Ferne zugegriffen werden. Speziell für Produktionsanlagen sind intelligente Warnsysteme, für die niemand vor Ort sein muss, ideal. Sie übermitteln beispielsweise Störmeldungen oder Alarmierungen bei Änderungen von Betriebszuständen, worauf das dortige System oder ein Mitarbeiter direkt reagieren kann. Durch diese Form der Überwachung werden Kosten eingespart, weil die personelle Beobachtung von Maschinen, Anlagen oder Geräten sowie kompletten Gebäudekomplexen nicht mehr notwendig ist, sondern durch die moderne Kommunikation zwischen den einzelnen Komponenten erfolgt. Außerdem sinkt der Wartungsaufwand, weil zahlreiche Daten an Geräten und Maschinen erhoben werden, die Hinweise auf Reparaturen oder kleinste Änderungen ein direktes Eingreifen ermöglichen.

 

Grundsätzlich stehen für die M2M-Kommunikation verschiedene Funktechnologien zur Verfügung. Am wichtigsten ist jedoch das Mobilfunknetz für die intelligente Datenübertragung zwischen Geräten in Gebäuden und zentralen Leitstellen. Die kabellose Kommunikation zwischen Maschinen untereinander bietet nicht nur den Vorteil, dass keine aufwendigen Installationen vorgenommen werden müssen: Vielmehr ist die M2M Sicherheitstechnik auch an abgelegenen Orten oder Gebäudeteilen anwendbar, an denen andere Funktechnik nicht zur Verfügung steht.

 

Die Herausforderung: (Ausfall-)sichere automatische Übertragung eines Alarms in Echtzeit

Ein Hersteller von Schädlingsbekämpfungsanlagen hat einen Weg gefunden, die Überwachung einzelner Fallen in einem Gebäude zu digitalisieren. Wird eine Falle ausgelöst, sendet ein speziell entwickeltes Modul eine entsprechende Meldung an den Router, der das Signal an den Server weiterleitet, von wo aus der menschliche Schädlingsbekämpfer eine Nachricht auf seinem Mobile Device erhält. Er weiß dann, welche Falle er kontrollieren muss. Auf diese Weise werden wiederkehrende und möglicherweise ergebnislose Rundgänge zur manuellen Kontrolle der Fallen entbehrlich.

 

Für die Konfiguration dieser Lösung wurden günstige, funktionale Router benötigt. Die Kommunikation der Geräte untereinander sollte über SIM Karten erfolgen, wobei das Datenvolumen dabei flexibel anpassbar sein muss. Eine automatische Aktivierung dieser SIM Karten beim Anwender sorgt für zusätzliche Sicherheit, ebenso wie eine Tunnelung durch VPN mit fester privater IP Adresse und zwei festen vorkonfigurierten Zieladressen pro SIM. Außerdem stand eine API-Schnittstelle zur Kartenverwaltung im Lastenheft. Idealerweise sollte sowohl die Hardware als auch die Kommunikationslösungen aus einer Hand bereitgestellt werden.

 

Die Lösung: Fusion IoT bietet IoT-SIM-Karten und eine HW-Komplettlösung

In dieser Konstellation spielte vor allem die Sicherheit eine große Rolle. Relevante Ereignisse müssen in Echtzeit abgebildet werden, damit direkt darauf reagiert werden kann, denn aus Gründen des Tierschutzes gelten für die Frequenz der Fallenkontrollen gesetzliche Vorgaben. Deshalb sind die IoT-SIM-Karten hier die beste Wahl: Sie funktionieren nicht nur in einem, sondern bei Bedarf auch in mehreren beziehungsweise allen vorhandenen Mobilfunknetzen eines Landes. Trotzdem wird nur eine einzige SIM-Karte benötigt, die sich automatisch das leistungsstärkste Netz auswählt und dadurch jederzeit den Kontakt zwischen Gebäude und Zentrale sichert. Ein zusätzlicher Vorteil besteht darin, dass die Kopplung & Erweiterung mit anderen Anwendungen möglich ist, etwa das Einschalten von Licht, Sirenen oder Start einer Videoüberwachung.

 

Fusion IoT, eine Marke der Epsilon Telecommunications GmbH, konnte hier eine Komplettlösung anbieten, die alle Anforderungen erfüllt. Mit dem national Roaming hat der Anwender immer Netz, sofern mindestens einer der drei deutschen Netzbetreiber verfügbar ist und dabei auch immer das stärkste Netz bei mehrfacher Abdeckung zur Verfügung. Premium Support und maximale Flexibilität in Bezug auf das Datenvolumen vervollständigen das Paket.

 

Das Ergebnis: Komplettpaket für die gesamte M2M-Kommunikation aus einer Hand

Mit M2M-Kommunikation und der Verwendung spezieller SIM-Karten lassen sich Überwachungsaufgaben zentral und automatisiert steuern. Der gesamte Vorgang läuft automatisiert und ohne menschliches Zutun. So lassen sich wirtschaftlichere Abläufe schaffen, die besseren Komfort, Effizienz sowie Sicherheit bieten können. Mit mobilen WLAN-Routern kann das Unternehmen seine Services auch dann anbieten, wenn es vor Ort kein WLAN gibt, oder der Endkunde keinen Zugang dazu gewähren möchte. Externe Systemen können via API-Schnittstellen einfach angebunden werden. Über Smartphone oder Tablet lässt sich auch von unterwegs auf die Plattform zugreifen.

Der Hersteller der Schädlingsbekämpfungsanlagen hat aktuell 440 SIM-Karten bestellt, von denen bereits 225 aktiv sind. Darüber hinaus beweist er seine Zufriedenheit durch die regelmäßige Abnahme von WLAN-Routern für Anwendungen außerhalb des Endkunden WLANs nebst entsprechenden Repeatern.

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EPSILON ist der erfolgreichste deutsche Dienstleister für Telekommunikation im Geschäftskundensegment aus dem oberfränkischen Oberkotzau im Landkreis Hof.

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