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ifm – Kevin Munzert | Einfach, sicher und ohne Umwege alle Sensor Daten via Funk und NB-IoT in der Cloud – keine Grenzen mit dem io-key

#012 | Hardware

Hier mehr zu den Use Cases aus der Folge erfahren

In dieser Industrial IoT Use Case Podcast Folge spreche ich mit  Kevin Munzert, dem Produktverantwortlichen für das Thema io-link bei der Firma ifm. Industrial IoT fängt im Detail mit innovativen Lösungen an. Kevin Munzert von ifm erklärt die Vorteile aus der Kombination von intelligenten Sensoren und automatischen Kommunikationssystemen.

Podcast Folge 12 | Wie sende ich meine Sensordaten via Funk ohne Umwege einfach und sicher in die Cloud ?

Keine Grenzen mit dem io-key Gateway von 2G bis hin zu NB-IoT

Die Firma ifm ist aus dem Vertrieb von Sensoren, Steuerungen und Systeme für die industrielle Automatisierung und Digitalisierung bekannt. Die Spezialisierung liegt dabei auf Lösungen im Bereich von Industrie 4.0 und besonders auf Sensoren und der Übertragung von Messdaten. IO-Link ist ein standardisiertes Kommunikationssystem, über das Sensoren und Aktoren automatisch Daten austauschen. Die IO-Link Vorteile zeigen sich in der Praxis. Das System ist leicht zu integrieren, effizient im Betrieb und besitzt eine hohe Maschinenverfügbarkeit. Dies prädestiniert das System für den Einsatz in der Industrie.

Ein IO-Link-System besteht aus zwei Komponenten. Dem IO-Link-Master sowie dem eigentlichen IO-Link Sensor. Der Master übernimmt die Steuerung der Kommunikation und übermittelt die Daten. An einem IO-Link-Master können mehrere Sensoren angeschlossen werden. Der Master stellt das Bindeglied zwischen Feldbus und Industrial Ethernet dar. Er agiert somit als Gateway. So gelingt der Übergang vom Industriestandard in die digitale IT-Welt. Durch die Normung von IO-Link ist die beidseitige Integration problemlos realisierbar. Dies ist einer der Vorteile der Technologie. Mit IO-Link Wireless ist auch eine kabellose Übertragung der Daten möglich.

Die IO-Link Sensoren können ganz verschiedene Funktionen ausführen und sind ganz auf das industrielle Umfeld ausgerichtet. Es existieren IO-Link Vibrationssensoren, Temperatursensoren mit IO-Link, IO-Link Drucksensoren und viele weitere Sensoren, mit denen physische Daten in der Industrie gemessen werden.

Mit der Technik von IO-Link ist eine Prozessoptimierung möglich. Die Vorteile der Digitalisierung und Automatisierung sind dann auch im Bereich der Sensormessungen nutzbar. Aktuell ist es sehr aufwendig und vergleichsweise teuer, Sensordaten von kleinen oder dezentralen Applikationen zentral zu überwachen. Hohe Anfangsinvestitionen in die benötigte Infrastruktur oder kostspielige Verkabelungen machten solche Vorhaben meist unattraktiv und unrentabel. IO-Link vereinfacht die Systeme, senkt Kosten und führt standardisierte Schnittstellen ein.

Mit dem io-key gelingt dann die Verbindung zwischen industrieller Anwendung und der digitalen Cloud. io-key dockt an IO-Link an und bringt im Kern die gleichen Vorteile mit. Das komplette System ist kompakt und unterstützt Plug-and-Play. io-key wird von ifm entwickelt und ist speziell für Sensoranwendungen auf industrieller Ebene ausgelegt. Die Entwicklung findet in enger Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Autosen statt. Autosen fertigt Positions- und Prozesssensoren sowie Condition Monitoring Sensoren für die Industrie und gehört zur gleichen Unternehmensgruppe wie ifm.

Das Spezielle an io-key ist die Art, wie Informationen verwaltet werden. Die Sensordaten werden kontinuierlich aus IO-Link übernommen und dann automatisch in die Cloud übertragen. Der io-key benötigt hierfür weder eine SIM-Karte noch eine komplexe, individuelle Konfiguration. Über diesen Weg ist es möglich, mit einfachen Mitteln Condition Monitoring zu betreiben. Dabei übermittelt der io-key die Daten der angeschlossenen Sensoren per Mobilfunknetz (NB-IoT oder 2G-Netz) in eine gesicherte Cloud, wo sie dem Nutzer in einem Dashboard übersichtlich aufbereitet jederzeit und an jedem Ort zur Verfügung stehen.

Für IO-Link und io-key ist es unerheblich, welche Art von Sensordaten übermittelt werden. Informationen von kapazitiven Sensoren, Balluff Sensoren oder Sensoren für die Positionserkennung können gleichermaßen in das io-key-System integriert werden. In der Praxis hat sich vor allem die Vielseitigkeit bewährt. Der io-key bietet durch seine Kommunikationstechnologie 2G, CAT-M1 sowie NB-IoT viele Möglichkeiten für die Integration. Durch den io-key als Plug-and-Play Variante sowie die große Vielfalt der ifm-Sensorik steht ein flexibles System zur Verfügung.

Außerdem hat sich in der Praxis die schnelle und kostengünstige Lösung als effektiv erwiesen. Aufwendige Verdrahtungen fallen weg und mehrere Daten aus einer Messstelle können gesammelt werden, ohne dass für jeden Sensor eine separate Infrastruktur benötigt wird. Die Datenübertragung vom Sensor über IO-Link und dann via io-key in die Cloud hat sich als verlässlich bewiesen. Im Gegensatz zu Alternativen, die jeweils individuell und teuer auf die spezifische Anwendung konzipiert werden mussten, gibt es bei io-key keine Verbindungsabbrüche. Ein zuverlässiges System ist für die laufende Kontrolle von Sensordaten jedoch besonders wichtig.

Als Use Case aus der Praxis führt Kevin Munzert von ifm Baustellentrockner für Großbaustellen an. Das betreffende Unternehmen nutzt Sensoren, um den Füllstand von Kraftstofftanks, Temperaturen eines Heizkreises oder Brennerzyklen zu kontrollieren. So übertragen die IO-link Füllstandsensoren permanent die aktuellen Daten in die Cloud. Dort stehen die Informationen für eine kontinuierliche Kontrolle und faktisch in Echtzeit zur Verfügung. Das ganze System funktioniert nach der Installation zuverlässig und vollkommen automatisch. Gerade dies macht die Kombination aus io-key und IO-Link so interessant.


„Der io-key ist das Werkzeug“
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Das zweite Beispiel aus der Praxis stammt von einem Hersteller von Betonadditiven. Diese Additive werden meist mit Seecontainern auf Baustellen bereitgestellt. Dort erfolgt nach Bedarf die Beimischung in den Beton. Durch den io-key und der passenden Sensorik hat der Kunde die Möglichkeit, die Füllstände permanent zu überwachen. Es wird keinerlei zusätzliche IT-Infrastruktur auf der Baustelle benötigt. Die Funktion der automatischen Benachrichtigung per E-Mail nutzt der Kunde beziehungsweise der Baustellenleiter, um gegebenenfalls die Tanks wieder auffüllen zu lassen. Allerdings kann auch der Lieferant eine Meldung erhalten und direkt seine Route für den nächsten Tag planen. Auf diese Weise entfallen manuelle Kontrollen komplett und gleichzeitig wird die Logistik optimiert.

An solchen Beispielen aus der Praxis wird deutlich, welches Potenzial in der Kombination aus IIoT und Cloud-Anwendung steckt. Automatisierung und Digitalisierung gehen hier Hand in Hand. Der Schlüssel zu solchen Lösungen geht über innovative Denker, die neue Wege finden und so zukünftige Entwicklungen im Bereich Industrie 4.0 ermöglichen.

Sind Sie an einer Zusammenarbeit mit IFM interessiert? Wenden Sie sich über Linkedin an direkt Kevin!

Messen, steuern, regeln und auswerten – wenn es um wegweisende Automatisierungs- und Digitalisierungstechnik geht, ist die ifm-Unternehmensgruppe Pionier und Partner. Seit der Firmengründung im Jahr 1969 entwickelt, produziert und vertreibt ifm weltweit Sensoren, Steuerungen, Software und Systeme für die industrielle Automatisierung und Digitalisierung. Heute zählt die in zweiter Generation familiengeführte ifm-Unternehmensgruppe mit mehr als 7.300 Beschäftigten in 95 Ländern zu den weltweiten Branchenführern. Als Mittelstandskonzern vereint ifm die Internationalität und Innovationskraft einer wachsenden Unternehmensgruppe mit der Flexibilität und Kundennähe eines Mittelständlers.

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